Wie sieht eine „wissenschaftliche Diskussion“ bei Twitter aus

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  • Und vor allem: Wieviel Leute lesen das, denken sich aha gut wenn der Professor das sagt, und tragen den Quark weiter...


    Da kann der arme Homburg sich selbst 10mal korrigieren, es bleibt trotzdem so hängen. Sowas passiert halt selten mit gründlichem Peer review, um nochmal drauf herumzureiten...


    Edit:

    Naja, bei dem Herrn gibt es eine ellenlange Vorgeschichte. Der hält sich nämlich auch für klüger als alle anderen Wissenschaftler:innen.

    Dazu muss man vielleicht als Kontext wissen, dass der Zitierte selber nicht durch Sachlichkeit glänzt und ganz üble Methoden verwendet, um seine schrägen Botschaften in die Welt zu senden.

    Das wusste ich nicht, ich bin nicht auf Twitter (und lebe nicht in D...) - also dann nehme ich das 'arme' oben wieder zurück.


    Ich dachte das sollte ein Beispiel sein für eine Fehleinschätzung weil schnellschnell und 280 Zeichen...

  • Das hat doch nichts mit "dummem Pöbel" oder "Elite" zu tun, sondern mit Wissen oder nicht auf einem Fachgebiet.


    Ich bin intim vertraut mit dem Ramsauer-Effekt, was zum Thema meiner Diplomarbeit gehörte, aber ich habe keine Ahnung von Hebepumpen, weswegen ich dafür eine Installateurin hinzuziehe und darauf vertraue, dass die Bescheid weiß, was sie tut.


    Guter Wissenschaftsjournalismus ist meiner Meinung nach tatsächlich weniger präsent als zu meiner Jugendzeit. Versteckter, in den Spezialkanälen der öffentlich rechtlichen Sendeanstalten statt im Hauptprogram verankert. Das finde ich ziemlich schade, denn klar kann die Interessierte das finden, aber ich fände es schön wenn auch der zufällige Langeweile-Fernsehseher mit höherer Chance da hängenbliebe.

    Das ist doch schon geklärt. Alles gut.

    Und im Übrigen, bitte nicht mir meine Empfindungen absprechen, schon wieder #rolleyes

    Es kam bei mir anders an, ich habe es angesprochen und es wurde erklärt. Fertig.

    Kein Grund, mich da jetzt noch 50 Mal drauf hinzuweisen. Hmpf.

    Lange saßen sie dort und hatten es schwer, doch sie hatten es gemeinsam schwer und das war ein Trost.

    Leicht war es trotzdem nicht.


    Aus "Ronja Räubertochter" von Astrid Lindgren





  • Elfchen, OT, aber das nervt mich so an Twitter: eine Aussage - und sei sie noch so falsch - wird genommen, um auf den Aussagenden draufzudreschen (nicht du, klar, aber der von dir zitierte Tweet) und sich offensichtlich viel klüger und überlegener zu fühlen (wieder: nicht du, aber der von dir zitierte Twitternde), anstatt einfach mal wohlwollend was falsch Gelesenes oder was auch immer zu unterstellen. Wo bleibt da die Sachlichkeit?

    Naja, bei dem Herrn gibt es eine ellenlange Vorgeschichte. Der hält sich nämlich auch für klüger als alle anderen Wissenschaftler:innen.

    Das stimmt, also das mit der Vorgeschichte...aber die Art und Weise lässt eben auch tief blicken finde ich....und das ist das was micht oft an Twitter stört, dass ist wie so ein Hühnerstall in den ein Ei geworfen wird...nachdem die erste Henne hinrennt tun es ihr alle nach ...nachdem der erste dumme Witz kam, ist kein Halten mehr, da wird noch einer drauf gesetzt und noch einer und noch einer...und die Kommetierenden produzieren sich mehr und mehr und der fieseste hat gewonnen...und dann ist das zum Teil auch einfach unterhalb der Gürtellinie ....ahhhhh...ich tue mich einfach schwer mit diesem Medium...ich weiß es auch nicht #angst...

    "Wir wollen lieber fliegen als kriechen" - Louise Otto-Peters (1819-1895) Frauenrechtlerin


    „Es gibt so viele gute Sachen auf der Welt. Es ist wirklich wichtig, dass jemand sie findet!“ Pippi Langstrumpf


    Men det finns sätt att leva och inte bara överleva - Lena Hallengren 2020

  • Man muss unterscheiden: Die grundlegende Idee einer Forschungsarbeit, kann i.d.R. mit entsprechender Erklärung ein interessierter Mensch verstehen. Die Durchführung und die Details hingegen ohne tiefes Vorwissen nicht.

