Was passiert eigentlich,

  • wenn weder ein adäquates Medikament noch ein wirksamer Impfstoff gegen das derzeit grassierende Corona-Virus gefunden wird?


    Lebt die Menschheit dann im ständigen Wechsel zwischen Lockdown und der Angst vor dem Lockdown. Wird die soziale Distanzierung dann auf die nächsten Jahre ausgedehnt?


    Was wünscht ihr euch von der Regierung? Und wie stellt ihr euch ein Leben langfristig 'mit' Corona vor?

  • wenn weder ein adäquates Medikament noch ein wirksamer Impfstoff gegen das derzeit grassierende Corona-Virus gefunden wird?


    Lebt die Menschheit dann im ständigen Wechsel zwischen Lockdown und der Angst vor dem Lockdown. Wird die soziale Distanzierung dann auf die nächsten Jahre ausgedehnt?


    Was wünscht ihr euch von der Regierung? Und wie stellt ihr euch ein Leben langfristig 'mit' Corona vor?

    Von oben geh ich aus.


    Es wird wohl keinen Impfstoff geben vergleichbar mit Masern oder Grippe. Vielleicht einen Impfstoff für eine Teilgruppe der Risikopatienten.


    Ein Leben mit Corona Stell ich mir genau so vor wie ein Leben mit Grippe. Die Gefährlichkeit des Virus‘ sinkt und wir werden uns daran gewöhnen. Ohne Lockdown mehr.


    Wann?

    Hoffentlich so Mitte nächstes Jahr.


    Edit

    Also was weiß denn ich. Ich Quatsch jetzt nur nach was ich hin und wieder gehört habe.

  • Ich glaube es wird dauerhaft mit Einschränkungen zu rechnen sein, nicht gleich Lockdown, aber Maskenpflicht und Auflagen bei großen Veranstaltungen.

  • Ich befürchte, dass wir mit dauerhaften Einschränkungen leben müssen.


    Wünschen würde ich mir, dass wir akzeptieren, dass das Virus bleibt und wir damit normal leben...

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Ich bin zuversichtlich dass es

    a) einen hinreichend guten Impfstoff geben wird

    b) wir mit der Zeit bessere Behandlungsstrategien entwickeln um erkrankten zu helfen

    Ich rechne damit im Laufe von 2021.

    Danach wird es auch ein Leben mit Corona geben, aber deutlich kalkulierbaren.

    Außerdem wird irgendwann die durchseuchung der Bevölkerung so hoch sein dass die neuansteckungen gering sind.

    Es wird sich ja nicht ausrotten lassen und es wird weiterhin schwere Verläufe geben aber es ist wichtig dass nicht zuviele Menschen zur gleichen Zeit daran erkranken. Dann können diese Leute nicht mehr adäquat versorgt werden. Und dann sterben auch Patienten die mit besserer Behandlung überlebt hätten.

    Wir haben in Deutschland ein luxuriöses Gesundheitssystem. Die Zahl der Intensivbetten ist um ein Vielfaches höher als bei unseren Nachbarn (von Frankreich weiß ich es, von den NL glaube ich es zu wissen, bei den anderen Ländern ist es mehr gefühlt und ich habe keine Lust zu recherchieren)

    Ich glaube schon dass das uns erlaubt mit Corona zu leben, irgendwann.

    Schoko

    Schokojunkie mit Töchtern (5/07 und7/09)

  • Ich gehe schon davon aus, dass es einen Impfstoff geben wird, aber das wird nicht der große Durchbruch sein den sich viele erhoffen. Erst mal ist es unmöglich so viel auf einmal davon zu produzieren, wie eigentlich gebraucht wird um die Pandemie zu stoppen. Zum anderen wird er keine 100% Immunität verleihen (oder auch nur 90%), das wird ja jetzt schon seitens der Hersteller so kommuniziert. Drittens ist es sowieso illusorisch die Krankheit auszurotten. Gegen Masern gibt's zum Beispiel sehr effektive Impfstoffe, die Immunität hält lebenslang, und nicht mal da gelingt es aus den verschiedensten Gründen.

