Ich will nicht mehr...

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  • Hier kocht der Mann und ich hoffe erstmal, dass er nicht auch entscheidet, damit aufzuhören.

    Hier kocht - wenn im Homeoffice - auch der Mann und ich hoffe eigentlich, dass er es mal aufgibt. Oder: sich mal was Neues einfallen lässt. Oder: mal Gemüse dabei verwendet #angst

    Hier drei Kinder, alle etwas jünger als Deine, und ich koche nie

    Bei dir klappt das, das ist ja auch schön, hier gehen die Kinder in die Schule bzw. haben Videokonferenzen nach Stundenplan: die könnten erst nach 14 Uhr anfangen zu kochen. Sind dann aber selbst hungrig.


    Es gibt zahlreiche Gründe, warum "ich muss nicht kochen" nicht klappt. Ja, ich muss auch nicht immer kochen und die Welt geht auch von 5x Frikadellen plus Kartoffeln nicht unter, aber...

  • Das ist bei uns umgekehrt. Das Essen ist mega gesund, biodynamisch, vegan... aber leider zu wenig „fies“ im Sinne von Seelennahrung. Auch nicht immer einfach, aber ich könnte es ja übernehmen, zumindest teilweise. So schlimm ist es dann aber doch nicht.

    „Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“


    Abraham Lincoln

  • Ich habe von Anfang an klar kommuniziert, dass nicht nur ich koche und er das bitte mit übernehmen soll. Anfangs haben wir viel gemeinsam gekocht bzw. ich habe ihm neue Rezepte gezeigt, dann habe ich mich immer mehr an seinen Kochtagen rausgezogen. Mittlerweile kocht er richtig gerne und lecker. Heißt: hier kocht mittlerweile zu 80% der Mann. Ich springe nur ein, wenn es zeitlich nicht anders geht oder es um Teig z.B. für Pizza, Blini, etc. geht. Backen egal ob Brötchen oder Süßes ist dafür komplett meins.


    Vllt. wäre dasso ähnlich ja was für dich? Deiner Familie ein paar Gerichte zeigen, dass es nicht immer nur Nudeln mit Soße oder Fertigessen gibt und dann das Zepter übergeben bzw. einfach nicht mehr kochen?

  • Bei dir klappt das, das ist ja auch schön, hier gehen die Kinder in die Schule bzw. haben Videokonferenzen nach Stundenplan: die könnten erst nach 14 Uhr anfangen zu kochen. Sind dann aber selbst hungrig.

    Ja, aber das bin ich nach der Arbeit auch.

    Kein Unterschied.


    Also, ich will das nicht in Abrede stellen, dass es schwierig sein kann, jede Familie hat einen anderen Rhythmus. Aber ich bin auch sau hungrig nach der Arbeit und wüsste nicht, wieso mir das zugemutet werden kann, einem Teenie aber nicht.


    In meinem Fall: ich hab iwie das immer sehr klar kommuniziert: ich HASSE kochen. Iwie haben das alle geschnallt. Jetzt werd ich nicht mehr gefragt. :D

  • Liebe Grüsse an deinen 50er-Jahre-Anteil:


    Kochen ist eine Grundfähigkeit, die jeder Erwachsene beherrschen sollte und die genügend Übungsmöglichkeiten benötigt.


    Willst du wirklich deine Kinder ohne diese ins Leben entlassen!?! #crying:D

    Glaub mir, die können alle drei kochen. Sie tun es in der Regel aber nur dann von allein, wenn sie a)genug Zeit haben und b) Lust haben, was Neues zu probieren.

    Der Flummi kocht momentan komplett für sich, da er einen vegetarischen Monat hat und ich nicht zweierlei mache.


    Also grundsätzlich: Wenn es mir absolut ernst wäre, gäbe es nix, was mich dran hindern würde, es umzusetzen. Ergo, ist es mir noch nicht absolut ernst.

    Einer der Gründe, es nicht akribisch umzusetzen, ist einfach. Da ist zum einen mein Mann. Mit Contischicht ist es ohnehin schon ein schweres Leben, was das bisschen frei Zeit am Tag angeht. Und diese Zeit füllt er auch noch mit Arbeit aus. Er macht hier nämlich größtenteils die Wäsche, kümmert sich um die Autos oder geht einkaufen.

    Wenn er dann sagt, er möchte nicht kochen, ist das Ok.

    Sollte ich dann aufhören zu kochen, wäre das auch ok für ihn.


    Dann kommen die Kids dazu. Klar sind die alt genug. Aber auch da ist nun einer mit Schichtarbeit dabei. Die anderen beiden mit unterschiedlichen Beginn- und Endzeiten der Schule. Ohne Corona war dann noch drei- bis fünfmal Sport in der Woche. Das wäre recht kompliziert, einen Plan aufzustellen, der rund ist.

