Zöliakie testen - worauf achten?

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  • #kreischen Ribanna Das will ich doch nicht lesen. Wobei es ja wirklich schön wäre, wenn es keine Zöliakie wäre.. Heute war die Magenspiegelung, ich habe extra noch einen Zettel mit reingegeben, dass Zöliakie getestet/ausgeschlossen werden soll. Der US war zumindest unauffällig, der Rest wird nächste Woche besprochen.. Aber wenn da nix bei raus kommt, was machen wir dann?? Auch glutenfrei probieren?#haare

    "Erstens, ich wollte dich nicht wegschicken, sondern töten. Zweitens, weißt Du, wie man Kaffee kocht?" Simon, TWD

  • #kreischen Ribanna Das will ich doch nicht lesen. Wobei es ja wirklich schön wäre, wenn es keine Zöliakie wäre.. Heute war die Magenspiegelung, ich habe extra noch einen Zettel mit reingegeben, dass Zöliakie getestet/ausgeschlossen werden soll. Der US war zumindest unauffällig, der Rest wird nächste Woche besprochen.. Aber wenn da nix bei raus kommt, was machen wir dann?? Auch glutenfrei probieren?#haare

    Ja, denn ist gibt eine sogenannte Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität. Dazu muss aber vorher Zöliakie fachgerecht ausgeschlossen werden. Wurde sie das, dann kann man Gluten selbstständig weglassen (aber wirklich zu 100%, genauso wie bei einer Zöli-Diagnose, also auch kontaminationsfrei).

    Tritt dann eine starke Verbesserung ein hast Du eine Diagnose, die mittels Ausschluss zustande kam.


    https://www.thermofisher.com/d…%C3%A4hneln,Kopfschmerzen

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    Wunder 1: 07


    Wunder2: 11

  • Die genetische Disposition sagt verhältnismäßig wenig aus, deshalb ist sie m.W.n. auch wieder aus der Routinediagnostik genommen worden.

    Denn 25% der Bevölkerung haben diese genetische Disposition. Ist sie nicht vorhanden, kann es ja trotzdem Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität sein.


    Kinder können bei einschlägiger Symptomatik ohne Biopsie eine Zöliakie-Diagnose bekommen, wenn mindestens ein Antikörper mindestens 10-fach überm Grenzwert ist, verschiedene Antikörper gefunden werden sowie Tests zu verscheidenen Zeiten, am besten auch in verscheidenen Laboren positiv waren.

  • Hmm, auch bei Nicht-Zöliakie muss man auch Kontaminationen meiden? Das war mir nicht bewusst. Ganz so pingelig sind wir nämlich nicht. Und auch sonst passieren mal Ausrutscher, gerade jetzt in der Weihnachtszeit, wo man ab und zu Schokolade bekommt, wo nicht ganz klar ist was drin ist.

    Aber eine starke Verbesserung haben wir auch so, von ständig starken Bauchkrämpfen mit Erbrechen (=nicht schulfähig) und schlimmen juckenden Hautstellen zu nur ab und zu etwas Bauchweh und mittlerweile sogar bessere Konzentration in der Schule.

  • Wenn Zöliakie fachgerecht ausgeschlossen ist, und man wissen will, ob eine andere gluten/weizenabhängige Erkrankung dahinter steckt, bietet es sich einfach an, mal ein paar Wochen (aus dem Gefühl heraus mind. 2 Wochen) massivst streng drauf zu achten. Denn nur dann ist es auch aussagekräftig. Halbe Sachen kosten genauso viel Mühe, bringen aber keine verlässlichen Antworten.

    So lange es keine Zöliakie ist, darf man später dann auch locker sündigen (mach ich ja mit meiner Fructose- und Lactosegeschichte auch, gibt halt Bauchweh und Durchfall, aber das ist ja nicht schlimm).

  • Heute haben wir die Ergebnisse bekommen. Stuhl, Magen und Biopsie waren unauffällig, ihr Verdauungstrakt sieht sehr gut aus. Gluten auch unauffällig. Ihr Eisenwert ist momentan super. Aber sie hat einen sehr starken Folsäuremangel. Sie soll jetzt Folsäure nehmen (kann da jemand was bestimmtes empfehlen, oder reicht da ein Präperat aus der Drogerie?) und auf ihre Ernährung achten und gesünder essen (muss sie wirklich). Wenn es dann nicht besser wird, werden wir weiter schauen.

    "Erstens, ich wollte dich nicht wegschicken, sondern töten. Zweitens, weißt Du, wie man Kaffee kocht?" Simon, TWD