Drynites zu bequem?

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  • Wir haben vier Kinder im Alter von 1 1/2, 3, 5 und 8 Jahren. Die beiden Kleinen tragen noch Tag und Nacht Windeln. Die Fünfjährige hat in der Nacht noch eine Pampers. Der Achtjährige hat schon seit 1 1/2 Jahren Drynites. Morgens sind in der Regel bei allen Kindern die Windeln voll, also auch die Drynites. Ich mache mir nun Gedanken, ob es beim Großen wirklich eine gute Idee war, zu den Drynites zu wechseln. Ich fürchte, dass er sich daran gewöhnt und dass wir es ihm vielleicht damit auch etwas zu einfach gemacht wird. Drynites an und fertig, ist ja keine Windel. Die Fünfjährige bekommt die 7er Pampers Baby Dry. Ich überlege, ob ich für den Achtjährigen auch wieder Pampers kaufe. Es soll keine Strafe sein, aber es soll eben schon klar sein, dass er immer noch eine Windel bekommt. Auch mit Pampers würde ich die Windeln nicht kommentieren und neutral behandeln, egal ob voll oder nicht. Eigentlich stand ich vorher auf dem Standpunkt, dass ein Kind spätestens ab dem Schulalter Pants haben sollte, so es noch nötig ist. Aber ich merke, dass sich da wenig tut. Das kann natürlich daran liegen, dass er es wirklich nicht unter Kontrolle hat und auch nicht bekommen kann. Aber wenn es zu bequem wird, entsteht der Änderungswunsch vielleicht auch weniger schnell. Ich habe mich immer gewundert, wofür es die 8er Pampers Baby Dry gibt und das könnte eine Erklärung dafür sein. Ich bin mir sicher, dass sie ihm gut passen und das sie halten werden. Und vielleicht bringen sie dann doch eher eine Änderung. Wie gesagt, es soll keine Strafe sein. Es geht mir nur darum, dass ihm bewusst ist, dass er noch Windeln braucht. Es soll ihm einfach nur bewusst sein. Sollte er beim Anlegen hilfe benötigen, würde ich das bei ihm auch bei einer Pampers mit Würde und Respekt erledigen. Aber sie ist eben nicht so bequem wie eine Drynites und kann auch nicht so leicht verdrängt werden. Nun ist meine Frage, wie hier die Meinung dazu ist und wie ich ihm den Wechsel von Drynites (zurück) zu Pampers dann auch am besten erklären kann? Ich mache mir natürlich auch Gedanken, wie es mit den jüngeren Geschwistern noch werden könnte, wenn es da ähnlich läuft. Aktuell würde ich wohl keine Drynites mehr anbieten.

  • Hallo,


    Was sagt denn der Kinderarzt/die Kinderärztin dazu? Das wäre mein erster Weg. Abklären, ob es medizinische Gründe gibt (manchmal wird z.B. ein bestimmtes Hormon noch nicht ausreichend gebildet) und dann weitersehen.

  • Hallo!


    Entschuldigung dafür, dass ich so mit der Tür ins Haus falle. Das Thema treibt mich etwas um und ich habe nicht immer so die Zeit. Es kann gut sein, dass es auch eine erbliche Entwicklungverzögerung ist. Ich brauchte selbst etwas länger, mein Mann aber angeblich nicht. Alle bisherigen Untersuchungen waren unauffällig (Blut- und Harnuntersuchung, Ultraschall, Trinkverhalten ist normal). Ich möchte ihn ja nicht bestrafen und ich möchte, dass er weiterhin in der Nacht geschützt ist und gut schlafen kann. Ich denke nur, dass er mit den Drynites zu wenig Impulse bekommt, falls er doch etwas mehr Kontrolle bekommen kann. Irgendwann ist ja der Zeitpunkt, wo das besser werden würde. Wenn aber alles quasi Unterhose ist, geht das vielleicht unter.


    Grüße

    • Offizieller Beitrag

    Bei uns ist das erblich auch in der Familie, ich selber wurd mit 9 ca trocken nachts. und der Muk (5) kann das nicht, und eines Abends waren keine Windeln mehr da.

