Kindersitzfrage - was ist sicherer?

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  • Hallo, unser Zwergenkind ist aus dem 5-Punkt-Gurt-Sitz, den sie bisher benutzt hat, heraus gewachsen und ist jetzt in den Kiddy Guardian Pro umgestiegen. Bisher passten alle drei Kindersitze auf die Rückbank, rechts Römer Kidfix mit Krümel (8), dann der alte Römer mit dem 5-Punkt-Gurt mit Zwergenkind (3), dann noch ein Kidfix mit Pünktchen (6). Nun mit dem Kiddy passt das nicht mehr, ich habe alles versucht mit Sitze vor und zurück schieben und so weiter, geht nicht, der Schulterbereich ist zu eng. Im Moment sitzt jetzt also der Krümel, 8,5 Jahre, 134cm und knapp 30 kg schätze ich auf einer Sitzerhöhung in der MItte zwischen dem Kiddy und einem Kidfix.


    Frage: Was denkt ihr, was ist sicherer: Mitte zwischen den großen Sitzen auf der Sitzerhöhung, oder vorne auf dem Beifahrersitz im Römer Kidfix?


    Ich bin immer unschlüssiger, tendiere mal hier und mal dorthin. Wir fahren wenn dann Landstraße, Autobahn seltener, dann eigentlich immer zu fünft. Aber weil auf dem Dorf nie nur Stadtverkehr. Ich weiß, 100%ig kann das wahrscheinlich keiner sagen, aber es gibt so viele von euch die da so viel mehr Ahnung haben als ich, sagt doch mal, was ihr denkt und warum.

    #danke


    Ach so, wenn nicht alle Kinder mitfahren, sitzen die mitfahrenden natürlich in den Sitzen, in der Höhe lassen die sich ja leicht verstellen.

  • Ich denke, dann sitzt das dritte Kind besser vorne, den Beifahrersitz soweit wie möglich nach hinten geschoben.


    Zwischen zwei richtigen Kindersitzen, nur auf einer Sitzerhöhung, da würde ich denken, dass die Kindersitze, wenn sie beim Zusammenprall durchgerüttelt werden, das mittlere Kind verletzen könnten.

  • Für mich Käme der Beifahrersitz nicht in frage.


    Eventuell drei Schmaelere sitze für hinten kaufen. Ich kenne den Markt aktuell nicht, aber in auotforen gibt es bestimmt Tips.

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  • Ich denke, dann sitzt das dritte Kind besser vorne, den Beifahrersitz soweit wie möglich nach hinten geschoben.


    Zwischen zwei richtigen Kindersitzen, nur auf einer Sitzerhöhung, da würde ich denken, dass die Kindersitze, wenn sie beim Zusammenprall durchgerüttelt werden, das mittlere Kind verletzen könnten.

    Das ist insofern doof, weil auch zwischen Rückenlehne und dahinter sitzendem Kind ein bestimmter Abstand (50 bzw 55cm zur Nasenspitze) eingehalten werden muss.


    Link mit Info

  • Okay, das wusste ich nicht. Dann bedeutet soweit wie möglich, dass diese Entfernung auch berücksichtigt werden muss. Vielleicht kann man ja auch den Airbag ausschalten, aber ob das wirklich besser ist?


    Zwischen zwei Kindersitze würde ich trotzdem niemals machen.

  • Wegen Beifahrersitz würde ich mir das konkrete Auto mal anschauen bzw. auch seine Bedienungsanleitung und die Anleitung vom Kindersitz. Bei uns fahren die Kinder schon lange gelegentlich mal auf dem Beifahrersitz - gerade auf den langen Strecken (wo ich dann mit nach hinten gezogen bin, wodurch die Kids sich während der Fahrt nicht ständig gekabbelt haben). Wir haben in unserem Langstreckenauto sogar Isofix auf dem Beifahrersitz.


    Was definitiv und nach meinem Kenntnisstand durchgängig verboten ist, ist rückwärtsgerichteter Kindersitz in Kombination mit aktiviertem Airbag.


