Überlebenstipps - lange Autofahrt mit 1 und 4 Jährigen

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  • Mit unserer Einjährigen wäre das gar nicht gegangen, daher beschränken sich meine Tipps auf das ältere Kind.
    Es gibt auch Halterungen für Tablets, die wären mir deutlich lieber, als das Tablet vom Kind selbst halten zu lassen. Muss man scharf bremsen, fliegt das...

    Aber vermutlich hast du jetzt keine Zeit mehr, sowas zu besorgen. #gruebel


    Stickerbücher: auf jeden Fall! Ansonsten fallen mir ein: Ausmalbücher, Stifte, Kleinspielzeug in einem Beutel, kleine Büchlein zum Angucken, Minilabyrinth-Rätselbücher.

    Ansonsten mit Bespaßung: Ich sehe was-was-du-nicht-siehst, das Spiel "Piep" sagen, wer zuerst einen Kran/ein Windrad/ein grünes Auto gesehen hat.

    Und all die guten Tipps weiter oben :)

  • Lange strecke,die kenn ich noch aus meiner Kindheit :)

    Definitiv irgendwo bei Kassel anhalten, da kann ich mich erinnern sind wir spazieren gegangen und sogar in Steinbrüchen Fossilien sammeln gegangen (aber das passt vielleicht nicht zu der Altersspanne)

    Für die Spielsachen, wenn du allein fährst und nichts runtergefallenes Aufheben kannst- wollfaden dran und festbinden hat hier schon oft geholfen.

    ICH würde auch nicht nachts fahren, sondern sehr früh und im Auto frühstücken lassen.

    Und ich würde vielleicht überlegen, ob du ab Hannover Bundesstraße 6 fahren willst, da kann man zwischendurch einfach mal rechts ran oder Pause machen. Neustadt, Nienburg...

  • Oder ab Kassel über die A33/A1 und dann in Dinklage im Wildpark Pause machen. Da kenne ich gerade aber die aktuellen Coronaregelungen nicht. Aber schön ist es da, kleiner Spielplatz vorne dran...

  • Hast Du irgendwelche Erfahrungen, wie sich die Kids auf Autofahrten benehmen?


    Ich habe hier ein Kind zu bieten, dass als Baby/Kleinkind im Reboarder nachts nur geschrieen hat - vermutlich weil ihn die Autos von hinten so geblendet haben. Ich saß hinten daneben und hatte keine Chance, den Burschen irgendwie zu beruhigen. Mit diesem Kind wäre ich sicher nicht alleine nachts gefahren, sondern eher tagsüber.


    Ansonsten auch hier: Hörbücher. Wobei das bei meinen beiden sehr unterschiedlich war, ab wann die Interesse an CDs hatten. Zwischen 1 und 2 ging da noch nicht so viel.

  • Der Kleine hat zum Glück ein super Sitzfleisch und kann sich grds auch gut im sitzen mit etwas beschäftigen. In Dunkelheit fahren mag der Große nicht so gerne, da braucht er Licht hinten. Das geht dann mit dem Zwerg auch.


    Wir sind schon immer wieder gefahren - regelmäßig so 45 min. Da wird bei satt nicht einmal gemeckert. Sind also grundsätzlich gute Autofahrer. Auch die Strecken von 1,5 Std die wir hatten gingen ohne motzen oder Pause.


    Bindfaden ist ein sehr guter Tipp.


    Tablethalterung müsste noch ankommen wenn ich das beim großen A bestelle.

    “Stelle Dich an den Abgrund der Hölle
    Und tanze zur Musik der Sterne!”
    (Walter Moers)


    Du darfst sein, wer du bist, du darfst dich äußern und wir nehmen das ernst. Da ist immer beides: Wurzeln und Flügel, Bindung und Freiheit.

