Heuer Grippeimpfen?

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  • Wir haben heute keinen Impfstoff bekommen, stehen nun auf einer Warteliste

    When all hope begins to shatter
    Know that I won't be afraid

  • Hier Großraum München. Mein Mann wollte sich gestern einen Termin fürs Impfen geben lassen... Aussage seiner Ärztin: Erst werden alle über 60 und absolute Risikopatienten geimpft. Er soll sich Ende Oktober noch mal melden.

    holly mit großer Tochter (07/03) und kleinem Sohn (06/06)

  • "Nicht 100%" ist doch stark geschönt. In den vergangenen Jahren lag sie bei den hospitalisierten Personen zum Teil nur bei 10% (und das in Risikogruppen).

    Quelle bitte. Das bezweifle ich. Um 60% im Schnitt habe ich von meiner Ärztin gehört.



    Grippeimpfung 2016/2017:

    "Gerade bei der auch in Deutschland propagierten Zielgruppe der Menschen im Alter über 65 Jahre lag die Schutzwirkung der letztjährigen Influenzaimpfung, betrachtet man den Schutz vor gr


    Quelle: http://www.impfinfo.de/die-imp…fung-extrem-schlecht.html




    Grippeimpfung 2018/2019

    Die Wirksamkeit der Impfung gegen alle Typen von Influenza A und alle Altersgruppen lag zwischen 32 und 43%, wobei die breite Spreizung der Vertrauensbereiche bei der statistischen Analyse erstens die Unsicherheit dieser Aussage belegt und zweiten durchaus Werte von bis zu -25 (also eine möglicherweise deutliche Erhöhung des Influenza-Risikos durch die Impfung) einschließt.

    Speziell bei der Hauptzielgruppe der Impfung, Menschen über 64 Jahre, war die Wirksamkeit gegen Influenza A/H1N1 (den häufigsten Subtyp dieser Saison) in einzelnen Studienteilen schlicht Null und dies obwohl die übliche Ausrede für eine schlechte Impfstoffeffektivität, die fehlende Übereinstimmung zwischen Impfstoffzusammensetzung und Virus, in diesem Jahr keine Rolle spielte: "To date, all A(H1N1)pdm09 viruses characterised in Europe were antigenically similar to the vaccine virus."


    Quelle: http://www.impfinfo.de/die-imp…8-2019-not-effective.html



    ...und dann noch:

    Die retrospektiven Analysen der jeweiligen Grippeverläufe aus den Jahren 2011/2012 und 2012/2013 bestätigen diese Aussage noch einmal:

    • 2011/12 wurde die Schutzwirkung der Impfung mit 25% (!) errechnet, in der Spätphase der Grippesaison sank diese auf -1%, d.h. hier besteht die Gefahr, dass das Erkrankungsrisiko durch die Impfung sogar noch steigt... (Castilla 2013, Kissling 2013).

    • 2012/13 erreichte die Impfung in einer großen Studie, an der zahlreiche europäische Krankenhäuser beteiligt waren, eine mittlere Effektivität von gut 20% (!!), wobei im statistischen
      "Vertrauensbereich" auch wieder negative Werte enthalten sind, es also durchaus möglich ist, dass die Impfung das Erkrankungsrisiko erhöhte (Rondy 2015).

    Quelle: http://www.impfinfo.de/die-imp…0-grippe-die-impfung.html

  • Es gibt oder gab verschiedene Impfstoffe. Ich weiß es nicht mehr genau aber ab 2018? wird meistens der Vierfachimpfstoff verwendet und von der KK bezahlt. Der ist von der Wirksamkeit besser.

  • Wir sind schon alle geimpft. Ich wegen Arbeit im Gesundheitssystem, Kinder und Mann wegen Risikogruppe.

    Ich impfe aber seit Jahren uns alle, Verträglichkeit schwankt etwas, dieses Jahr nur Arm-Aua für 1 Tag, letztes Jahr waren beide Kinder 2-3 Tage echt matschig.

    Der Grippeschutz baut sich über die Jahre auch auf. Also der Schutz von letztem Jahrist ja nicht schlagartig komplett weg.

    Hier (Südwesten) wird es wohl auch schon schwieriger mit Dosen. Ich frage mich, ob sich so viel mehr Ältere impfen lassen? Bisher ist die Impfquote der Risikogruppe (oder zumindest der ab 65jährigen) ja extrem schlecht gewesen, zuletzt so um 35%, sogar im Gesundheitswesen nur um die 50%. Lassen sich übrigen dieser Gruppe jetzt alle doch impfen? Oder wird der Schutz von den "Normalbürgern" nachgefragt?

