Die Klimakrise

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  • Ganz so unsinnig ist es gar nicht. In unserem Haus ist beispielsweise eine Gasheizung und deren Nutzung trägt schon auch zum Klimawandel bei. Allerdings auf andere Weise als deine Bekannte wohl angenommen hat.

    #herzKleiner Zwerg 07/14

    #herzMinizwerg 06/17

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  • ich habe mich als kind immer gefragt, warum die erde nicht irgendwann aus der bahn gerät, wo sie doch immer schwerer wird, weil die Menschen so viele Dinge herstellen und so viel Müll produzieren #ja

    Respice post te, hominem te esse memento.

  • Ganz so unsinnig ist es gar nicht. In unserem Haus ist beispielsweise eine Gasheizung und deren Nutzung trägt schon auch zum Klimawandel bei. Allerdings auf andere Weise als deine Bekannte wohl angenommen hat.

    Ja, sie hatte das eindeutig unsinnig ausgeführt damals. „Man macht doch auch mal die Tür auf oder das Fenster und dann geht die Wärme raus.“.


    Schon klar, dass das CO2 genauso klimaschädlich ist, wenn es bei einer Verbrennung in einer Einfamilienhausheizung entsteht. Wie auch das Methan, das irgendwo auf dem Weg des Erdgases entweicht.

  • Apropos Gas: fossiler Energieträger, der selbst als Brückentechnologie eigentlich nicht zu gebrauchen ist. Und dennoch versucht Scholz mit dem Angebot von 1Mrd(!) für schmutziges Frackinggas(!) an die Trump Regierung, Nordstream 2 zu realisieren. Das schreiben dazu wurde nun veröffentlicht. So viel Korruption und Klimazerstörung wie in diesem einen Stück Papier geplant ist schon beachtlich.


    Zitat

    "Dass sich das SPD-geführte Ministerium offenbar von den USA erpressen lässt, ist ein starkes Stück", sagte er ZEIT ONLINE. Das Prestigeprojekt von Russlands Präsident Wladimir Putin zu retten, indem Deutschland eine Milliarde Euro in Terminals für das Fracking-Gas von US-Präsident Donald Trump stecke – "das ist doppelt und dreifach falsch", sagte Habeck. Europäische Energiesouveränität sehe anders aus. "Diversifizierung und mehr Erneuerbare, das war das Ziel der EU. Dafür sollte die Milliarde in die Hand genommen werden, nicht für noch mehr Gas aus beiden Himmelsrichtungen", sagte Habeck.

    #herzKleiner Zwerg 07/14

    #herzMinizwerg 06/17

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  • Ach ja, ganz nebenbei ist Luftverschmutzung u.a. aus der Verbrennung fossiler Energieträger auch für jeden 5. Todesfall weltweit verantwortlich.


    Die meisten in Asien, aber auch in Europa immerhin jeder 10. Tote


    Quelle: Guardian

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  • Bei NordStream 2 bin ich so ein bisschen unschlüssig. Das ist ja vor allem dazu da, dass sich Deutschland und/oder Russland nicht mehr von den dazwischen liegenden mehr oder weniger stabilen Staaten erpressen lassen müssen. Also keine Erweiterung, sondern ein Ersatz. Man könnte dann die alte Pipeline, die durch die Ukraine führt, recht schnell stilllegen. Neue Pipeline sollte auch dichter sein als alte.


    Das Frackinggasterminal finde ich allerdings auch ein Skandal.

  • Beim Frackinggas und gegen die Pipeline stehen einfach nur knallharte wirtschaftliche Gründe der USA dahinter. Sinn macht es null, weder wirtschaftlich noch ökologisch. Das Fracking an sich ist schon eine Sauerei. Und dann wird es noch 5000 Kilometer über den Ozean geschippert (mit Schweröltanker am besten). Man möchte es sich mit den USA nicht verscherzen, weil man ja nicht weiß, welche Konsequenzen das in anderen Feldern haben kann. Man befindet sich in einem Dilemma, kann es aber auch nicht klar kommunizieren. Trägt aber auch nicht zur Glaubwürdigkeit im Handeln bei.