    Ich hatte dialetzte genommen und dem Einkaufenden Mann vergessen, das zu sagen...

    Und das war iwie der Startschuss zu mehr Mut!

    Die Nacht haben wir eben rum gebracht und dann wollte der Muk auch keine mehr.

    Am Ende ist es nur Pipi (also ich gehe jedenfalls davon aus auch bei Euch.)

    Das ist jetzt ca 4-6 Wochen her.

    Stand: Er wird von uns 2x die nacht aufs Klo gebracht, einmal kurz nach dem Einschlafen und einmal wenn wir ins Bett gehen.

    90% der Nächte trocken.

    Die anderen 10% waschen wir ganz ohne Kommentar die Bettsachen, haben eine Unterlage unter dem Spannbettlaken. (Ja, auch Familienbett, ich bin da Schmerzbeferit ;))


    Aber: Seit einigen tagen kommt es immer mal wieder vor, dass er von sich aus aufwacht und aufs Klo geht!! Meilenstein!!

    Das Konsequente aufs Klo bringen sorgt dafür dass sein Körper das als Ritual versteht und vor allem, ihm ist unbewusst klar, dass er keine Windel mehr hat.

    Ich plädiere für mehr Mut.

    Die 6 Wochen waren zu Beginn echt blöde! Rausfinden wann er so macht, usw... gab grad in den ersten Nächten nasse betten ohne Ende. Derweil ist das eingespielt und es wird immer besser.

    Und dasss er jetzt schon mehrfach von sich aufgewacht ist finde ich exorbitant toll!

  • Das Konsequente aufs Klo bringen sorgt dafür dass sein Körper das als Ritual versteht und vor allem, ihm ist unbewusst klar, dass er keine Windel mehr hat.

    das würde ich nicht so Allgemeingültig unterschreiben.... wir haben das beim großen

    auch gemacht und am Ende zurück zu windeln für nachts u er wurde jetzt erst kurz vorm 10Geb nachts trocken.

    Ich glaube er hat durch unser aufs Klo bringen nie gelernt den Impuls 'ich muss' mit aufwachen zu verbinden.


    (Also ich möchte nicht absprechen, dass es Kinder gibt wo das so gut funktioniert....aber bei meinem Tiefschlafkind war es bestimmt nicht gut)

    Wie ein Quadrat in einem Kreis,
    eck ich immer wieder an.....




  • Ich weiß nicht, ob man mit @runas Methode nicht auch schlicht Schlafstörungen anerziehen kann. - aufwachen und aufs Klo gehen, ohne eigentlich wirklich schon zu müssen. Und eben nicht wirklich von voller Blase geweckt werden.


    Ansonsten beim Arzt abklären lassen, ob alles ok ist. - es gibt Kinder, die zum einen nachts zuviel Urin produzieren und zum anderen schlicht noch nicht wach werden von voller blase - das ist etwas, das muss reifen. Wenn der Körper das passende Hormon noch nicht ausreichend produziert, dann geht es noch nicht.

    Dann nützt auch eine etwas unbequemere Windel nichts, dann nützt auch jede Nacht ein nasses Bett mit komplett umziehen nichts.


    Mit 8 ist das zwar nicht mehr Standard, aber längst nicht so selten, wie man meint.

    • Offizieller Beitrag

    Und eben nicht wirklich von voller Blase geweckt werden.

    Er rödelt dann total rum. Er muss dann immer und es kommt auch immer viel.

    Man merkt das.

    Wenn wir das rödeln ignorieren, nässt er ein.


    Also ich glaub, mit Fingerspitzengefühl klappt das nicht selten.

    Ich selber hab es auch so gelernt tatsächlich.

  • Runa: Ok, das klingt sinnvoll. ich kenne hier einige, die das Kind unabhängig vom Kind entweder fest nach Uhrzeit oder direkt vor dem eigenen Zubettgehen aufs Klo brachten.

