Eltern erhalten Verdienstausfäll für Kinderbetreuung

Registrierunganfragen bitte kontakt(@)rabeneltern.org senden. Die automatische Registrierung ist aufgrund vermehrten Anmeldungen von merkwürdigen UserInnen bis auf weiteres abgeschaltet.

Danke und guten Austausch im Rabendorf!

Rabeneltern.org-Team
  • Ob der Anspruch in NRW besteht, wo der Zugang zur Betreuung nicht eingeschränkt ist, ist nach wie vor unklar. Hier (und in etlichen anderen Bundesländern, glaube ich) gibt es ja keine Zugangsbeschränkungen sondern nur über Appelle und ggf. Stundenreduktionen.

  • Ob der Anspruch in NRW besteht, wo der Zugang zur Betreuung nicht eingeschränkt ist, ist nach wie vor unklar. Hier (und in etlichen anderen Bundesländern, glaube ich) gibt es ja keine Zugangsbeschränkungen sondern nur über Appelle und ggf. Stundenreduktionen.

    Ich kenne den jetzigen Beschluss nicht.

    Es hieß aber das gilt auch dann, wenn man das Kind freiwillig zu Hause lässt.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Jette und Gwynifer sehe ich anders. Wollt ihr das ernsthaft diskutieren?


    Kontextfrei mit den Kindkranktagen werden grundsätzlich 90% deines Nettoverdienstes abgedeckt. Es gibt jedoch eine Obergrenze, die bei da. 100€ pro Tag liegt.

    Bei uns mit zwei Kindern haben jetzt mein Mann und ich jeweils 40 Tage für das Jahr 2021 zur Verfügung. Sind zusammen 80 Schultage. Damit könnten wir ca. Bis zu den Pfingstferien abdecken.

  • PaulaGreen Das kann man sehr sehr differenziert sehen. Ich bleibe aus verschiedenen Gründen bei meiner Meinung ;). Ganz definitiv habe aber auch ich einen Job den ich erledigen muss und nicht kann, weil ich meine schulpflichtigen Kinder betreuen muss. Ganz definitiv habe auch ich eine Doppelbelastung, weil ich aufgrund von Homeoffice keinen Anspruch auf Notbetreuung habe. Wäre Dein Vorschlag, dass ich kündige oder noch besser, mich kündigen lasse und Arbeitslosengeld beantrage?

    -----------------------------------------------


    Wunder 1: 07


    Wunder2: 11

  • Ich fände auch eine staatlich getragene Lösung sinnvoller, die eben nicht vom Arbeits- oder Versicherungsverhältnis abhängig ist.


    Für mich persönlich ist es egal, weil meine kinder alle in Notbetreuung dürfen und gehen, aber ansonsten sähe es als Selbstständige mit PKV düster aus.

  • Ob der Anspruch in NRW besteht, wo der Zugang zur Betreuung nicht eingeschränkt ist, ist nach wie vor unklar. Hier (und in etlichen anderen Bundesländern, glaube ich) gibt es ja keine Zugangsbeschränkungen sondern nur über Appelle und ggf. Stundenreduktionen.

    Das würde mich auch interessieren. Unser gestriges Homeoffice+Homeschooling+2Kleinkinder ist gescheitert. Die Kleinen gehen jetzt in den Kindergarten. So ganz wohl ist mir nicht dabei.


    PaulaGreen : sind die zusätzlichen Tage pro Elternteil oder pro Kind? ich hatte es so verstanden, dass es 10 pro Elternteil bzw 20 pro Alleinerziehender seien, unabhängig von der Anzahl der Kinder?

  • Du hast auch als PKV das Recht, bei deinem AG Kindkranktage zu nehmen. Das mache ich auch, ich lasse mich wegen Kindkrank unbezahlt freistellen. Dein Job ist also gesichert.


    Den Verdienstausfall erhalte ich von meiner GKV. (Als freiwillig Versicherte mit Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze liegt der aber -mit Recht- deutlich unterxden 90%). Diese ist nach dem Solidarprinzip aufgebaut.

