Rechte Ideologien in Bedürfnisorientierten Erziehungscommunities

  • Dann komme ich mal zum eigentlichen Thema zurück:


    Es geht ja um rechte Unterwanderung. Das Thema ist auch nicht neu.

    Rechte tun ja auch gerne so, als ginge es ihnen um Frauenrechte, wenn sie gegen Muslime wettern.

    Dabei wurden diese Rechte, die sie nun angeblich verteidigen, ihnen abgetrotzt.


    Ebenso ist es nun: Diese ganze Geschichte mit der bedürfnissorientierten Erziehung, kommt politisch von links, wird nun aber von Rechten genutzt, weil man damit so schön die Mütter binden kann.

    Dabei sehe ich zwei sehr wesentliche Unterschiede (abgesehen davon, dass ich ihnen eh nicht glaube, dass es ums Kind geht):

    Zum einen werden hier wieder Bedürfnisse übereinander gestellt, und eben nicht nebeneinander. Die Bedürfnisse des Kindes werden über die der Mutter gestellt. Die Mutter wird als Mensch gar nicht mehr gesehen, sondern nur noch als Bedürfniserfüllerin des Kindes.

    Das ist nicht im Sinn der Sache. Es geht doch darum beide als Menschen mit ihren Bedürfnissen zu sehen und Lösungen zu finden, mit denen es allen Beteiligten gut geht.


    Zum anderen muss es eben nicht die Mutter sein. Diese ganzen Biologismen bringen die Rechten da rein.

    Die Eltern bieten sich meistens an, aber das macht die Mutter nicht zur einzigen möglichen Bezugsperson. Ein Kind kann Bindungen zu vielen Menschen aufbauen, auch zu mehreren gleichzeitig. Es kann von Vater und Mutter betreut werden, von einer Tagesmutter, der Oma, im Kindergarten.

    Dass das immer die Mutter sein muss, ist ja nicht das worum bei bedürnisorientiert geht.



    Wo dann nun die Grenzen ist, wann es noch eine andere Meinung ist und wann wir bei rechten Ideologien sind, und wann auch Menschen einfach von sich auf andere schließen oder ähnliches, kann man natürlich nicht so pauschal sagen. Da gehört schon jeweiliges Abwägen zu,

    It all started with the big BANG!


    (Big Bang Theory)

  • Zum einen werden hier wieder Bedürfnisse übereinander gestellt, und eben nicht nebeneinander. Die Bedürfnisse des Kindes werden über die der Mutter gestellt. Die Mutter wird als Mensch gar nicht mehr gesehen, sondern nur noch als Bedürfniserfüllerin des Kindes.


    Erklärt ja auch die große Überschneidung "rechte Grundgesinnung" - "gegen own choice".

    Leute, die auf der einen Seite kein Problem damit haben, dass Kinder und Babys dahinvegetieren oder im Meer ertrinken. Aber wehe, Frauen wollen selbst entscheiden, ob sie eine Schwangerschaft durchmachen oder nicht. Dann muss man diesen Ansatz zum Leben natürlich mit allen Mitteln schützen.

    Der frühe Vogel wird früher oder später mit dem Problem konfrontiert, dass die Katze am Morgen noch wach ist.