    (Herbert Renz-Polster)


    #NazisRaus #BOohneRechts

  • wir sind mal nachts gefahren und hatten dann ein super begeistertes Kleinkind, das die komplette Strecke (7 Stunden) Baustellen mut Beleuchtung und Tunnel "kommentiert" hat.


    Ich bin für mit ausgeschlafenen Kindern früh los, nach 2h Pause, dann Mittagschlaf ausnutzen und die Aufwachzeit, dann evt noch ne Pause und mit Opa ködern.


    Hier hat das nächstältere Kind das Kleinste auch immer mit Kommentaren, Büchern und Spielen beschäftigt. Also von selbst.

  • Für mich hab ich jetzt mal:


    Quetschis, leckere Snacks, Bindfaden an Spielzeug, Stickerbuch für den Großen, diese Magnetmaltafeln für beide, Tablet und Handy für beide (im Tablethalter), neues Spielzeug (ich dachte an was was blinkt mit Sound, stört mich weniger als quengeln oder weinen), (Kopfhörer zumindest für Kind Groß?), Bücher


    Fahren während der Mittagsschlafzeit, spiele wie ich sehe was was du nicht siehst, großzügig Pause machen, gern auch länger (ich bin gespannt, ich bin grds Typ Durchfahren, schon als Kind), ggf Landstraßen einplanen oder zumindest coole Pausen, Pause auf jeden Fall bei eine McDonald's allein für neues Spielzeug.

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    #NazisRaus #BOohneRechts

  • Ja, die beiden können sich inzwischen auch echt ein wenig miteinander beschäftigen bei sowas. Ich bin aufgeregt, merkt man das? Ich hoffe da kommt jetzt nix mehr dazwischen 🙈

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    #NazisRaus #BOohneRechts

  • Wir hatten ein vtech Liederbuch. Das spielte Lieder blinkte. Und ein kindercockpit mit Lenkrad und Knöpfen mit Licht und Ton. Beides gab es nur im Auto. Und Shaun das Schaf, Bob der Baumeister und andere DVDs.

  • Bei uns gingen diese Soundbücher super. Die vom Usborne Verlag waren hier sehr beliebt.

    Zum Snack-Essen, hatte ich diese kleinen Plastikbecher vom Schweden dabei. Jeder hatte dann dort etwas zum Essen hineinbekommen. Nach dem Essen wurde damit noch gespielt.

    Liebe Grüße
    pitcat


    Dumm geborn, dor kanns nix för, Dumm starben dat is'n Malör.

  • Ich hab ja nur ein Kind in der betreffenden Altersspanne, aber bin auch regelmäßig solche Strecken alleine gefahren. Wirklich schön war eigentlich erst die erste große Fahrt mit Laufanfänger: Wir halten grundsätzlich nur an Rasthöfen mit Sanifair, nachdem ich ihn einmal im November im Freien wickeln musste und uns Touris gefragt haben, ob sie uns als Familie mal fotografieren könnten. #blink Am Rasthof ist Wickeln problemlos, es gibt meist Spielplätze und das Highlight ist dann unser mitgebrachtes Butterbrot, das auf einer Parkbank verzehrt wird.


    Wenn ich alleine fahre, dann fährt er auch vorn (hat keinen Reboarder) mit - damit ich besser reagieren kann, wenn was runterfällt oder wenn was angereicht werden muss. Er genießt dann die Aussicht nach vorne und ist allein dadurch schon gut beschäftigt. Ich höre mit ihm dann immer einen Kinderliedermix, der so bummelig 3 Stunden geht. Wenn‘s mich nervt, akzeptiert er aber auch normales Radio. Ich fahre nie nachts, weil ich dann nicht erholt wäre, aber ich starte gegen 7/8 Uhr morgens und schaffe mit Glück 2 Stunden Mittagsschlaf dabei. Ich glaube, ich hab einen äußerst entspannten Autofahrer. :D Der musste aber auch schon von der Heimreise aus dem Krankenhaus nach der Geburt 350 km fahren...