    Du hast Dich mit der PKV entschieden, zu Gunsten anderer Leistungen aus dem Solidarprinzip auszusteigen. Du kannst nicht erwarten, dass Du jetzt von den Solidarleistungen profitieren kannst.

  • Ob der Anspruch in NRW besteht, wo der Zugang zur Betreuung nicht eingeschränkt ist, ist nach wie vor unklar. Hier (und in etlichen anderen Bundesländern, glaube ich) gibt es ja keine Zugangsbeschränkungen sondern nur über Appelle und ggf. Stundenreduktionen.

    Das würde mich auch interessieren. Unser gestriges Homeoffice+Homeschooling+2Kleinkinder ist gescheitert. Die Kleinen gehen jetzt in den Kindergarten. So ganz wohl ist mir nicht dabei.


    PaulaGreen : sind die zusätzlichen Tage pro Elternteil oder pro Kind? ich hatte es so verstanden, dass es 10 pro Elternteil bzw 20 pro Alleinerziehender seien, unabhängig von der Anzahl der Kinder?

    20 statt 10 Tage pro Kind pro Elternteil

  • Es ist jetzt beschlossen, rückwirkend zum 5.1.

    Und eine Bescheinigung der Schule bzw der Kita genügt.

    Aus meiner Sicht ist es ein Riesenschweinkram, dass das nur für Familien gilt, wo Eltern und Kindern in der GKV sind. Das wird mit Sicherheit aus Steuermitteln finanziert und nicht aus den GKV-Beiträgen.

    Ja, ich finde das auch unglaublich ungerecht. Gilt explizit nur für gesetzlich Versicherte...

    Das sehe ich auch so.

    Zumal sich mir der Zusammenhang mit den Kindkranktagen nicht erschließt.

    Das Kind ist nicht krank.

    Die Schule wurde auf staatliche Anordnung geschlossen.

    Warum das über die gKV läuft ist völlig unklar.

    Aber vermutlich wird sich so wieder aus der Verantwortung für einen großen Teil der Eltern und damit auch Kindern gezogen...

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • PaulaGreen Spannend, da habe ich andere Infos. Die Kinderkranktage wird über die Versicherung der Kinder geregelt, nicht über meine. Meine Versicherung übernimmt da gar nichts. Egal, wie ich versichert bin.


    Die zusätzlichen Kinderkranktage haben in meinen Augen NICHTS, aber auch gar nichts mit Solidarität zu tun. Mir geht es rein um die Tatsache, dass diese Unterstützung von Eltern in Pandemiezeiten ÜBERHAUPT so geregelt wird. Die Regierung verbietet allen Kindern, die Schulen zu betreten, die Schule (unsere Schule) bietet KEINERLEI Ersatzunterricht digital an sondern wälzt das auf die Eltern ab. Es gibt aber nur für die Eltern Unterstützung, die gesetzlich versichert sind. Mir kann niemand erklären, dass das irgendwas mit Solidarität zu tun hat.

    Diese Unterstützung von Eltern hätte gar nicht über die Krankenkassen organisiert werden dürfen. Denn sie betrifft ALLE Eltern, nicht nur diejenigen, die gesetzlich versichert sind. Ich spreche NICHT von den "normalen" Kinderkranktagen sondern von den zusätzlichen Kinderkranktagen aufgrund des Betretungsverbotes der Schule.

    -----------------------------------------------


    Wunder 1: 07


    Wunder2: 11

  • Ja, ganz genau so ist es... da zieht man sich gleich in verschiedener Hinsicht aus der Verantwortung.

    -----------------------------------------------


    Wunder 1: 07


    Wunder2: 11

  • Gwynifer Du hast recht, die Kindkranktage sind über die Versicherung des Kindes geregelt.

    Deshalb korrigiere gerne:

    "Du hast Dich mit der PKV Deiner Kinder entschieden, zu Gunsten anderer Leistungen für Deine Kinder aus dem Solidarprinzip auszusteigen. Du kannst nicht erwarten, dass Du jetzt bzgl. Deiner Kinder von den Solidarleistungen profitieren kannst"


    Zum Rest schreibe ich gerne später mehr. Muss jetzt in meinen Call.

