Fernabitur - Austausch

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  • Freda, so lange dein Kind in Dtl. schulpflichtig ist, hast du kaum Chancen, dass deine Tochter das so machen kann.

    Das wäre ja eine interessante Frage. Es gibt ja keine Abiturpflicht. Weißt Du da was, VivaLaVida , ob das als Ausbildung gleichwertig auch in Deutschland gilt?

    Das nicht, aber Du hast trotzdem Präsenzschulpflicht, die z.B. auch über die Berufsschule erfüllt wird.


    In NRW z.B. kommst Du vor dem 18. Lebensjahr nicht raus:

    https://www.bildung.koeln.de/s…hullaufbahn/schulpflicht/

  • Freda, so lange dein Kind in Dtl. schulpflichtig ist, hast du kaum Chancen, dass deine Tochter das so machen kann.

    Das wäre ja eine interessante Frage. Es gibt ja keine Abiturpflicht. Weißt Du da was, VivaLaVida , ob das als Ausbildung gleichwertig auch in Deutschland gilt?

    genau weiss ich das nicht.


    man kann ab 16 den abiturkurs beginnen.


    hier in der CH wird das nach meinem kenntnisstand auch als vollwertige beschulung anerkannt, wenn man die entsprechenden wochenstunden nachweist.


    die präsenzschulpflicht (von der man sich hier ja befreien lassen kann, wenn man bestimmte bedingungen erfüllt) besteht m.e. nur bis ende der 9. klasse. da muss ich mich aber selbst noch schlau machen.

  • In der Schweiz endet die Schulpflicht mit der 9ten Klasse. Da die zwei Kindergartenjahre zur Schulpflicht gehören, sind es 11 Jahre.

    Alles danach ist freiwillig (und anders finanziert).


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Es gibt Bundesländer in denen die Vollzeitschulpflicht nach 9 Jahren endet. Danach gibt es dann aber eine Teilzeitschulpflicht (Berufsschule). Man kann eine Befreiung von der Schulpflicht beantragen und bei guten Gründen hat man womöglich Chancen, wenn die Vollzeitschulpflicht abgeleistet ist. (Bei der Teilzeitschulpflicht sind sie etwas weniger streng.)


    Welche Gründe da akzeptiert werden und welche nicht, weiß ich aber nicht.

  • clever.


    so stehen nämlich einige bekannte meiner kinder mit 15 mit jobs bei mäc doof da (u.a. weil die eltern das nicht schlimm finden und weil hier bei vielen die kultur herrscht, es wäre absolut richtig und ehrenvoll, früh und in einfachen berufen arbeiten zu gehen).


    meine tochter hat einen kumpel, der das abi auch gern machen würde, aber er muss sein leben halt bereits jetzt allein finanzieren und da passt sowas grosskopfertes wie allgemeinbildung nicht rein. ausbildung geht natürlich immer, aber wer braucht schon geschichte oder literatur?


    uns hat dieses hiesige bildungssystem, angefangen mit der grauenvollen unterstufenlehrerin, sehr viel schaden zugefügt. finanziell, seelisch, bildungsbezogen...

  • Das klingt echt super. Ich könnte mir das für meine Mittlere auch vorstellen, weil sie zu Hause wirklich effektiv lernt und so viele Hobbies hat, dass die Schule eigentlich zu viel Zeit frisst. Aber die hat noch Jahre Zeit.

    Auf welchen Zeitraum ist denn das Fernabitur ausgelegt? Kann man das ganz im eigenen Tempo gestalten? Und wird das auch angepasst auf die Anforderungen des jeweiligen Bundeslandes, in dem das Kind schulpflichtig ist?

    Leider haben wir ja Präsenzpflicht. Sonst würde ich mein Kind auch für sowas anmelden.

    In unserer (freien) Schule wäre das trotz Präsenzpflicht möglich. Also man könnte sich in der Schule an einen stillen (leer wahrscheinlich eher nicht) Ort verkrümeln und solche externen Hefte durcharbeiten und hätte noch zusätzlich Lehrer, die man fragen könnte. Wobei die Lehrer vielleicht nicht bei allen Themen sofort antworten könnten, sondern sich auch einarbeiten müssten.

    Vielleicht wäre sogar ein Deal möglich, nicht jeden Tag zu kommen, wobei das in Deutschland (außerhalb einer Pandemie ;)) echt schwer ist, ohne das die Schule gleich Probleme mit dem Schulamt bekommt. Ich hoffe ja, dass sich das durch die Pandemie etwas öffnet.


    Unsere Schule bietet (nur) die externen mittleren Schulabschlüsse an = mehr Prüfungen, ohne Vornoten.