Ständige Zwischendurch-Geschenke von den Großeltern - hinnehmen oder ablehnen?

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  • Gwynifer das, was du beschreibst, macht die andere Oma auch. Das finde ich auch ok.

    Es geht mir auch nicht darum, dass nichts außer der Reihe geschenkt werden soll, aber neben den ganzen Klamotten waren es auch Sachen wie für jeden Tag des Besuchs ein mittelgroßes Legopäckchen. Da kommt einiges zusammen.


    Inzwischen hat es deutlich nachgelassen, Klamotten gibt's gar nicht mehr und Geschenke äußerst reduziert. Aber die Kinder sind inzwischen auch schon recht groß


    Trin ja, das stimmt schon. Bzw ist es jetzt besser, weil weniger geschenkt wird. Dafür ist anderes jetzt schwieriger, weil die Kinder nicht mehr alles mit sich machen lassen. Da kommt die Manipulation anders zum Tragen.


    Was es vor allem eigentlich gar nicht bräuchte, denn wie gesagt - wir haben großes Glück mit überaus interessierten und engagierten Großeltern, die Kinder lieben sie heiß und innig, es hätte die Geschenke dafür gar nicht gebraucht


    Obstsalat ja, vielleicht sind da viele Kinder anders und können sich besser abgrenzen. Ich kenne das von mir so auch nicht, ich mochte beide Omas immer gerne und hatte nie das Gefühl, da "westen" zu müssen. Allerdings hat auch keine von ihnen zu emotionaler Erpressung geneigt


    Das ist ja jetzt alles ziemlich weit vom eigentlichen Thema weg. Ich wollte eigentlich nur darstellen, dass es manchmal komplexer ist, als es auf den ersten Blick aussieht


    Grundsätzlich wäre ich für annehmen und weitergeben, was nicht passt und gefällt. Ist am unkompliziertesten

  • Hallo,


    Klingt nach einer wirklich lieben Oma, die einfach ihre Liebe über einen weiteren Kanal auslebt...


    Siehe mein Posting ganz vorn - was genau sind deine Sorgen? Realer Platzmangel? Gesteigertes "haben wollen" des Kindes später mal? Ganz was anderes?

    Ja, Platzmangel ist ein Aspekt, wir leben komfortabel, aber der Platz ist natürlich nicht unendlich.

    Wo das Kind größer wird, ist es langsam etwas besser, weil eine Größe etwas länger passt, aber in der Babyzeit hat es mich oft geärgert, wenn ein Body oder Strampler nur 2 oder 3mal angezogen wurde, weil dann schon wieder zu klein. Und so ein Baby macht sich bis auf Spucken (hat unser aber nur wenig gemacht) ja kaum dreckig, wir mussten nicht so oft die Wäsche wechseln. Und nur um alles mal anzuziehen, wollte ich nicht Kleidung ständig wechseln und waschen. Finde ich unnötig.


    Mhm, ansonsten geht es wohl auch um meine Mentalität. Ich denke mir dann halt, dass es doch schade ist, daß die Oma jetzt dafür Geld ausgegeben hat und von uns wird das nicht richtig wertgeschätzt bzw genutzt. Also das es schade um das ausgegebene Geld ist. Ja, ist nicht mein Geld und die Oma ist eine erwachsene Person, die das selbst entscheiden kann. Aber trotzdem.

    Ich hatte es auch anfangs versucht, habe gesagt, dass ich bei Babykleidung eigentlich auf einen gewissen Textilstandard achte wegen Schadstoffen und so. Eigentlich in der Hoffnung, dass dadurch weniger, aber etwas hochwertigere Sachen gekauft werden. Es gab dann einmal ein Set einer Biomarke, allerdings mit der unüberhörbaren Beschwerde des Opas, dass diese Biosachen ja unverhältnismäßig teuer seien. #flop Naja, die Idee war ja auch, lieber 1 davon als 10 Teile vom anderen zum insgesamt gleichen Preis, aber egal.

    Danach waren wir dann schnell wieder bei den "günstigen" Sachen.

  • Hallo,

    Trin ja, das stimmt schon. Bzw ist es jetzt besser, weil weniger geschenkt wird. Dafür ist anderes jetzt schwieriger, weil die Kinder nicht mehr alles mit sich machen lassen. Da kommt die Manipulation anders zum Tragen.