  • Für die Statistik: hier erst nach der ersten Klasse. Bis dahin wirklich jede Nacht die Windel pickepacke voll. Dann von einem aus den anderen Tag drei Nächte hintereinander trocken, und das war der Deal, die Windel dann weg zu lassen.

    Kein einziger Unfall danach.


    Ich plädiere für Gelassenheit. Organisch ist es ja abgeklärt, und so lange es noch passt mit den Windeln (psychologisch und finaziell) ist es doch ok.

  • Guten Morgen und vielen lieben Dank für die bisherigen Reaktionen!


    Runa: ja, es ist bei ihm nur Pipi. Aber jede Nacht ein nasses Bett ruiniert trotzdem die Nachtruhe. Wie Mrs. Murphy und Möwe schon schreiben, ist es bei ihm auch so, dass er sehr fest schläft und er deshalb auch nie von selbst wach wird. Aufs Klo bringen haben wir auch schon mal versucht, er macht dann fast nichts (es tröpfelt) und schläft dabei auf dem Klo fast ein, die Windel ist nachher trotzdem voll. Ohne Windel war bisher einfach nur ein Elend, weil er auch bei einem nassen Bett erst verspätet durch frieren wach wird.


    Ich denke, ich werde es ab heute Abend mit den Pampers bei ihm versuchen. Wir müssen heute sowieso noch einkaufen, u.a. auch Windeln. Mein Plan ist, dass ich ihm erkläre, dass wir die Drynites verwendet haben, weil wir alle dachten, dass er bald in den Nächten wach werden und dann aufs Klo gehen würde. Weil das aber nicht so ist, möchte ich wieder Windeln bei ihm verwenden. Dabei betone ich dann, dass ich weiß, dass er gerne trocken sein möchte und dass ich das gut verstehe. Aber es ist einfach wie es ist und damit müssen wir umgehen. Bei einer Pampers bin ich mir einfach sicher, dass er sie nur dann respektiert, wenn sie eben nötig ist und dann ist es ja auch gut.


    Er zieht sich die Drynites auch vor meinen Augen an/aus, geniert sich da also nicht. Morgens ziehe ich bei allen die Windeln aus, auch beim Großen, wenn er nicht schneller ist (in der Woche eher nicht) und mache sauber. Weil er jede Nacht nass ist, muss ich trotz der Drynites auch seinen Po ein wenig im Blick haben. Wenn er jetzt bei der Pampers Hilfe braucht, ist das wohl dann auch nicht so ein großes Thema und ich bin da ohnehin in Übung. Damit er merkt, dass es mir nicht nur um die Pampers geht und ich schon weiß, dass er das gerne im Griff hätte, kann ich ihn das nächste Wochenende dann mal testweise ohne Windel anbieten (Fr/Sa). Er kann dann selbst überlegen und entscheiden, ob er das möchte.


    Falls es dazu weitere Ideen und Tipps gibt, bin ich dafür offen.

  • Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht.


    So wie Du es beschreibst, ist es doch keine Bequemlichkeit des Kindes.

    Warum also solltest Du da die Selbstständigkeit beschneiden (Wechsel von Höschen zu Klebewindeln)?

    Es sei denn, es geht finaziell nicht anders, aber dann würde ich das auch genau so begründen, oder an anderer Stelle sparen.

  • Ich sehe da überhaupt nicht den Sinn darin. Hier läuft es inzwischen so ähnlich wie bei Runa, wobei das Kind erst vier ist und mit windelfrei aufgewachsen ist und gerne so ohne Windel schläft Aber ich würde nicht sagen, dass es schon wirklich trocken ist in der Nacht.

    Ich verstehe irgendwie nicht warum du es ihm unnötig schwer machen willst? Mein Neffe ist auch erst spät nachts trocken geworden und es war furchtbar, weil ihm eben bewusst war, dass viele andere Kinder es schon können. Er hat sich dann nicht getraut woanders zu übernachten, obwohl er das gerne wollte. Da sind die Drynites (das sind so Pants oder?) doch eine gute Lösung.