    Silberner Mond du am Himmelszelt, strahlst auf uns nieder voll Liebe.
    Still schwebst du über Wald und Feld, blickst auf der Menschheit Getriebe.
    Oh Mond, verweile, bleibe, sage mir doch, wo mein Schatz weile.

    Sage ihm, Wandrer im Himmelsraum, ich würde seiner gedenken: mög' er,

    verzaubert vom Morgentraum, seine Gedanken mir schenken.



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  • Als Autotisch meinte ich sowas! Das ging auch am Reboarder! Die Bindfaden Idee ist genial! Das hätte ich mal wissen müssen! Wir hatten das Spielzeug an den Schnullerketten befestigt!

    Du machst das schon! Als meine in dem Alter waren, war ich mit meinem Bruder und den Kindern nach Genf! Meinen Bruder hatte ich zur zusätzlichen Aufsicht dort dabei! Für die Autofahrt wäre es, glaube ich, nicht nötig gewesen! Aber Aufsicht vor Ort ist ja am Ziel gegeben 😉

  • Wir sind bisher nur mit einem Kind längere Strecken gefahren. Da hatten wir was besonderes zum snacken und trinken dabei (diese Kinderschorlen mit so nem Sportverschluss, die gibt es hier sonst nie. Aber dann genug Pinkelpausen einplanen!), außerdem neue Bücher, Puzzles (nicht zu viele Teile #zwinker), evtl. kleine Fahrzeuge... Und der Korb mit dem Beschäftigungsmaterial steht immer in Reichweite der Kinder, so dass sie selber kruschteln können.

    Außerdem haben wir immer versucht eine möglichst lange Strecke in einem Rutsch durch zu fahren und zum Ende hin lieber öfter mal eine Pause zu machen. Eine große Pause haben wir immer auf einem Spielplatz gemacht, damit sich das Kind auspowern kann.

    Mit beiden Kindern bin ich letzten Herbst mal ca 2h eine Strecke alleine gefahren, hin und zurück. Da war ich auch aufgeregt. Aber das ging erstaunlich gut! Sie haben auch einfach lange raus geschaut, der Große hat mir Geschichten erzählt... Da haben wir die Spielsachen kaum gebraucht.

  • Gerade wenn du schon alleine Respekt vor der Strecke hast und mit Kindern noch mehr, würde ich gucken, wann du am fittesten bist. Und dann nicht zuviel planen, sondern gucken, was mit den Kindern geht.

    Rückspiegel fand ich immer wichtig, weil ich dann nicht auf eine Rückmeldung der Kinder angewiesen war, sondern gucken konnte, wie es ihnen ging.


    Nachtkerze: deine Beschreibung ist ja mein ganz persönlicher Albtraum für lange Autofahrten. :)

  • Spielzeug, das blinkt und singt: Tut tut Baby Flitzer hat uns schon einige auch lange Fahrten gerettet. Wir haben einen Bus, selber geschenkt bekommen, und es geht eigentlich von der Nervigkeit her. Singt, macht Melodien... Je nachdem, wie man ihn bewegt.

    Sie hat ihn mit 15 Monaten bekommen und er war echt lange interessant.

  • ich habe die anderen Antworten nicht alle gelesen... aber ich bin von Anfang an mit beiden immer alleine (mehrfach im Jahr) die 700km zu meinen Eltern gefahren.

    Ich bin ich meist gegen 17 Uhr los damit sie dann einschlafen oder um 4 Uhr morgens Gestartet.

    Pause machen war nie unser Ding....lieber durchfahren und es 'hinter uns' bringen.

    Tablet ect gab es nicht. Meistens draußen Sachen beobachten (rote Autos zählen ect.) und relativ früh für beide Kopfhörer u Hörspiele.

    Besondere Süßigkeiten wie Gummibärchen oder PEZ... also klein und als Beschäftigung. Wasserflasche für jedes Kind Griffbereit.

