Rechte Ideologien in Bedürfnisorientierten Erziehungscommunities

  • Nein ich wüsste ehrlich gerne worauf hinauswollt und welchen Umgang ihr euch mit diesen Leuten wünscht.

    Klare Worte, wie du vermutlich auch. Und ich für mich wo es mich betrifft, (denn solche Vollhonks begegnen mir tatsächlich im RL) klare Kante im direkten Umgang. Was mir schwer fällt, ist (das erlebe ich ebenfalls in echt, ich kann nicht beurteilen, ob das hier im Forum auch so einzuordnen wäre) wenn die Gegenseite sich zusammenfindet, um sich über diese Leute auszutauschen und sich der eigenen Gruppendynamik zu versichern. Alles was Gruppenbildung und Abschottung verstärkt, erlebe ich als wenig hilfreich.

  • Ich habe gefragt welchen Umgang ihr Euch mit diesen Leuten wünscht.

    Ich war zu lahm beim Tippen, weil der Hund ständig mein Gesicht abdecken will:D.

    Ich bin auch nicht beleidigt oder so, ich merk nur, dass ich mich selber etwas bremsen muss bzw will.

  • Aber Fliegfrosch , niemand hat Dir unterstellt eine Anwältin für Neonazis zu sein.


    Ich habe gefragt welchen Umgang ihr Euch mit diesen Leuten wünscht.


    Die Antwort jetzt ist Rückzug weil du dich als Anwältin für Nazis fühlst und dir der Schuh nicht passt....hat wie gesagt keiner such nur angedeutet....

    Ich könnte mir vorstellen - so empfinde ich das gerade -

    Dass alleine deine Formulierung - welchen Umgang wünschet „ihr euch“ mit diesen Leuten so eine Front aufbaut von Ihr und wir. Und Wir - also zB du - bist ja klar in dem dem, was du politisch vertrittst und damit ist „ ihr“ und „euch“ niemand der dazugehört sondern eher der Gegenseite zuzuordnen.

    Habe ich mich da verständlich ausgedrückt ?#haare Klingt irgendwie verschwurbelt ist aber spontan das, was mir dazu einfällt

    also - klar hast du niemanden als Anwalt der Nazis bezeichnet aber sprachlich indirekt eine Zuordnung vorgenommen.

    Ich glaube es ist bei sowas hilfreich, nicht von wir und ihr zu sprechen sondern beim ich und du zu bleiben.

    Nur so ein Gedanke

    4 Jungs 2006-2013, 4 Hühner, 4 Hunde und 4 Schildis
    Cry a River, build a bridge, get over it #herz

  • Nein, ich habe Fliegfrosch nicht mal in die Nähe de Nazis gerückt, sie hat doch von Beginn an klar gemacht was sie von denen hält.


    Mir ging es darum, dass mir hier das sogenannte „Othering“ vorgeworfen wurde, damit sozusagen das gleiche wie das was Rechtsradikale, Nazis und Rassisten mit andern Menschen, die ihnen von Der Ethnie/Nationalität/Religion und oft vom Geschlecht her als minderwertig erscheinen, und es mal einfach zu formulieren. Und das stimmt, dass ich da Othering betreibe. Ich will nicht Das die akzeptierter und tonangebender, lauter Teil einer Gesellschaft sind in der ich lebe. Ich will dass ihre feindseligen, rassistischen und menschenverachtenden Ansichten die sie so laut und ungehindert kundtun als das markiere werden was sie sind und dass der Großteil unserer Gesellschaft ihnen klar macht so können SIE kein Teil von UNS sein, so stehen SIE außerhalb der Wertegemeinschaft.


    Ich will nicht mit solchen Menschen „auf Augenhöhe“ diskutieren....ich will mich nicht als linksgrünversiffte Sozifo..e beschimpfen lassen (ja ist passiert) und dann verständnisvoll fragen was denn passiert ist das sie mich so sehen und denken sie dürften mir da ins Gesicht schrei(b)ne. Es darf keine Augenhöhe mit solchen Menschen geben. Das heißt nicht das ich von Gewaltanwendung spreche, sondern davon dass sie kein Forum mehr haben dürfen.


    Wir haben Meinungsfreiheit, aber wie das Team schon sehr passend schrieb, sind Rassismus und Menschenverachtung keine Meinungen. Und es bedeutet auch nicht dass sie ein Recht auf Gehör haben.


