Bauchlage, Baby dreht den Kopf nicht zur Seite - und nun?

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  • Gute Nacht#schnarch


    Das Marsmädchen hat gestern entdeckt, wie man sich vom Rücken auf den Bauch dreht.


    Jetzt hat sie das auch im Schlaf entdeckt. Problem: entgegen allem was man liest (sie drehen den Kopf dann schon auf die Seite), lag sie neben meinem Mann auf dem Bauch, Kopf nach unten. #hmpf#flop


    Und nun? Ich hab echt Angst, dass sie erstickt und wir nichts merken.


    Eckdaten:

    5,5 Monate alt

    Familienbett


    Zur Hülf, hier liegen grad zwei Erwachsene hellwach und ein Baby, dass jetzt grad wieder friedlich auf der Seite liegt und das ganze natürlich nicht nochmal zeigen möchte, wenn jemand guckt...


    LG,

    die müden Marseltern

  • Oh, ich hoffe ihr schlaft jetzt wieder.
    Wenn euch die Bauchlage so Angst macht (obwohl ich nicht glaube dass was passieren kann, gerade weil sie jetzt auch kräftiger und mobiler ist), könnt ihr vielleicht nächste Nacht ein Stillkissen so um sie rum legen dass sie sich nicht drehen kann? Oder sie schläft auf einem von euch?

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  • Kann es wirklich sein, dass sie erstickt? Sollten das nicht Reflexe etc verhindern und ist sie nicht mit über 5 Monaten schon kräftig genug, im Hals-/Nackenbereich aber auch in den Ärmchen, um die Problemlage dann zu beheben, ihre Atemwege freizumachen?! Ich weiß es nicht, ich meine das ganz naiv als Frage. So helfe ich mir im Moment auch manchmal über Situationen, wo mein Möhrchen etwas macht, das für mich unbequem o.ä. aussieht, ich frage mich, ob sie von der Muskulatur etc. Her in der Lage wäre, sich dagegen zu stemmen (auch wenn ich z.B. Angst habe, dass ich sie "falsch halte").


    Wenn Sie gesund ist und sich normal entwickelt, dann kann dem Marsmädchen doch garnichts passieren, oder?

    Und: ich würdet ganz bestimmt aufwachen!

  • Ich würde da ein Kinderosteopath drauf schauen lassen. Vielleicht hat sie eine kleine Blockade? Ansonsten vielleicht Kopf drehen üben? Ich verstehe deine Sorgen und halte sie für berechtigt.

  • Ich habe das selbe gedacht wie Breaca: als Sofort-Maßnahmen das Baby auf euch/ in eurem Arm schlafen lassen oder ein Stillkissen um es herum oder vielleicht reicht auch, es auf die Seite zu drehen und ihm ein festes Kissen in den Arm zu klemmen, so dass es sich nicht weiter drehen kann. Oder das Baby ins Beistellbett auf eine Babymatratze verfrachten, die dürfte so hart sein, dass man die Nase nicht darin vergraben kann. Außerdem tagsüber eifrig Bauchlage üben, dann hat euer Baby das Köpfchendrehen bald heraus. Osteopathie ist auch ein guter Tipp.

  • breaca

    Sie schläft neben uns, aber idR mit Körperkontakt. Ich glaube, mit Stillkissen drumherum wäre sie wütend, weil sie nicht kuscheln kann.


    enfj-a

    Ich hab ähnlich wie Du auch keine wirkliche Ahnung, ob sie im Zweifel selber versuchen würde aus der Position heraus zu kommen.


    Sie vergräbt schon immer ihre Nase gerne beim Schlafen oder liegt eben optisch total unbequem da. Sie hat von Anfang an den Kopf beim Schlafen auf uns nach hinten überstreckt. Da hat auch jeder gesagt, das geht doch nicht, aber egal was wir gemacht haben, sie lag nach 30 Sekunden wieder so da.

    Und: ich würdet ganz bestimmt aufwachen!

    Ich hab's zb nicht gemerkt. Sie ist, völlig unüblich, im Schlaf zu meinem Mann gerobbt und muss sich dort dann so gedreht haben. Der Arme hat einen riesen Schreck bekommen als er aufgewacht ist und hat tatsächlich erstmal geguckt, ob sie noch atmet#crying#crying#crying

    Mich hat er kaum wach bekommen, obwohl ich sonst bei jedem Pieps von ihr aufwache.

    Ich würde da ein Kinderosteopath drauf schauen lassen. Vielleicht hat sie eine kleine Blockade? Ansonsten vielleicht Kopf drehen üben?