    Wenn ich mir die klimatischen Änderungen, unsere Wälder oder auch die Abholzung des Regenwaldes so ansehe - eine Baumart haben wir hier bei uns quasi schon auf dem Gewissen, die Fichte, und wer sagt, dass es damit aufhört - dann frage ich mich auch, in welcher Welt unsere Kinder leben werden. Ich frage mich dann immer, ob all die verantwortlichen Menschen keine Kinder haben. Aber vermutlich ist es die übliche Kurzsichtigkeit und das Ich bzw. Wir kleine Gruppe zuerst. Die Rechnung wird auf Dauer nicht aufgehen.

  • Ich frage mich dann immer, ob all die verantwortlichen Menschen keine Kinder haben. Aber vermutlich ist es die übliche Kurzsichtigkeit und das Ich bzw. Wir kleine Gruppe zuerst. Die Rechnung wird auf Dauer nicht aufgehen.

    Des Gedanken habe ich auch oft und es macht mich so wütend.

    #herzKleiner Zwerg 07/14

    #herzMinizwerg 06/17

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  • Von den Leuten, die heute auf Bundesebene Politik machen, sind die meisten ja schon was länger dabei. Ich glaube, man kann hier den „Frosch im langsam wärmer werdenden Wasser“-Effekt sehen.


    Die haben einfach nicht mitgekriegt, dass es jetzt echt ernst geworden ist. Man kennt die ganzen Fakten schon seit 40 Jahren, hat in der ganzen Zeit fröhlich weiter fossile Energieträger verbrannt, und wieso es jetzt plötzlich nicht mehr gehen soll, das ist nicht intuitiv genug.


    Dass es teilweise einfach ein Verständnis-Problem ist, sieht man ja auch daran, dass bei jedem Kälteeinbruch wieder jemand „doch keine Erderwärmung, seht ihr“ schreit.


    Ansonsten denke ich, sieht man halt das Ergebnis von gutem Lobbyismus.

  • Zum Thema Energieverschwendung und wieso es der Markt nicht regeln wird:


    https://twitter.com/rarohde/status/1360686239037485056?s=21

  • Hier mal zur Abwechslung gute Nachrichten (und ein gutes Argument)


    https://twitter.com/klimareport/status/1361323893617786892?s=20

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  • Ein aktueller UN Report nimmt die Klimakrise gemeinsam mit dem Verlust der Biodiversität und Umweltverschmutzung als eine der drei drängendsten Probleme der Menschheit war und empfielt das BIP gegen einen Index, der die Umwelt mitbemisst, zu ersetzen und Subventionen für Umweltzerstörung abzuschaffen und das Geld in grüne Lösungen umzuleiten. Zwei Ansätze die ich auch extrem sinnvoll finde


    Artikel im Guardian dazu

    #herzKleiner Zwerg 07/14

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  • Neben der Eigenheim- würde ich mir z.B. dringend eine Haustierdebatte wünschen.

    Mir würde da schon eine Hundekackedebatte reichen. Es scheint hier wohl etliche Hundehalter zu geben, die meinen, wenn in Corona-Zeiten weniger Menschen unterwegs sind, kann man schlechter erwischt werden. Es liegt in letzter Zeit wieder richtig viel Hundekacke an den Wegrändern bzw. in in Plastik verpackte Hundescheiße in den Büschen. #flop

  • Danke PaulaGreen für die beiden Artikel. Die ja beide sehr heiße Eisen behandeln. Besonders das Thema Häuschen im Grünen geht ja schon sehr an die individuelle Entscheidung und Lebensführung heran. Da liegen natürlich auch viele Widerstände.


    Andererseits sind hier ja auch wieder viele Themen eng miteinander verknüpft: ohne Autos wären Städte deutlich lebenswerter, es wäre mehr Platz für Grünflächen und Wohnraum. Ich finde das hier ganz gut illustriert:

    Eu6g-LQ-XMAAAoz.jpg


    Autos und Individualverkehr wird so viel Raum geopfert und, wie im zweiten Artikel dargestellt auch unglaublich viele Steuergelder. Ich denke eine klimafreundliche Regierung muss sich an der Abschaffung dieser klimafeindlichen Subventionen messen lassen, denn solange sie existieren, kann keiner behaupten, Klimaschutz wäre eine Maxime staatlichen Handelns. Das Thema ist ja auch im UN Report, über den ich vorher was verlinkt habe als wichtiges Instrument beschrieben.

