Die Klimakrise

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  • Dann können wir uns eigentlich gleich die Kugel geben, oder? #crying

  • Ja es macht hoffnungslos, so etwas zu lesen, aber ich möchte in 30 Jahren meinen Kindern wenigstens sagen können, dass wir's echt versucht haben. Und dass wir der Politik die Hölle heiß gemacht haben. Und hoffen, dass es ohne uns noch viel schlimmer gekommen wäre.

    #herzKleiner Zwerg 07/14

    #herzMinizwerg 06/17

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  • Dann können wir uns eigentlich gleich die Kugel geben, oder? #crying

    Nein. Siehe Punkt 5.

    Die fünf Kerninfos zum Klimawandel in nur 20 Worten:

    1. Er ist real.

    2. Wir sind die Ursache.

    3. Er ist gefährlich.

    4. Die Fachleute sind sich einig.

    5. Wir können noch etwas tun.

  • ich finde es aber auch wirklich deprimierend und man muss wirklich Kraft aufbringen manchmal,um nicht total zu resignieren. Vor allem wenn man sieht, wie egal es vielen Leuten ist und wie wenig die Dringlichkeit von vielen gesehen wird.

    kLeiN- uNd GrOß-SchrEibUnG hat mein Handy gefressen...

  • Ich überlege inzwischen nun ernsthaft, etwas in den Co2-Ausgleich zu "investieren". Das was ich zuhause ändern kann, um umweltfreundlicher zu leben, habe ich zum Großteil schon umgesetzt bzw. lebe von jeher so. Andere Veränderungen (E-Auto, Wärmepumpe) machen derzeit finanziell keinen Sinn, solange die Altgeräte einwandfrei funktionieren.

  • wurschtel: Hast du da konkrete Ideen?

    Das würde mich sehr interessieren.


    Mich machen diese Infos auch fertig. Da die Kraft aufzubringen, immer wieder was zu tun, nicht nachzulassen, das ist so schwer.

  • Andere Veränderungen (E-Auto, Wärmepumpe) machen derzeit finanziell keinen Sinn, solange die Altgeräte einwandfrei funktionieren.

    Wenn du es irgendwie finanzieren kannst, würde ich - auch aus finanziellen Gründen - einen Umstieg auch jetzt schon in Erwägung ziehen.


    Wenn wir als Menschheit überleben wollen, werden die Preise für Mineralöl schon recht bald sehr stark anziehen. Wenn du erst umsteigst, wenn alle umsteigen, wird es schwierig, das alte Auto zu verkaufen und aufwändig, jemand zu finden, der die Wärmepumpe einbaut.


    Außerdem sind die Unterhaltskosten auch jetzt schon für ein Elektroauto niedriger als für einen Verbrenner.

  • Nee, im Moment macht es nicht viel Sinn. Die 14 Jahre alte Gas-Brennwert-Therme läuft noch prima. Mit dem Verbrauch liegen wir laut Anbieter dank gut gedämmtem Haus im unteren Vergleichsbereich. Da die Heizung aber nicht mehr ewig laufen wird, lege ich jetzt schon Geld zurück, damit das nächste Modell eben etwas Umweltfreundlicheres wird. Momentan könnte ich mir eine Wärmepumpe vielleicht sogar in Verbindung mit Solarthemie eher noch nicht leisten.

    Ähnlich ist es (beim wenig genutzten) Auto. Car-Sharing wäre da optimal, aber das gibts bei uns im Ort leider nicht.


    elly Ich überlege schon daran herum, seit mir vor einiger Zeit beim Elenktronikkauf ein zusätzlicher CO2-ausgleich angeboten wurde.

    Stiftung Warentest hat da verschiedene Anbieter verglichen: CO2-Kom­pensationen 03/2018 Leider beziehen sich so ziemlich alle Berichte, die ich über dieses Thema finde, auf den Test von Warentest.

    Beim deutschlandfunk gibt es noch diesen CO2-KompensationSchlechtes Gewissen, gutes Geld und faule Kompromisse, wo der Verein 3fuersklima genannt wird. Der klingt auch ganz interessant.

  • Ich habe für die Frage „Heizungaustausch finanziell betrachtet“ einen Online Rechner gefunden.


    https://www.heatenergysolutions.com/kostenvergleichsrechner

    Das ist ja richtig kompliziert. Ich habe mal Standardwerte für eine Wärmepumpe und unsere Hausdaten genommen. Ohne KfW-Förderung sind nach etwa 16 Jahren die Kosten der Systeme gleich. Mit Förderung sind es etwa 10 Jahre eher.

    Hilft mir grad trotzdem nichts. Ich habe gerade keinen Nerv dafür, Angebote einzuholen und einen Umbau zu stemmen. Denn das ist hier etwas mehr Aufwand.

    Ich guck schon seit Monaten immer mal wieder, was nur eine PC-Anlage kosten würde. Nicht mal da finde ich Angebote, wo ich sagen würde, das macht Sinn. Mein Stromanbieter hat z. B. ein Angebot, dass ich so verstehe, ich investiere 6000€ in PV auf dem Dach und hätte dank irgendeinem komischen Strompool immer noch Kosten von 50€ im Monat.:stupid:

    Immerhin habe ich heute meinen Anbieter angeschrieben, ob ich vor Ende der Vertragslaufzeit in den hauseigenen Ökotarif wechseln darf. Das wären mit 62€ nur wenige € mehr als jetzt. Das finde ich nicht viel und durchaus machbar.


    Edit : Ich behalte das trotzdem im Hinterkopf mit der Wärmepumpe und werde mal schauen, was der örtliche Anzeigenmarkt so hergibt. Wer weiß, wie lange die jetzige Heizung noch tut.

  • Wenn ich einen Anbieter für eine PV-Anlage suchen würde, dann würde ich wohl bei den örtlichen Dachdeckerbetrieben rumhören. Diese Angebote die per Flugblatt und mit 20 jährigem Stromanbieter-Knebelvertrag kommen, wären mir auch suspekt.