    Was es vor allem eigentlich gar nicht bräuchte, denn wie gesagt - wir haben großes Glück mit überaus interessierten und engagierten Großeltern, die Kinder lieben sie heiß und innig, es hätte die Geschenke dafür gar nicht gebraucht


    Mein Papa hat die ständigen Bonbons auch nicht "gebraucht", um ein toller Opa zu sein. Meine Mama nicht die 10 nie getragenen Unterhemdchen mit Pferdchen drauf, um als Oma geliebt zu werden.

    Aber sie haben aufs Ganze gesehen auch nicht geschadet und das ist die Hauptsache.


    Das ist das, was ich oben meinte - die Geschenke allein machen das Problem nicht und andersrum wird das Problem mMn in den allermeisten Fällen nicht gelöst, wenn man das Schenken als solches verbietet. In einem liebevollen Setting werden (die meisten) Kinder sicher auch durch (zu) viele oder unpassende Geschenke allein keine habgierigen, berechnenden Egoisten - mal ganz übertrieben ausgedrückt.

    Und wenn die Beziehung krieselt - egal ob zwischen Oma und Kind oder den Erwachsenen untereinander, wird es leider auch komplett ohne Geschenkeflut nicht einfach sein, da findet sich immer etwas, was knirscht.


    (Bei emotionaler Manipulation bin ich aber z.B. durchaus deutlich geworden, selbst dann, wenn sie "gut gemeint" bzw. "dem Kind zuliebe" gemeint war - und komischerweise war da das Deutlich werden für mich viel schwieriger als mich über "unpassende" Geschenke zu ärgern... schon komisch... )

  • In einem liebevollen Setting werden (die meisten) Kinder sicher auch durch (zu) viele oder unpassende Geschenke allein keine habgierigen, berechnenden Egoisten - übertrieben ausgedrückt.

    Vielleicht stimmt das für die meisten Kinder. Vielleicht wäre meine Tochter tatsächlich von selbst von diesem Trip wieder runter gekommen? Vielleicht war ich zu ungeduldig. Aber die Anzeichen in diese Richtung waren so deutlich, dass es mir zu heftig wurde. Wenn ich nur zu ungeduldig war hatte ich aber zumindest perfektes Timing, denn bis heute wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dass es nur eine Koinzidenz gewesen sein könnte und keine Korrelation #weissnicht

  • Ich - als sehr sparsamer Mensch - versteh das auch, dass es einem Leid tut, wenn die Großeltern ihr Geld für unsinnige Geschenke, die noch nicht mal benutzt werden, zum Fenster rausschmeißen.

    Aber - es ist eben das Geld der Großeltern, sie sind erwachsen, so lange sie mich nicht um Rat fragen, was als Geschenk passen würde, kann man ihnen da schlecht reinreden. Die Sachen kann man ja quasi ungetragen weitergeben, ins Sozialkaufhaus, ins Flüchtlingswohnheim, in die Kleiderkammer - dann sind sie nicht "umsonst" gekauft worden, neuwertige, ungetragene Sachen finden doch meist Abnehmer.

  • Hallo,


    Mhm, ansonsten geht es wohl auch um meine Mentalität. Ich denke mir dann halt, dass es doch schade ist, daß die Oma jetzt dafür Geld ausgegeben hat und von uns wird das nicht richtig wertgeschätzt bzw genutzt. Also das es schade um das ausgegebene Geld ist. Ja, ist nicht mein Geld und die Oma ist eine erwachsene Person, die das selbst entscheiden kann. Aber trotzdem.

    Ich hatte es auch anfangs versucht, habe gesagt, dass ich bei Babykleidung eigentlich auf einen gewissen Textilstandard achte wegen Schadstoffen und so. Eigentlich in der Hoffnung, dass dadurch weniger, aber etwas hochwertigere Sachen gekauft werden. Es gab dann einmal ein Set einer Biomarke, allerdings mit der unüberhörbaren Beschwerde des Opas, dass diese Biosachen ja unverhältnismäßig teuer seien. #flop Naja, die Idee war ja auch, lieber 1 davon als 10 Teile vom anderen zum insgesamt gleichen Preis, aber egal.

    Danach waren wir dann schnell wieder bei den "günstigen" Sachen.


