Tochter hat Haarausfall

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  • Ihr Lieben

    Unsere 14 Jährige hat Haarausfall. Ihr Mittelscheitel ist in den letzten Monaten deutlich breiter geworden.

    Internetrecherche ergab diffuser Haarausfall oder erblich bedingter Haarausfall.

    Was sollen wir machen, wie vorgehen! Mir dreht sich der Kopf. Zu welchem Arzt zuerst? Was muss abgeklärt werden?

    Meine arme Maus#crying sie ist erst 14 Jahre alt.

    Mandragora
    mit Sonnenschein 07, Kuschelbär 10, Zwerglein 14, kleine Bohne 20

  • Hallo,


    meine Tochter hatte das auch, ist aber drei Jahre oder so her. Wir waren bei einer Hautärztin, ggf. hätte die uns weiter in die Endokrinologie geschickt. Sie hat z.B. den Eisenwert gecheckt und ein Blutbild überhaupt gemacht.


    Sie sagte, dass Kinder/Jugendliche durchaus sowas wie eine "Mauser" :) haben können.


    Meine Tochter hat danach welligeres Haar bekommen, was phasenweise spannend aussah, da das verbliebene Haar ja noch glatt war. Jetzt hat sie wieder so dickes Haar wie vorher. Der Haarausfall hörte einfach auf und die Borsten wuchsen nach. Mittlerweile sieht man davon gar nichts mehr, bzw. man sah sehr schnell, als die Haare nachwuchsen, nichts mehr.


    Ich würde mir keine zu großen Sorgen machen, es aber dennoch abklären lassen.


    #haare

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    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!


    Schokolade löst keine Probleme. Aber das tut ein Apfel ja auch nicht.

    Als die Vielfalt ging, entzündete die Einfalt ein Freudenfeuer.

  • Die arme! Ich hoffe, es lässt sich schnell auf einen einfach abstellbaren Grund zurückführen. Mein Weg ginge zunächst zum Kinderarzt/Kinderärztin und dann, je nachdem, wahrscheinlich zur Hautärztin/Hautarzt.

  • Mein Sohn hatte das letztes Jahr ganz stark über mehrere Wochen.

    Bei ihm lag es daran, dass er etwa 3 Monate davor sehr krank war. Er hatte Influenza und etwa eine Woche richtig hohes Fieber - in solchen Phasen stellt der Körper wohl auf nur noch lebensnotwendige Vorgänge um und vernachlässigt zB sowas wie das Haarwachstum. Die Konsequenz spürt man dann ein paar Monate später... hört aber auch von alleine wieder auf.
    War deine Tochter vielleicht auch in den letzten Monaten mal richtig krank oder hatte eine OP?

  • Das hatte ich, als meine Schilddrüse nicht gut eingestellt war. Hormone abklären finde ich wichtig.

  • Ich würde es auch abklären lassen, mir aber erstmal keine großen Sorgen machen.

    Es kann vielfältige Ursachen haben.

    Kopfhautpilz ist wohl relativ häufig, Eisenwert zu niedrig, Vitamin D, B Vitamine... Kann alles ursächlich sein.

    Das Problem ist, wenn man es bemerkt, muss die Ursache behoben werden und dann dauert es ja noch, bis die Haare nachwachsen.

    Ist ein bisschen blöd, aber geht vorbei.


    Alles Gute für deine Tochter.


    Lg Erised

  • Schilddrüse oder Stress/Krankheit vor ca. drei Monaten (wie kirmesbunt sagt). Letzteres wurde mir vom Hautarzt erklärt, als mir ein Vierteljahr nach Abgabe der Dissertation die Haare ausfielen ;)

  • Mein Sohn hatte das letztes Jahr ganz stark über mehrere Wochen.

    Bei ihm lag es daran, dass er etwa 3 Monate davor sehr krank war. Er hatte Influenza und etwa eine Woche richtig hohes Fieber - in solchen Phasen stellt der Körper wohl auf nur noch lebensnotwendige Vorgänge um und vernachlässigt zB sowas wie das Haarwachstum. Die Konsequenz spürt man dann ein paar Monate später... hört aber auch von alleine wieder auf.
    War deine Tochter vielleicht auch in den letzten Monaten mal richtig krank oder hatte eine OP?