    Ich staune doch etwas ob dieser knappen Verfügbarkeit. V.a. so früh im Herbst. Eigentlich ist es ja tendenziell noch etwas zu früh zum Impfen.


    Darf ich dich noch was fragen die.lumme : weisst du, ob das Fluenz tetra dieses Jahr geliefert wird? Normalerweise bekommen das meine Mädels immer, aber weder die KiÄ (dort hole ich sonst unsere Dosen) noch unser Apotheker konnte sagen, ob da wohl überhaupt was kommen wird. Sie sind jetzt eh i.m. geimpft, aber das würde mich echt interessieren, ob und auch für den Fall, dass das nicht geliefert werden kann, warum das so ist? Mein Apotheker bzw. sein Großhändler wussten gar nichts. Also nur, falls du das im KOpf hast, brauchst auf keinen Fall nachschauen oder recherchieren.

  • Eigentlich ist es ja tendenziell noch etwas zu früh zum Impfen.

    Das wollte ich auch noch fragen - ich dachte, frühestens Mitte Oktober sollte geimpft werden weil der Schutz sonst Richtung Frühjahr nicht mehr reicht?

  • Wir Eltern lassen uns jeweils vom Betriebsarzt impfen, schon seit Jahren. Für die Kinder habe ich gerade heute den nasalen Impfstoff (Fluenz tetra, doanka) in der Apotheke bestellt. Die Apothekerin meinte, der sei immer wieder mal lieferbar, heute hatte ich offenbar Glück. Unsere Kinderarztpraxis hat dann auch gleich nachgeordert, die hatten nämlich keine mehr. Die Kinder waren in den letzten vier Jahren zweimal alle richtig krank, das könnte gut Influenza gewesen sein, zumal wir geimpften Eltern einmal gar nichts hatten und einmal deutlich fitter waren als die Kinder. Wenn wir uns das dieses Jahr sparen können, habe ich nichts dagegen. Außerdem war meine Überlegung, dass der nasale Impfstoff für Erwachsene ja sowieso nicht zugelassen ist, so dass der Bedarf chronisch Kranker da geringer sein dürfte (abgesehen davon, dass den Kindern nasal natürlich lieber ist).

  • Mein Arbeitgeber befürchtet anscheinend Engpässe bei den Impfstoffen. Ich will es nicht hoffen, denn ich habe gleich 2 Indikationen und möchte die Impfung auf jeden Fall haben. Mir wäre es aber lieber, wenn ich wieder Ende Oktober geimpft werden würde. Hauptsache, es klappt auch so.

    Im letzten Jahr scheint die Impfung gut funktioniert zu haben. Wir hatten im KH nur sehr wenige Grippekranke und wenn dann nur Ungeimpfte.

    LG Miriam mit 2 Jungs (2004 und 2006)

  • Eigentlich ist es ja tendenziell noch etwas zu früh zum Impfen.

    Das wollte ich auch noch fragen - ich dachte, frühestens Mitte Oktober sollte geimpft werden weil der Schutz sonst Richtung Frühjahr nicht mehr reicht?

    Meine Schwester (Epidemiologin und arbeitet mit lauter Immunologen) sagt das genauso (also wie du) auch immer. Da wir aber v.a. lauter SChnüpfchen hier und da unser angepeiltes Ziel Anfang November nie erreicht haben und es dann immer eher Mitte Dezember war, haben wir es dieses Jahr einfach in der letzten Ferienwoche hinter uns gebracht (auch im Hinblick auf Ausfall durch die Impfung). Ich seh das wie gesagt pragmatisch, gehe eh nicht von einem 100% SChutz aus (durch diese eine Impfung), aber von einem sich aufbauenden Schutz über die letzten Jahre (wie gesagt, wir impfen seit vielen Jahren IMMER) - da kam dann in meiner Abwägung eben dieses Jahr das frühe Impfen raus.

    Dazu kommt: ich wollte halt auch schnell meinen Impfstoffdosen haben. Klar hätte ich die auch noch 4 Wochen im Kühlschrank lagern können. Aber das hab ich vor 2 Jahren gemacht, meinen Impfstoff dort vergessen #angst und lag natürlich im März dann mit einer Influenza flach #hammer

    Wenn ihr unabhängig von diesen "äußeren Zwängen" seid, ist in 4 Wochen sicher noch etwas sinnvoller als jetzt.

