Es wird kalt im Klassenzimmer

  • janos Ich reagiere deshalb "angefressen", weil Du einfach allgemein über Dinge schreibst, Du Du nicht allgemein beurteilen kannst ;). Aber lassen wir das, ich habe das Gefühl, Du magst mich gar nicht verstehen und springt auch auf jeden Satz von mir an und meinst, Contra geben zu müssen. (Zumindest kommt es bei mir so an, ob das Deine Intention ist oder nicht, es KOMMT SO AN).

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    Wunder 1: 07


    Wunder2: 11

  • janos Ich reagiere deshalb "angefressen", weil Du einfach allgemein über Dinge schreibst, Du Du nicht allgemein beurteilen kannst ;). Aber lassen wir das, ich habe das Gefühl, Du magst mich gar nicht verstehen und springt auch auf jeden Satz von mir an und meinst, Contra geben zu müssen. (Zumindest kommt es bei mir so an, ob das Deine Intention ist oder nicht, es KOMMT SO AN).

    Ich glaube, du musst da auch eine Schritt zurückgehen und zur Kenntnis nehmen, dass es eben nicht überall so läuft wie bei dir. Du schreibst genauso allgemein über Dinge, die du nicht beurteilen kannst. Das Drama an unsere Klinik scheinst du ja nicht zu kennen. Und das ist eine große Klinik der Maximalversorgung.


    Unsere Betreuung war und ist ein Desaster, vielleicht hat die Klinik in die falsche Firma investiert und mit deiner Firma wäre alles viel besser gelaufen, was weiß ich....


    Es ist wie mit Berichten über schlechte Ärztinnen oder LuL - als jemand von derselben Profession muss man akzeptieren, dass es auch Idioten im eigenen Fach gibt und sollte tunlichst vermeiden zu denken, dass es in der eigenen Sparte nur Gutes zu berichten gibt.

  • Zum Engagement einzelner für die Allgemeinheit gibt es keine für alle geltende Ansicht. In meiner Heimatstadt durften bis zum 15.10. Obdachlose auf Kosten der Stadt im Jugendgästehaus wohnen. Am 15.10. lief die Förderung aus und die Menschen mussten raus. Daraufhin hat ein wohlhabendes Unternehmer-Ehepaar angeboten, die Kosten zu übernehmen. Und was passiert in der Kommentarspalte der Stadtzeitung? Empörung. Weil die Privatleute gefälligst nicht die Stadt aus der Verantwortung entlassen sollen. Wenn jetzt privat geholfen wird, ist die Stadt fein raus. Ich finde es wichtiger, dass die wohnungslosen Menschen erstmal wieder eine Bleibe bekommen, egal wer bezahlt. Aber viele sehen das anders.

  • Nennt sich dann oft Ehrenamt und wird großzügig einmal im Jahr "gefeiert".


    Es ist ein Armutszeugnis, was in Deutschland passiert.

    Ja? Ich empfinde es eher als ein Reichtumszeugnis: so viele Menschen, die über ihre Alltagsbelastung hinaus bereit sind, etwas für die Gemeinschaft zu tun! Wenn ich konnte, habe ich auch ehrenamtlich etwas getan. Gerade jetzt bin ich dankbar für die Leistungen anderer, und in Zukunft werde ich die Hände auch wieder freier haben und mein Teil beitragen können.

    Tatsächlich kommt der Staat seiner Verpflichtung nicht nach und das empfinde ich als Armutszeugnis.


    Ja, ich habe selbst Ehrenämter, weil ich es falsch finde nichts zu machen, solange ich es kann.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • janos Ich möchte Dich daran erinnern, dass ich erst mal nur geschrieben hatte, dass ich unserer Schule einfach nur kostenlose Hilfe und Unterschützung angeboten hatte. Dann kam von Dir ein: "war das die Schule, die kein Internet hat" und danach dann ein "Du unterschätzt, wie wenig Ahnung LuL/Schulen von IT haben".