    Exakt so war es bei meinem großen auch... er hatte ebenfalls sehr schwer Influenza und dann ein paar Monate später Haarausfall. Die KiÄ sagte es so wie kirmesbunt oben schreibt.

    LG
    von Miramis mit Pata (2006) und Pon (2009)

  • Oh, mein Thema. Ich hätte 5 Jahre lang Haarausfall, sah wirklich arg gerupft aus und habe weinend vor diversen Ärzten gesessen, die mir zT Hypochondrie nachgesagt haben und meinen Vitamin D Mangel einfach nicht gesehen haben, obwohl der Wert mit abgenommen wurde. Das hat mein Vertrauen in Ärzte ziemlich nachhaltig gestört..


    Wie auch immer, die 3 Monate würden hier ja schon erwähnt, und Eisen- oder Vitamin D Mangel zählt zu den häufigsten Ursachen.

    Wenn das mit der Krankheit nicht zutrifft: Hat sie recht frisch ihre Tage? Dann würde ich ja einfach direkt schon Tardyferon supplementieren, wenn das für 14jährige geht, und auch Vit D geben um den Leidensweg bzw die Leidenszeit abzukürzen, falls es eines von beiden ist. (Es muss ja ein Speicher aufgefüllt werden, danach wächst es erst wieder, bei Eisen kann das echt dauern.)

    Bei Blutabnahmen den Ferritinwert mitmachen lassen, die Ärzte hätten ohne meinen Hinweis bei mir nur den Eisenwert ausgewertet, der ist nicht aussagekräftig.

    Schilddrüse checken ist auch gut.


    Und ja, ich würde tatsächlich direkt dieses große Programm fahren, weil die Haare echt so wichtig sind, das kann richtig an die Substanz gehen, wenn das so ausdünnt. #crying

  • Das muss, wie einige Vorschreiberinnen schrieben, nichts von Dauer sein (sollte aber gleichwohl abgeklärt werden, denn da kann sich auch was Größeres hinter verbergen). Also es muss nicht die Haarwurzel abgestorben sein, wie das bei dauerhaftem Haarausfall der Fall wäre.


    Ich hatte das mit 16 auch, ich war sogar fast völlig kahl. Vorausgegangen war dem eine schwere Epstein-Barr-Infektion über 6 Monate akuter Krankheitsphase - als es mir schon wieder besser ging, fielen die langen Haare....


    Der Punkt ist, die Haarwurzeln müssen nur eine kleine Weile einfach keine Power zum Wachsen haben. Irgendein Mangel (und zwar kein ganz Kleiner, denn es ist zweifellos ein Alarmzeichen), als Folge oder Ursache einer Notzeit des Körpers wegen Erkrankung. Dann wächst aus der Haarwurzel quasi eine Lücke und zwei, drei Monate später fallen die alten Haare aus. Die Neuen sind dann schon unterwegs.


    Ich wünsche euch, dass ihr das schnell klären könnt, würde aber entgegen meinen Vorschreiberinnen vor Befund erstmal nicht irgendwas hochdosiert in Eigenverantwortung supplementären, weil das u.U. auch kontraproduktiv sein kann bzw. den Befund erschwert.

    तत् त्वम् असि

  • Hier auch bekannt, bei mir nach stärker Gewichtsabnahme. Ebenfalls 3 Monate nach Beginn des Mangels, 3 Monate später sah man dann die nachwachsenden Flusen.

    Ich würde zusehen, dass beim Endokrinologen alle Werte gecheckt werden.

  • Ich danke euch für die vielen Antworten.

    Krank war sie nicht.

    Die Regel hat die seit über einem Jahr.

    Ich muss mir dann alles noch mal in Ruhe durchlesen. Die Jüngsten sind schon wach und wuseln um mich rum.

    Mandragora
    mit Sonnenschein 07, Kuschelbär 10, Zwerglein 14, kleine Bohne 20

  • Ich kenne das auch von der Schilddrüse. Ich hatte plötzlich so massiven Haarausfall, dass ich Horror vorm Duschen und Haare kämmen hatte#crying, weil ich echt Strähnen Haare verloren hatte.Bei mir ging das etwa 5 Monate nach der Geburt los, da die Homonumstellung anscheinend die Schilddrüse nochmal richtig getriggert hat.

    Also ich würde wie meine Vordchreiberinnen mal auf Mängel und unbedingt Schilddrüsenwerte/Hormone testen lassen!