  • Ich lasse mich, wie jedes Jahr, Mitte Oktober vom Stadtarzt impfen

    Da in unserem Haus etwa 200 Kollegen arbeiten von denen sich viele impfen lassen kommt der Arzt sogar in unsere Behörde. Ich bin immunsupprimiert und hatte mit der Impfung nie Probleme. Sollte es eine Corona - Impfung geben bin ich die Erste die hier schreit 😋

  • Mein Arbeitgeber bietet Grippeschutzimpfungen an, propagiert diese auch und dieses Jahr habe ich zum ersten Mal überlegt, ob ich teilnehmen soll. Allerdings sind die Termine schon jetzt restlos ausgebucht, weitere werden nur folgen, wenn es zusätzliche Lieferungen gibt. Da ich weder Riskikopatient bin noch viel Kundenkontakt habe, halte ich die Impfung für mich nicht für besonders dringent. Mir wäre es arg, wenn jemand der ihn nötiger hat deswegen nicht bekommen könnte.

  • Wir Eltern lassen uns jeweils vom Betriebsarzt impfen, schon seit Jahren. Für die Kinder habe ich gerade heute den nasalen Impfstoff (Fluenz tetra, doanka) in der Apotheke bestellt. Die Apothekerin meinte, der sei immer wieder mal lieferbar, heute hatte ich offenbar Glück. Unsere Kinderarztpraxis hat dann auch gleich nachgeordert, die hatten nämlich keine mehr. Die Kinder waren in den letzten vier Jahren zweimal alle richtig krank, das könnte gut Influenza gewesen sein, zumal wir geimpften Eltern einmal gar nichts hatten und einmal deutlich fitter waren als die Kinder. Wenn wir uns das dieses Jahr sparen können, habe ich nichts dagegen. Außerdem war meine Überlegung, dass der nasale Impfstoff für Erwachsene ja sowieso nicht zugelassen ist, so dass der Bedarf chronisch Kranker da geringer sein dürfte (abgesehen davon, dass den Kindern nasal natürlich lieber ist).

    Danke für die Info!

    Dann kommen unsere zwei Dosen hoffentlich zwei Kindern zugute, die das Piksen noch scheusslicher als meine finden.

  • doanka ich hab z.Zt. leider gar keine Zeit im Job einzelne Lieferfähigkeiten zu recherchieren. Eigentlich nur ein paar Clicks, aber selbst das geht grad nicht...

    Fluenz wird bei uns nicht verordnet, deswegen hab ich das auch nicht in der Hand. Für den Sprechstundenbedarf und die Einzeldosen für die Privatversicherten bekommen wir morgens die Ansage vom Einkauf „da kommen heute noch 10 Stück“.

  • huuh, die Praxis der KiÄ hat letztens angerufen, da stehen wir auf der Liste, sie impfen Ende Oktober uns alle drei (isch bin die mit Risiko, die letzte Grippe war kein Spaß), sie meinte, sie hätte reichlich vorbestellt, deswegen macht sie das für mich gleich mit.

    Havanna + #male (*02.05) & #female (*02.03)
    Filzgleiter sind nur komprimierte Schafe

    --Ist Hotte S. noch im Amt und wenn ja, warum?--


    Wenn ich das Wort "Trottel" oder "Trotteln" schreibe, möge sich die geneigte Leserin dieses Wort in wienerisch denken.

  • Ok. Dr. Rabe ist ein zweifelhafter Vertreter seiner Zunft. Der behauptet da Sachen... Hast du eine seriöse Quelle, wo man die Studienergrbnisse nachlesen kann? Oder brauchen Homöopathie-Fans sowas nicht?

    तत् त्वम् असि

  • Ich lass mich aber nicht lumpen und biete folgendes: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/Influenza/faq_ges.html


    Zitat:

    Die Schutzwirkung (Effektivität) der Influenzaimpfung ist geringer als bei vielen anderen von der STIKO empfohlenen Impfungen [Osterholm MT, Kelley NS, Sommer A, Belongia EA: Efficacy and effectiveness of influenza vaccines: a systematic review and meta-analysis. Lancet Infect Dis 2012; 12(1):36-44.]. Die Impfeffektivität kann in den einzelnen Saisons sehr unterschiedlich sein und sich auch bei den einzelnen Virussubtypen bzw. Virustypen unterscheiden (H1N1, H3N2, B).

    Die unterschiedliche Effektivität hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Zusammensetzung des Impfstoffes wird jährlich aktualisiert (siehe "Wie wird die Zusammensetzung des Influenza-Impfstoffs bestimmt?"). Es ist trotzdem möglich, dass die in der folgenden Saison hauptsächlich auftretenden Influenzaviren nicht gut mit den im Impfstoff enthaltenden Virusstämmen übereinstimmen, weil sich in der Zwischenzeit andere Virusstämme durchgesetzt haben. Wenn sich zirkulierende Viren oder die Anteile der einzelnen Virus(sub)typen im Verlauf der Saison ändern kann sich die Schutzwirkung des Impfstoffs auch im Laufe einer Grippesaison verändern. Zudem kann es bei der Herstellung des Impfstoffs zu genetischen Veränderungen beim Impfstamm kommen, die die Passgenauigkeit des Impfstoffs beeinträchtigen.

