Wie viel spielt ihr mit euren 3jährigen Kindern?

  • Was schätzt ihr, wie viel Stunden/ Minuten am Tag oder pro Woche oder welche Zeitangabe für euch passt, spielt ihr mit euren Kindern? Gemeint ist kein Spiel nebenbei, sondern wo ihr euch auch wirklich auf das Spiel einlasst. Lasst ihr euch dabei in der Regel völlig auf die Spielidee des Kindes ein oder bringt ihr von euch etwas ein, wie lieber etwas zu basteln, ein Regelspiel zu spielen oder so etwas.

  • Spannende Frage, da bin ich sehr auf die anderen Antworten gespannt!

    Meine Kinder sind ein bisschen größer (4,5) bzw kleiner (1,5). Und die Große spielt zunehmend auch mal allein, welch ein Segen :P aber ich versuche, jedem Kind jeden Tag eine Viertel bis halbe Stunde wirklich exklusiv und nach seinen Wünschen zu geben. Grade bei zweien merke ich, dass das die Konflikte zwischen den Kindern reduziert, wenn sie mich immer mal allein haben.

    Das bedeutet dann durchaus auch mal Medienzeit für das Geschwister. Und klappt natürlich auch nicht immer.


    Und: insbesondere bei der Großen mache ich inzwischen auch deutlich, dass ich nicht alles gerne spiele. Sie liebt Mutter-Vater-Kind, und das ist für mich echt Folter. Also schlage ich dann auch mal eine Alternative vor. Ich finde das kann ein Kind in dem Alter schon lernen.

    ~~ Luxa


    Sometimes something will change and that change

    Will change you


    Strong people stand up for themselves.
    Stronger people stand up for others.


  • Oh genau unser Thema luxa-rosenburg mein Kind (4,5) will immer mit mir und ihren Puppen spielen und ich finde es schrecklich. Das spielen wir dann auch maximal eine viertel Stunde (die Omas können das stundenlang spielen #applaus).

    Andere Sachenen, wie Gesellschaftsspiele, Kneten, Malen, Basteln, etc. mach ich gerne auch länger, d. h. auch mal länger als eine halbe Stunde.

  • Eher gar nicht #angst

    Was ich mal gemacht habe, war Lego oder Duplo oder beim Puzzlen helfen, aber bei so Rollen spielen war ich raus. Praktischerweise hatte Kind Nr.1 den gleichaltrigen Cousin im Haus immer verfügbar und ab Kind Nr.2 war ja immer einer zum Spielen da.


    Ich blühe jetzt bei den Kindern im Schulalter auf, da spielen wir Abend lang Siedler oder Kartenspiele 8o


    Edith: Ich sehe shaboni geht es ähnlich... Kreatives wie malen/kneten hab ich oben vergessen.

  • Ich habe nicht mit meinen Kindern gespielt. Ich lese vor oder unternehm etwas oder binde sie ein, zum Beispiel beim Kochen. Mittlerweile Gesellschaftsspiele oder Puzzle auch schon. Aber Rollenspiel ist etwas, da bin ich raus.....

  • Die Tochter hat Rollenspiele geliebt. Ich hasse sie pestartig. Wir hatten damals einen Deal: Ich spiele 10 Minuten Rollenspiel mit dir, und dann machen wir das Schachtelspiel, Basteln was, gehen raus.... So hatte sie immer etwas, worauf sie sich gefreut hat, und ich hatte etwas, worauf ich mich freuen konnte.

    Rückblickend fällt es mir schwer, die reine Spielzeit von der Normalzeit zu trennen. Beim Kochen "helfen" kann ja für das Kind auch Spiel sein oder spielerisch gestaltet werden, die Übergänge waren und sind da immer noch sehr fließend.

  • Spielen eure 3-Jährigen denn dann allein, wenn ihr nicht mitspielt? Oder macht ihr dann halt viel anderes, wie Basteln, rausgehen etc.? Mein Sohn spielt gar nicht allein, es muss immer einer von uns mitmachen. Mich stört das zunehmend, weil ich auch lieber zusammen bastel, koche, unterwegs bin. Er ist aber abends auch wirklich traurig, wenn er nicht genug Zeit zum Spielen hatte, also spiele ich halt doch viel mit ihm Autos oder Playmobil oder so (und finde es oft ziemlich öde #angst). Ich frag mich ja, ob man das allein spielen „üben“ muss oder ob das irgendwann von selbst kommt?

  • Ich habe nicht mit meinen Kindern gespielt. Ich lese vor oder unternehm etwas oder binde sie ein, zum Beispiel beim Kochen. Mittlerweile Gesellschaftsspiele oder Puzzle auch schon. Aber Rollenspiel ist etwas, da bin ich raus.....