    Diese Leute stellen die Menschenrechte die für Alle gelten permanent und aktiv in Frage, Um dann zeitgleich bei Gegenwind zu rufen dass Menschenrechte doch bitte auch für sie gelten sollen, dass geht so nicht.


    Und sorry, da bin ich ganz sicher radikaler als so manche hier, solche Leute dürfen in einer humanitären Gesellschaft keinen Platz haben. Das das Paradox ist weiß ich selber, aber gerade im Hinblick auf unsere Historie, darf da keine Toleranz gelten und meine Position ist da ganz klar : keinen Millimeter nach rechts.


    Und das ist es was mich an der Moriadebatte so ungemein aufgeregt hat, denn da fängt es an, dass man Menschen ihre Menschenrechte anerkennt, sie in Lager pfercht und zuschaut wie sie elend vegetieren und das damit begründet man wolle nicht ein zweites 2015 und fühle sich von „Männergruppen“ die einer bestimmten Ethnie angehören aktiv bedroht und weil einem irgendein Arschloch mal blöd gekommen ist sollen dann jetzt bitte alle da drüben bleiben ....und zeitgleich betont wie hoch man Meinungsfrei und Menschenrechte schätzt...


    So jetzt habe ich weit ausgeholt....hervorheben möchte ich das ich Fliegfrosch für eine Userinnen mit klarer Meinung und Haltung haltend sie in kleinster Weise in einen Nazikontext gerückt habe...übrigens auch niemanden sonst hier.

    "Wir wollen lieber fliegen als kriechen" - Louise Otto-Peters (1819-1895) Frauenrechtlerin


    „Es gibt so viele gute Sachen auf der Welt. Es ist wirklich wichtig, dass jemand sie findet!“ Pippi Langstrumpf


    Men det finns sätt att leva och inte bara överleva - Lena Hallengren 2020

  • Staubflocke , ja, bei mir, die ich bisher noch überhaupt nicht in die Diskussion involviert war, kam das zumindest so an.

    Gut Joanna,


    Aber dann würde ich doch vorraussetzten dass man noch mal nachliest und nicht erst bei Beitrag zweihundertschlagmichtot einsteigt, da wäre es nur höflich den Rest zumindest mal zu überfliegen, dass hilft deutlich bei der Einordnung einzelner Beiträge.

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  • Ich habe gefragt welchen Umgang ihr Euch mit diesen Leuten wünscht.

    Ich war zu lahm beim Tippen, weil der Hund ständig mein Gesicht abdecken will:D.

    Ich bin auch nicht beleidigt oder so, ich merk nur, dass ich mich selber etwas bremsen muss bzw will.

    Alles gut...davon muss ich meinen auch immer abhalten und leider jetzt auch mal noch ein bisschen arbeiten, bis später!:)

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  • Staubflocke , ja, bei mir, die ich bisher noch überhaupt nicht in die Diskussion involviert war, kam das zumindest so an.

    Gut Joanna,


    Aber dann würde ich doch vorraussetzten dass man noch mal nachliest und nicht erst bei Beitrag zweihundertschlagmichtot einsteigt, da wäre es nur höflich den Rest zumindest mal zu überfliegen, dass hilft deutlich bei der Einordnung einzelner Beiträge.

    Ich glaube nicht, dass irgendein vorheriger Beitrag meine Reaktion auf Elfchens Beitrag anders hätte ausfallen lassen. Aber okay, punktuelle Beiträge sind offenbar nicht gern gesehen (versteh ich an sich auch, glaube nur nicht, dass es hier relevant ist) und mir fehlt die Zeit, um alles zu verfolgen. Ich verabschiede mich also wieder.

  • Was mir nicht klar ist - was bedeutet für dich „haben keinen Platz in der humanitären Gesellschaft“?

    Ich kann deine Position gut nachvollziehen und in weiten Teilen unterschreiben, aber diesen Part - da bin ich mir nicht sicher, kann aber auch nicht deuten wie du ihn meinst.

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  • Sie meint das Gedankengut.