  • Das kann man sich aber eben schön als tolle Familienpolitik auf die Fahne schreiben.

    Ebenso wie das Zusatzgeld für Kinder, das dann sich nicht kümmernde Elternteile vom Unterhalt abziehen durften.

    Also wieder nichts für Kinder.

    Aber sie konnten groß erzählen, was sie für Kinder machen....

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Gwynifer Du hast recht, die Kindkranktage sind über die Versicherung des Kindes geregelt.

    Deshalb korrigiere gerne:

    "Du hast Dich mit der PKV Deiner Kinder entschieden, zu Gunsten anderer Leistungen für Deine Kinder aus dem Solidarprinzip auszusteigen. Du kannst nicht erwarten, dass Du jetzt bzgl. Deiner Kinder von den Solidarleistungen profitieren kannst"


    Zum Rest schreibe ich gerne später mehr. Muss jetzt in meinen Call.

    Und die ganzen Beamten? Ich bin wirklich kein Fan der PKV und grundsätzlich völlig Deiner Meinung, wenn es um Solidarität geht - aber als Beamtin muss man halt blöderweise den gesamten Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil in der GKV selbst tragen, wenn man sich gegen das System von PKV und Beihilfe entscheidet. Das ist ein Unterschied von vielen hundert Euro im Monat, das muss man sich dann erstmal leisten können (und wollen).


    Im übrigen verstehe ich nicht, was die momentanen pandemiebedingten Kinderbetreuungstage überhaupt mit der Krankenversicherung zu tun haben und weshalb sie nicht aus Steuergeldern finanziert werden.

  • Im übrigen verstehe ich nicht, was die momentanen pandemiebedingten Kinderbetreuungstage überhaupt mit der Krankenversicherung zu tun haben und weshalb sie nicht aus Steuergeldern finanziert werden.

    Das ist das Hauptproblem.

    Sie haben nichts damit zu tun.


    Es ging vermutlich darum, dass man kein neues System zur Beantragung erstellen musste und so ein großer Teil "unauffällig" ausgeschlossen werden konnte.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Ich dachte das liegt daran dass die Regierung eben der PKV nichts vorschreiben kann, das müssen die von sich bestimmen, also schreibt Mails an Eure Versicherungen.

  • Ich dachte das liegt daran dass die Regierung eben der PKV nichts vorschreiben kann, das müssen die von sich bestimmen, also schreibt Mails an Eure Versicherungen.

    Die jetzigen Kindkranktage werden ziemlich sicher außerhalb der normalen GKV-Beiträge aus Steuerbeiträgen finanziert. Ich bin nicht mal sicher, ob normale Kindkranktage nicht auch aus Steuermiteln und nicht aus den Beiträgen finanziert werden. Und wenn das Steuermittel sind, verstehe ich nicht, warum die dann abhängig von einer Versicherung ausgezahlt werden.


    Im Übrigen sind nicht alle PKV-Versicherte Krösus nach meinem Kenntnisstand. Es soll durchaus auch Fälle geben, wo Leute aus irgendwelchen Gründen in die PKV geraten sind, die nicht unbedingt etwas mit hohem Einkommen zu tun haben und dort nicht wieder raus kommen selbst wenn sie es wollten.


    Und in meinem Fall: ich bin GKV-Versichert, zahle also durchaus ins Solidarsystem ein. Mein Mann dagegen hat sich für PKV entschieden (wogegen ich nichts tun konnte) und dadurch müssen wir die Kinder auch PKV versichern. So richtig fair finde ich es nicht, dass ich kein Kinderkrankengeld bekomme, obwohl ich selbst im GKV-System drin bin.

  • Bei Beamtinnen hätte der Staat über Sonderurlaub oder auch über die Beihilfe eigentlich genügend Handlungsoptionen.

  • Ich dachte das liegt daran dass die Regierung eben der PKV nichts vorschreiben kann, das müssen die von sich bestimmen, also schreibt Mails an Eure Versicherungen.

    Die Regierung hätte aber eine andere Lösung für diese Tage finden können, die völlig unabhängig von den Kindkranktagen ist, zumal das Kind ja nicht krank ist...

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen