Mit was behaltet ihr Überblick über Eure beruflichen ToDos/Aufgaben

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Danke und guten Austausch im Rabendorf!

Rabeneltern.org-Team
  • Ich habe eine A4-Kladde, in die sämtliche ToDos und Notizen für alle Projekte chronologisch reinkommen. Meistens reicht es, die Sachen 1x aufzuschreiben, dann weiß ich sie. Mit der Kladde komme ich wesentlich besser zurecht als mit einzelnen Zetteln, weil sie verbindlicher ist und nicht rumfliegt. Ich weiß immer, ich muss diese Kladde mitnehmen und in dieser Kladde nach der Info suchen, das ist sehr nützlich und bestechend einfach.


    Außerdem nutze ich MS Todo, um mich zu sortieren, insbesondere für Dinge, die nicht meine eigenverantwortlichen Projekte betreffen, weil sowas zu schnell hinten runterrutscht. Dort klassische projektbezogene Liste.


    Sonstige elektronische Tools sind mir zu viel und zu umständlich und das physische Aufschreiben ist für mein Gehirn. Was mir allerdings fehlt, sind übergreifende Todos für die Projektteams. Das läuft viel auf Zuruf oder über klassische Protokolle. Wir haben jetzt MS Teams, das nutze ich inzwischen supergerne für die Kommunikation, wahrscheinlich muss ich mir da mal die entsprechenden Tools suchen.


    Was mir wirklich oft durchrutscht, sind Sachen, die ich irgendwem versprochen hab rauszusuchen, die aber nicht direkt meine Arbeit betreffen. Aber das ist halt irgendwie so, da müssen die Leute dann nachfragen.

    "Stay afraid, but do it anyway. What’s important is the action. You don’t have to wait to be confident. Just do it and eventually the confidence will follow." Carrie Fisher

    LG Matilda mit Tochter (08/2004) und Sohn (09/2015)

  • Seit ich rausgefunden hab, dass ich am Iphone in den Notizen Bulletpoints zum Abhaken habe, nehme ich das.

    Die Notiz habe ich oben festgepinnt.

    So kann ich auch wenn mir unterwegs was einfällt das unkompliziert hinzufügen.


    Ausführlichere Notizen in einem Planer.

  • Für mich begann das mit der Notwendigkeit zum online uNterricht.

    Ich war vorher auch ein totaler Papier Verfechter. Und das lief nicht, wenn die Arbeit am Lappie stattfindet.

    Also hab ich jetzt ein Tablett mit Notendatenbank, Bulet Journal, allem. Ich hab sonst ca 100 Blätter in einer Woche gebraucht, Grad auch Notizen an die Schüler:innen.

    Derweil sende ich denen das fix und kein Papier. Und das wochenlang nicht. Ich hab mich echt total dran gewöhnt.

    Aber es war auch viel lernen. Rausfinden, wie alles geht, sauber mit Trackpad arbeiten, genau wissen, was die Dinger egtl können.

    Jetzt macht Spaß :)

  • Analog auf Zettel wie bei Miriam, größtenteils mit Zuordnung zu Personen plus eben die allgemeinen Todos.


    Manchmal gibt es von Kollegen nen Klebezettel an den Monitor.


    Ist glaube sehr Branchenspezifisch, was funktioniert und was nicht, oder?

  • Runa hast Du das Tablet dann immer mit dabei, wenn Du unterwegs bist?

    Das fände ich nämlich den Charme an einer App, allerdings fürs Handy (und da wird es evtl wieder zu sehr Mäusekino?), nix noch extra mitschleppen.

    Aber das ist eher für privat als beruflich vielleicht ein Problem, am Arbeitsplatz kann das Tablet ja liegen. Mein BuJo schleppe ich halt immer mit mir rum.

    großer Sohn (1/08) und kleiner Sohn (6/15)

  • Ich lese interessiert mit - ich habe schon oft versucht, Systeme zu entwickeln, aber mein Arbeitsalltag ist nicht sehr strukturierbar, es kommt dauernd etwas neues herein und das Level an Aufmerksamkeit, das einzelne Aspekte bekommen, ist Tagesform- und krisenabhängig.