    • Offizieller Beitrag

    Ist das denn eine Kostenfaktor?


    Mein Gedanke - ihr habt das organische abgeklärt. Jetzt bleibt abzuwarten. Was du beschreibst, hat das Kind ja noch überhaupt keine Kontrolle über den Prozess. Es schläft tief und fest, lässt sich kaum wecken, wird auch beim Pieseln selbst nicht nass, sondern erst beim Frieren. Ich würde da gar nicht erst einen schamfaktor einbauen. Es ist doch toll, dass er sich dessen nicht schämt! Das problem kommt vielleicht in ein paar Jahren bei der Klassenfahrt oder beim uebernachten bei Freunden.

  • Ich kenne Drynites nicht, was wäre denn der Unterschied zu den Pampers? Wären die Pampers zum Kleben?


    Wir hatten ab Beginn des Trockenwerdens immer Höschenwindeln von Pampers. Zu Klebewindeln zu wechseln, fände ich kontraproduktiv. Das Ziel ist doch, dass er irgendwann aufwacht, wenn er muss und dann soll er doch einfach aufs Klo gehen können. Und sich alleine schnell ein neues Höschen anziehen können, wenn was drin ist.


    Ich verstehe nicht ganz, warum es zu bequem sein kann. Entweder wacht er gar nicht auf, dann hat es ja mit Bequemlichkeit nichts zu tun. Oder er wacht auf und ist zu bequem, zur Toilette zu gehen, weil er weiß, dass er eine Windel anhat. Das hat dann aber ja nichts mit der Art der Windel zu tun.


    Ich würde einfach weiter abwarten, wenn alles abgeklärt ist. Zumindest hat es so bei uns geklappt.

  • immerwaslos: Vielleicht lese ich nicht genau, aber ich verstehe die Beweggründe und die Entscheidung jetzt zurück zu Windeln nicht. - Es kommt mir vor, als würdest du dir schön reden, ihm jetzt Scham einreden zu wollen. Denn genau danach klingt es für mich. Und zwar nicht offen und direkt mit "in deinem Alter muss das anders werden", sondern verständnisvoll und ohne Druck und mit Würde und nicht als Strafe, aber dennoch steckt da, so wie ich dich lese, genau das "eigentlich müsste er können, wenn er wollte oder es nicht so bequem wäre" hinter. Und das wird er unterschwellig merken. (Auch mit diesem Druck sind Generationen ohne schlimmen Schaden gross geworden, aber dann fände ich offen besser.)


    Oder sind es die Kosten? Dann sag ihm, dass die eine Lösung zu teuer ist auf Dauer und er ja auch noch gar nicht wach wird dabei. Und ihr wieder auf die andere Lösung wechselt, wenn sein Körper da weiter ist. Damit er nachts aufs Klo kann und das alleine machen kann. Und dann kannst du ihm Zahlen sagen und ihn rechnen lassen, wie viele Kinder in seiner Klasse davon statistisch noch betroffen sind.

  • Vielleicht war der Ausdruck zu bequem auch etwas unglücklich von mir. Ich sehe nur die Gefahr, dass er bei den bequemeren Drynites nicht so schnell etwas verändern würde, wenn er es denn könnte. Bei Übernachtungen sehe ich den Sinn für Drynites und das würde ich ihm auch nicht versperren. Es geht mir nicht darum, für Ihn einen Schamfaktor einzubauen. Ich selbst war ja auch länger als Kind mit dem Thema unterwegs, ich werfe ihm da wirklich nichts vor. Ich will nur, dass ihm einfach bewusst ist, dass er eine Windel trägt, vielleicht etwas näher an die Realität holen. Und er benutzt die Hosenfunktion bei den Drynites ja auch nicht, weil er nicht wach wird. Sollte er mal wach werden, darf er die Windel natürlich auch ausziehen und aufs Klo gehen (das macht seine kleinere Schwester auch). Für einen solchen Fall könnte ich auch Drynites im Badezimmer deponieren, die er dann danach anziehen könnte. Alternativ darf er mich auch immer rufen.


