HPV Impfung + Grippe Impfung

  • Ich überlege gerade an der Grippe Impfung rum, mein Sohn hat davon auch eben bei logo gehört und findet es auf den ersten Gedanken gut, wenn er dagegen geimpft würde.

    Als Erzieherin würde das bei mir natürlich auch sinnvoll sein, wobei ich in den letzten 25 Jahren noch nie geimpft wurde und wissentlich nur die Schweinegrippe 2009 hatte, da lag ich 2 Tage flach, danach ging es wieder,

    Nun soll/wollen wir mein Sohn auch gegen HPV geimpft werden.

    Kann man das an einem Termin machen? Oder besser mit Abstand? Und was dann am besten zuerst? Grippe, weil der erste Sex vermutlich nicht vor der diesjährigen Grippesaison kommt?


    Natürlich werde ich dazu auch die Ärztin befragen, aber ich bin heute Abend schon neugierig....


    LG, gaagii

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    Wenn ich mir einen Krankenwagen im Ballettröckchen tätowieren lasse, habe ich Tatütatatütütattoo! #blume
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  • Mein Sohn bekommt übermorgen die erste HPV Impfung.

    Gripoeimpfung bin ich zwiegespalten, ob das notwendig ist.

    Aber ganz doof gefragt: Warum ist es so wichtig, beides an einem Tag zu machen?

    Mach doch jetzt einen Termin für HPV und in ein paar Wochen Grippe?

    Im Moment ist beim Kinderarzt eh alles strikt getrennt.

    Was bleibt, sind die Erinnerungen...
    schlaf gut, schlaf ruhig
    Ich werde dich nie vergessen und immer vermissen

    1976-2003-2013


    »Das Staunen ist der Anfang der Erkenntnis.«
    ― Platon

  • Mein Sohn hat mittlerweile 3 mal pro Woche nachmittags Schule - an einem der beiden kurzen Tage arbeite ich lang...... und jeder gesparte Termin ist ein gesparter Termin.

    Aber existenziell ist es natürlich nicht.

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  • Hallo,

    mir wurde zur gleichen Überlegung in unserer Praxis gesagt, dass dazwischen 4 Wochen liegen müssen. Also kommt bei uns erst Grippe und dann HPV.

    ****Glitzer mit der schnecke (05/06), dem bär (11/08 ), dem hulk (06/13) und findus (04/17) #love ****
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  • Entweder beides an einem Tag impfen, oder die schon genannten 4 Wochen Abstand.

    Für den Körper ist es wumpe, ob er mit 4, 9 oder 13 Antigenen konfrontiert wird, aber die Zuordnung bei eventuellen Nebenwirkungen wird bei dem Abstand besser möglich.

    Ich würde beides zusammen möglichst zügig machen, um nicht in die Erkältungszeit zu rutschen.

    Und pingeligst darauf achten, dass in den 24 Stunden nach der Impfung nur ganz moderates Programm gefahren wird: aufs Sofa setzen, Tee trinken und Antikörper ausbrüten. Der Körper hat nen Job, und zwar nicht Marathon laufen oder den Garten umgraben.

  • Wie alt sind denn die Söhne bei der HPV-Impfung? Man darf ja ab 9 impfen, unsere KiÄ meinte mit 13 reicht. Mag mir auch gar nicht vorstellen, dass mein Kind mit 13 Sex hat, oder gar früher, oder überhaupt jemals #hilfe


    Ich hatte letztes und vorletztes Jahr die Grippe, beide Male war es der absolute Horror. Hatte mich bei den Kindern angesteckt, es ging von jetzt auf gleich los und mehrere Nächte lang habe ich gefiebert und halluziniert und dachte, ich müsse sterben. Letztes Jahr hat sich noch eine Lungenentzündung dran gehängt. Unabhängig davon, dass es ohnehin schon zwei, drei Wochen gedauert hat, um wieder auf die Beine zu kommen, war mein Kreislauf und meine Kondition wochenlang am Boden.