    Hier auch so. Wobei mein Kind Rollenspiele auch wenig einfordert. Und wenn ich sage, wir spielen zusammen Duplo (meist um überschüssige Energie in ruhigere Bahnen zu lenken) werde ich nach einer Weile ausgeschlossen ;)


    Ausnahme war die Corona-Zeit ohne Kindergarten und Freunde. Da hab ich auch versucht mehr mitzuspielen, weil es ja keine anderen Möglichkeiten gab.


    Grinsekatze ich hab das Gefühl das ist hauptsächlich Typsache. Mein Kind spielt tatsächlich auch Mal alleine und das auch schon länger. Aber ich kenne auch Kinder, die das gar nicht können und sich da sehr schwer tun.

  • Grinsekatze ich hab mich das auch immer gefragt, und wie geschrieben: Bei uns wird es erst jetzt, mit bald fünf, wirklich rasant besser.

    Ich hab mit etwa 3 oder 3,5 angefangen, das zu üben. Meine Tochter kann gut mit sehr klaren Vorgaben, deshalb haben wir einen Kurzzeitwecker genommen und das wirklich als "Aufgabe" genommen: Ich spiele jetzt 10 min mit Dir Lego, und dann spielst Du 5 min alleine weiter. Also immer aus einem Spiel heraus, oder zumindest mit einer "Einführung": Was möchtest Du gerne machen? Vielleicht Bügelperlen? Oder malen? Oder dies oder das? Und wenn dann was dabei war, worauf sie Lust hatte, hab ich das mit ihr aufgebaut und bin dann erst weg.

    Und ganz wichtig: Selbst was machen. Mich einfach aufs Sofa setzen, wenn sie spielt, kann ich bis heute nicht, dann hängt sie sofort an mir. Aber wenn ich Wäsche falte, oder die Küche aufräume oder so, dann nimmt sie mich nicht als ansprechbar wahr.

    ~~ Luxa


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  • Grinsekatze ich hab das Gefühl das ist hauptsächlich Typsache. Mein Kind spielt tatsächlich auch Mal alleine und das auch schon länger. Aber ich kenne auch Kinder, die das gar nicht können und sich da sehr schwer tun.

    also er kann eigentlich schon allein spielen. In der Kita spielt er fast ausschließlich allein, nach dem was er und die Erzieherinnen so erzählen. Also, er will das so, die anderen Kinder würden durchaus mit ihm spielen, aber er fängt jetzt erst grade so an, das auch mal anzunehmen, meistens blockt er das wohl ab.

    Aber zu Hause geht das gar nicht, noch nie. Ich frag mich halt, ob das ne Gewohnheitssache ist, weil wir und vor allem der Papa schon immer viel mitgespielt haben. Der Papa wird auch deutlich bevorzugt bei Spielen, weil der wirklich richtig mitspielt.

  • also er kann eigentlich schon allein spielen. In der Kita spielt er fast ausschließlich allein, nach dem was er und die Erzieherinnen so erzählen.

    Dann würde ich es vielleicht wirklich versuchen zu üben. Und das was luxa schreibt, ist hier auch so. Alleine spielen klappt am besten, wenn ich selber mit irgendwas beschäftigt bin.

  • Und ganz wichtig: Selbst was machen. Mich einfach aufs Sofa setzen, wenn sie spielt, kann ich bis heute nicht, dann hängt sie sofort an mir. Aber wenn ich Wäsche falte, oder die Küche aufräume oder so, dann nimmt sie mich nicht als ansprechbar wahr.

    das ist hier auch so. Führt in der Regel aber eher dazu, dass das Kind zeternd unterm Wäscheständer liegt bis ich endlich fertig bin :wacko:

    Das mit dem Wecker probiere ich mal aus.

  • Klar, verbringe ich viel Zeit mit meinen Kindern. Mal auch beim Rollenspiel. Aber das meiste Rollenspiel spielten sie mit Freunden und Geschwistern. Es gibt Eltern, die da voll drin aufgehen, ich nicht so sehr. Ich lese, bastele, konstruiere etc.


    Alleine spielen kann man üben und lernen. Bei meine half es oft gut, gemeinsam zu starten und dann weiter alleine weiter spielen lassen, während ich etwas anderes erledigte. Routine und Rhythmus ebenso. 30min Mittagspause können geübt werden, aber Kinder müssen das oft erst lernen, dass man nicht immer voll da ist.


    Ein wenig ist das auch Typ Sache. Wichtig finde ich auch, wenn man sagt “in 10min spiele ich wieder mit dir”, dass man sich dran hält. In dem Alter kann auch ein Wecker hilfreich sein, weil sie noch keine Uhr lesen können.