    Wer muss hier einen Schritt zurück gehen? Ganz ehrlich, ich empfinde Deine Art, auf mich zu reagieren extrem unverschämt.

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    Wunder 1: 07


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  • Zum Engagement einzelner für die Allgemeinheit gibt es keine für alle geltende Ansicht. In meiner Heimatstadt durften bis zum 15.10. Obdachlose auf Kosten der Stadt im Jugendgästehaus wohnen. Am 15.10. lief die Förderung aus und die Menschen mussten raus. Daraufhin hat ein wohlhabendes Unternehmer-Ehepaar angeboten, die Kosten zu übernehmen. Und was passiert in der Kommentarspalte der Stadtzeitung? Empörung. Weil die Privatleute gefälligst nicht die Stadt aus der Verantwortung entlassen sollen. Wenn jetzt privat geholfen wird, ist die Stadt fein raus. Ich finde es wichtiger, dass die wohnungslosen Menschen erstmal wieder eine Bleibe bekommen, egal wer bezahlt. Aber viele sehen das anders.

    Ich glaube, ehrenamtliche Arbeit und Spenden werden überall gerne gesehen.


    Aber die Missstimmung im Stadtrat kann ich sehr gut verstehen - es geht einfach nicht, dass solche essentiellen Dinge nur laufen, wenn jemand sich privat kümmert. Was passiert denn, wenn das Unternehmerpaar jetzt eine neue Trasse zu seiner Fabrik bauen möchte, quer durch das einzigartige Naherholungsgebiet der Stadt? Gibt es die Genehmigung dann schneller? Ziehen sie ihre Gelder für die Obdachlosen ab, weil sie jetzt weniger verdienen, weil ihre Liefeurngen durch die fehlende Trasse weite Umwege fahren müssen?

  • Zum Engagement einzelner für die Allgemeinheit gibt es keine für alle geltende Ansicht. In meiner Heimatstadt durften bis zum 15.10. Obdachlose auf Kosten der Stadt im Jugendgästehaus wohnen. Am 15.10. lief die Förderung aus und die Menschen mussten raus. Daraufhin hat ein wohlhabendes Unternehmer-Ehepaar angeboten, die Kosten zu übernehmen. Und was passiert in der Kommentarspalte der Stadtzeitung? Empörung. Weil die Privatleute gefälligst nicht die Stadt aus der Verantwortung entlassen sollen. Wenn jetzt privat geholfen wird, ist die Stadt fein raus. Ich finde es wichtiger, dass die wohnungslosen Menschen erstmal wieder eine Bleibe bekommen, egal wer bezahlt. Aber viele sehen das anders.

    Aber es ist beides richtig.

    Genau das meine ich damit.


    Man kann helfen und trotzdem anprangern, dass der Staat sich aus der Verantwortung zieht.


    Natürlich ist es wichtiger, dass die Menschen eine Unterkunft haben.

    Aber trotzdem ist es falsch, dass die Stadt sich raus zieht.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Cool! Will auch!

    Alle Möpse bellen, alle Möpse bellen, nur der kleine Rollmops nicht...

  • Ich finde es prinzipiell gar nicht schlimm, dass so vieles über Ehrenamt läuft - und das ist ja nicht nur in Deutschland so.

    Nur denke ich sollte sich das eben nicht auf so viele Bereiche der (sozialen) Fürsorge beziehen bzw immer nur eine Ergänzung bleiben.

    Wir hatten das Thema gerade bei unserem OB-Wahlkampf. Der Kandidat hatte zum Rundgang durch unseren kleinen Stadtbezirk geladen und eigentlich kam raus, dass bei uns alles nur noch ehrenamtlich läuft bzw wir eine reine "Schlafstadt" wären, wenn es keine Engagierten gäbe, die ein bisschen soziales Miteinander gestalten.

    Was uns dann aber eben besonders frustriert und immer wieder auf welche zum Aufhören bewegt, ist, wenn einem noch Steine in den Weg gelegt werden.

    So wird bei uns seit Jahren das Budget für die Ehrenamtsarbeit gekürzt. Und der Kommune geht es gut!