    Es ist eine Frage von Vorwissen und nicht von Intelligenz. Meist braucht man mehrere Jahre um das entsprechende Vorwissen zu sammeln.


    Beispiel (von dem ich nur rudimentär Ahnung habe): Man kann sicher verstehen, dass es im Klima selbst verstärkende Prozesse gibt. Es wird wärmer, der Permafrostboden taut auf, Methan (oder war es Co2?) wird freigesetzt, Erde wird noch wärmer.


    Aber dafür gibt es eben auch verschiedene Modelle. Und die Modelle dann im zu diskutieren, wenn man nicht weiß was eine Differentialgleichung ist und was gekoppelt und nichtlinear bedeutet oder was hier mit räumlicher Auflösung, Parameterwahl und Athmosphärenschichten gemeint ist, ist unmöglich. Aber das ist dann eben Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion.

  • Ups, da lese und tippe ich wohl zu langsam. Ich wollte hier kein totes Pferd bearbeiten.

    #knuddel#tutmirleid dass ich dich da jetzt so angepampt hab

    Lange saßen sie dort und hatten es schwer, doch sie hatten es gemeinsam schwer und das war ein Trost.

    Leicht war es trotzdem nicht.


    Aus "Ronja Räubertochter" von Astrid Lindgren





  • Dem was Drosten bei Interviews und im Podcast sagt kann ich auch folgen,

    Dann könntest du dann mal bitte die mir unterstellte Hybris zurücknehmen.

    Ich suchte noch nach dem Smiley mit dem Lasso ....hab ich aber nicht gefunden...ich staubsauge sie auf, die unterstellte Hybris, ok? a050.gif

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  • Elfchen, OT, aber das nervt mich so an Twitter: eine Aussage - und sei sie noch so falsch - wird genommen, um auf den Aussagenden draufzudreschen (nicht du, klar, aber der von dir zitierte Tweet) und sich offensichtlich viel klüger und überlegener zu fühlen (wieder: nicht du, aber der von dir zitierte Twitternde), anstatt einfach mal wohlwollend was falsch Gelesenes oder was auch immer zu unterstellen. Wo bleibt da die Sachlichkeit?

    Naja, bei dem Herrn gibt es eine ellenlange Vorgeschichte. Der hält sich nämlich auch für klüger als alle anderen Wissenschaftler:innen.

    Das stimmt, also das mit der Vorgeschichte...aber die Art und Weise lässt eben auch tief blicken finde ich....und das ist das was micht oft an Twitter stört, dass ist wie so ein Hühnerstall in den ein Ei geworfen wird...nachdem die erste Henne hinrennt tun es ihr alle nach ...nachdem der erste dumme Witz kam, ist kein Halten mehr, da wird noch einer drauf gesetzt und noch einer und noch einer...und die Kommetierenden produzieren sich mehr und mehr und der fieseste hat gewonnen...und dann ist das zum Teil auch einfach unterhalb der Gürtellinie ....ahhhhh...ich tue mich einfach schwer mit diesem Medium...ich weiß es auch nicht #angst...

    Du musst es ja nicht mögen #kuss

    Aber vielleicht akzeptieren, dass es für viele eine Bereicherung ist (außerdem ziert sich Twitter nicht so, den noch amtierenden amerikanischen Präsidenten in seine Schranken zu weisen. anders als Facebook).

    Lange saßen sie dort und hatten es schwer, doch sie hatten es gemeinsam schwer und das war ein Trost.

    Leicht war es trotzdem nicht.


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  • Das hast Du gut erklärt.

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  • Naja, bei dem Herrn gibt es eine ellenlange Vorgeschichte. Der hält sich nämlich auch für klüger als alle anderen Wissenschaftler:innen.

    Das stimmt, also das mit der Vorgeschichte...aber die Art und Weise lässt eben auch tief blicken finde ich....und das ist das was micht oft an Twitter stört, dass ist wie so ein Hühnerstall in den ein Ei geworfen wird...nachdem die erste Henne hinrennt tun es ihr alle nach ...nachdem der erste dumme Witz kam, ist kein Halten mehr, da wird noch einer drauf gesetzt und noch einer und noch einer...und die Kommetierenden produzieren sich mehr und mehr und der fieseste hat gewonnen...und dann ist das zum Teil auch einfach unterhalb der Gürtellinie ....ahhhhh...ich tue mich einfach schwer mit diesem Medium...ich weiß es auch nicht #angst...