    Ich meine mal irgendwo einen Kindersitz gesehen zu haben, wo man am Oberteil von diesen Seitenschutzdingern etwas abmachen konnte damit die in bestimmten Situationen nicht so ausladend sind. Hast Du da mal geschaut bei allen Sitzen?

  • Okay, ich dachte bisher, wenn schon ohne eigenen vollständigen Sitz, dann vielleicht sicherer zwischen den anderen beiden. Er könnte natürlich auch auf einem der seitlichen Plätze auf der Sitzerhöhung sitzen, aber das schien mir noch doofer. Dass im Falle eines Unfalls die Sitze aber alle nicht genau da bleiben, wo sie sind, macht natürlich auch Sinn. Ich gehe noch mal nach schmaleren Sitzen gucken, vielleicht finde ich was.

  • Am sichersten wäre es, den Jüngsten in einen Reboarder in die Mitte zu setzen, meist passt das dann, da die Seitenaufprallschutz-Hörnchen dann versetzt sind.


    Die Frage ist natürlich, ob euer Kind das mitmacht, wenn er schon vorwärtsgefahren ist (obwohl die Kinder sich dann besser sehen und nach hinten raus haben die in den meisten Autos ja auch eine gute Sicht) und ob ihr einen neuen Sitz kaufen wollt.

  • Jette Ja, das habe ich gemacht, da geht nichts abzubauen soweit ich gesehen habe. Ich hatte zwischendurch auch noch mal einen Concord Lift irgendwas hier, da konnte man was abbauen, passte mit dem Rest aber immer noch nicht. Das Auto ist ein Renault Grand Scenic, also eigentlich nicht sooo klein.

  • Am sichersten wäre es, den Jüngsten in einen Reboarder in die Mitte zu setzen, meist passt das dann, da die Seitenaufprallschutz-Hörnchen dann versetzt sind.


    Die Frage ist natürlich, ob euer Kind das mitmacht, wenn er schon vorwärtsgefahren ist (obwohl die Kinder sich dann besser sehen und nach hinten raus haben die in den meisten Autos ja auch eine gute Sicht) und ob ihr einen neuen Sitz kaufen wollt.

    Das ist auch eine gute Idee.


    Ich "durfte", wenn wir Besuch hatten, immer mittig zwischen die Kindersitze. Das ging tatsächlich mit einem Reborder und einem vorwärts gerichteten Sitz deutlich besser als später, als beide Kinder nach vorne schauten. Das war dann eine von den Situationen, wo wir irgendwann ein Kind nach vorne gesetzt haben und hinten 2 Erwachsene und 1 Kind (Kind außen)

  • Esther Tatsächlich würde ich schon einen oder zwei neue Sitze kaufen, aber dann lieber für die Großen. Wir neigen alle zu Reiseübelkeit, keiner von uns kann gut rückwärts fahren. Bisher hat die Kleinste noch nie gespuckt im Auto, aber ich würde ungern einen Reboarder kaufen, der ja auch nicht ganz günstig ist, um dann zu sehen, dass das nicht geht. Außerdem ist sie zwar nicht riesig, aber auch nicht winzig für ihr Alter, da würde sie vermutlich auch nicht mehr ewig in den Reboarder passen, oder? Dann habe ich das gleiche Problem wieder in einem Jahr oder so befürchte ich.

  • Könnten die Kinder mit Reboarder in der Mitte noch von einer Seite aus einsteigen in der Garage? Dann müsste einer über den Reboarder klettern, oder? Oder ich erst rausfahren, mindestens ein Kind noch rein, anschnallen... Scheint mir irgendwie schwierig, ich fahre ungern rückwärts, wenn nicht alle Kinder im Auto sind.

  • Ich habe schon mit 2 Kindern nie verstanden, wie Garage mit Kindern zusammenpassen soll #yoga (Wir haben unseren Duplexgaragenplatz seit Jahren an die Nachbarn vermietet weil wir ihn eh nie nutzen konnten)

  • Es wäre bestimmt gut, dass auszuprobieren, bei uns hat es so sogar in unseren alten Octavia Kombi gepasst, beim Grand Scenic müsste es also locker gehen.