    Hm, aber die Großeltern sind doch erwachsene Menschen. Sie dürfen doch entscheiden wofür sie IHR Geld ausgeben, auch wenn WIR es dafür nicht ausgegeben hätten. Klar dürfen wir uns wünschen, sie würden dafür lieber für uns oder für sich selber X oder Y kaufen. Wenn sie aber trotz entsprechender Hinweise von uns entscheiden, daß es Z fürs Enkelchen ist, dann ist es eben so.


    Ja, ärgerlich ist es, wenn man sich drauf verlässt und dann ohne was dasteht (wie jemand mit dem Schneeanzug schrieb), aber wenn man die Erfahrung mehrmals gemacht hat, weiß man daß man sich doch auf sich verlassen muss und alles andere halt "Bonus" ist - der kommt oder auch nicht. Schade aber auch da - ist halt so.


    Wir entscheiden anhand unserer Prioritäten, was mir mit unseren Ressourcen (finanziell, zeitlich...) tun, andere anhand ihrer Prioritäten über die ihre Ressourcen..

    Ist manchmal nicht leicht auszuhalten, aber ich glaube, das geht unseren Eltern mit uns nicht ja anders... Und wird uns mit unseren Kindern, wenn sie älter werden, auch nicht anders gehen, Und ihnen mit uns...


    Da wo es wirklich kollidiert, muss man Lösungen finden, idealerweise gemeinsam, wenn es nicht geht, für sich selbst.


    Nicht immer einfach, aber irgendwie gehört es wohl auch zum "erwachsen werden" dazu, dem anderen SEIN "erwachsen sein" zuzugestehen ... Das ist mir lange Zeit ziemlich schwer gefallen...

  • Vielleicht hilft hier auch der Perspektivwechsel - wie wäre es für mich, wenn ich mal ein Enkelkind habe und diesem etwas mitbringen möchte, was ich einfach schön und passend finde - und dann wird es mir von den Eltern (also meinen Kindern/Schwiegerkindern) verboten. ich wäre glaube ich ziemlich traurig .. und denk deshalb auch, das ist es nicht wert.

  • Hallo,


    In einem liebevollen Setting werden (die meisten) Kinder sicher auch durch (zu) viele oder unpassende Geschenke allein keine habgierigen, berechnenden Egoisten - übertrieben ausgedrückt.

    Vielleicht stimmt das für die meisten Kinder. Vielleicht wäre meine Tochter tatsächlich von selbst von diesem Trip wieder runter gekommen? Vielleicht war ich zu ungeduldig. Aber die Anzeichen in diese Richtung waren so deutlich, dass es mir zu heftig wurde. Wenn ich nur zu ungeduldig war hatte ich aber zumindest perfektes Timing, denn bis heute wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dass es nur eine Koinzidenz gewesen sein könnte und keine Korrelation #weissnicht


    Ich kenne dein Kind nicht und erst recht nicht euer "gesamtes Setting". Wie es gewesen wäre, hätte es nie großartig Geschenke gegeben oder wie es sich entwickelt hätte, ohne einzugreifen, wird keiner wissen. :)


    Wie gesagt, meine Erfahrung ist, daß viele Kinder ganz unabhängig von den Voraussetzungen eine "Sammelphase" durchmachen und daß "haben wollen", nachfragen, einfordern, Nein aushalten ... dazugehört. Bei den einen mehr, bei den anderen wenige, aber irgendwie gehört es zum Lernprozess dazu, genau so wie "behalten vs. teilen" usw.


    Und natürlich darf man entscheiden: ICH mache es nicht so, bei MIR gibt es XY nicht. Oder nur manchmal. Und natürlich darf man auch mit Schenkern reden, wenn man es zu viel findet. Idealerweise findet man einen Konsens. Wenn nicht, ist halt die Frage auch, wie die Beziehung aller Beteiligten ist, ob z.B. ein Verbot da mehr kaputt als gut macht usw.

    Da spielt einfach zu vieles rein, als daß es eine reine "Aus A folgt B"-Sache wäre. Danke ich zumindest.


    Am Ende macht es jeder so, wie es sich für die eigene Familie in der aktuellen Situation richtig anfühlt. Ich wünsche mir im Rückblick, ich wäre "weicher" gewesen, gelassener, entspannter, weniger besorgt ums "Prinzip", zumindest in meinem Denken (gesagt hab ich meistens nicht so viel). Aber das sind halt nur meine eigenen Erfahrungen mit meinen Kindern bei anderen ist es anders...