    Covid-19 wird's wohl ab jetzt immer geben #weissnicht

    Ich nehme an ein Impfstoff wird vieles erleichtern, hinsichtlich Reisefreiheit, Quarantäne und sonstigen Beschränkungen, und wird es hoffentlich ermöglichen Risikogruppen besser zu schützen. So gesehen wird die Sache ihren Schrecken verlieren, aber ich denke, dass sich die Gesellschaft weltweit dauerhaft darauf einstellen muss/wird, dass Coronaviren eben jetzt zirkulieren und auch immer mal Leute daran erkranken und leider auch sterben. So wie schon immer die Grippe, mit dem Unterschied, dass Covid eine höhere Todesrate zu haben scheint. Ich denke Masken werden noch länger oder dauerhaft Teil des Alltags bleiben, zumindest in Risikosituationen wie volle U-Bahnen oder so. Letztendlich ist das in vielen asiatischen Ländern auf freiwilliger Basis schon seit Jahren so, und es stört keinen.


    Aber genau weiß natürlich niemand, wie es weiter geht.

  • Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass es Impfungen geben wird, die in etwa so tauglich wie Grippeimpfungen sein werden. Grippeviren mutieren so schnell, dass es keine dauerhafte Immunität gegen die immer wieder anders gearteten Viren gibt, aber die Impfungen verhüten viele schwere Verläufe. An Covid19 kann man sich mehrfach infizieren, da ist von dauerhafter Immunisierung durch eine Impfung nicht auszugehen, aber es gibt Antikörper nach ausgeheilten Infektionen, also kann man die Bildung von Antikörpern durch Impfungen anregen.


    Deswegen gehe ich davon aus, dass wir mit Covid19 irgendwann so umgehen werden wie mit der jährlichen Grippewelle.


    Außerdem vermute ich, dass es bei uns (wie schon lange in Teilen Asiens) in Zukunft als höflich gelten wird, sich eine Maske aufzusetzen, wenn man erkältet ist und die Wohnung verlässt.

    Silbermöwen sind Zugvögel.


    Weißt du, wo das Dings ist?

    ... Nein. Suche es selbst! Ich will das heute nicht.

  • Ich glaube schon dass das uns erlaubt mit Corona zu leben, irgendwann.

    Ja.


    Und ich kann nur wiederholen wie glücklich ich mich schätze dass es „nur“ COVID-19 ist und nicht ein Virus wie Ebola o. ä.


    Dann hätten wir wohl in den meisten Ländern Bürgerkriege oder irgendwas in der Art.


    Das heißt nicht dass ich die Lage nicht als schlimm empfinde. Nie hätte ich mir so etwas wie heute vorstellen können.


    Aber, es hätte schlimmer kommen können, viel schlimmer.


    Und dafür dass es nicht so ist, bin ich dankbar.

  • Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass es Impfungen geben wird, die in etwa so tauglich wie Grippeimpfungen sein werden. Grippeviren mutieren so schnell, dass es keine dauerhafte Immunität gegen die immer wieder anders gearteten Viren gibt, aber die Impfungen verhüten viele schwere Verläufe. An Covid19 kann man sich mehrfach infizieren, da ist von dauerhafter Immunisierung durch eine Impfung nicht auszugehen, aber es gibt Antikörper nach ausgeheilten Infektionen, also kann man die Bildung von Antikörpern durch Impfungen anregen.


    Deswegen gehe ich davon aus, dass wir mit Covid19 irgendwann so umgehen werden wie mit der jährlichen Grippewelle.


    Außerdem vermute ich, dass es bei uns (wie schon lange in Teilen Asiens) in Zukunft als höflich gelten wird, sich eine Maske aufzusetzen, wenn man erkältet ist und die Wohnung verlässt.

    Das denke/hoffe ich auch.


    Und das, was Seerose schreibt, ich bin echt froh, dass es nicht ein viel schlimmerer Virus ist.

  • Ich befürchte, dass wir mit dauerhaften Einschränkungen leben müssen.


    Wünschen würde ich mir, dass wir akzeptieren, dass das Virus bleibt und wir damit normal leben...

    Unterschreib.

         

    Midna2 ist Midna nur in schusselig #rolleyes

    Schon länger dabei

  • Meine Meinung:

    Wenn wir gut über den Herbst und Winter kommen im Sinne von die Todesrate bleibt verhältnismässig niedrig obwohl jetzt wieder alle Bevölkerungsschichten - auch die Älteren - betroffen sind, dann wird sowohl Fachwelt als dadurch auch Politik deutlich entspannter sein.