    Auch diese drei hätten kein Problem damit, wenn ich nicht mehr kochen würde. Die finden die Tiefkühlkost allein. Nur würden sie sich dann nicht mehr besonders gesund ernähren. Kann mir ja wurscht sein, ist es aber nicht. Grade beim langen, dünnen Auszubildenden ist es mir ganz und gar nicht wurscht.


    Ja, ich mag nicht mehr kochen.

    Ich hätte sicher dazu schreiben sollen, dass ich hier mit dem Eingangstext nur grummelige Gedanken rauslassen wollte, damit es dann auch jede nachvollziehen kann. Denn wie bereits gesagt, wenn ich es wirklich umsetzen wollte, würde ich es tun und entsprechende Lösungen finden.


    Danke für eure vielen Vorschläge. Die werde ich speichern für den Zeitpunkt, wo meine Kochära endgültig endet .

  • Bei uns gibt es auch oft Arbeitsteilung bei einem Essen. Gemüse schnippeln mache ich deutlich mehr als mein Mann, aber oft kocht er dann das Essen aus dem geschnippelten Gemüse. Ansonsten gibt es Gerichte, die nur ich mache, Gerichte, die nur mein Mann macht und Gerichte, die wir beide machen.


    Als mein Vater in Rente ging, hat er angefangen, ein paar Gerichte zu kochen, wobei er sich auf einige wenige Sachen verlegt hat, diese dann aber wirklich kultiviert hat. Teilweise partytauglich und für viele Leute wirklich en Highlight. Davor kann ich mich überhaupt nicht daran erinnern, dass er jemals gekocht hätte - und falls doch, vermutlich einfachste Sachen wie Rührei. Es soll also auch Männer geben, die es in fortgeschrittenem Alter noch lernen.

  • Mein kann kochen, gut sogar. Nur ist er unter der Woche nie verfügbar. Wir kochen generell abends, mittags gibts zu 90% Reste vom Abend vorher oder was, was nicht wirklich kochen braucht.

    Abends ist mein Mann aber unter der Woche nie da (er kommt nie vor 21 Uhr 30 nach Hause - oft genug auch erst nach 22 Uhr). Das ist viel zu spät, um noch zu kochen.

    Aber ja, am WE müsste ich Hilfe mehr einfordern. Zumindest habe ich mir vorgenommen, nun 1x die Woche mit den Kindern gemeinsam zu kochen damit die irgendwann auch mal allein was machen können. Noch geht das aber nicht ;).

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    Wunder 1: 07


    Wunder2: 11

  • Naja, meine Kinder sind ja auch alle schulpflichtig, also genau wie Deine entweder in der Schule oder in der Videokonferenz. Wo ist da der Unterschied zwischen unseren Kindern? Und wenn sie es vorher nicht schaffen oder keine Lust haben, essen sie Müsli oder Brot oder sowas, ist doch auch vollkommen in Ordnung. Und hungrig sind wir Eltern mittags auch, hungrig kochen ist auch kein Beinbruch.


    Mein Vorteil ist momentan, dass ich viel seltener im HO bin als der Vater der Kinder. Ich sehe Mann und Kinder als fähig genug, mittagsesstechnisch selbst für sich zu sorgen und das untereinander abzusprechen. Und „vor Corona“ haben das die drei Kinder tatsächlich alleine übernommen - nicht immer perfekt, aber doch gut genug. Ich sehe mich als Mutter da nicht (mehr) in der Rolle, deswegen irgendwie ein schlechtes Gewissen zu haben. War aber ein Lernprozess.

    Hier kocht - wenn im Homeoffice - auch der Mann und ich hoffe eigentlich, dass er es mal aufgibt. Oder: sich mal was Neues einfallen lässt. Oder: mal Gemüse dabei verwendet #angst

    Hier drei Kinder, alle etwas jünger als Deine, und ich koche nie

    Bei dir klappt das, das ist ja auch schön, hier gehen die Kinder in die Schule bzw. haben Videokonferenzen nach Stundenplan: die könnten erst nach 14 Uhr anfangen zu kochen. Sind dann aber selbst hungrig.


    Es gibt zahlreiche Gründe, warum "ich muss nicht kochen" nicht klappt. Ja, ich muss auch nicht immer kochen und die Welt geht auch von 5x Frikadellen plus Kartoffeln nicht unter, aber...

  • Unsere Kinder kochen auch, wenn sie Hunger haben oder auf etwas Lust, das nicht im Programm der Erwachsenen steht. Sie kochen also häufiger als ich z.B.


    Ich sehe das Thema recht entspannt inzwischen, da jedes Familienmitglied kochen kann, wenn es nötig ist.

    „Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“


    Abraham Lincoln

  • Woah, jetzt ich.


    Ich will auch nicht mehr kochen. Ich koche seit Monaten jeden Tag bis auf wenige Ausnahmen, was einfach etwas damit zu tun hat, dass meine Tochter nicht in der kurzen Mittagspause, die sie hat, auch noch kochen kann, sondern dann muss das Essen fertig sein, und mein Mann ist nicht da. Der kocht hin und wieder am Wochenende, aber am Wochenende lernt er den ganzen Tag für seine Prüfung, und das hat nun mal Vorrang derzeit, also kocht er nur immer einen Tag

    .