    Osteopathisch ist sie eigentlich inzwischen komplett unauffällig, wir hatten anfangs viele Blockaden.

    Den Kopf dreht sie im wachen Zustand, deswegen wundert es mich auch so, dass sie so da lag#hmpf


    Sie lag einfach auf dem Bauch, Kopf in der Matratze, Arme an der Seite#haare


    Ich hab heute früh erstmal geheult...

  • Schluesselblume

    Wir sind grad im Urlaub, daher auch ohne Beistellbett, grds schläft sie in selbigem aber auch nicht, noch nie#rolleyes

    Im Arm hatte ich sie dann den Rest der Nacht, so zwischen mir und dem Bettgitter, dass sie sich nicht drehen kann.

  • Ich kann mir vorstellen, dass das ein mega Schreck war und immer noch ist. #knuddel


    Ich hatte diesen Moment mal, als meine Kleine mit dem Kopf plötzlich unter meiner warmen Winterdaunendecke lag. Puh.


    Tipps habe ich keine, aber einen Tee?

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)

  • Ich hab heute früh erstmal geheult...

    #knuddel Klar da läuft ein krasser Film ab, wenn man so eine Situation hat.


    Wäre es möglich sie zu pucken, so dass sie es gar nicht schafft sich nachts selbst zu drehen? Zumindest als Übergang bis ihr das Gefühl habt, dass sie den Kopf besser unter Kontrolle hat.
    Ist sie im Schlafsack? Da ist die Bewegungsfreiheit ja eigentlich schon eingeschränkt.


    Grundsätzlich denke ich gar nicht unbedingt, dass sie da wirklich erstickt. Beim Tragen haben die Babys ja auch manchmal die Nase irgendwo vergraben, aber so habt ihr ja keine ruhige Minute mehr in der Nacht.

  • Oh mann, ich kann das gerade sehr nachempfinden, fühl dich mal gedrückt! #knuddel Diese Ängste, in die man da immer wieder stolpert, mir geht das ja auch gerade häufig so. Die ersten Tage dachte ich, das Kind erstickt sich selbst beim Stillen, weil sie die Nase so an die Brust gedrückt hat - irgendwann lösen sich diese Befürchtungen dann ja zum Glück auf, ich hoffe das ist bei euch auch ganz bald der Fall! Vielleicht weiß hier ja jemand noch einen schlauen Rat, der euch über den Moment helfen kann!

  • Kuekenmama

    Pucken ist mit Schlafsack irgendwie doof, sie wehrt sich auch grds gegen das Pucken - kleiner Sturkopf#rolleyes

    Im Schlafsack ist sie, aktuell aber nur in einem dünnen, weil es hier trotz offenem Fenster relativ warm innen ist und sie im dicken Schlafsack schwitzt.

    Wobei sie mit dem bisher auch schon problemlos durchs Bett gewandert ist.

    Sie schläft ja schon ewig auf der Seite und mittlerweile dreht sie sich da nicht mehr hin, sondern wirft sich mit Schwung rum - ich erwähne lieber nicht, dass ich ähnliche Bewegungsmuster habe...

    Und ja, in der Trage kenn ich das auch, Nase an mir platt drücken, mein Mann guckt dann immer ganz nervös, ob die Nase noch frei ist8oIn einem Kurs, den ich mache, hat die Leiterin - selber Trageberaterin - gemeint, dass das überhaupt nicht sein darf und dass Babys instinktiv den Kopf zur Seite drehen. Sie war etwas... irritiert..., dass meine das nicht macht und sich auch vehement wehrt, wenn man versucht an der Haltung was zu ändern...


    Julchen86

    Baldriantee oder so#pfeif

    Und unter der Daunendecke... Da wäre ich auch erschrocken... Ich hab die Decke ja seit Monaten nur bis zur Hüfte und unter der Matratze fest gemacht... Und eine zweite Decke im Rücken als Zugluftstopper...

  • Und ja, in der Trage kenn ich das auch, Nase an mir platt drücken, mein Mann guckt dann immer ganz nervös, ob die Nase noch frei ist 8o In einem Kurs, den ich mache, hat die Leiterin - selber Trageberaterin - gemeint, dass das überhaupt nicht sein darf und dass Babys instinktiv den Kopf zur Seite drehen. Sie war etwas... irritiert..., dass meine das nicht macht und sich auch vehement wehrt, wenn man versucht an der Haltung was zu ändern...