    Da geht es gar nicht um die Aufwandsentschädigung. Sondern darum, dass zum Beispiel das Festzelt für das Dorffest, dass nun nur noch alle zwei Jahre stattfinden kann, von Freiwilligen aufgebaut werden muss und das keine Firma mehr macht. Da nehmen mittlerweile welche Urlaub, um beim Auf- und Abbau zu helfen und das ganze muss natürlich auch sehr knapp passieren, denn jeder Tag Zeltleih kostet Geld extra.

    Oder unserer kleinen Bücherei wird das Budget für neue Bücher immer weiter gekürzt. Wir machen das alles ehrenamtlich, es kostet der Stadt nichts (außer den Raum, aber der ist ohnehin in einem städtischen Gebäude).

    Die Hausaufgabennetreuung der Grundschule lief jahrelang nur ehrenamtlich, und nun gehen halt immer mehr Frauen auch arbeiten (und es wäre deshalb umso nötiger etwas anzubieten), aber stattdessen heißt es, ja wenn ihr niemanden mehr habt, der das macht, dann geht es halt nicht mehr.

    Das ist für mich eine Aufgabe, die die Kommune zu leisten hat und nicht (nur) freiwillige.

    Ich habe nun für unsere kleine Grundschule eine kleine Webseite gemacht und die Lernplattform eingerichtet und einer kleine Schulung gemacht. Das ist eigentlich Aufgabe des Landes, und ich mache das gern und alles gut, aber ich kann das gerade nur machen, weil ich eh daheim bin und mir die Decke auf den Kopf fällt. Das ändert sich in ein paar Monaten wieder und dann mache ich das nicht mehr und dann?!


    Das ist auch natürlich Corona-unabhängig zu betrachten. Durch Corona habe ich gemerkt, wie viel ich eigentlich nebenbei mache, denn es fiel so vieles weg. Aber das ist ja dann auch langweilig mit der Zeit ;)


    Wäre halt schön, wenn es sich auf ein paar mehr Schultern verteilen würde.

    Und ab und zu ein Danke ist auch schön.

    Und mal so eine Frage wie: "Im Haushalt sind noch paar tausend Euro übrig, braucht ihr noch was? Vielleicht 300€ für einen ergonomischen Stuhl und einen neuen Tisch in der Bücherei? Oder sollen wir mal die Umkleiden in der Turnhalle malern lassen? Oder habt ihr noch Ideen, wofür man so kleinere Beträge ausgeben könnte?"

    Stattdessen baut man halt noch schnell einen Parkplatz oder so Und gibt halt niemandem was 🤷🏻‍♀️

  • janos Ich möchte Dich daran erinnern, dass ich erst mal nur geschrieben hatte, dass ich unserer Schule einfach nur kostenlose Hilfe und Unterschützung angeboten hatte. Dann kam von Dir ein: "war das die Schule, die kein Internet hat" und danach dann ein "Du unterschätzt, wie wenig Ahnung LuL/Schulen von IT haben".

    Wer muss hier einen Schritt zurück gehen? Ganz ehrlich, ich empfinde Deine Art, auf mich zu reagieren extrem unverschämt.

    nez perce und Kerstin_Pfalz und auch derFabian haben das gleiche geschrieben. Das scheint dich nicht zu stören.


    Ich schrieb auch nicht von unfähigen LuL, sondern von technikdeppen im allgemeinen. Insbesondere von mir. Mich kann ich gut beurteilen in meiner Unfähigkeit. Ich sehe es jeden Tag von Neuem. Und merke bei meinen Fragen, dass mein gegenüber NICHT versteht, wo das Problem liegt. Weil es fernab von seinem denken ist. Der müsste neben mir sitzen.


    Und ja - unsere Beratung in der Klinik genau wie jetzt auf dem freien Markt unterschätzt massiv, was man alles nicht wissen kann. Was daran unverschämt sein soll, wenn ich schreibe wie unfähig ich bin verstehe ich allerdings nicht.

