Beikoststart und Bauchweh

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  • Hallo ihr lieben Raben,


    das Marsmädchen möchte essen, das steht fest.

    Geplant war Fingerfood, die ersten Versuche liefen gut, Birne, Banane, Gurke, gedünstete Möhre, Grießbrei, Apfelmus... natürlich alles in homöopathischen Mengen, am liebsten selber essen.

    Aber: seitdem ständig Bauchweh, sie drückt mit hochrotem Kopf und nichts passiert. Wenn dann doch was kommt, dann ist aber nicht ersichtlich, warum sie sich so schwer tut, sprich verstopft ist sie eigentlich nicht. Wäre bei den Mengen auch komisch.

    Wir haben jetzt vereinzelt schon Kümmelzäpfchen gegeben, wenn es zu schlimm war, dann dauert es fünf Minuten und die Windel ist voll. Ist ja aber auch kein Dauerzustand.


    Sie stillt noch viel, Gewicht ist bisher OK, wir haben also erstmal keinen Stress mit dem Thema.


    Ich hab mit meiner Hebamme geredet, die meinte, evtl die rohen Lebensmittel nochmal streichen und nur gedünstet oder doch mal Brei oder nochmal einen Schritt zurück und Vollstillen und später nochmal probieren, wenn sie das akzeptiert - tut sie nicht, sie wettert, wenn sie nichts bekommt#rolleyes

    Brei findet auch keinen Anklang, kann man ja nicht richtig selber essen und füttern ist auch blöd. Selber matscht sie nur rum, da landet gar nichts im Kind, findet sie auch wieder doof#haare


    Und nun? Einfach akzeptieren, dass der Darm ein paar Umstellungsprobleme hat? Kennt das jemand?


    Zu Hülf#zwinker

  • Ich habe keine Ahnung, aber spontane Ideen: ich glaube, ich würde ein paar Tage lang immer das Gleiche anbieten, dann wird vielleicht klarer, was besser oder weniger gut geht. Vielleicht erst mal stuhlauflockerndes Gemüse gedämpft. So grob an den Breigläsern orientiert, die nehmen ja auch erst mal das, was gut funktioniert. Aber wie gesagt, keine Ahnung und sehr müde.

  • Ich kann nicht sehen, wie alt dein Kind ist.


    Ansonsten gilt wohl gedämpftes Gemüse als besonders schonend: Möhre, Pastinake, Kürbis. Ich habe dazu im Kopf, dass zuerst über drei Tage ein Lebensmittel eingeführt wird, um so Unverträglichkeiten zu erkennen.


    Gurke gilt als schwer verdaulich, meine ich. Mit Milchbrei wie Gries würde ich warten wegen der Milch - bis über eins, sonst muss die Milch halb-halb verdünnt werden, sondern dann nach den Gemüsesachen erstmal Getreidebrei mit Wasser anrühren. Und dann auch erst eine Getreidesorte probieren, bevor eine weitere dazu kommt.


    Dauernd Stuhlauflockernd wirkt einmalig Kiwi oder auch Milchzucker. Bei beiden kann ich aber leider nicht mehr sagen, ab welchem Alter das geht. Wahrscheinlich nicht bei Beikoststartern.

  • Bei uns war es so, dass nach den ersten Essversuchen auch erstmal nichts mehr in die Windel ging. es war, als müsse sich die Verdauung erstmal umstellen. Aber sie hatte keine Beschwerden, an die ich mich jetzt erinnern könnte. Das ging glaub echt ne Woche oder so. Da war ich dann langsam echt in Sorge, aber es ging ihr gut, sie war fit und hatte, wie gesagt, nichts weiter.


    Dann gings los, und ab da war alles ok. Aber die Häufigkeit hat sich echt reduziert. Es war dann nur noch alle 2-3 Tage was in der Windel. Anders als vollgestillt.


    Rohe Lebensmittel würde ich tatsächlich erstmal streichen. Ich hatte Karotte und Kartoffel ohne Salz gekocht in handlichen Schnitzen.

    Nein, Brei wär hier auch nicht gegangen. Es ging zu Beginn ja auch gar nicht darum echte Mengen zu essen, sondern mit zu machen und es selber auszuprobieren.


    Bei Getreidebrei hab ich Haferflocken mit Wasser gekocht und das ganze so dick gemacht, dass es Nocken gab, die sie dann mit der Hand greifen konnte. Ach ja, ganz pur war hier am beliebtesten. Apfelmus oder so was drunter? No way! Es durfte nach nichts schmecken. #lol

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)

  • Ich kann nicht sehen, wie alt dein Kind ist

    7 Monate ist sie jetzt.

    ich glaube, ich würde ein paar Tage lang immer das Gleiche anbieten, dann wird vielleicht klarer, was besser oder weniger gut geht.