    Du musst es ja nicht mögen #kuss

    Aber vielleicht akzeptieren, dass es für viele eine Bereicherung ist (außerdem ziert sich Twitter nicht so, den noch amtierenden amerikanischen Präsidenten in seine Schranken zu weisen. anders als Facebook).

    Da hast du völlig recht und ich gestehe, so manches mal amüsiere ich mich selbst bei Twitter über ähnliche Entgleisungen, ich habe...im anderen Thread so auf Twitter reagiert, weil die angebliche seriöse wissenschaftliche Diskussion bei Twitter immr wieder beschrieben wurde und ich weiß nicht mehr von wem, betont wurde Twitter als einzige seriöse Informationsquelle zu nutzen...dass war der Punkt an dem ich mich aufgehängt habe, verstehst?

    In einem anderen Kontext, nämlich der Möglichkeit Infos und Bilder zu twittern aus Ländern in denen es keine frei Presse gibt, hat Twitter sicher sogar eine große Wichtigkeit, aber es störte mich tatsächlich in einer Diskussion die eigenen Argumente mit dem Tweet von "Todeskünstler in der Nacht" (ausgedachter Name) zu untermauern...bei dem ich erst suchen muss wer er ist und dann so Infos wie, "war mal Professor für Popopulen ist jetzt aber schon seit 5 jahren Vater von 16 Hühnerwelpen und Meister in Klugscheisserei" (volkommen überspitz und erdacht formuliert) heraus kamen.

    "Wir wollen lieber fliegen als kriechen" - Louise Otto-Peters (1819-1895) Frauenrechtlerin


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  • Ja, ich habe auch das Gefühl dass eben einige glauben, das auf Twitter oder früher Wikipedia angelesene Wissen berechtigt zu einer vertieften und gleichberechtigten Diskussion mit Fachleuten ( oder über diese und ihre Kompetenz).

    Ich zitiere gerne wieder das Beispiel, dass einige dem Herrn Kekule Fachkompetenz abgesprochen haben weil er kein Virologe ist oder nicht mehr selbst forscht, sich selbst aber aufgrund des Drosten-Podcast hören und vermeintlichen Verstehens für mitspracheberechtigt halten.

    Auch für Kekule gilt halt das:

    Auch mit doppeltem Doktortitel ist man auf 99% der Fachgebiete fachfremd.

  • Ja, ich habe auch das Gefühl dass eben einige glauben, das auf Twitter oder früher Wikipedia angelesene Wissen berechtigt zu einer vertieften und gleichberechtigten Diskussion mit Fachleuten ( oder über diese und ihre Kompetenz).

    Ich zitiere gerne wieder das Beispiel, dass einige dem Herrn Kekule Fachkompetenz abgesprochen haben weil er kein Virologe ist oder nicht mehr selbst forscht, sich selbst aber aufgrund des Drosten-Podcast hören und vermeintlichen Verstehens für mitspracheberechtigt halten.

    Auch für Kekule gilt halt das:

    Auch mit doppeltem Doktortitel ist man auf 99% der Fachgebiete fachfremd.

    Der Mitautor des Pandemieplans hat keine Ahnung wie man eine Pandemie angehen könnte ?

    Interessante Ansicht

    4 Jungs 2006-2013, 4 Hühner, 4 Hunde und 4 Schildis
    Cry a River, build a bridge, get over it #herz

  • Das Problem scheint mir, dass einige der Ansicht sind, nur die Virologen könnten hier entscheidendes zu beiragen

    4 Jungs 2006-2013, 4 Hühner, 4 Hunde und 4 Schildis
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  • Was ist denn deiner Meinung nach das richtige Fachgebiet um die aktuelle Pandemie in den Griff zu bekommen oder sich qualifiziert dazu zu äußern ?

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  • Naja, ich hatte letztens eine wissenschaftliche Empfehlung gezeichnet von über 300 europäischen Wissenschaftlern verlinkt, die wurde müde belächelt. Da waren mit Sicherheit die verschiedensten Fachgebiete beteiligt, die sich alle ergänzt haben.