    #post-#post-#post-#post-#post-#post-7-#post-9-#post-#post-#post-13-14-#post-#post-17-#post-#post-#post-21-22-#post-#post

  • Für mich - so nur als Beispiel für ein besseres Verständnis worum es mir geht - ist die Todesstrafe ein absolutes No go weil sie für mich nicht mit meinem Wertesystem vereinbar ist. Und mag da ein noch so schlimmer mensch viele unschuldige getötet haben - ich sehe nicht mein recht ihn zu töten (töten zu lassen). So etwas zB kann aber die Konsequenz sein wenn ich sage - bestimmte Menschen stehen wegen ihrer Gesinnung oder ihren Handlungen außerhalb unseres Wertesystems und haben keinen Platz in der humanitären Gesellschaft.( womit ich dir, liebe Kiwi, nicht unterstellen will, dass du das meinst:D).

    Es ist eher die Frage - wo ist unseres persönliche Grenze des „Ausschluss aus dieser Gesellschaft“?

    Und

    so ganz nebenbei

    Bin ich der festen Überzeugung dass sich nur durch Gespräch etwas verändern lässt, Ausschluss und Isolation führt selten zu einer Gesinnungsänderung. Jeder einzelne Exnazi, der es geschafft hat und willens ist diese Strukturen zu verlassen, ist ein Gewinn.

    Und wenn mich jemand beschimpft sollte ich ihn nicht freundlich fragen was denn Sein Problem sei - das würde auch niemand erwarten - sondern klar die persönliche Grenze ziehen. Aber zurückbeschimpfen stellt mich auf sein Niveau.

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  • Aber welche tatsächlichen Konsequenzen hat es, wenn jemand (also ich habe schon verstanden eben diese Personen) keinen Platz in der Gesellschaft haben ?

    Geht es tatsächlich nur darum, ihnen keine Gesprächsmöglichkeit zu geben und die Menschen ansonsten normal in der Gesellschaft zu integrieren ?

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  • Ja, danke Ayala und Staubflocke für das nachhaken, denn ich merke das Formulierungen klar sein müssen.


    Das Gedankengut, darf keinen Platz haben. Und für die Menschen mit diesem Gedankengut muss klar sein, dass es rote Linien gibt die nicht übertreten werden dürfen in Worten und vor allem Taten. Da gibt es gesetzliche Regelungen, aber leider wird da häufig mal ein (rechtes) Auge zugedrückt, derzeit.

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  • Das Gedankengut, darf keinen Platz haben. Und für die Menschen mit diesem Gedankengut muss klar sein, dass es rote Linien gibt die nicht übertreten werden dürfen in Worten und vor allem Taten.

    Danke für das Nachschärfen! Hier kann ich zu hundert Prozent unterschreiben.

  • ich kann diese Frage nur für mich persönlich beantworten, also was ich mir als Antwort wünschen würde. Ich fände es gut, wenn rassistische, beleidigende, menschenverachtende etc pp Äußerungen in unserer Gesellschaft grundsätzlich geahndet würden bzw werden könnten. Wer Politikerpuppen an Galgen knüpft und durch die Straßen zieht, verdient Ächtung und strafrechtliche Verfolgung. Genauso, wer in social Media oder am Stammtisch oder im Bundestag oben genannte Äußerungen macht.

    Ich wünsche mir, dass so was niemals unbeantwortet bleibt und nach Möglichkeit auch rechtsstaatlich verfolgt wird. Wer unsere Verfassung kennt und sich in diesem Maße gegen sie wendet, den kann ich nicht in eine Gesellschaft integrieren, die sich diesen Grundsätzen verschrieben hat- oder?

    Bitte nicht steinigen..ich hab auch ein RL nebenher..

  • Geht es tatsächlich nur darum, ihnen keine Gesprächsmöglichkeit zu geben und die Menschen ansonsten normal in der Gesellschaft zu integrieren ?

    Es geht darum ihnen kein Forum zu bieten, ihnen nicht Schweigen entgegen zu setzen sondern sie laut und politisch zu bekämpfen. Wenn wir leise sind und nichts sagen sickern diese giftigen Gedanken immer weiter in die Köpfe.

