Eure Erfahrungen/ Erwartungen bzgl. Onlineshops

  • eure bandbreite an Zahlungsmöglichkeiten ist mE völlig ausreichend.

    das finde ich auch...


    die Frage ist aber, ob das die Kunden auch so sehen :-)

    Deswegen würde ich da nochmal konkret nachforschen wollen, warum es zu so schrägen Begegnungen kommt.


    ich finde ja amazon ist diesbezüglich das Maß der Dinge :-)

    aber auch die haben ein Mantra... und das ist der Kunde

    Grüße von Claraluna


    Shoot for the moon. Even if you miss you will land among the stars.

  • Rechnungskauf über Billpay (da seid Ihr doch?) ist für den Kunden eigentlich super einfach und praktisch. Gleiches für byjuno. Die brauchen auch nicht viele Daten von einem und die Abwicklung ist angenehm. Insofern verstehe ich die Kunden wirklich nicht.


    (Ich präferiere für Produkte ja Vorkasse, weil ich mich da nachträglich noch besser umentscheiden kann. :D Flüge etc. lieber über Billpay und Rechnung.)

  • Ich kann nur berichten. Ich habe 2001/2 bei Amazon gearbeitet. Damals kannten es noch wenige, war noch ganz klein.

    Damals wurde noch einiges umgestellt. Unter anderem konnte man auch noch per Mail und Anruf bestellen. Es gab da ein paar Stammbesteller die das regelmäßig taten. Und dann hieß es, dass das nicht mehr geht, nur noch per Bestellung auf der Plattform. Es gab einige Beschwerden. Gerade bei Älteren, da das Internet damals noch nicht so ausgebaut war. Und sie haben sich alle daran gewöhnt. Ich glaube es ist nur eine Frage der Gewöhnung. Gerade in der heutigen Zeit finde ich es nicht unnormal wenn man nur über den Shop bestellen kann.

    Liebe Grüße Genmaicha
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    Hat der Schüler schlechte Noten, hat der Lehrer versagt!

  • nachdem was du hier so schreibst weiss ich jetzt, dass ich wohl in jedem online-Shop eine gerngesehene Kundin bin

    Das ist das Krux mit einem Onlineshop, mit den nettesten Kunden hat man leider meist am wenigsten Kontakt :)



    Hast du dIese Kunden schon mal gefragt warum sie nicht über den Shop bestellend?

    Darüber sprechen/ mailen wir schon auch, das ist eine bunte Gemengenlage:


    - fehlende Digitalisierung

    - Misstrauen gegenüber der Digitalisierung, das Bedürfnis nach einem "echten Menschen"

    - Bequemlichkeit

    - der Versuch andere Preise auszuhandeln

    - der Versuch den Mindestbestellwert zu umgehen

    - die Hoffnung so auf Rechnung zu bestellen trotz Überschuldung

    -ein grundlegender Mangel an Fähigkeiten im Bereich Lesen/Schreiben


    Das ist ja völlig unwirtschaftlich.

    Genau. Und es macht keinen Spass. Ein Freund von uns hat als Geschäftipp und mal gesagt "Lagert aus, was euch keinen Spass macht". Betreibungen machen absolut keinen Spass.


    Rechnungskauf über Billpay (da seid Ihr doch?) ist für den Kunden eigentlich super einfach und praktisch.

    Wir sind bei Powerpay (MF Group, St.Gallen) Ich finde es auch gut, und der Service superfreundlich.


    Deswegen würde ich da nochmal konkret nachforschen wollen, warum es zu so schrägen Begegnungen kommt.

    Ich denke wirklich, dass diese Häufung ein Zeichen der Pandemie ist, da es wahrscheinlich viele Neu-Onlineshopper hat, denen die Routine fehlt. Und die denken, wenn zB. zalando das so macht, das muss das ja quasi Standard sein #zwinker


    Ich denke, es ist halt auch so blöd, dass weil es soviele Bestellungen sind, wir auch einfach zu wenig Kapazitäten haben um da jeden zu bepuscheln und sicher auch mal schneller angenervt sind also normal. Aber bis Weihnachten arbeitet jetzt noch unsere Grosse mit, wir hoffen, das federt etwas ab.