  • Hallo,


    Vielleicht hilft hier auch der Perspektivwechsel - wie wäre es für mich, wenn ich mal ein Enkelkind habe und diesem etwas mitbringen möchte, was ich einfach schön und passend finde - und dann wird es mir von den Eltern (also meinen Kindern/Schwiegerkindern) verboten. ich wäre glaube ich ziemlich traurig .. und denk deshalb auch, das ist es nicht wert.


    ich habe durch meine Erfahrungen und vor allem durch viele Jahre Forum gelernt, daß ich da seeeeehr vorsichtig sein werde,. Auch was Schwiegertöchter oder Schwiegersöhne angeht (dazu gibt es ja auch regelmäßig Stränge über "furchtbare" Geschenke...)

    DEN Fehler will ich mal nicht machen, ich werde nachfragen und wahrscheinlich auch nur zu festgelegten Anlässen schenken.


    Aber ich bin sicher, ich werde andere Fehler machen, vermutlich jede Menge. Oder vielleicht sagen meine Kinder mal: Schade. daß die Oma/Mama/Schwiegermama Trin nie einfach so selber mal Geschenke aussucht, sondern immer nachfragt, was wir für uns/fürs Kind haben wollen. Die andere Schwiegereltern/Großeltern haben immer so tolle eigene Ideen und die denken auch zwischendurch mal ans Kind, wenn sie was nettes sehen und schenken dann einfach so was. Macht nix wenn es mal nicht so passt, aber sie meinen es ja lieb ...."

    #zwinker

  • Parasol: ich stimme Trin zu. Und würde noch ganz doll gucken, was imo der antrieb für Menge und Art der Geschenke ist.

    Und was genau mein Problem damit ist.

    Hier kommen von einer Seite teilweise ganz und gar fürchterliche Sachen, die aber mit viel liebe ausgesucht werden. Ich werde die Seite, die da auch etwas empfindlich ist, ganz sicher nicht frustrieren, indem ich das deutlich ablehne. Vorsichtige Hinweise vielleicht oder genaue wünsche, je nachdem. (Ja, sind Wünsche, keine Bestellungen. Aber wenn eine Ausführung heiss erwünscht ist und die andere abgelehnt, dann doch lieber gar nichts oder was ganz anderes.)

    Die andere Seite mag lieber klare Wünsche oder tauscht um, als dass Geschenke umsonst geschenkt werden. Die kauft auch eher weniger, dafür qualitativ hochwertig.

    Und von einer Seite kam auch mal pure Masse, viel und billig. Da habe ich was gesagt, das war so viel, dass die Kinder überfordert waren. Das wurde zum Glück akzeptiert.

    Ich würde dafür keinen Streit anfangen, sondern je nach Einschätzung drüber reden, lösungsorientiert, oder Sachen auch wegsortieren.

    (Über das "Bloss nichts sagen, einfach weggeben" stolper ich total, da wäre ich als schenkende total traurig, wenn das irgendwann rauskäme.)



    Obstsalat: Da ist wohl der Blick aufs Kind wichtig - hier sind die grosseltern, die mehr schenken, nicht die, die mehr gemocht werden. Und die Kinder wissen sehr gut, von wem sie was erwarten können.

    Und die Frage nach dem 2. Adventskalender heisst doch nicht, dass das Kind da versaut ist - das ist vielleicht einfach auch die Frage nach "erkläre mir die welt". Hier hat in solchen Situationen oft eine Erklärung geholfen. Und dann wurde mir das später immer wieder zurück erklärt.

    Wenn sie wissen, dass es von xy immer was zur Begrüßung gibt, dann erwarten sie das auch, klar. Aber wissen oder lernen sehr gut, dass das von anderen anders ist.

    (Du meinst auch Kausalität und nicht Korrelation, richtig?)

  • Ich bin dem lieben Gott auf Knien dankbar, dass es eine Oma gibt, die ständig Klamotten anschleppt.


    Meine eigene Mutter kenne ich nur vollgesoffen und voller Tabletten.


    Wenn dir die Sachen nicht gefallen, geb sie weiter oder in den Kleiderladen. Gibt genug Menschen, die es mit Kusshand nehmen.

    Was bleibt, sind die Erinnerungen...
    schlaf gut, schlaf ruhig
    Ich werde dich nie vergessen und immer vermissen

    1976-2003-2013


    »Das Staunen ist der Anfang der Erkenntnis.«
    ― Platon

  • Klettermax: Das kann ich total gut verstehen.

