Wollt ihr mal abstimmen bitte? Distanzunterricht, wechselweiser Unterricht oder normale Klassen?

  • Nach meiner Erfahren im Frühling war der effektivste Unterricht der in Kleingruppen (10 Kinder) für 4 Stunden am Tag (er hatte 5.-8. Stunde, es musste aufgrund fehlender Räume so gelegt werden). Weniger Ablenkung, die Gruppen wurden so gemischt, dass das Lerntempo für mehr Kinder passte und durch weniger Ablenkung kam auch der Stoff schneller durch.

    Auf Dauer ist das für die Lehrkräfte aber nicht tragbar. Bisher lief hier alles normal weiter nach den Ferien. Wir waren als Kreis nun über 200. Auf unsere Einzelstadt gerechnet bei etwa 350. Seit 2 Tagen gehen die Zahlen minimal zurück.

    Strength doesn't come from what you can do. It comes from overcoming the things you once thought you couldn't.

  • Andere Idee:

    Klassen Teilen, jeden Tag Unterricht. Eine Hälfte vormittags, eine Nachmittags. Da könnte man auch wöchentlich wechseln. Den Stoff entsprechend reduzieren, kein Homescooling. Es wird sowieso ein Haufen unwichtiges Zeug gelernt.

  • Andere Idee:

    Klassen Teilen, jeden Tag Unterricht. Eine Hälfte vormittags, eine Nachmittags. Da könnte man auch wöchentlich wechseln. Den Stoff entsprechend reduzieren, kein Homescooling. Es wird sowieso ein Haufen unwichtiges Zeug gelernt.

    Die Idee wurde politisch auch schon mal genannt. Und wäre auch prinzipell absolut super. Nur: Woher kriegt man die zusätzlichen Lehrerstunden? Bei uns zumindest sind absolut keine Reserven vorhanden.

    So take courage, hold on, be strong, remember where your help comes from.

  • Vormittags- Nachmittagsunterricht fände ich total bescheuert. Im Zweifelsfall müsste ich dann Vormittags arbeiten und die Kinder hätten nachmittags Schule #rolleyes


    So wie vor den Sommerferien wäre es ideal, notfalls auch nur Onlineschooling. Lernen mit Maske ist eine Zumutung sowohl für die Schüler als auch für die Lehrer.

  • Andere Idee:

    Klassen Teilen, jeden Tag Unterricht. Eine Hälfte vormittags, eine Nachmittags. Da könnte man auch wöchentlich wechseln. Den Stoff entsprechend reduzieren, kein Homescooling. Es wird sowieso ein Haufen unwichtiges Zeug gelernt.

    so charmant ich die Idee finde - das Problem mit Lehrern (da brauchst Du ja fast doppelt so viele wurde schon genannt)

    und Stoff - welchen Stoff willst Du denn reduzieren

    in den Hauptfächern ja wohl nichts....


    und auch in den Nebenfächern gibts einen Lehrplan, der eingehalten werden muss.

    Wobei ich da entspannt wäre - aber siehe oben - willst Du dann die Biolehrerin im Englischunterricht einsetzen?

    Grüße von Claraluna


    Shoot for the moon. Even if you miss you will land among the stars.

  • Andere Idee:

    Klassen Teilen, jeden Tag Unterricht. Eine Hälfte vormittags, eine Nachmittags. Da könnte man auch wöchentlich wechseln. Den Stoff entsprechend reduzieren, kein Homescooling. Es wird sowieso ein Haufen unwichtiges Zeug gelernt.

    Das würde ich sogar eher machen als das jetzt mich hochstellen von Unterrichtsmaterial und so.

  • Wieso? Im ersten ‚Lockdown‘ haben die KM doch auch für jedes Fach festgelegt, welcher Stoff komplett entfallen kann und Nebenfächer wurden gar nicht unterrichtet hier.

  • in den Hauptfächern wurde bei uns nichts reduziert, im Gegenteil, da wurde dann nochmal richtig Wert draufgelegt in der Grundschule.