    Daroan mit Zottel 01, Zick 03, Zwerg 05 und Sternenkind (98-99)

  • Ich denke, es ist halt auch so blöd, dass weil es soviele Bestellungen sind, wir auch einfach zu wenig Kapazitäten haben um da jeden zu bepuscheln und sicher auch mal schneller angenervt sind also normal.

    oh das verstehe ich gut. auf der anderen seite habe ich den eindruck, dass viele leute derzeit ausgesprochen dünnhäutig unterwegs sind. november/dezember ist für viele eh schon eine schwierige zeit, dann noch das ganze unter covid-bedingungen, viel unsicherheit, wenig sozialkontakte, um sich stimmungs- und meinungsmässig regelmässig einzunorden etc. also das bepuschelbedürfnis könnte eben auch deutlich höher sein als in anderen jahren.


    trotzdem ist das nicht dein/euer job. nützt es etwas, wenn du besonders hilflose kund*innen einmal "an der hand" durch den bestellprozess führst? und extrawürste freundlich, aber konsequent abblockst?

    ko_nijntje mit muck (2004), mogli (2006), miep (2007) und mimir (2011)

  • ich würde noch 2 Sachen machen


    - mir überlegen, wie viele Kunden das wirklich sind (wenige, die dir nur Energie fressen oder zieht sich das doch wie ein roter Faden)

    - nochmal mit jemandem die webpage / shop durchspielen wie verständlich das alles ausschaut

    Grüße von Claraluna


    Shoot for the moon. Even if you miss you will land among the stars.

  • Ist doch logisch. Was nicht auf Lager ist, kann man nicht bestellen...….


    Ich arbeite im Baumarkt, der mittlerweile einen äußerst umfangreichen Onlineshop betreibt. Und uns erleichtert der Shop die Arbeit erheblich.

    Man kann darüber auch Sachen reservieren lassen. Es rufen zwar immer noch Leute an und wollen, das ich ihnen was zurücklege. Aber denen kann ich jetzt sagen, das sie das bitte über den Onlineshop machen sollen. Das ist echt weniger Arbeit, weil dann gesichert ist, das die Leute das auch abholen, wenn sie Name, Anschrift, Telnummer und email hinterlassen müssen.


    Ich finde du hast alles richtig gemacht.

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    Liebe Grüße von Michaela


    Jungsklamotten, selbstgenähtes, Bücher, Spielzeug und noch mehr im
    ♥ Rabenflohmarkt ♥

  • Hallo,


    Kurz zum Mindestbestellwert...


    Ich verstehe absolut, warum er sinnvoll ist, natürlich sollen Aufwand und Gewinn in einem sinnvollen Verhältnis stehen. Und wenn es Dinge sind, die ich problemlos anderswo bekomme, ärgere ich mich auch nicht, dann kaufe ich es nicht dort sondern anderswo, direkt im Laden oder da, wo es keinen Mindestbestellwert gibt.


    Aber manchmal, wenn es Dinge sind, die schon recht speziell, aber eben nicht teuer sind, finde ich es schwierig. Beispiel - eine spezielle Glühbirne, die in eine Lampe gehörte, die gleichzeitig das Terrarium erwärmte und die im normalen Laden so nicht zu finden war.


    Kosten ca. 1,50€. Plus Porto 4,50, damit kostete sie schon 6 Euro.

    Im Shop gab es nichts, was wir sonst in dem Moment gebraucht hätten, aber für den Mindestbestellwert hätten wir irgendwas dazulegen müssen, was nicht benötigt wird. Damit hätte uns das Lämpchen dann fast das 10-fache des eigentlichen Preises gekostet.


    Von daher kann ich die Nachfrage, ob es nicht doch auch mal ausnahmsweise anders geht, schon verstehen, auch wenn ich selber es nicht machen würde. Das "Nein" müssen dann eben beide Seiten aushalten.


    Ansonsten sehe ich es auch so - entweder abfragen, was die (Stamm)Kunden sich an Möglichkeiten wünschen würden und dann schauen, was für euch machbar ist und was nicht - oder aushalten, daß es einfach jedes Mal eine Weile dauert, bis sich alle an Neues gewöhnt haben und darauf vertrauen, daß die, denen euer Shop wichtig ist, das schaffen werden.

  • Ich arbeite in einer Firma, die auch einen Onlineshop hat. Und natürlich kann man auch per Telefon bestellen. Das ist Service, der dazu gehört.

    Ich weiß nicht, ob eure Software das hergibt, aber könntest Du Vorkasse-Rechnungen machen? Dann kannst Du, sobald das Geld da ist, selbst eine Shop Bestellung auslösen und den Zahlungseingang der Rechnung zuordnen. Vielleicht ein Kundenkonto im Shop mit verschiedenen Anschriften einrichten?

    Bei uns geht das, aber wir machen Rechnungs- und Mahnwesen auch ohne Dienstleister.