    Da wurde nur " geht doch gar nicht!", "die haben doch keine Ahnung!" usw in den Raum geworfen.


    Autor:innen:


    Viola Priesemann, Melanie Brinkmann, Sandra Ciesek, Sarah Cuschieri, Thomas Czypionka, Giulia Giordano, Deepti Gurdasani, Claudia Hanson, Niel Hens, Emil Iftekhar, Michelle Kelly-Irving, Peter Klimek, Mirjam Kretzschmar, Andreas Peichl, Matjaž Perc, Francesco Sannino, Eva Schernhammer, Alexander Schmidt, Anthony Staines, Ewa Szczurek


    Gezeichnet von (nur mal die ersten 50.


    [1] Edmond Puca, Service of Infectious Disease, University Hospital Center "Mother Teresa", Tirane, Albania[2] Zoë Hyde, Western Australian Centre for Health and Ageing, University of Western Australia, Australia[3] Judith Aberle, Center for Virology, Medical University of Vienna, Vienna, Austria[4] Federico Battiston, Department of Network and Data Science, Central European University, Vienna, Austria[5] Ulrich Berger, Economics, WU Vienna, Vienna, Austria[6] Krishnendu Chatterjee, IST, Austria[7] Jesús Crespo Cuaresma, Vienna University of Economics and Business, Vienna, Austria[8] Katharina Kieslich, Department of Political Science, University of Vienna, Vienna, Austria[9] Peter Klimek, Medical University of Vienna and Complexity Science Hub Vienna, Vienna, Austria[10] Martin Kocher, Institute for Advanced Studies of Vienna, Vienna, Austria[11] Klaus Markstaller, Department of Anaesthesia, Intensive Care Medicine and Pain Medicine, Medical University of Vienna, Vienna, Austria[12] Katharina T. Paul, Department of Political Science, University of Vienna, Vienna, Austria[13] Nikolas Popper, Centre for Computational Complex Systems, Technical University of Vienna, Vienna, Austria[14] Elisabeth Puchhammer-Stöckl, Center of Virology, Medical University Vienna, Austria[15] Monika Redlberger-Fritz, Center for Virology, Medical University Vienna, Vienna, Austria[16] Marjan Slak Rupnik, Center for physiology and pharmacology, Vienna, Austria[17] Eva Schernhammer, Department of Epidemiology, Center for Public Health, Medical University of Vienna, Vienna, Austria[18] Daniela Schmid, Agency for Health and Food Safety, Institute for Infectious Disease Epidemiology, Vienna, Austria[19] Lisa Seekircher, Medical University of Innsbruck, Innsbruck , Austria[20] Thomas Szekeres, Department of Laboratory diagnostics, Clinical Institute for Laboratory diagnostics, Vienna, Austria[21] Stefan Thurner, Medical University of Vienna and Complexity Science Hub Vienna, Austria[22] Lena Tschiderer, Medical University of Innsbruck, Innsbruck, Austria[23] Oswald Wagner, Department of Laboratory Medicine, Medical University of Vienna, Vienna, Austria[24] Wolfgang Weninger, Dermatology, Medical University of Vienna, Vienna, Austria[25] Peter Willeit, Clinical Epidemiology Team, Medical University of Innsbruck, Innsbruck, Austria[26] Emmanuel André, Department of Microbiology, Immunology and Transplantation, KU Leuven, Leuven, Belgium[27] Omer Van den Bergh, University of Leuven - KU Leuven, Leuven, Belgium[28] Philippe Beutels, Centre for Health Economics Research & Modelling Infectious Diseases, University of Antwerp, Belgium[29] Pierre Van Damme, University of Antwerp, Antwerp, Belgium[30] Nicolas Dauby, CHU Saint-Pierre, Brussels, Belgium[31] Mathias Dewatripont, Université libre de Bruxelles, Brussels, Belgium[32] Marius Gilbert, FNRS research Director, Université Libre de Bruxelles, Brussels, Belgium[33] Herman Goossens, University of Antwerp, Belgium[34] Daniel Gros, Centre for European Policy Studies (CEPS), Brussels, Belgium[35] Niel Hens, Hasselt University, Hasselt & University of Antwerp, Antwerp, Belgium[36] Geert Molenberghs, Hasselt University, Hasselt & KU Leuven, Leuven, Belgium[37] Erika Vlieghe, Department of General Internal Medicine, Infectious and Tropical diseases, University Hospital Antwerp, University of Antwerp, Institute of Tropical Medicine, Antwerp, Belgium[38] Visnja Mrdjen, Department of Clinical Microbiology, University Clinical Center of Republic of Srpska, Banja Luka, Republic of Srpska, Bosnia and Herzegovina[39] Maja Travar, Department of Clinical Microbiology, University Clinical Center of Republic of Srpska, Banja Luka, Bosnia and Herzegovina[40] Ranko Škrbić, Department of Pharmacology, Toxicology and Clinical Pharmacology, Faculty of Medicine, University of Banja Luka, Banja Luka, Bosnia and Herzegovina[41] Nataliya Nikolaeva Gabrovska, MHATLD "St. Sofia", Children department, Medical University - Sofia, Sofia, Bulgaria[42] Nedyu Popivanov, Institute of Information and Communication Technologies, Bulgarian Academy of Sciences and Sofia University, Sofia, Bulgaria[43] Svetlana Atanasova Velizarova, MHATLD "St. Sofia", Children department, Medical University - Sofia, Sofia, Bulgaria[44] Stipan Jonjić, Faculty of Medicine, University of Rijeka, Rijeka, Croatia[45] Branko Kolarić, University of Rijeka, Rijeka, Croatia[46] Rok Čivljak, University of Zagreb School of Medicine; “Dr. Fran Mihaljević” University Hospital for Infectious Diseases, Zagreb, Croatia[47] Francesco Sannino, Federico II Univ. of Napoli, Italy, Centre of Excellence for Particle Physics and Cosmology (CP3-Origins) at the University of Southern Denmark, and Danish Institute for Advanced Study, Denmark[48] Thea K Fischer, Northern Zealand Hospital and University of Copenhagen, Copenhagen, Denmark [49] Kenn Konstabel, Department of Chronic Diseases, National Institute for Health Development, Tallinn, Estonia[50] Kristi Rüütel, National Institute for Health Development, Tallinn, Estonia