  • Ja? Ich empfinde es eher als ein Reichtumszeugnis: so viele Menschen, die über ihre Alltagsbelastung hinaus bereit sind, etwas für die Gemeinschaft zu tun! Wenn ich konnte, habe ich auch ehrenamtlich etwas getan. Gerade jetzt bin ich dankbar für die Leistungen anderer, und in Zukunft werde ich die Hände auch wieder freier haben und mein Teil beitragen können.

    Naja aber Ehrenamt hat Grenzen, darunter fällt für mich auch wichtige Infrastruktur wie IT, Strom, Wasser, Heizung.

    Oder im medizinischen Bereich, mir wäre nicht wohl dabei wenn ich eine Hirnoperation machen müsste und die Klinik sagt "Och joah wir haben zwar gerade keine Ärzte aber wir kennen da einen Gärtner der kennt sich auch super aus und macht das ehrenamtlich" .....Es gibt halt Dinge die in Professionelle Hände gehören.

    Ich mache auch Ehrenamt (Feuerwehr) und morgen bin ich Begleitperson in der Klasse meines Juniors, die wollen Drachensteigen lassen.

    Es würde dann aufhören wenn ich den Unterricht mal so nebenbei als Ehrenamt übernehmen sollte.

    Es kommt auch (noch) niemand auf die Idee eine Elektroinstallation einer Schule von Ehrenämtern erledigen zu lassen, bei IT geht das.

    Da haben einige Personen den Schuss noch nicht gehört.

    Unser Land steht wie ein Reh im Fernlicht....es weis da kommt was.....

  • janos Du behauptest, dass ICH das unterschätze, dass ich quasi keine Ahnung habe von dem, was ich schreibe. Und das ist unverschämt. Keiner der anderen, die Du verlinkt hast, hat das behauptet ;).

    Aber ich werde jetzt nicht mehr auf Dich eingehen, und ich möchte Dich bitten, auch nicht mehr auf jedes Posting von mir anzuspringen. Das muss echt nicht sein. Du pickst Dich immer wieder mich raus und schlägst virtuell auf mich ein.

    Warum auch immer, irgendwas scheine ich bei Dir zu triggern.

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    Wunder 1: 07


    Wunder2: 11

  • hä? Wo schreibe ich, dass du keine Ahnung hast, wovon du schreibst? Ich habe schon ein paarmal geschrieben, dass ich deine Expertise in keiner weise infrage stelle. Mehr kann ich auch nicht tun, wenn du nicht verstehen willst, was ich meine

  • Können wir uns darauf einigen, dass die Digitalisierung für'n Arsch ist, weil es überall an Geld und fast überall an Know How fehlt?


    Mir graut vorm Homeschooling fast noch mehr als vor den Frostbeulen aus dem gelüfteten Präsenzunterricht.


    Jetzt ne Frage zu den Ärmeldecken: sind die nicht viel zu riesig und schleifen auf dem Boden? Ich habe eine, die selbst mir (1,69) zu groß ist. Oder muss man die gezielt in Kindergrößen suchen?

  • Gwynifer, mein Problem bei der Sache ist, dass ich es eine absolute Frechheit finde, wenn Schulen auf das ehrenamtliche Engagement von Eltern angewiesen sind. Je nach Schulart wären die bei uns im schlimmsten Fall nur ein bis zwei Jahre präsent, maximal jedoch drei (es sei denn, das Kind bleibt sitzen oder durchläuft bei uns mehrere Schularten). Durch die Kürze der Zeit fühlen sich die Eltern (sofern vorhanden, teilweise sind die SchülerInnen schon erwachsen) der Schule oft nicht so stark verbunden. Somit wäre es (außer der schon erwähnten Problematik, dass es Schulen gibt, wo viele Kinder aus sog. bildungsfernen Haushalten kommen) wieder Glückssache, an welcher Schule ich bin: DAs allgemeinbildende Gymi wäre da z.B. besser dran als eine berufliche Schule.