    Ich habe dazu im Kopf, dass zuerst über drei Tage ein Lebensmittel eingeführt wird, um so Unverträglichkeiten zu erkennen

    Das überlege ich auch, obwohl man das wohl mittlerweile nicht mehr so kritisch sieht.

    Ich hab in alten Threads gestöbert, da haben viele einfach bunt durcheinander gegeben, was eben da war.


    Mit Milchbrei wie Gries würde ich warten wegen der Milch - bis über eins, sonst muss die Milch halb-halb verdünnt werden,

    Das war bis jetzt, wenn's hoch kommt, ein halber Teelöffel, also unkritische Mengen.


    Julchen86

    Gut zu hören, dass es bei Euch auch erstmal Probleme mit der Verdauung gab.

    Ich kann halt im Umfeld niemanden fragen, da gab's überall klassisch Brei und das auch schnell in großen Mengen.

    Da bin ich der Exot mit Fingerfood#rolleyes

  • Rosa hatte als Baby leider häufiger mal Probleme, bin mir aber nicht sicher ob das bei Beikoststart auch noch so war.

    Hier haben Bauchmassagen eigentlich immer sehr gut geholfen, vielleicht kannst du damit unterstützen?

  • ich schreib dir gern mehr zu meinen Fingerfood-Erfahrungen, wenn du Interesse hast.

    Für mich wars DIE Erleuchtung, als ich mir über Beikost Gedanken gemacht hab. Alleine der Gedanke immer 3 Tag dieselben Sachen und dann eine Zutat mehr usw hat mich so gestresst. So wars echt entspannt für mich

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)

  • Hey, ich lese schonmal interessiert mit ;) Aber ich hab irgendwie nicht rausgelesen, wie lange ihr das bisher gemacht habt und die Bauchschmerzen angehalten haben!? Wenn es so arg ist, dass man Zäpfchen gibt, ist "abwarten" natürlich schwer...

    Wir haben hier die ersten drei Monaten viel Bauch-Theater gehabt und ich bin gespannt, ob das mit der Einführung von echtem Essen dann wieder so wird #blink Allerdings kamen wir um Interventionen wie Zäpfchen bisher drumherum, also kanns so schlimm nicht gewesen sein (oder wir sind irgendwie herzlos #blink)


    Wollte mich vorher aber auch nochmal näher damit auseinandersetzen, weil ich meine mich zu erinnern, dass man bestimmte Gemüse erstmal nicht sollte weil.... vergessen #confused

  • Meines Wissens sind Karotte und Banane eher stopfend, Karotte wird deswegen nicht mehr zum Beikoststart empfohlen, sondern eher Zucchini, Pastinake o.a. nicht stopfende Gemuese.

    tt1c48ce.aspx
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  • Mein Babyjunge hatte das am Anfang von Banane, die haben wir dann erstmal weggelassen. Er (und die Schwester auch) ging dann nach wenigen Tagen Umstellung zu rascher und problemloser Verdauung über.

    Ansonsten hab ich auch gelesen, dass du "alles" von Anfang an geben darfst (Nüsse nur gemahlen, kein Honig und Ahornsirup, möglichst wenig Zucker und Salz) und auch bei Unverträglichkeiten der Eltern keine besondere Vorsicht mehr geboten sein soll.


    Viel Fett würde ich geben und weiterhin aufs häufige Stillen achten.


    Bei meinen beiden ersten Beikostbabys hab ich fast nur Fingerfood gegeben und finde es jetzt sehr entspannend, dass die beiden Kleinen sowohl das als auch Breiiges gut finden. So finden wir immer was Passendes vom Familientisch leicht variiert. Und Fettbeigabe ist leichter (meine sind ja recht zart, da ist mir das wichtig).

    Sonntag hab ich zum Beispiel zuckerfreie Apfelbrötchen gebacken, da waren Sahnequark und Mandelöl drin. Mochten hier alle.


    Ich hoffe, das Marsmädchen plagt sich bald nicht mehr so!

  • Fritzi Melone darf ich das Rezept für die Apfelbrötchen haben?


    Meine Tochter isst noch gar nichts, sie hat kein Interesse, wir bieten ihr immer etwas an, ein Stück Kartoffel, Avocado, mal eine Nudel. Sie matscht es zwischen den Fingern, sabbert ein bisschen daran und wirft es auf den Boden;)

  • Julchen86

    Sehr, sehr gerne, wenn Du Zeit dazu findest. Ich hab zwar schon einiges gelesen, finde aber so persönliche Erfahrungen immer besser.