    Und ja die Nebenfächer entfielen - was ich gerade bei Englisch als sehr schlecht empfand. Aber gut Grundschule....


    Weiterführende Schule hat den Stoff ganz normal durchgezogen.


    Und selbst wenn, wie willst Du das denn mit den Lehrern machen? Du kannst doch nicht fachfremde Lehrer in die Klassen stecken.


    Ganz ehrlich, ich wäre die erste auf der Demo, wenn die jetzt meinten, sie könnten in den Hauptfächern irgendwas kürzen. Das fällt dir dann spätestens im nächsten Jahr wieder auf die Füsse


    Meine Kleine hat wegen unfähigem ***** bitte jedes Schimpfwort einsetzen, in der 3. so wenig Deutschsstoff gemacht,. Das merkt man heute nach 2 Jahren noch. Die supertolle Lehrerin in der 4. Klasse hatte so viel nachzuholen, dass sie das nicht geschafft hat.

    Neee geht gar nicht.

    Grüße von Claraluna


    Shoot for the moon. Even if you miss you will land among the stars.

  • Andere Idee:

    Klassen Teilen, jeden Tag Unterricht. Eine Hälfte vormittags, eine Nachmittags. Da könnte man auch wöchentlich wechseln. Den Stoff entsprechend reduzieren, kein Homescooling. Es wird sowieso ein Haufen unwichtiges Zeug gelernt.

    Wo nimmst du dafür die Lehrkräfte her?

    Wieso ich? 😼

    Spaß beiseite: das ist natürlich nicht für die Langfrist gedacht.

    Man müsste eben entsprechend reduzieren. Aber ich muss dann meine Kinder nicht den ganzen Tag sich selbst überlassen sondern nur den halben. Wenn ich dann mit dem Vater etwas versetzt arbeite, kriegt man es irgendwie hin.

    Ich denke übrigens tatsächlich, die Lehrpläne gehören entrümpelt. Es ist vieles verzichtbar unter den Bedingungen.

    Ich bin grundsätzlich für eine dolide Allgemeinbildung aber unter den Bedingungen fände ich es angemessen, Dinge, die bei Interesse nachgelernt werden können, jetzt wegzulassen.

  • Mein Sohn musste wegen unfähiger Lehrerin eine Klasse wiederholen. Bei Ganztagsbeschulung. Was haben denn einzelne, grottige Lerher:innen mit diesem Thema zu tun? Nix! Es ist ne Pandemie.

    Natürlich sollte das nicht nach dem Rasenmäherprinzip passieren aber es gibt auch in der GS Dinge, die unter den Umständen verzichtbar sind.

    Bezüglich Hauptfächern denke ich: wichtig ist, dass sie das Wesentliche sicher können. 20 verschiedene Arten, eine Subtraktionsaufgabe durchzuführen und zu visualisieren ist sind nicht mötig..

  • Ich will jetzt nicht schon wieder der Spielverderber sein, aber auch mit dem kurzfristigen Kürzen der Bildungspläne ist das nicht so einfach.


    Zum einen sind das (zumindest in meinem Bundesland) inzwischen Zweijahrespläne (also 5/6, 7/8 etc). Wenn ich jetzt 1-2 Themen rausnehme, hat das ein Teil vielleicht schon gemacht im Schuljahr davor oder in der Zeit bis März. In dem Fall entzerrt eine Kürzung also gar nichts.

    Zum anderen sind einige Lehrpläne Spiralcurricula, d.h. der Stoff baut aufeinander auf. In der Fremdsprache kann man z.B. nicht einfach ein paar Grammatikthemen rauskürzen.


    Und dann möchte ich die Kommission sehen, die sich zügig einig wird, was gekürzt werden darf 🤐🤐🤐 Der Bildungsplan fürs Gymnasium in Baden-Württemberg hat in der Druckversion die Ausmaße eines Telefonbuchs.