    Seltsam. Das war bei uns genauso auch. Immer die Nase beim Tragenden vergraben. Da hab ich mir nicht viel dabei gedacht, weil ich die Haut ja relativ glatt fand und da immer Luft durch kam. Bis die Pullover-Saison kam, war sie dann schon etwas grösser und hat den Kopf gedreht.

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)

  • Und ja, in der Trage kenn ich das auch, Nase an mir platt drücken, mein Mann guckt dann immer ganz nervös, ob die Nase noch frei ist 8o In einem Kurs, den ich mache, hat die Leiterin - selber Trageberaterin - gemeint, dass das überhaupt nicht sein darf und dass Babys instinktiv den Kopf zur Seite drehen. Sie war etwas... irritiert..., dass meine das nicht macht und sich auch vehement wehrt, wenn man versucht an der Haltung was zu ändern...

    Seltsam. Das war bei uns genauso auch. Immer die Nase beim Tragenden vergraben. Da hab ich mir nicht viel dabei gedacht, weil ich die Haut ja relativ glatt fand und da immer Luft durch kam. Bis die Pullover-Saison kam, war sie dann schon etwas grösser und hat den Kopf gedreht.

    Das kenne ich von meinen Kindern auch so. Ich bin mir nicht sicher, ob das alle so gemacht haben und wie lange. Aber so fest habe ich mich oft gar nicht getraut, wie man den Kopf hätte auf die Seite drehen müssen, damit sie die Nase mal seitwärts haben und nicht immer direkt an mich dran drücken. Mich hat das auch oft beunruhigt. Sie haben sich jedenfalls auch vehement dagegen gewehrt, den Kopf dabei auf die Seite zu drehen.


    Ich habe für nachts mal einen Keil von einer Bekannten bekommen, der verhindern soll, dass sich das Baby dreht. Ich habe den nie verwendet. Aber den könnte man evtl. zumindest auf der von dir abgewandten Seite anbringen. Der war aus Schaumstoff und mit einem Stoff wie ein raueres Spannbetttuch bezogen. Der wäre nicht so wuchtig wie ein Stillkissen. Da hätte ich wieder Bedenken, dass sie sich da reinverhedert in dem Alter.

  • Was ein Schreck, ich hätte auch geheult! #knuddel

    Rosa hat ihre Nase beim Tragen auch gerne zwischen meinen Brüsten vergraben, anfangs hat mir das auch etwas Sorgen gemacht.

    So selten scheint das also wirklich nicht zu sein, mich wundert, dass die Trageberaterin da so irritiert war.


    Ich würde tagsüber viel Bauchlage üben, aber ich bin mir sicher, dass sie nicht erstickt.

    Sie ist ja in der Lage den Kopf zu bewegen und wird nicht so platt auf der Matratze liegen, dass sie wirklich keine Luft mehr bekommt.

    Bei einem Neugeborenen sehe ich definitiv die Gefahr, aber nicht mehr mit 5 Monaten.


    Trotzdem verstehe ich absolut deine Sorge, hier gab es auch so ein paar fiese Schreckensmomente..

  • Aber so fest habe ich mich oft gar nicht getraut, wie man den Kopf hätte auf die Seite drehen müssen, damit sie die Nase mal seitwärts haben und nicht immer direkt an mich dran drücken. Mich hat das auch oft beunruhigt. Sie haben sich jedenfalls auch vehement dagegen gewehrt, den Kopf dabei auf die Seite zu drehen.

    Ist bei uns genauso, man merkt richtig, wie sie dagegen hält, wenn nur die Hand in die Richtung kommt.

    Ich habe für nachts mal einen Keil von einer Bekannten bekommen, der verhindern soll, dass sich das Baby dreht

    ich hab den kleinen Seitenschläfer auch phasenweise mit einer Handtuchrolle fixiert, damit sie nicht umkippt - Madame ist dann rückwärts davon weggerutscht und hat sich dann ohne wieder auf die Seite gedreht:D

    Sie ist ja in der Lage den Kopf zu bewegen und wird nicht so platt auf der Matratze liegen, dass sie wirklich keine Luft mehr bekommt.

    Man hofft es#yoga

    Als erste Maßnahme haben wir erstmal beschlossen, dass sie hier in der Ferienwohnung ausschließlich zwischen mir und dem Bettgitter liegen darf, da ist grds gar nicht genug Platz zum Drehen bzw hat sie dadurch permanent Körperkontakt und ich merke, was sie treibt.

    Und gleichzeitig kommt sie nicht in die Nähe der Besucherritze.