    Den Lehrkräften wurde schon vor Corona immer mehr Kram aufgeladen, der überhaupt nichts mit unserem Berufsbild zu tun hat; mittlerweile heißt es "Jede Lehrkraft sollte eine Extra-Aufgabe / ein Extraamt haben. Damit sind viele schon an der Grenze des Machbaren oder teilweise darüber. Mit Corona hat sich das noch verschärft.

    Wir sind z.B. nun gehalten, nach Möglichkeit unseren Unterricht per Videokonferenz zu übertragen, falls sich SchülerInnen dafür entscheiden, zuhause zu bleiben wegen der aktuellen Situation. Bin ich gerne bereit dazu, aber: Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie ich das konkret anstelle. Brauche ich ein zusätzliches Mikro für das Klassenzimmer, damit die Redebeiträge der Klasse verstanden werden? Denn ohne Mikro, das hat die Erfahrung gezeigt, hat man keine Chance und versteht nur die Person am Lehrerpult. Kann ich dann noch wie gewohnt mein iPad nutzen oder nicht? Oder sind dadurch die Funktionen, die ich mir in den letzten Monaten angeeignet habe (auch im Hinblick auf die Bereitstellung von Mitschrieben für die Zuhausegebliebenen) dann nicht mehr nutzbar und ich muss wieder eine andere Lösung finden? Das hört sich jetzt vielleicht alles dumm und naiv an, aber da hängen so viele kleine Handgriffe und Hardwarefragen dran. Ich habe nun angefragt, ob es dazu eine Einweisung geben könnte, denn es ergibt keinen Sinn, wenn nun alle vor sich hin überlegen oder wenn sich dann rausstellt, dass wir noch 10 Mikros anschaffen müssen, weil so viele Leute gleichzeitig VK machen und das Mikro in den Geräten nicht ausreicht.

    Und ich würde mich als halbwegs technik-kompatibel bezeichnen.


    Ich finde es eine Frechheit, dass all das in großem Maße davon abhängt, inwiefern jemand in der Lage ist, sich privat fit zu machen oder jemand kennt, der ihn / sie unterstützen kann. Dass in großem Maße Lehrkräfte die einzigen sind, die diese "Einweisungen" machen, weil sie sich privat was draufgeschafft haben, wovon sie das Kollegium profitieren lassen wollen. Ohne Anrechnung oder sonstwas.

    Wir hatten einmal eine "professionelle" Einführung, vor Jahren, in ein Smartboard, das bei uns im Schulhaus war. Ich war nicht dabei (Unterricht an einer anderen Schule), aber die scheint nicht der Knaller gewesen zu sein und die Software wurde zudem niemals richtig installiert (warum auch immer) und dann hieß es, die Lehrkräfte seien nicht bereit, das Ding zu nutzen...


    Man müsste sich mal vorstellen, in einem Betrieb würde das so laufen. Dass man den Arbeitnehmerinnen sagen würde: "Hey, vielleicht habt ihr Kinder, die sich mit Computern, Software und Internet auskennen. Vielleicht können die euch einweisen und ehrenamtlich unser Intranet pflegen. " JedeR würde da die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.


    Ich finde es grundsätzlich gut, wenn sich Eltern engagieren und helfen. Aber ich finde, im Falle von Digitalisierung muss erst einmal profesionell eine Grundlage geschaffen werden. Dafür ist das Land, ist der Schulträger verantwortlich. Ich finde es aus Lehrersicht auch angenehmer, wenn ich weiß, wenn was ist, wendet sich die Schule an Profis, die bezahlt werden und nicht an Ehrenamtliche. Denn so hat man irgendwo doch immer ein schlechtes Gewissen, wenn man deren Zeit wieder beanspruchen muss oder hält sich mit Kritik zurück, wenn etwas nicht gut läuft. Und es kostet wirklich enorm viel Zeit, ein Netz für eine Schule mit knapp 1000 Schülerinnen am Laufen zu halten und die Hardware zu pflegen. Zum Glück haben wir ein fittes Netzwerkteam, das dafür auch Anrechnungsstunden kriegt. Eltern könnten das zeitlich niemals leisten, vermute ich. Vor allem nicht, wenn es ganz zeitnah sein muss, dass was in Ordnung gebracht wird.