  • Ich hatte das bevor meine Schilddrüsenunterfunktion erkannt wurde, nach der Influenza und jetzt vor kurzem nach durchgestandener Coronainfektion.

    Ich hab mich jedes Mal so schlecht gefühlt und saß ziemlich verzweifelt bei meiner Ärztin, aber bis jetzt sind die Haare immer wieder nachgewachsen.

    Alles Liebe für deine Tochter

    Liebe Grüße von Sophia mit 05/03 und 07/09 und 06/15

  • Unsere Tochter hatte das auch in dem Alter, erst drei Jahre später wurde nach einem Arztwechsel festgestellt, das sie eine Schilddrüsenunterfunktion hat, kombiniert mit einem Vitamin D-Wert von 4 und einem leeren Eisenspeicher . Da hatte sie natürlich noch heftigere, zusätzliche Symptome. Aber angefangen hatte alles mit Haarausfall und extrem trockener Haut.

    Was bin ich unserem alten Arzt auf die Füße getreten 😞. Laut ihm war das Blutbild immer ok...rückblickend weiß ich, das er nie alle Schilddrüsenwerte untersucht hat und auch nie nach dem Ferritin. Ich drücke euch die Daumen, das euer Arzt da offener ist!

    Kinder brauchen Schatzsucher und keine Fehlerfinder :)

  • L. hat auch sehr mit wenig Haaren zu tun, wobei das bei ihm ja die Chemo als Ursache hat. Bei der letzten Therapie hatte er gar keine Glatze, aber die Haare sind trotzdem mittlerweile sehr dünn. Mir wurde von verschiedenen Stellen goldene Milch empfohlen, er verweigert die aber und meint, dann eben lieber flusige Haare als "sowas widerliches" zu trinken. Er ist aber auch mit kurzen Haaren und Iro glücklich, von daher ist es mir Wurscht. Für deine Tochter wäre das aber vielleicht eine Idee. Ärztlich abklären lassen würde ich die Ursache allerdings trotzdem, aber dazu kamen ja schon genügend Tips

    J. *7/2009 L. *1/2012 M. *8/2016

    Sie haben gewonnen: Brokkoli n015.gif

    "so gut wie es früher war, ist es früher nie gewesen" Hermann van Veen

  • Schilddrüsendysfunktion, Eisenmangel und stattgehabter Infekt sind bei gesunder KOpfhaut (nicht gerötet, nicht schuppend, nicht juckend) die häufigsten Ursachen für diffusen Haarausfall und sollten abgeklärt werden.

    Erblich bedingter Haarausfall mit 14 wäre eine absolute Rarität und hab ich in 20 Jahren ärztlicher Tätigkeit und sehr vielen Haarpatient*Innen noch nie gesehen- das zur Beruhigung.

    LG Doanka

  • ich habe euch gelesen und bin dankbar für jeden Beitrag!!! ich komme aber grad nicht zum Antworten.

    Mandragora
    mit Sonnenschein 07, Kuschelbär 10, Zwerglein 14, kleine Bohne 20

  • doanka und alle alle anderen. Ich bin soso froh zu lesen, wie optimistisch ihr seit.


    es gibt leider noch einen Hintergrund. Ich musste jetzt etwas überlegen ob und wie und was ich hier schreiben soll.

    Ich wurde als als Jugendliche Zeugin eines Verbrechens.

    Achtung Trigger:

    Ich war danach schwer traumatisiert. Und knapp 1 Jahr später so mit 17 bekam ich Haarausfall.

    Ich war beim Hausarzt, beim Hautarzt, bei irgend einem Spezialisten und alle sagten entweder es sei psychisch weil ich noch traumatisiert sei, man könne nichts machen oder ich solle nicht nach dem Warum fragen.

    Ich war dann so verzweifelt, dass ich mir eine Perücke gekauft habe und seither trage ich Perücken, weil meine Haare nie wieder normal wurden.

    Und jetzt sehe ich meine Tochter und könnte weinen. Ich habe schreckliche Angst, dass sie es von mir geerbt hat, dass mein Haarausfall nie psychisch war. Meine Gedanken drehen sich im Kreis.

    So jetzt habe ich es aufgeschrieben und schicke es ab.

    Mandragora
    mit Sonnenschein 07, Kuschelbär 10, Zwerglein 14, kleine Bohne 20