    Die haben bestimmt auch alle null Ahnung.

    Lange saßen sie dort und hatten es schwer, doch sie hatten es gemeinsam schwer und das war ein Trost.

    Leicht war es trotzdem nicht.


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  • Ich weiss was du meinst - dieses „die haben doch keine Ahnung“-Argument macht natürlich jede Auseinandersetzung mit der Thematik kaputt. Und das finde ich auch sehr ärgerlich

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  • Was ist denn deiner Meinung nach das richtige Fachgebiet um die aktuelle Pandemie in den Griff zu bekommen oder sich qualifiziert dazu zu äußern ?

    Zu Kekule kann ich nicht sagen, der ist an mir vorbeigegangen. Aber wenn sich ein Experte zu Thema X in einem Interview oder einer Talkshow äußert, dann kann es durchaus vorkommen, dass er seinen Fachbeireich verläßt ohne das kenntlich zu machen. Und das wäre manchmal schon angebracht, das auch zu sagen. Weil es dann eben doch nicht das gleiche Gewicht hat. Wenn z.B ein Kinderarzt zum Abstillen rät würde ich das auch kritisch sehen.

  • zu behauptende hätten alle keine Ahnung ist Blödsinn und falsch...bestimmte Aussagen kritisch z hinterfragen sicher nicht. Und v.a. Die Diskrepanz zwischen wissenschaftlicher Sinnigkeit und beschissener Realität zu sehen. In welcher Krise hätte es den mal eine einige europäische Lösung gegeben? Glaubt einer daran das zum Bsp. Ungarn im Lockdown verbleibt weil in Südspanien die Zahlen noch nicht stimmen?

    Das Italien weiter geschlossen bleibt weil wir oder Dänemark noch nicht so weit sind? Man denke nur mal an die Flüchtlingskrise....das ist sicher wissenschaftlich gut überlegt, rein theoretisch....aber in der Rechnung fehlt einfach der Faktor Arschloch, um es mal kurz zu sagen.

    "Wir wollen lieber fliegen als kriechen" - Louise Otto-Peters (1819-1895) Frauenrechtlerin


    „Es gibt so viele gute Sachen auf der Welt. Es ist wirklich wichtig, dass jemand sie findet!“ Pippi Langstrumpf


    Men det finns sätt att leva och inte bara överleva - Lena Hallengren 2020