    Ich habe eine Mischung aus 'Themen für den Tag/Woche/Monat/Quartal' aufschreiben, mal elektronisch, mal auf Papier, plus Postits für die 'darf nicht vergessen werden' plus Outlook Flags plus automatische Inbox-Sortierregeln, die Emails schon mal Richtung 'braucht input von mir' Folder schubsen. Ehrlicherweise nutze ich aber mehr den Prozess des Aufschreibens, um mich zu sortieren - und schaue die Listen dann nicht wieder an. Und ich habe regelmässige meetings, bei denen wir wichtige Themen diskutieren - das hilft auch.


    Wenn ich dann Produktivitätsblogs etc anschaue, finde ich das nicht sehr gelungen, und schäme mich, so wenig systematisch zu agieren. Aber in der Praxis passt die systematische Abarbeitung meist nicht mehr, wenn ich bei dem Punkt angekommen bin, und die Nachbereitung erfordert zu viel Aufwand. Und meine Fähigkeit, Themen zu bearbeiten schwankt auch. Ich bin zB gerade für die Leitung einer Arbeitsgruppe zuständig, bei der wir unseren Ansatz definieren müssen. Und das Nachdenken darüber, wie ich das jetzt zusammenfasse und greifbar mache, geht nicht immer und auf Knopfdruck. Es ist klar, dass das gemacht werden muss, aber ich muss das mehrmals angehen, und plötzlich ist der Plan in meinem Kopf.

  • Runa hast Du das Tablet dann immer mit dabei, wenn Du unterwegs bist?

    Das fände ich nämlich den Charme an einer App, allerdings fürs Handy (und da wird es evtl wieder zu sehr Mäusekino?), nix noch extra mitschleppen.

    Aber das ist eher für privat als beruflich vielleicht ein Problem, am Arbeitsplatz kann das Tablet ja liegen. Mein BuJo schleppe ich halt immer mit mir rum.

    Ja. Da ich aber eh nie nicht Musikerin bin, brauch ich meine Noten eh alle immer dabei.

    Da ist so ein Tablet (Ich hab auch ein 12,9 Zoll Dingen) echt viel weniger als alle aktuellen Notenbücher mitzuschleppen.

    Und da ich auch ein DINA4 BuJo hatte als das noch auf Papier war ist das kein Unterschied davon, was da in meiner Tasche steckt.

    Sehr gut finde ich den Stift. Ohne wäre deutlich weniger schön.

  • Ehrlicherweise nutze ich aber mehr den Prozess des Aufschreibens, um mich zu sortieren - und schaue die Listen dann nicht wieder an. Und ich habe regelmässige meetings, bei denen wir wichtige Themen diskutieren - das hilft auch.

    ...

    Aber in der Praxis passt die systematische Abarbeitung meist nicht mehr, wenn ich bei dem Punkt angekommen bin, und die Nachbereitung erfordert zu viel Aufwand. Und meine Fähigkeit, Themen zu bearbeiten schwankt auch.

    So geht's mir auch. Wenn ich nach Wochen mal wieder in die Todo-Liste schaue, ist meist alles erledigt oder klar, dass es noch offen ist. Allerdings ging es mir mit dem Kalender ähnlich, ich hatte immer alle Termine im Kopf, inzwischen kann ich ohne elektronischen Kalender keine zwei Stunden mehr vorausdenken und bin dankbar für die Gedankenstütze.

    "Stay afraid, but do it anyway. What’s important is the action. You don’t have to wait to be confident. Just do it and eventually the confidence will follow." Carrie Fisher

    LG Matilda mit Tochter (08/2004) und Sohn (09/2015)

  • Wie genau machst Du das? Ich kenne nur die analoge Variante

    Mit GoodNotes. (Auf einem Riesen iPad Pro mit Stift.)

    Oh, darf ich dich was fragen? Ich möchte das nämlich auch machen und mir ein iPad Pro zu Weihnachten wünschen.

    Bei GoodNotes gibt es doch gepunktete Vorlagen - wie viele Punkte sind das denn pro Seite? Oder kann man das einstellen?

    Mein analoges BulletJournal ist nämlich ein A5-Moleskin-Buch, und das sind etwas über 31 Zeilen und genau 24 Spalten (also 25 Punkte), das ist für Tages- und Monatsplanung natürlich super.