    Puh, Geschenke sind schon ein Thema - ist ja irgendwie auch spannend, dass da so viele andere Themen mitschwingen - eigene Erwartungen, Erwartungen der Kinder, der schenkenden Großeltern - und gerade dadurch doch ist das ja auch ein gutes "Lernfeld" für Kinder zum Thema "zwischenmenschliches Verhalten". ich bin mir ziemlich sicher, dass auch die Kleinen schon bald ziemlich genau beobachten: Wie gehen die Erwachsenen eigentlich damit - und miteinander - um? Gibt es da viele Enttäuschungen, Unzufriedenheit, Erwartungen, vielleicht sogar den Wunsch, Vorschriften zu machen, wie sich die Großeltern verhalten sollen? Und das ist doch eigentlich ein produktives Thema, auch für Kinder.

    Bei meinen eigenen Enkeln - falls ich mal welche haben sollte - werde ich mit Geschenken auch sehr vorsichtig sein und auf jeden Fall nachfragen/im Gespräch bleiben. Das Nette an Geschenken finde ich allerdings auch immer den Überraschungseffekt, das Unerwartete, das passiert, wenn man etwas verschenkt/geschenkt bekommt, auch für uns als Eltern - den Teddy, der hier mal von der Oma einfach so mitgebracht wurde (also ohne das mit uns abzustimmen). Die Schokolade, die der Opa plötzlich aus seinem Hut "zauberte". Sowas mag ich halt auch, dieses Spielerische, das Schenken haben kann, völlig jenseits von "pädagogischem Nutzen" oder "sinnvollem Geldausgeben". Dazu gehört halt auch immer ein bisschen das Risiko - passt es, mag das Kind das? (Der superteure Steiff-Teddy wurde hier z.B. vom dreijährigen Kind in hohem Bogen weggeschleudert und nie bekuschelt, was die Oma zum Glück mit Humor genommen hat - das Geschwisterkind dagegen hat dann später viel mit dem Teddy gespielt). Aber einen Perspektivwechsel finde ich persönlich für mich - gerade für solche Konflikte mit den Großeltern/Verwandten - immer auch hilfreich. Es kann dem Ganzen auch seine Wichtigkeit, die Schwere nehmen. Die allermeisten Großeltern wüschen sich einfach eine schöne Beziehung zu ihren Enkeln und geben sich viel Mühe, dies - nach ihren eigenen Möglichkeiten und Ideen - auch praktisch umzusetzen. Und das - auch wenn die Art und Weise, wie das versucht wird (z.B., indem viel Geld ausgegeben wird), einem selbst vielleicht eher unangenehm oder fremd ist - ist dann ja auch eigentlich wieder total anrührend und schön.

    Geschenkte Sachen weggeben - damit habe ich selbst kein Problem. Der Beschenkte hat kein "Anrecht" auf ein passendes Geschenk, der Schenkende hat aber auch kein Anrecht darauf, dass sein Geschenk benutzt wird. Ich selbst würde die Sachen allerdings immer so weggeben, dass die schenkende Oma das nicht mitkriegt - also z.B. ein halbes Jahr später, wenn die Klamotten sowieso zu klein wären.

  • Meine Mama freut sich immer darüber, wenn ich ihr berichte, dass die Kinder sich über die von ihr ausgesuchten Geschenke (fast) immer sehr freuen.

    bei meinen Neffen und Nichten gibt es entweder ganz präzise Wünsche, oder aber die Eltern besorgen Geschenke, die Oma bezahlt es (in vorher abgesprochenem finanziellen Rahmen). Das ist auch völlig ok, aber mehr Spass macht es ihr halt, wenn sie selber was ausdenken kann.


    Als sie klein waren, hat sie auch gern Kleidung geschenkt - schon als dreijähriger hat unser Sohn dann ausdrücken können, ob es ihm gefällt oder nicht - die direkte Rückmeldung wurde dann mit Humor aufgenommen und ggf. das Teil umgetauscht..


    lg martita

  • Ich habe eine Spielzeugflut erwartet und nichts sinnvolles beim thread Titel.

    Ich habe ebenfalls viel second hand gekauft und da war überdurchschnittlich viel ernstings zeug dabei, weil das sehr langlebig ist.