    Wir wollen ja eben auch Fingerfood, weil wir (bzw ich, mein Mann war da flexibel ;) ) das Konzept mit Brei und tagelang das gleiche doof finden.

    Und sie zeigt schon sehr deutlich, dass sie unser Essen mag und nicht etwas anderes haben will.


    enfj-a

    Es sind jetzt gut zwei Wochen in denen das so läuft. Also noch keine lange Zeit.

    Zäpfchen haben wir glaub ich zweimal in der Zeit gegeben.

    Das war vom Verhalten auch gar nicht mit dem Bauchweh in den ersten Wochen vergleichbar, zumindest bei uns nicht, wir hatten da aber auch wenig Erfahrung.

    Keine Ahnung, ob andere Eltern vllt länger gewartet hätten, aber ich wollte es dann nicht mehr.#zwinker

    Mit herzlos oder nicht hat das nichts zu tun.


    Fritzi Melone

    Die Brötchen klingen toll! Nachdem sie vorhin zum Abendessen ihr erstes Stück Brot reingemampft hat8o, schmeckt ihr das sicher auch.

    Viel Stillen tun wir noch.


    Violetta

    Massage versuchen wir auch immer wieder, mag sie in dem Moment aber oft auch gar nicht.


    Danke Euch allen schon mal fürs Mitdenken!

  • Fritzi Melone Bei der Fettbeigabe musste ich schmunzeln. Meine haben sich in unbeobachteten Momenten jeweils die Butter geschnappt und selig dran gelutscht. :-)

    Geht also auch bei Finger Food.


    Ansonsten würde ich auch zu Geduld raten, dabei so viel Stillen wie möglich, da sowohl die Muttermilch selber als auch das Saugen Verdauungsfördernd wirken. Bei unseren ja haben auch einige Obst und Gemüsesorten sehr stopfende gewirkt, z.B. Bananen, Karotten, Blaubeeren.

    Meist mobil im Forum. Bitte um Entschuldigung für Kürze und Tippfehler.

  • Noch ein anderer Gedanke: Haltet ihr ab? Das hilft ja oft beim Drücken, egal ob Kind dabei gehalten oder aufs Töpfchen gesetzt wird.

    Wir halten nicht im Sinne von windelfrei ab, halten sie aber schon immer mit angehockten Beinen, wenn sie muss, aber selbst das half nicht.

    Ansonsten würde ich auch zu Geduld raten, dabei so viel Stillen wie möglich, da sowohl die Muttermilch selber als auch das Saugen Verdauungsfördernd wirken.

    Das hat sie wohl instinktiv gemacht, sie stillt extrem oft und kurz. Liegt sicher auch daran, dass alles andere interessanter ist ;)


    Und ansonsten ist jetzt der zweite Zahn da und wenn ich mich dunkel erinnere, hatten wir beim ersten ähnliche Probleme. Also evtl war's gar nicht die Beikost.


    Aktuell will sie alles probieren, was wir essen. Sehr praktisch, wenn sie morgens Haferbrei oder Grießbrei isst, da muss ich nichts extra machen#super

  • Das kleine Fräulein hatte das auch. Und die hat im Wesentlichen vier bis fünf Löffel Birnenmus gegessen. Also stuhlauflockernd #rolleyes


    Angefangen zu essen hat sie mit gut vier Monaten und gedauert hat es bestimmt bis zum ersten Geburtstag.


    Da kann man wohl nicht so viel machen. Dauert halt bis sich die Verdauung umstellt. Allerdings war es nicht die ganze Zeit sooo schlimm, aber harten Stuhlgang nur alle paar Tage das blieb.

  • Schön zu hören, dass es sich erstmal gegeben hat! Ja, die Zähne können natürlich auch Unwohlsein verursachen. Das hatte ich ganz vergessen: Schmerz lindernd wirkt das Stillen natürlich auch. :)

    Meist mobil im Forum. Bitte um Entschuldigung für Kürze und Tippfehler.

  • Und nun? Einfach akzeptieren, dass der Darm ein paar Umstellungsprobleme hat? Kennt das jemand?

    Hier hatte die Jüngste immer bei Milchreduzierung Verstopfung. Das hat sich nach ein paar Wochen immer wieder eingependelt. Abhalten bzw jetzt auf Töpfchen setzen und Milchzucker helfen hier. Einmal so mit sechs Monaten als sie anfing mit der Beikost. Dann als die Milch wegen der Schwangerschaft weniger wurde und jetzt nochmal beim Abstillen.

    Meisterschülerin mit dem großen Meister(02/11), dem Möppi (09/13), dem Kleinchen (07/15) und


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