    Letzten Herbst habe ich mich erstmals impfen lassen und werde das wieder tun. Und wenn es nur zu einem milderen Verlauf führt - das reicht mir schon. Durch die Schwangerschaft jetzt wird es mir aber ohnehin empfohlen.


    Ab welchem Alter wird es denn bei Kindern empfohlen?

  • Meiner war 13, hauptsächlich weil ich es vorher verbummelt hab.

    Kind war mit der Ärztin alleine, wir hatten vorher besprochen warum ( für meinen Sohn steht noch immer fest dass Sex echt gruselig ist) und sie hat es sehr sachlich nochmal erklärt.

    Normal is just a setting on a dryer.

  • Nessaja, oje, alles gute für Deine Nichte!


    Ich habe mich für meine Töchter ( 13 und 11) erst einmal gegen die HPV- Impfung entschieden. Ich selbst lebe schon mein ganzes Erwachsenenleben ziemlich entspannt mit High Risk HPV. Ich hatte vor vielen Jahren mal einen schlechten PAP, der aber von allein besser wurde und ich bin mittlerweile recht entspannt.

    Meine Gynäkologin riet aufgrund der Nebenwirkungen davon ab, junge Mädchen in der sensiblen pubertären Phase zu impfen und sagte zudem, Gebärmutterhalskrebs habe sie ausschließlich und in wenigen Fällen bei Frauen erlebt, die über Jahre nicht zur Vorsorge gegangen wären. Ich finde zur Vorsorge gehen gar kein Problem und glaube auch nicht, dass meine Töchter sich damit schwer tun werden. Insofern scheint mir das Verhältnis von Nutzen und Risiken in unserem Fall in keinem überzeugendem Verhältnis zu stehen.

  • annielu:

    Das kann man auch anders sehen. Ich hatte auch so eine Infektion. Bei den ersten auffälligen Abstrichen habe ich nach einiger Zeit eine Laserbehandlung machen lassen, aber nach wenigen Jahren gab es wieder Auffälligkeiten. Ich hab mich letztlich konisieren lassen. Die Gynäkologin hat auf meinen Wunsch hin sehr schonend operiert, so dass eine erneute OP notwendig wurde. (Das trage ich ihr nicht nach, ich wusste um das Risiko und habe trotzdem um möglichst knappe OP gebeten). Das ganze hin und her mit auffälligem Test, Kolposkopie, Biopsieentnahme, OP, Kontrollen... hat mich ziemlich fertig gemacht. Gerade die Gedanken in der Wartezeit nach der OP auf das histologische Ergebnis, das wünsche ich keinem. Wenn ich eine Tochter hätte, würde ich ihr das ersparen wollen.

    Und auch einer möglichen Partnerin meines Sohnes würde ich das ersparen wollen. Deshalb werde ich in einigen Jahren meinem Sohn die Impfung empfehlen. Gegen seinen Willen würde ich das nicht tun, aber ihm empfehlen halt.

  • Hallo,

    habe das auch hinter mir, ähnlich wie Frau Frosch. Auch wenn es nicht zu Gebärmutterhalskrebs kommt, das ganze Gedöns davor mit Konistation... muss man auch nicht haben. Auch das würde ich meiner Tochter gerne ersparen. Nebenwirkung: meine Tochter hatte einen schmerzempfindlichen Arm über 1-2 Tage. Mein Sohn gar nichts.

    Meine Kinder wurden mit 11 jahren geimpft. Man impft jetzt wohl früher. Kann damit eine Impfung sparen. Würde mich beim Kinderarzt erkundigen.

  • die hpv- Impfdosen sind (hier) kaum zu bekommen- monatelange Wartezeit.

    Letztes Jahr noch problemlos bekommen warte ich nun seit Juli.

    annalin mit Nr 1 M 9/2003 und Nr2 W 3/2006