    Bei einer sehr guten Übereinstimmung der zirkulierenden Influenza­viren mit dem Impfstoff wurde bei jungen Erwachsenen eine Schutzwirkung bis zu 80% beobachtet. Ältere Menschen haben oft eine reduzierte Immun­antwort, sodass die Impfung bei ihnen weniger zuverlässig wirkt. Insbesondere die Effektivität gegen den Subtyp H3N2 war in den letzten Saisons aufgrund einer schlechten Übereinstimmung des Impfvirus mit den zirkulierenden Viren teilweise herabgesetzt. Dennoch können auch ältere Menschen ihr Risiko, an einer Influenza zu erkranken, im Mittel durch die Impfung in etwa halbieren. Dies bedeutet bei einer Wirksamkeit von 41 bis 63% bei älteren Erwachsenen (Manzoli L et al. in Human Vaccines & Immunotherapeutics 2012): Wenn im Laufe einer Influenzasaison von 100 ungeimpften älteren Erwachsenen 10 an Grippe erkranken, erkranken von 100 geimpften älteren Erwachsenen nur etwa 4 bis 6.

    Auch wenn die Wirksamkeit der Influenzaimpfung nicht optimal ist, können aufgrund der Häufigkeit der Influenza doch viele Erkrankungsfälle verhindert werden. In Deutschland sind dies selbst bei den aktuell mäßigen Impfquoten (siehe "Wie viele Menschen lassen sich gegen die saisonale Influenza impfen?") schätzungsweise ca. 400.000 Influenza-Erkrankungen pro Jahr bei Personen über 60 Jahren (Weidemann F et al. BMC Infectious Diseases 2017).

    Zudem wurde in zahlreichen Studien gezeigt, dass eine Influenzaerkrankung bei geimpften Personen milder, also mit weniger Komplikationen verläuft als bei Ungeimpften (z.B. VanWormer JJ et al., BMC Infect Dis. 2014; 14: 231).

    तत् त्वम् असि

  • Ich hab mich impfen lassen wie jedes Jahr, weil ich gleich mehrfach zur Risikogruppe gehöre. War 2 Tage etwas matschig.


    Da die Grippeschutzimpfung nicht 100%ig schützen kann (es ist eine Zukunftswette auf mehrere, verschiedene Virusmutationen) bin ich dankbar für jede*n Geimpfte*n, weil das meine Überlebenschancen erhöht.


    Deutlicher kann ich das nicht formulieren.

    Hallo,


    Das oben verstehe ich nicht. Wenn sich eine Grippevariante durchsetzt, gegen die der Impfstoff nicht wirkt, ist doch gleichgültig, wie viele Menschen damit geimpft sind. Wenn der Impfstoff aber wirkt, wärst du durch die Impfung geschützt. Oder habe ich da einen Denkfehler? Warum erhöhen mehr Geimpfte die Überlebenschance?


    Viele Grüße, MaFu

  • Ich hab das so verstanden, dass sich eben nicht nur ein Typus durchsetzt, sondern immer mehrere. Und eh nicht exakt das, wogegen geimpft wird, aber sowas Ähnliches entwickelst sich, Es geht um eine breite Immunabdeckung. Wenn jetzt die Variante, die ich mir einfange, nicht exakt abgedeckt ist, sondern nur zum Teil, dann erkranke ich Je nach dem trotzdem nicht oder immerhin nicht so schwer. Und entsprechend verbreite ich nichts oder weniger. Je mehr Menschen die Infektion nicht kriegen, desto größer meine Chance, sie gar nicht zu fangen. Oder mir eben eine leichte Infektion mit einem nicht gut abgedeckten Erreger zu holen, aber keine doppelte oder dreifache.


    Wir hatten das vor ein paar Jahren: Mein Mann war nicht geimpft, schleppte die Grippe ins Haus und war lange sehr schwer krank, ich und mein Ältester hatten den Dreifachimpfstoff und waren ein bisschen (reicht auch!) krank. Mit Vierfachimpfstoff hätten wir vielleicht gar nix gehabt. Wäre mein Mann geimpft gewesen, hätte er uns Vermutlich gar nicht angesteckt (und hätte nicht ein halbes Jahr mit den Folgen gerungen und einen Folgeschaden davongetragen).

    तत् त्वम् असि