    Schleichtiere u Kuscheltiere zum spielen


    Wenn ich Da jetzt so drüber nachdenke frage ich mich wie wir das immer so gut geschafft haben. Tatsächlich Haben sie meistens einfach geschlafen.

    An eine Horrorfahrt erinnere ich mich da war die kleine 1 Jahr u nicht bereit für die fahrt ne Windel anzuziehen u ständig brüllte sie dass sie muss um aus dem sitz rauszukommen #haare

    Wie ein Quadrat in einem Kreis,
    eck ich immer wieder an.....




  • Möwe #freu ich denke gerade deshalb ist es wichtig, aus den vielen Ideen hier zu gucken was passt und notfalls sogar unterwegs Pläne anzupassen.

    Nothing is permanent.

    Everything is subject to change.

    Being is always becoming.

  • Wir fahren mit den Kindern inkl. Hund(en) oft nach Kroatien oder in den Norden von D.

    Los starten wir dann meist um 4h in der Früh. Jeder bekommt es noch schön kuschelig gemacht, leise Musik an und dann wird meist die ersten 3h verschlafen.

    Diverse und beliebte Snacks fürs Frühstück/Mittag sind dabei, Spielzeug war eher was Kleines. Meine Kinder sind absolute Musik Junkies, wichtig war mir aber etwas zu hören, dass auch ich aushalte.

    Rastplätze meide ich eher, sondern suche mir Ziele auf der Strecke, wo man was machen kann und auch etwas Bewegung in die Bande kommt.

  • Ich erinnere mich an meine Fahrten mit drei Kindern von 1 bis 4 Jahren 8o Waren "nur" viereinhalb Stunden ohne Stau, aber den gab es ja oft genug. Ich habe einfach durchgezogen und möglichst keine, maximal eine sehr kurze Pause gemacht und es wurde viel gejammert und sich geärgert und gemeckert. Aber Hauptsache ankommen.


    Einmal musste ich selbst aufs Klo. Katastrophe! Es musste aber sein. Also raus auf den Rastplatz, größtes Kind vor mir hergescheucht, mittleres an der Hand gezogen, kleinstes im Arm. Ich war echt kurz vorm Implodieren. Behindertentoilette natürlich abgeschlossen #haare Da hab ich dem verdutzten Toilettenmann das Kleinkind in die Hand gedrückt und die anderen beiden ans Bein gelehnt und gemeint, ich sei gleich wieder da #heilig Der Blick war der Hammer und Hygiene jeder Art war mir in dem Moment auch egal. Immerhin war alles noch rechtzeitig... 😆 Der Mann stand noch genauso da, wie ich ihn "hinterlassen" hatte, als ich wieder rauskam.


    Ab dem Moment wusste ich: Ich kann alles schaffen #freu


    Dennoch rate ich zur Nachtfahrt.

    Meinen Kindern kann ich heute ein Tablet oder Handy in die Hand drücken, aber auch das fänden sie nicht fünf Stunden spannend.

    Immerhin würden sie jetzt einfach im Auto sitzenbleiben, wenn ich mal muss ;)

  • Hier auch nachts. Und seit der Muk nachts nciht mehr schläft (also er bleibt auch wach) trotzdem nachts und dann gemeinsam als "Nachtabenteuer".

    Ich hab allerdings irgendwann den Muk das Vornesitzen gestattet... wollte ich nie, aber es hat das SEHR entspannt, seitdem gehen auch lange Fahren.

    Wenn das 1 jährige also pennt, den größeren nach Vorn und das ganze als spannendes Abenteuer verkaufen?

    Wir sind immer so um 22 Uhr los.


    Was bei uns gar nicht geht sind Dinge, die Geräusche machen. Ich KANN das nicht ertragen, da bin ich sehr sehr sehr sensibel. Also alles Beschäftigen muss leise oder mit Kopfhörern stattfinden.