    Klar, Elternengagement kann auch die Verbundenheit zwischen allen Beteiligten fördern und ist insofern eine tolle Sache. Aber ich fände es besser, wenn dieses Engagement sich auf Aktionen beziehen könnte, die sozusagen ein "Plus" darstellen und nicht darauf angelegt sind, sicherzustellen, dass Schule überhaupt irgendwie funktioniert.


    Noch ein letzter Punkt: Die Software von unseren Starboards... da wurde auch gespart. Anstatt das zu nehmen, was neu und modern ist, haben wir eine lieblos zusammengestöpselte Software, die zumindest bis jetzt niemandem von uns irgendeinen pädagogischen Mehrwert eröffnet hätte. Resultat: Keiner nutzt die. Statt dessen one note, good notes etc. Aber Hauptsache, irgendein Quark wurde angeschafft, ohne die Betroffenen mitreden zu lassen. So läuft das nämlich. Die Schule sagt, wir haben Vorschlag xy, der Schulträger sagt, nein, ich bin für Vorschlag z und da ich das finanziere, entscheide ich das auch. Euer Pech, wenn ihr damit arbeiten müsst.

    Alle Möpse bellen, alle Möpse bellen, nur der kleine Rollmops nicht...

  • Klar, Elternengagement kann auch die Verbundenheit zwischen allen Beteiligten fördern und ist insofern eine tolle Sache. Aber ich fände es besser, wenn dieses Engagement sich auf Aktionen beziehen könnte, die sozusagen ein "Plus" darstellen und nicht darauf angelegt sind, sicherzustellen, dass Schule überhaupt irgendwie funktioniert.

    Ja, obwohl ich tatsächlich sehr viel mache, wäre ich unbedingt dafür.


    Bei meinen Kindern konnten wirklich wichtige Dinge nur stattfinden, weil wir Eltern hatten, die unterstützt haben.

    In den anderen Klassen ist das teilweise ausgefallen.

    Die ganzen zusätzlichen Sachen, die ich persönlich auch als selbstverständlich für eine Schule ansehe, zähle ich nichtmal dazu.


    Aber es kann doch nicht sein, dass sowas wie Förderunterricht, Verkehrserziehung usw. deshalb läuft, weil Eltern unterstützen und sonst eben gestrichen wird....

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Man müsste sich mal vorstellen, in einem Betrieb würde das so laufen. Dass man den Arbeitnehmerinnen sagen würde: "Hey, vielleicht habt ihr Kinder, die sich mit Computern, Software und Internet auskennen. Vielleicht können die euch einweisen und ehrenamtlich unser Intranet pflegen. " JedeR würde da die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

    Soweit würde es gar nicht gehen, die wären pleite.....

  • Wie sind die trinkregeln in anderen Regionen mit durchgehender maskenpflicht gelöst?

    Hier ist das Trinken im Unterricht generell verboten.

    haben die Kinder denn schon explizit gefragt oder glauben sie das, weil es in der Hausordnung steht?

    Ein Schüler wurde wohl zurechtgewiesen, das Trinken im Unterricht zu unterlassen. Der Vorfall war definitv im aktuellen Schuljahr.

  • An Duracellmädchen gab es im August (Anfang des Schuljahres) 2-3 Wochen Maskenpflicht auch im Unterricht.


    Ich habe jetzt Duracellmädchen gefragt, wie das mit Maske und trinken ist.


    1. es gibt keine Maskenpflicht im Unterricht

    2. tragen trotzdem drei viertel der Klasse dauerhaft Maske Im Unterricht

    3. wer seine Maske vergessen hat, kann im Sekretariat eine einwegmaske bekommen

    4. Trinken ist ganz normal erlaubt - am Platz (Maske ab, trinken, Maske auf)

    "Immer die Wahrheit zu sagen, wird nicht viele Freunde einbringen, jedoch die Richtigen."