    Die Berliner Demo war ein Bsp. Ich war und bin ganz klar der Meinung, dass man diese nicht hat verbieten dürfen, JEDER sollte in diesem Land auf die Straße gehen dürfen unter Wahrung bestimmter Grenzen (gewaltfrei, ohne Verbotene Symbolik) und dann ist es Aufgabe der Gesselschaft sich zu distanzieren und sich klar ab zu grenzen und zu „othern“ (ich entwickel gerade einen Faible für dieses Wort) und zu zeigen nein, wir sehen es anders... das allerdings ist zu meinem Schrecken überhaupt nicht erfolgt im Gegenteil und das werte ich als entsetzliche Niederlage für unsere Gesellschaft.

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  • Dann müssten die Profilbilder mit extremen Links-Bezug hier bitte auch untersagt werden. Denn für mich steht die Antifa für Linksextremismus, die immer wieder mit Gewalt und Extremismus auffallen. Wer hier die eine Seite verbieten möchte, bitte auch dafür Sorge tragen, dass sich von JEGLICHEM Extremismus distanziert wird!!! Ansonsten seid ihr für mich dermaßen unglaubwürdig für ein Forum, dass sich Toleranz auf die Fahnen schreibt. Aber tja, hier wird ja immer nur in eine Richtung geschaut, näch?


    Das ist genau der Punkt, in dem v.a. CDU und CSU sehr erfolgreich die Mär verbreiten, "links" sei MINDESTENS genau so gefährlich wie "rechts", nachdem sie Jahrzehntelang geleugnet haben, dass es überhaupt eine Gefahr von rechts gibt, was jetzt aufgrund Offensichtlichkeit nicht mehr geht.


    Hufeisentheorie ist das Stichwort, sitzt in den meisten Köpfen und wirkt sehr, sehr gut. Ist aber nicht faktengestützt, sondern die Zahlen sagen ganz eindeutig, dass "linke Gewalt" kaum stattfindet, wogegen "rechte Gewalt" in Häufigkeit und Intensität hoch liegt und immer weiter steigt. Wenn Politik und mit ihr die meisten Medien aber diese Mär immer weiter bedienen, bleibt der Eindruck, dass "die Linke" furchtbar gefährlich ist und jeder Versuch, das mal geradezurücken wird als verharmlosend wahrgenommen.


    Das ganze ist historisch begründet, die rechten Seilschaften in D waren und sind, mehr oder weniger verdeckt, immer aktiv und darin erfolgreich, das ist keine homogene "Szene", man kann das auch nicht in zwei Sätzen darstellen aber es ist gut erforscht und lässt sich erlesen. Jedes Land hat da sein eigenes rechtes Spektrum, die internationale Vernetzung ist intensiv und es wird von großen Umwälzungen geträumt und daran auch kräftig gearbeitet.


    Vor diesem Hintergrund sollte man schon gut aufmerksam sein, wenn es um links/ rechts, gefährlich/ ungefährlich geht.


    Ich finde bei Diskussionen hier oder im RL wichtig, trotz einer klaren Positionierung nicht alle, die solche Informationen nicht haben oder anders einordnen/ werten gleich in die Ecke "rechtsaußen" zu stellen. Die Zusammenhänge sind komplex, das ewige Hinterfragen der allgemeinen Berichterstattung ist anstrengend und es ist verwirrend, dass die politische Mehrheit "rechtsaußen" argumentiert und das wider besseres Wissen, (möchte man meinen). #hmpf

    Viele Grüße
    Elena mit Mini1 (*2004) und Mini2 (*2006)

  • Da gebe ich dir recht, aber man muss mittlerweile schon sehr blind sein um nicht zu erkennen, wieviel offensichtlich mehr Gewalt von rechts verübt wird. Auch als politisch nicht allzusehr angagierter Mensch - zu denen ich mich aktuell bedauerlicherweise zählen muss - werde ich von der Masse an rechten Gewalttaten in den letzten MOnaten überrollt.

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  • Staubflocke


    Das stimmt schon, aber das muss eben auch erst mit der entstanden Vorstellung abgeglichen werden, dass es ja angeblich bisher GAR KEINE Gefahr von rechts gab wogegen angeblich allerorts Linke lauern, um zu morden und zu brandschatzen.