    Also ich bin durchaus dafür, dass reduziert wird oder noch viel besser die 11. Klasse/G9 endlich wieder eingeführt wird, aber kein Szenario seh ich mal schnell im Vorübergehen passieren.

    I feel like procrastinating... but I think I'll wait.

  • lach... @mosse ja ich weiß das


    bin mir jetzt aber nicht sichter

    Pinguini - von welcher Schulart schreibst Du denn? Bei der Grundschule ist da sicherlich noch mehr machbar als in den weiterführenden Schulen

    Mein Beispiel sollte lediglich aufzeigen dass es ein Riesenproblem ist, wenn Du einfach Themen weglässt und nichts anderes beinhaltet ja Dein Vorschlag.

    Was wäre denn deiner Meinung nach ein Thema, das man weglassen kann?


    Coole Idee: wir führen G9 flächendeckend wieder ein :-)


    vielleicht moose ist das deshalb bei uns auch relativ entspannt - meine kids sind in BW auf einem G9

    Grüße von Claraluna


    Shoot for the moon. Even if you miss you will land among the stars.

  • claraluna, ich hab ein Kind im Gymnasium, 7. und ins in der GS, 3. Klasse. Beide im Ganztagsbetrieb, reformpädagogische, öffentliche Schulen. Und ja, hier ist wieder G9 (Nds.)

    Ich finde, man kann in den Nebenfächern auf vieles verzichten.

    Und hier hat das Ministerium pro Jahrgangsstufe und Fach Handreichungen rausgegeben, welche Inhalte entfallen können. Das haben die sicher nicht ohne Sinn und Verstand getan, sondern in einer Expertenkommission und man sieht daran, dass da doch viel Spielraum ist.

  • Ich finde, man kann in den Nebenfächern auf vieles verzichten.

    Worauf denn? Also mir fällt da spontan nich allzu viel ein. Ich wüsste, wo ich z.B. in Deutsch (Sek1) was kürzen könnte, aber in Geschichte hätte ich ehrlich gesagt jetzt überhaupt keine Idee, was man da rauslassen könnte.

    Viele Nebenfächer sind ja sowieso eher "Stiefkinder" in der Schullandschaft, da sollte man eher in den Hauptfächern ein paar Dinge abspecken. Aber auf keinen Fall noch mehr aus den Nebenfächern streichen.#stumm

    Dieser Beitrag kann eine eigene Meinung enthalten. Im Idealfall ist es die des Verfassers. :evil:

  • Ich finde es ja spannend, dass zwischen "Hybridunterricht" und Schulen komplett offen lassen" fast Gleichstand ist. Im "Coronavirus und Schule" Thread hat man mit der zweiten Position oft das Gefühl ziemlich allein auf weiter Flur zu sein. Wäre spannend zu wissen, warum sich die "Schule komplett offen lassen" Fraktion dort so wenig zu Wort meldet.

  • Es ist so kompliziert, ich finde es ist abhängig davon, wie der Hybridunterricht läuft. Ob es Chancengleichheit gibt und alle SuS gut ausgestattet sind mit Internet und Endgeräten, wie auch die LuLs. Sprich: wie die Umsetzung klappt. Ob für die Kinder deren Eltern arbeiten (müssen) eine (gute) Notbetreuung vorhanden ist (in der sie auch Aufgaben erledigen können) und und und.


    Ich habe hier geantwortet für unsere Situation an unseren Schulen. Naja, und im weiteren Umfeld, auch was ich von befreundeten Familien und befreundeten LuLs gehört habe. Ich habe einige ge- und befragt und für die momentane Situation würde ich tatsächlich mit "Schule komplett offen lassen" abstimmen. Von gut funktionierendem Hybridunterricht wurde mir ganz ganz selten berichtet. Es ist also ein Abwägen aber ich würde mir wünschen, wir wären da schon weiter. Bei der nächsten Pandemie dann hoffentlich.

    es grüßt rosarot mit himmelblau (* april 09) und kunterbunt (*märz 11)