    Und ich habe das für meine kinder auch gerne neu gekauft, weil es erschwinglich ist.

    Deine Ausdrucksweise ist furchtbar.

    Wenn du sonst keine Sorgen hast kann ich nur sagen : herzlichen Glückwunsch #super

  • Tut mir leid, ich habe nun nur die erste Seite gelesen.

    Ich hatte auch eine Geschenke-Omi. Meine Eltern fanden es nervig und furchtbar und demnach gehen meine Kinder nun komplett leer aus. Na ja, drei Tage vor Geburtstag und Weihnachten rufen sie an und wollen schnell noch wissen, was sie schenken können. Oder sie drücken 20€ in die Hand.


    Ich finde die Geste einfach sehr lieb und verstehe, dass die Großeltern auch Spaß daran haben, die Sachen auszusuchen. Das macht ja auch Freude - und es ist ihr Geld.

    Mein Rat wäre: Nehmt die Sachen, lasst zu klein werden, was gar nicht gefällt - aber vielleicht ist ja doch mal was Nettes dabei. (Ich habe in der Kleinkindzeit z.B. sehr gern bei Ernstings gekauft, die haben nämlich im Gegensatz zu vielen anderen auch für Jungs kunterbunte Sachen und viel Neutrales - und bei Krabbelkind ist die Jogginghose von Ernstings auch nicht schneller oder langsamer durchgescheuert als die von JakoO.)

    Spätestens im Kindergarten braucht ihr eh eine gut ausgestattete Tasche an Wechselsachen, dafür kann man solche Stücke, die man nicht so gern mag, gut hernehmen, denn normalerweise sieht man die ja erst wieder, wenn man sie austauscht, weil die Größe zu klein geworden ist.

    ... wartet auf: Impfung - Chip - Morgellon-Entwurmung.

  • Wir haben schon ab und zu was gesagt.

    Zum Einen wenn zB beim Kleidungskauf durch die Großeltern die Neurodermitis des Kleinkindes woderholt ignoriert wurde (es konnte wirklich nur Baumwolle getragen werden, sonst wurde es schlimmer).

    Oder wenn alle vier Wochen mehrere Spielzeug-Geschenke mitgebracht wurden, so dass das einfach ausuferte.


    Wir verstehen schon auch die Großeltern, es macht halt Spaß süße Babysachen zu kaufen oder Spielzeug.


    Die Großeltern müssen aber auch uns verstehen - wir haben leider nicht unendlich viel Platz für Spielzeug.


    Also ist es immer ein austarieren und ab und zu dran erinnern, wenn es doch mal etwas viel war.


    Aber am Ende denke ich oft: es sind Luxussorgen. Lohnt nicht sich zu ärgern.

  • Deine Ausdrucksweise ist furchtbar.

    Wenn du sonst keine Sorgen hast kann ich nur sagen : herzlichen Glückwunsch #super

    Hast du nur den Anfang oder auch meine anderen Beiträge gelesen?


    Ich bin noch nicht so lange hier im Forum aber ehrlich gesagt schrecken mich solche Aussagen ab, hier nochmal etwas zu schreiben oder zu fragen. Offensichtlich ist nur Hilfe bei existentiellen Problemen erwünscht? Oder gibt es irgendwo für mich nach lesbare Regeln, welche Fragen erlaubt sind und welche nicht? Was bei mir dann aber die Frage aufwirft, woher dann die vielen Plauderthemen "Ich brauche einen neuen Staubsauger" und ähnliches kommen?

  • Parasol

    Wenn Du kannst, nimm es Dir nicht zu Herzen, manche Antworten. Ich hatte vor einiger Zeit etwas ähnliches gefragt und auch ziemlich Gegenwind bekommen. Es scheint ein sensibles Thema zu sein und da hat es dann irgendwie immer ein paar Antworten von Leuten, die ihr eigenes Päckchen zu tragen haben.

    Meist mobil im Forum. Bitte um Entschuldigung für Kürze und Tippfehler.

  • Ich kann dich jedenfalls verstehen. Oft transportieren Geschenke ja noch einen Subtext, den andere nicht nachvollziehen können. Meine Exschwiegermutter hat es jedenfalls immer wieder geschafft, mir mit ihren Geschenken fürs Kind ihre Meinung zu offenbaren, dass ich alles total falsch mache. Wer gemein sein will, schafft das selbst mit Blumen.