    Vom Preis her muss es nicht so teuer sein, wir haben einen einfach ausgestatteten Reboarder von Britax für um die 150€ und jetzt gerade im Angebot einen wirklich praktischen von Axkid für 250€ gekauft. Beide sind gegurtet und bis 25kg, das müsste also wirklich eine Weile reichen.


    Vielleicht wohnt ja jemand mit einem Reboarder in eurer Nähe und ihr könntet es mal ausprobieren? Oder falls die Zwergperten bei euch in der Nähe sind, da testen?


    Sonst könntet ihr auch noch mal die vorhandenen Sitze ohne Isofix probieren, dann kann man die oft weiter nach außen verschieben.

  • "Nicht so teuer" ist aber schon sehr subjektiv! Auch wenn das jeweils günstigere Vertreter ihrer Kindersitzgruppe sind, wir hätten 400€ nicht mal eben so übrig... 🤔

  • Viper11 klar, das stimmt schon. Ich wollte eigentlich zeigen, dass Reboarder nicht sooooo teuer sein müssen, als ich zum ersten Mal davon gehört hatte, habe ich immer von um die 500€ gelesen 8o

  • Wir haben das Thema nur, wenn wir zu fünft (oder mehr fahren), aber meist bin ich nur mit allen drei Kindern unterwegs und da sitzt schon immer einer (meist der Große) vorn im normalen Kindersitz.


    Den Gedanken Sitzerhöhung in die Mitte hatte ich auch schon, aber ich stelle es mir schmerzhaft vor, wenn der Kopf gegen die Hörner der "Außensitze" knallt.


    Im letzten Urlaub saß deshalb sogar ein Kind im Kofferraum. Das war sehr entspannt für alle.


    Für das neue Baby muss ich dann auch mal rumprobieren. Ich vermute die Babyschale wird erst vorn sein und dann ein Reboarder hinten in der Mitte. So hatten wir es auch, als die drei Sitze hinten hin mussten, das ging super. Da kommen sich keine Hörner in den Weg.

  • Danke für eure Gedanken! Ich weiß nicht, ob ich das Zwergenkind noch vom Reboarder überzeugen kann, mir ist aber gerade eingefallen, dass eine Freundin von mir zwei hat und ich glaube, ihr großes Kind passt nicht mehr rein. Wenn ich Glück habe, hat sie noch einen rumstehen und würde ihn mir zum Ausprobieren leihen. Parallel habe ich jetzt aber noch mal zwei angeblich besonders schmale Sitze für die Großen bestellt, MaxiCosi R*odifix A*irprotect, dann kann ich hier in aller Ruhe ausprobieren, was geht oder nicht. Kein Sitz ist bei uns mit Isofix befestigt, weil sich dann keiner mehr anschnallen kann, ist zu eng zwischen den dann festen Sitzen...

    Edit: Sitze im Kofferraum haben wir leider keine, sonst wäre das auch noch eine Idee gewesen, auch wenn dann das Gepäck schwierig unterzubringen wiäre auf längeren Strecken.

  • Der Diono Radian 5 ist ein recht enger Autositz und kann vorwaerts und rückwärts installiert werden. Er ist nicht einfach zu installieren, ist aber eng und in den USA und UK super beliebt, um 3 Sitze nebeneinander unterzubringen.

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  • So, wir haben das Problem gelöst. Mit den beiden Ma*xi Co*si R*odi Airfix nebeneinander passt der Kiddy auch noch daneben und alle Kinder passen ziemlich bequem auf die Rückbank, die beiden größeren können sich dank der fehlenden Hörnchen des Sitzes sogar alleine anschnallen, das war sonst wegen der Enge zwischen den Sitzen schwierig. Außerdem konnte ich die beiden neuen SItze jetzt sogar mit Isofix befestigen, weil mehr Platz ist, der Kiddy hat leider kein Isofix und muß weiter auch leer angeschnallt werden.

    Vielen Dank für Eure Hilfe, auch wenn es jetzt ganz anders geworden ist, als im Ausgangspost gedacht...