    Ich mag mir nicht mehr einfallen lassen, was wir diese Woche essen könnten in Hinblick darauf, was wir letzte Woche gegessen haben, und dann das alles auch noch so zu legen, dass ich an Tagen, an denen Kochlärm (Kind sitzt ja im Unterricht in der Wohnküche am Tisch) nicht beim Unterricht stört, und zu beachten, wann ich vormittags unterwegs bin und es zeitlich anders ist, und außerdem koche ich überhaupt nicht gerne. Noch nie. Für mich tut es eine Schreibe Brot. BROT! BROOOOOOOOOOOOOT!!! Keine Kartoffeln. Keine Möhren. Keine Nudeln. BROT!


    Und nun, die große Hoffnung, yeah, Schule geht wieder los, das Kind könnte an den fünf Tagen, die noch Präsenz ist vor den Osterferien, an mindestens dreien in der Schule Essen. Und was ist? Ihre Gruppe wird so gelegt, dass sie in der ersten Woche nicht ein Mal in er Schule essen wird. Ich brech innerlich zusammen.#kreischen#kreischen#kreischen


    So. Jetzt geht es mir wieder besser. Und vielleicht koch ich später noch was. Oder gar nichts heute. Hab eben einfach gestreikt. Komm dafür bestimmt in die Hölle. Da ist es wenigstens warm. Vielleicht grillt da jemand einen Grillkäse für mich. Auf Fladdenbrot. Oder so.:wacko:


    Ich hasse Kochen!

    Fiawin mit d9be21343ykoa.gif

    age.png



    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!


    Schokolade löst keine Probleme. Aber das tut ein Apfel ja auch nicht.

    Als die Vielfalt ging, entzündete die Einfalt ein Freudenfeuer.

  • Abends kochen geht nicht?

    Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können, so sollten wir es in jedem Fall tun, mag er uns darum bitten oder nicht.


    - Hermann Hesse: Das Glasperlenspiel -

  • Nee. Ich will GAR NICHT kochen. NIE WIEDER!#sauer


    *Ich will nur motzen.* #freu

    Fiawin mit d9be21343ykoa.gif

    age.png



    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!


    Schokolade löst keine Probleme. Aber das tut ein Apfel ja auch nicht.

    Als die Vielfalt ging, entzündete die Einfalt ein Freudenfeuer.

  • Ah ok. Dann mach!

    Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können, so sollten wir es in jedem Fall tun, mag er uns darum bitten oder nicht.


    - Hermann Hesse: Das Glasperlenspiel -

  • ich verstehe dich, Fiawin! Mag auch nicht kochen, gottseidank beschwert sich hier niemand.


    Bei uns gab es früher oft regelmäßig das Gleiche. ZB Montags Nudelsuppe oder Gemüsesuppe, Dienstags Frikadellen, Mittwochs Griesbrei, Donnerstags Nudeln mit Sauce, Freitags Kartoffeln mit Grüner Sauce und Samstags Fisch. Das finde ich nicht schlimm. Im Kiga das Frühstück war auch pro Wochentag gleich. Das war im Zweifel noch irgendwie pädagogisch mit Rhythmus oder so begründet.


    Mein Vater hat eigentlich nur 3 verschiedene Gerichte gekocht, die waren aber lecker. Meine Mutter konnte mehr, dafür mocht ich vieles davon nicht. Gemüsesuppe zB. #rolleyes

  • Du fasst wunderbar in Worte was mich umtreibt...

    ich hab auch ( noch) keine Lösung... in vier Jahren geht der Gatte allerdings in Rente... dann gebe ich den ( Koch) Löffel definitiv an ihn ab, die Wäsche den Haushalt und den Garten gleich mit.

  • Okay, ich oute mich ebenfalls: Ich mag fast nie kochen. Wegen der von Fiawin beschriebenen Planerei, der Zeit, die es braucht, vorher, dabei, hinterher. Manchmal mache ich das gerne, aber nicht dauernd.


    Nun habe ich's 'leicht', Wechselmodell, nur eine Woche noch wen zu berücksichtigen. Macht es nur bedingt besser, denn auch mag gekochtes Essen. Und KEIN BROT. Also nur ab und an. Schmeiße ich regelmäßig weg das Zeug. #angst

    Also eine Woche Kinderessen, Schule, Arbeit, beides wahlweise im Home, eine Woche die Idee, so zu essen, wie ich gerne würde. Naja. Scheitert zumeist. Dann es ich doch Brot. Gemüse braucht so lange.


    Nun denn, ich versuche es mit Humor und Gelassenheit. Am Montag wird die erste Brotdose für die Schule fällig. #angst Und um 14 Uhr kommt's hungrige Kind aus der Schule. Die Taktung lieb ich auch nicht. Definitiv ist hier aber keiner, der das Kichen übernehmen könnte


    Ihr seht schon: vielerorts das gleiche.