    Und manchmal kann man schlicht gar nichts mehr einordnen. Die "Gelbwesten" (F) sind mit einer konkreten poitischen Vorstellung gestartet, zwischendurch sah das dann aus wie ein Übernahmekampf, also wer von links und von rechts, sich diese Bewegung zunutze machen kann und inzwischen herrscht nur noch Verwirrung und die Gewalttäter, die sich darauf berufen (und die Gewalt ist zumindest in Paris inzwischen heftig und regelmäßig), haben außer einem "der Staat ist scheiße" und "dagegen" gar keine Forderung mehr, was nicht heißt, dass die von den Gelbwesten aufgegriffenen Probleme gelöst wären.

    Viele Grüße
    Elena mit Mini1 (*2004) und Mini2 (*2006)

  • Der untere Zitatteil ist von dir, geschrieben als Antwort auf meine Anmerkung zu den Einschränkungen von Toleranz. Ich beziehe mich ganz klar auf Vorgänge hier im Forum. Du sprichst von Nazis. Verzeih, wenn ich das in dem Kontext lese, in dem es steht.

    Ja, ich habe das Wort benutzt aber nicht hier reingebracht, Ich meine sogar es bei dir als erstes gelesen zu haben, aber da kann ich auch etwas überlesen haben.


    Zum Thema Kontext:

    Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen deiner Antwort und meinem Posting. Ich habe nichts von Nazis hier im Forum geschrieben.

    Den Begriff haben andere in die Diskussion gebracht.

    Da steht "Nazis hier im Forum" Wo habe ich denn behauptet, dass wir hier im Forum Nazis hätten?




    Und zu Elfchen s umstrittener Aussage. Sowas hinzurotzen und dann lapidar sagen „war ja gar nicht so gemeint“ reicht als Klärung? Nachdem sich tagelang um ein humanistisches Weltbild gestritten wurde?

    Darauf hat Kiwi ja nun ausführlich geantwortet.



    Shevek, das mit deiner Tochter ist das ein "echtes" Beispiel (dass sie geärgert wird) oder hypothetisch? Ich hoffe, letzteres, ansonsten würde mir das für sie und euch echt leid tun.

    "Wenn so ein Verhalten von Rechten kommt, gibt es da immer sehr viel Verständnis für und eigentlich sind doch die Linken Schuld."

    Das nehme ich nicht so wahr.


    Aber ich klinke mich jetzt aus. Die nächsten Tage sind bei mir voll und ich habe nicht das Gefühl, dass mich die Diskussion erheblich weiter bringt.

    Das sie von Mitschüler:innen angegangen wird, weil sie sich unkonventionell kleidet und nicht der Norm entspricht?

    In welcher Welt lebst du? Sicher ist das real. Auch ihre Auseinandersetzungen über Politik mit rassistischen und sexistischen Mitschüler:innen,

    Und natürlich zündet sie keine Autos an und verprügelt auch keine reichen Menschen. Sie hat ja ethische Prinzipien.


    Können wir uns dann darauf einigen, dass es kein Grund ist z.B. AfD zu wählen, nur weil irgendwelche Linken etwas zu einem gesagt haben?



    Und vor Allem teilt den Kuchen bitte jemand, der das gerechter hinbekommt. Nur darum ging es doch.

    Ne, wir sind noch da, dass es überhaupt Kuchen für alle gibt.

    Da sind eine Menge Menschen die nur gerne etwas Kuchen hätten, auch wenn es nicht unbedingt gerecht geteilt ist.




    Was das Othering angeht:

    Ich bin echt entsetzt.


    Menschen verrecken zu lassen einfach weil sie in einem anderen Land geboren wurden ist etwas, was man schon mal diskutieren kann, aber wenn es gegen Rassismus und Nazis geht, dann sollen wir bitte darauf achten, sie nicht auszuschließen, auch wenn es nur um ihre Aussagen geht?


    Das Problem ist nicht, Gruppen mit verschiedenen Merkmalen auszumachen. Das gibt es und es macht immer wieder Sinn, es zu benennen. Das gibt im übrigen auch den Leuten die Worte mit denen sie Missstände aufzeigen können.

    Das Problem ist auch nicht, wenn Verhalten und Aussagen zu Reaktionen und Sanktionen führen können.


    Das Problem ist, wenn Menschen aufgrund von Merkmalen, die sie nicht oder nur bedingt beeinflussen können, ausgegrenzt werden.


    Das alles zu vermischen und so zutun, als wäre es das Gleiche finde ich absolut indiskutabel.

    It all started with the big BANG!


    (Big Bang Theory)