    Und ich glaub fest, dass es immer bessere Behandlungsstrategien geben wird mit der Zeit. Jetzt weiß man ja schon deutlich mehr über die Behandlung als noch zu Anfang, man weiß mehr welche Organe in welcher Weise das Virus befällt und kann dementsprechend die Werte kontrollieren und sich anbahnende Komplikationen rechtzeitig behandeln. Und im Laufe der Zeit wird man immer mehr wissen, welche Medikamente wann helfen und wann eher nicht.


    Außerdem weiß man jetzt schon deutlich mehr über die Ansteckungsrisiken und auch das wird sich im Laufe der Zeit weiter verbessern.


    Den Impfstoff seh ich nciht als den Durchbruch.


    Wann? Mit einer gewissen Entspannung rechne ich im Frühling schon.

    So take courage, hold on, be strong, remember where your help comes from.

  • Ich befürchte, dass wir mit dauerhaften Einschränkungen leben müssen.


    Wünschen würde ich mir, dass wir akzeptieren, dass das Virus bleibt und wir damit normal leben...

    Unterschreib.

    Dauerhaft?

    Ihr meint für immer?


    Ich gehe auch davon aus, dass Corona nicht wieder verschwinden wird, ich denke jedoch es wird irgendwann handelbar durch Impfstoffe, bessere Medikamente, teilweiser Durchseuchung,

    Wie Grippe halt.

  • Ich befürchte, dass wir mit dauerhaften Einschränkungen leben müssen.

    Davor habe ich Angst.

    Wenn ich die Maskengegner sehe, dann habe ich bei dauerhaften, lebenslangen Einschränkungen Angst vor Revolten und Bürgerkriegsähnlichen Zuständen.

    Tut mir leid, dass ich so pessimistisch bin.


    Wir MÜSSEN dahin kommen, dass wir mit Corona genauso umgehen, wie mit der Grippe. Ernst nehmen aber niemandem das Gefühl vermitteln, dass es besser ist sich einzusperren.

    Außerdem vermute ich, dass es bei uns (wie schon lange in Teilen Asiens) in Zukunft als höflich gelten wird, sich eine Maske aufzusetzen, wenn man erkältet ist und die Wohnung verlässt.

    Damit könnte ich wiederum gut leben. Glaub ich.

    „Ich mache nicht nur leere Versprechungen, ich halte mich auch daran.“
    (Edmund Stoiber im Wahlkampf 2005)

  • Ich befürchte, dass wir mit dauerhaften Einschränkungen leben müssen.

    Davor habe ich Angst.

    Wenn ich die Maskengegner sehe, dann habe ich bei dauerhaften, lebenslangen Einschränkungen Angst vor Revolten und Bürgerkriegsähnlichen Zuständen.

    Tut mir leid, dass ich so pessimistisch bin.

    Und genau deshalb bin ich so zuversichtlich, dass die Masken keine Woche länger als nötig Vorschrift bleiben werden. Die Politik wird sehr genau abwägen. Hält sie die PFlicht zu lange, rasten die einen aus und die anderen machen verlieren auch noch mehr und mehr das Vertrauen in die Regierung. Das kann sich die Politik nicht leisten.

    So take courage, hold on, be strong, remember where your help comes from.

  • Ich gehe davon aus, dass wir mit Covid 19 leben werden, wie mit Grippe und Noro.


    Ich bin 40 Jahre alt hatte noch nie eine Virusgrippe und nur einmal einen MD-Effekt, dafür erkranke ich ständig an Mandelentzündung (sind ja auch meist strepptokokken oder Staphylokokken)

    Wenn die Durchseuchung hoch genug ist, werden nicht so viele gleichzeitig krank und dann brauchts vermutlich auch nicht mehr die vielen Tests, die ja unendlich viele Ressourcen binden.


    was ich mir wünschen würde: Ich fände es toll, wenn die verstärkte Hygiene beibehalten wird.

    gerade in der Kita begrüße ich es sehr, dass die KInder zu mehr händewaschen angehalten werden, die Toiletten nach jedem Gang gereinigt werden, das Essen hygienischer läuft

    "Immer die Wahrheit zu sagen, wird nicht viele Freunde einbringen, jedoch die Richtigen."