    Davon abgesehen sind meine Kinder immer da wo ich bin.

    Nothing is permanent.

    Everything is subject to change.

    Being is always becoming.

  • Und ganz wichtig: Selbst was machen. Mich einfach aufs Sofa setzen, wenn sie spielt, kann ich bis heute nicht, dann hängt sie sofort an mir. Aber wenn ich Wäsche falte, oder die Küche aufräume oder so, dann nimmt sie mich nicht als ansprechbar wahr.

    das ist hier auch so. Führt in der Regel aber eher dazu, dass das Kind zeternd unterm Wäscheständer liegt bis ich endlich fertig bin :wacko:

    Das mit dem Wecker probiere ich mal aus.

    Das ist hier auch so, auch das mit zeternd unterm Wäscheständer liegen (und wütend Sachen werfen etc ) Ich hab noch zwei ältere Kinder, bei beiden war es kein Problem, zeitweise und mal mehr, mal weniger, alleine zu spielen. Das mittlere Kind hat sogar teils stundenlang alleine geknetet etc. Das jüngste, jetzt drei, klebt an mir dran, außer Freunde sind da oder die Geschwister haben Lust zu spielen. Alleine geht fast gar nicht, höchstens mal fünf Minuten vor der Tür Fahrrad fahren.

  • ich habe mit Duracellmädchen durchaus gern gespielt:


    puzzle, domino, Memory, Lego bauen und Kugelbahn und Bausteine, brettspiele, basteln und malen.


    Bei Rollenspielen war ich insofern raus, dass ich da nichts eingebracht habe - aber wenn sie mir einen Baustein in die Hand gedrückt hat "Oma fonieren" dann habe ich natürlich das Teil an mein Ohr gehalten.

    Bei der Oma hatte sie auch eine Spielküche, da habe ich sehr gerne die "suppe" gegessen.

    Und Lila und Rosa (ihre beiden wichtigsten Puppen) haben oft auf meinem Arm geschlafen. Das waren aber eher so nebenbei-Spiele

    "Immer die Wahrheit zu sagen, wird nicht viele Freunde einbringen, jedoch die Richtigen."

  • Ich spiele auch eher nicht, also gar nicht. Mal ein Bretttspiel, klar, beim Basteln helfen auch mal, aber sonst spiele ich eigentlich nicht. Das machen die Kinder zum Glück untereinander... Die Kleine "hilft" mir viel, bei dem, was ich gerade zu tun habe, oder wir gehen raus, reiten, Fahrradfahren, Trampolin, Spielplatz.

  • So wenig wie möglich, ehrlich gesagt..

    ich kann mich auf Rollenspiele und Autos rumschieben sehr sehr schwer einlassen.

    Aber wir haben andere Dinge die wir gemeinsam tun.

    Solche Spiele soll er mal mit Freunden oder dem Patenonkel (der steht voll da drauf 😂) machen.

    Solang wir uns begleiten...durch Sturm und Gezeiten...durch Ebbe und Flut...dann bleibt alles gut...#herz

  • Ich lese vor, male, bastle, backe, baue Sandburgen auf dem Spielplatz, puzzle, lasse mir was kochen, spiele mit dem Arztkoffer oder lasse mich frisieren und schminken #freu

    Aber so Rollenspiele mag ich nicht. Ich baue aber gern zb ne Schleichlandschaft oder eine Kugelbahn.

         

    Midna2 ist Midna nur in schusselig #rolleyes

    Schon länger dabei

  • kangaroo und Grinsekatze habt ihr mal versucht das zu (er-)klären? Ich finde ja, mit drei geht da schon so wahnsinnig viel... Also "Ich möchte gerne mit Dir spielen, aber schau mal, wenn ich die Wäsche weghabe haben wir viel mehr Platz / nachher was zu essen / whatever. Dafür brauche ich 10 Minuten. Guck, das ist so lang bis der hier klingelt. Wenn Du mich in der Zeit ganz konzentriert arbeiten lässt, bin ich total fix. Wenn Du aber den Wäscheständer umwirfst, brauch ich viel länger, weil ..."

    Ich hab mir in der Zeit echt permanent den Mund fusselig geredet und tue es jetzt noch oft. Aber ich sehe auch, dass mein Kind dadurch ein so großes Verständnis für Abläufe, gegenseitige Rücksichtnahme und Diskussionskultur an sich entwickelt hat, das ist es mir echt wert.

    (Ausnahmen bestätigen die Regel, bei uns läuft es auch nur halb so glatt wie das jetzt hier klingt)

    ~~ Luxa


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