    Ich muss aber wohl auch mir selbst zugestehen, dass finananzielle Überlegungen bei uns doch auch mitspielen. Wir sind von Corona gut getroffen (u.a. Kurzarbeit) und die Windeln läppern sich bei vier Kindern schnell. Das ist es, was ich mir selbst bewusst machen muss. Ich hatte wohl gehofft, dass ich es für mich selbst anders begründen kann. Ich werde es ihm gegenüber dann wohl auch so begründen, wie es Möwe geschrieben hat (teuer, er wird nicht wach, wenn es anders wird, machen wir es auch wieder anders). Das ist in der Tat einfach ehrlicher und für ihn wohl auch besser zu verstehen. Pampers sind zwar für normale Windeln auch nicht die günstigsten Windeln, aber sie sind in meinen Augen mit die besten Nachtwindeln.


    Das ihm bewusst wird, dass auch andere Kinder in seinem Alter damit zu tun haben, finde ich eine sehr gute Idee. Gerade heute Abend bei der Rückkehr zur Pampers wäre das bestimmt positiv. Über einen Link zu einer kindgerechten Statistik würde ich mich freuen (ich habe schon etwas gesucht, finde aber nichts gutes). Die könnte ich dann vielleicht ausdrucken und ihm zeigen.

  • ich denke nicht, dass ein Schuldkind mehr oder weniger darauf hingewiesen werden muss, dass es eine Entwicklungsverzögerung hat.

    Es wird der Tag kommen, an dem die Hormonproduktion ausreicht, so dass er nachts trocken ist. Das hat nix mit Pants oder Babywindel zu tun.

    Was Dein Kind aber an Scham und Unwohlsein bis dahin entwickelt, wohl. Insofern würde ich das auch gar keinen Fall machen- es sei denn die Finanzen, siehe oben.

  • Ich hätte nie vermutet, dass man Klebewindeln oder Höschenwindeln mit trocken werden im Zusammenhang sieht. Ich wickel meine Tochter überwiegend mit Höschen, weil sie gerade so aktiv krabbelt und klettert (sie ist ein Jahr) und die anderen dann viel zu umständlich sind.


    Ich glaube auch nicht, dass sie dein Sohn es einfach macht. Er würde bestimmt auf Klo gehen, wenn er es merkt.

    Wenn ihr auf Klebewindeln umsteigen wollt, wegen der Finanzen, würde ich das auch so erklären. Das ist doch ein legitimer Grund und falls dein Kind danach fragt, kann man das dann auch so benennen. Gerade bei solchen Themen macht doch Druck alles schlimmer.

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  • Ich will nur, dass ihm einfach bewusst ist, dass er eine Windel trägt, vielleicht etwas näher an die Realität holen.

    Und genau darin sehe ich keinen Sinn. Warum, wenn sein Körper wohl noch nicht die Reife hat, das irgendwie anders hinzubekommen? Welchen Effekt soll das haben?

    Sei einfach froh, dass er nicht deutlich darunter leidet. Und sei dir gewiss, dass er da in der Realität ist und durchaus weiß, dass die Hose dieselbe Funktion hat wie die Windel.


    Das mit den Kosten kann man ihm sicherlich vermitteln, wenn das der Grund ist.


    Kindgerechte Statistiken kenne ich nicht.

    Ich würde einfach Zahlen raussuchen und mit ihm drüber reden. - 10% aller 7-8 jährigen. Bei 30 Kindern im Sportverein, sind das 3 Kinder. Figuren hinstellen und durchzählen, ... Von mir selber erzählen.


    Man fängt irgendwann an, sich einen Kopf zu machen, richtig? Aber Druck hilft ihm nicht. Das wird.


    Was sagt denn der Kinderarzt?

  • Ich war auch lange für abwarten. Bei uns war die Überweisung zum Kinderurologen der Durchbruch. Im nachhinein betrachtet wäre mein Sohn gerne früher hingegangen. Hier also eine Stimme fürs körperliche Abklären, falls ihr das nicht bereits getan habt.