    #herzKleiner Zwerg 07/14

    #herzMinizwerg 06/17

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  • Wir sind ja inzwischen fraglos mittendrin im globalen Klimawandel und die Prognosen sind ja klar, dass sich nun alle damit assoziierten Phänomene beschleunigen werden.


    Die Wetterkapriolen der letzten Wochen machen das ja auch gut erlebbar. Wasda passiert ist und warum das in Zukunft wohl häufiger vorkommen wird, ist in diesem Artikel gut erklärt


    Zitat

    "Die arktische Erwärmung, das zeigen viele Studien, lässt den Jetstream schwächer werden", so Handorf. Der Windstrom beginne, "auszufransen" - zu mäandern, wie es in der Wissenschaft heißt. Das könne in der Folge immer häufiger zu den beschriebenen Dellen führen, deren Auswirkungen wir derzeit in Deutschland spüren.

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  • Die ja beide sehr heiße Eisen behandeln. Besonders das Thema Häuschen im Grünen geht ja schon sehr an die individuelle Entscheidung und Lebensführung heran. Da liegen natürlich auch viele Widerstände.

    Ich denke, wir müssen uns bewusst machen, dass nahezu ALLE notwendigen Schritte stark in die individuelle Lebensführung eingreifen.


    Corona zeigt ja sehr gut, was Krisenbewältigung, Katastrophenabwendung wirklich bedeuten: Massivste Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben. Und genauso wenig wie wir mit ein bisschen Abstand und Händewaschen diese Krise bewältigt haben, werden wir mit ein bisschen Plastik sparen und ab und an mal Rad fahren der Klimakrise Herr werden. Da braucht es aus meiner Sicht deutliche politische Maßnahmen und Einschränkungen. Ich selbst lebe ja auch nicht radikal, wenn es jedoch eine radikale Verpflichtung dazu gebe, würde ich mich anpassen und Wege finden. Im Gegensatz zu Corona haben wir nicht den hochakuten Handlungsdruck, aber doch immer noch so hoch und akut, dass es ohne Radikalität nicht gehen wird.

  • Ich glaube das nicht, dass man wirklich in großem Umfang persönliche Einschränkungen brauchen würde für die Bewältigung der Klimakrise.


    Also manche Leute natürlich schon. Insbesondere die Leute, die von der Dividende fossiler Energiekonzerne leben, die werden sich einschränken müssen.


    Ansonsten ist es keine wirkliche Einschränkung, in einem gut isolierten Haus zu wohnen oder ein Elektroauto zu fahren (wenn man auf dem Land wohnt) oder auf gut ausgebauten städtischen Radwegen ein Fahrrad zu benutzen.


    Den zweiten Zeit-Artikel konnte ich leider nicht mehr lesen, weil inzwischen die Paywall davor ist.


    Den ersten Artikel fand ich ein bisschen schlampig argumentiert. Ja, wenn man wenig Geld hat, gibt man normalerweise auch wenig Geld für klimaschädliche Dinge aus. Aber, nein, davon, dass man sich auf eine 70 Quadratmeterwohnung beschränkt, ist man nicht arm. Ich bezweifle, dass diese Familie sehr viel Zeit in ihrer 70 Quadratmeterwohnung verbringt und ich bezweifle auch, dass bei den vielen Umzügen nicht auch viele Gründe entstanden sind, wieso man unbedingt mal wieder hierhin und dorthin fliegen muss.


    Edit: Ich habe den offenen Tab von diesem ersten Artikel gerade noch gefunden und muss noch was anderes anmerken. Es wirkt auf mich sehr seltsam, wenn jemand den einen Punkt, bei dem er individuell sparsam lebt, zum einzig individuell relevanten erklärt.

    Und was er wohl als Quelle für seine Nahrung ansieht? Braucht er keine Fläche um Essen anzubauen? Und Menschen, die sich darum kümmern und deswegen auch dort wohnen? Was hält er von der Idee, sich sein Gemüse selber im Garten anzupflanzen?