  • Ich bin zuversichtlich dass es

    a) einen hinreichend guten Impfstoff geben wird

    b) wir mit der Zeit bessere Behandlungsstrategien entwickeln um erkrankten zu helfen

    Ich rechne damit im Laufe von 2021.

    Danach wird es auch ein Leben mit Corona geben, aber deutlich kalkulierbaren.

    Darauf hab ich im anderen Thread ja bereits gewettet und ich habe vor, diese Wette zu gewinnen #ja

    Der frühe Vogel wird früher oder später mit dem Problem konfrontiert, dass die Katze am Morgen noch wach ist.



  • Lass ich solche Gedanken in mir groß werden? Warum sollte ich mir Sorgen über etwas machen, was weder durch eben diese Sorge abgewendet noch beeinflusst werden kann?


    Ich sehe mich zwar in erster Linie als Musikerin, aber ich bin studierte Kulturhistorikerin. Es gab immer schwer Zeiten für die Menschheit. Schwerere als jetzt. So what, hier kommt eine Aufgabe für uns.

    Dies nur zwei Ansätze, den Mut nicht fahren zu lassen.

    तत् त्वम् असि

  • Ich befürchte, dass wir mit dauerhaften Einschränkungen leben müssen.

    Davor habe ich Angst.

    Wenn ich die Maskengegner sehe, dann habe ich bei dauerhaften, lebenslangen Einschränkungen Angst vor Revolten und Bürgerkriegsähnlichen Zuständen.

    Tut mir leid, dass ich so pessimistisch bin.

    Die Maskengegner sind mir sowieso völlig unverständlich. Wirklich, ich verstehe es nicht. Wie kann man um so etwas banales wie ne Maske so ein Bohei machen. Masken wurden schon vor Corona weltweit täglich millionenfach getragen, von ganzen Berufsgruppen, aber auch auf der Straße in asiatischen Ländern. Niemand von diesen Millionen Leuten verdummt deswegen aufgrund von Sauerstoffmangel. Im Ernst, es ist nur ein Stück Stoff, eigentlich kein Politikum... Und der momentane Wissenstand weist nun mal darauf hin, dass Masken hilfreich sind um die Übertragung von Corona zu reduzieren. Sollte sich später wider Erwarten herausstellen, dass Masken doch nichts bringen - dann legt man sie halt wieder ab und gut ist. Niemand verliert wegen einer Maske seine Existenz, seinen Job, oder wird ernsthaft in seinem Alltag behindert. Selbst wenn sie nur ein bisschen was bringen, was ist so schlimm daran sie einfach zu tragen?

    Ich meine jetzt keine Leute die aufgrund von Traumata oder ähnlichem keine Maske ertragen können. Für die gibt es ja auch Sonderregelungen. Aber wie viele von denen auf den Demos sind das bitte?


    Ich verstehe, dass die Verhältnismäßigkeit von einschneidenden Maßnahmen hinterfragt wird (auch wenn viele davon nach gegenwärtigen Wissenstand m.E. Sinn machen). Aber wenn man sich die Proteste anschaut, scheinen sich viele Demonstranten in erster Linie an den Masken zu stören:/

  • Es gab immer schwer Zeiten für die Menschheit. Schwerere als jetzt. So what, hier kommt eine Aufgabe für uns.


    Absolut.
    Ich möchte das nun auch nicht als Whataboutism verstanden haben, aber wenn ich mir ansehe, wie viele Menschen sich heute und gar nicht weit weg mit richtig krassen Problemen wacker schlagen - Krieg, Hunger, Leben in einer Flüchtlingshölle wie Moria - dann kommt mir manchmal schon der blöde Gedanke: Wenn wir daran jetzt schon verzweifeln - was machen wir denn, wenn es im Zuge des Klimawandels erstmals richtig unschön wird?

    Wir brauchen krass viel Resilienz in den nächsten Jahrzehnten, unabhängig von Corona. Corona ist user kleinstes Problem.

    Der frühe Vogel wird früher oder später mit dem Problem konfrontiert, dass die Katze am Morgen noch wach ist.