Beikoststart und Bauchweh

  • enfj-a

    Oh ja, meine ist ja auch ein kleiner Dickkopf.

    Das ist dann so "her mit dem Löffel" "Achtung, Du fasst zu weit vorne an" "her damit, meiner" "Du schiebst es mit der Hand in Richtung deines Gesichts" "mein Löffel, lass los!"

    Das Essen wird fein säuberlich um Mund und Nase, bestenfalls in der Nase verteilt und dann wird erbost geguckt "warum hilfst Du mir nicht"

  • Die Frage, ob vor oder nach dem Essen gestillt wird, deckt sich auch mit der, welche Stillmahlzeit denn jetzt ersetzt werden soll (steht ja so nett im "Breifahrplan" der Kinderarztpraxis). Die um 11.30 oder die um 12.15 oder die um 12.45 Uhr? :D


    Zur Frage: Ich stille die Kleine, bevor ich mich ans Kochen mache. Dann gibt es Essen für alle und danach den Hauptgang/Nachtisch fürs Baby an der Brust :D.

  • enfj-a

    Oh ja, meine ist ja auch ein kleiner Dickkopf.

    Das ist dann so "her mit dem Löffel" "Achtung, Du fasst zu weit vorne an" "her damit, meiner" "Du schiebst es mit der Hand in Richtung deines Gesichts" "mein Löffel, lass los!"

    Das Essen wird fein säuberlich um Mund und Nase, bestenfalls in der Nase verteilt und dann wird erbost geguckt "warum hilfst Du mir nicht"

    Und wenn dann noch der Löffel eigentlich schon sehr überdimensioniert für den Minimund ist..... ihr wollt nicht wissen, mit was für einem Löffel wir am Anfang gefüttert haben....

    (Das breifrei-Kochbuch von STern/Gaca kann ich übrigens empfehlen. Irgendwo hatte ich auch mal ne Website.... bei beidem gehts eher um einfache, schnelle Familiengerichte).

  • Wir haben da auch eher gefreestyled - mal mit stillen, mal ohne, mal vorher, mal danach. Für mich persönlich fühlte sich das viel natürlicher an, als das Vorgehen nach einem bestimmten Plan.


    Danke auch für die Ausführungen zum Salz Julchen86 , das finde ich sehr stimmig. Die Angelegenheit hat mich damals (zusammen mit Milchprodukten) schon ein bisschen gestresst, da ich selbst ungern auf Salz verzichte und manches nachgesalzen einfach nicht lecker ist. Das nochmal mengenmäßig einzuordnen, bzw. sich nochmal bewusst zu machen, wie das von manchen gehandhabt wird, ist da echt hilfreich. Aber ich spüre eh in mir, dass ich da dieses Mal insgesamt enspannter bin glaube ich. Wie bei den meisten anderen Dingen auch :D

  • Okay ich sehe schon, das ist in der Praxis garnicht so kompliziert #cool Ich danke euch!

    Nö.

    Achte auf das Kind, dann merkst Du schnell, was für Euch passt. Mein Wenigesserchen "durfte" vor dem Essen nicht trinken, das verdarb gründlich den Appetit. Aber wenn es halt mal doch nötig war kurz vor dem Essen, dann hat sie an dem Tag halt nur Milch zum Abendessen gehabt... Morgen dann wieder...


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Ich habe immer gestillt wenn das Baby wollte. Ob eine Minute vor dem Essen, während dem Essen oder nach dem Essen. Stillen ist ja auch mehr als Nahrung. Manchmal brauchte es Nähe, manchmal trinken und manchmal essen.

    Jetzt ist er ein Jahr alt und ich Stille immer noch manchmal direkt vor oder nach dem stillen. In dem Alter ist dann eher meine Lust der limitierende Faktor. Ähnlich beim Großen und der hat 3,5 Jahre gestillt und es nicht einfach ausgeschlichen. Ich empfinde auch stillen und feste Nahrung irgendwie entkoppelt. 🤔

    “Stelle Dich an den Abgrund der Hölle
    Und tanze zur Musik der Sterne!”
    (Walter Moers)


    Du darfst sein, wer du bist, du darfst dich äußern und wir nehmen das ernst. Da ist immer beides: Wurzeln und Flügel, Bindung und Freiheit.

    (Herbert Renz-Polster)


    #NazisRaus #BOohneRechts

  • und ich Stille immer noch manchmal direkt vor oder nach dem stillen.

    #super


    Die meisten haben doch eh keine festen Stillzeiten, oder?

    Rosa war auch ein Vielstillkind, mal direkt vor, mal nach dem Essen, mal mit größerer Pause.

    Hauptsache das Essen macht Spaß und wird nicht zum Kampf.


    Extra baby muffins ect habe ich übrigens nie gebacken, das war mir (wenn auch manchmal mit schlechten Gewissen) viel zu anstrengend.

    Mittlerweile ist Rosa zwei und isst weiterhin von Tisch mit was sie mag. Und wenn sie es nicht mag gibt es: fertige Gläschen! Immer noch. Mag sie gern, macht satt und alle sind zufrieden ;)

  • Es gibt ein Rezept für Apfelbrötchen, das ich in unserem Krabbelstrang schon mal geteilt habe. Die schmecken (zumindest bei uns) allen und können entweder vor dem Backen in Zucker gewälzt werden oder eben nicht. So backt man nicht "extra", sondern für alle Familienmitglieder. Geht schnell und schmeckt gut.

    Meine Babys essen aber meistens einfach bei uns mit. Zum Beispiel Spaghetti Bolognese: Spaghetti zum Selberessen und das Ragu vom Löffel.


    Und bei Violetta möchte ich noch unterschreiben: Hauptsache, das Essen macht Spaß! Es ist so toll, ihnen dabei zuzugucken. Ich esse selber so gerne und will das mit meinen Kindern teilen (klappt bis jetzt gut, auch mit den Großen, die 6 und 8 Jahre alt sind).