    Kann es eigentlich sein, dass bei ihr im Kopf ganz fest verankert ist, in welche Richtung sie sonst rollen muss um zu mir zu kommen? Wie liegen hier genau umgekehrt zu daheim und sie dreht sich immer wieder von mir weg bzw wandert auf der anderen Seite zum Papa#confusedSie wirkt dann auch immer recht verwirrt und klappt im Schlaf den Schnabel zum Stillen auf und sucht, obwohl ich auf der anderen Seite bin.


    Danke für Euren Zuspruch und Eure Ideen.


  • Kann es eigentlich sein, dass bei ihr im Kopf ganz fest verankert ist, in welche Richtung sie sonst rollen muss um zu mir zu kommen? Wie liegen hier genau umgekehrt zu daheim und sie dreht sich immer wieder von mir weg bzw wandert auf der anderen Seite zum Papa#confusedSie wirkt dann auch immer recht verwirrt und klappt im Schlaf den Schnabel zum Stillen auf und sucht, obwohl ich auf der anderen Seite bin.


    Danke für Euren Zuspruch und Eure Ideen.

    Das kann schon sein! Meine Kinder haben das auch. Einer hat zu Hause die Wand an der rechten Seite, eines an der linken Seite, wenn sie im Urlaub falsch verteilt schlafen, fallen sie aus den Betten, schlafen sie wie zu Hause passiert nichts.

    Könnt ihr die Plätze tauschen?


    Zu dem anderen Problem kann ich dir leider nichts hilfreiches beitragen, denn ich schwanke ob ich dir raten soll deinem Kind zu vertrauen, das macht das schon. Auf der anderen Seite bin ich auch immer dafür die Sorgen und Ängste von Eltern Ernst zu nehmen. Also nur ein vertrau auf dein Bauchgefühl und deinem Kind und alles Gute! Ich wünsche noch einen schönen Urlaub!

  • Was es bei euch ist, weiß ich nicht.

    Aber hier hat ein Kind das auch immer wieder gemacht. Da es sonst fit war und den Kopf halten und drehen konnten, habe ich nur dafür gesorgt, dass das Gesicht nirgendwo versinken kann. Kein Nest, kein Kissen, keine decke, sondern nur der Schlafsack und eine harte Matratze.

    Auf mir hat das Kind übrigens das Gesicht auch oft so gehalten. Ich hab den Kopf sanft gedreht. - plopp - Kind hat ihn zurückgedreht.

  • Die Tochter hatte auch so eine Phase, in der sie sich auf den Bauch gerollt hat, Popo hoch, Gesicht frontal in die Matratze. Ich hab mich auch gesorgt, denn ich bin zwar bei jedem Piep wach geworden, aber sie hat dabei ja nicht gepiept. Ich hab mir ihre Schlafposition dann ganz genau angeschaut - wie liegt die Nase, ist die Atmung behindert, drückt etwas die Nasenlöcher zu - und das sah immernoch gut aus. Was mir auch geholfen hat, etwas entspannter zu werden, war, selbst testweise voll in die Matratze zu atmen - da bekam ich immer noch sehr viel Luft. Kopfkissen oder Kuscheltier oder ähnliches hab ich entfernt, meine Decke hatte ich unter mir eingeschlagen, da hatte sie dann auch nur die relativ harte Matratze.

  • Bauchlage hatten wir nicht, aber nachts immer so dicht an mir dran, dass ich dachte Froschkind kann da nicht genug Luft kriegen. Anfangs bin ich immer abgerückt, war aber sinnlos, beim nächsten Aufwachen lag er wieder an mich geklebt. Im Tragesack auch mit der Nase direkt dran. Anfangs hat mich das echt nervös gemacht, aber man gewöhnt sich dran. ^^

    Solange das Kind nicht in der Matratze versinkt, glaube ich nicht dass es problematisch ist.

  • Ich würde wohl auch für ruhige Nächte sorgen wollen und versuchen, ihr Drehen erstmal zu verhindern. Die anderen Maßnahmen zusätzlich, die klingen alle hilfreich.

    Ihr werdet wahrscheinlich schon genug geweckt als Eltern eines Babys, da dürft ihr was dagegen tun, vor Angst nicht mehr schlafen zu können, finde ich. Irgendwann werdet ihr euch keine Sorgen mehr machen, ob sie Luft bekommt und dann werdet ihr sie auch nicht mehr hindern können und wollen, ihre lustigen Schlafpositionen einzunehmen. Es klingt sehr süß, wie du deine Bewegungsmuster an ihr erkennst.

    Hoffentlich habt ihr einen schönen Urlaub!