Kleinkind 21 Monate nachts Abstillen, tags weiter stillen + Langzeitstillen Rückversicherung

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  • Hi liebe Raben,

    ich brauche mal ein paar Gedanken von euch.

    Wie wohl aus der Überschrift zu lesen ist stillen wir noch. Auch noch ziemlich viel. Sie isst zwar auch regelmäßig, aber oft wenn sie nach Milch fragt, wird alles stattdessen angebotenene Essen sehr energisch abgelehnt. Aber eigentlich stört mich dass stillen tagsüber auch gar nicht, das ist eher der Punkt wo ich gern ein bisschen Rückversicherung hätte, dass das normal und okay ist?

    Ich bin allerdings mittlerweile ziemlich ausgelaugt, vor allem schlafe ich schon länger ziemlich schlecht, was wiederum vor allem an den vielen Stillpausen nachts liegt. Wir schlafen übrigens im Familienbett und haben eigentlich auch nicht vor das bald zu ändern. Nach dem hinlegen abends zwischen 8.00 und 9.00 Uhr ist sie erst mal zwei bis vier Stunden ruhig und dann braucht sie bis morgens mindestens 3 Mal, oft auch öfter die Brust. Und obwohl sie nicht immer große Mengen trinkt dabei, geht auf jeden Fall nichts anderes als die Brust. Kein streicheln, beruhigendes Reden, singen... Wir haben mal eine Nacht versucht dass sich der Papa kümmert, und es war der Horror, gab so viel Geschrei dass ich dann doch wieder ins Bett kam. Ich kann halt auch nur ins direkte Nebenzimmer umziehen, da hör ich dann auch alles und kann auch nicht schlafen und hab Mitleid. #hmpf

    Ich überlege halt nachts abzustillen, tags aber nicht. Wie sind eure Erfahrungen oder Gedanken dazu?

  • ich hab es bei allen dreien umgekehrt gemacht, also tagsüber abgestillt und nur noch nachts/ zum einschlafen Milch, das war für mich irgendwie einfacher.

  • Hmm das klingt wie mein Sohn. Aber heute wie damals glaube ich er brauchte ganz besonders viel Nähe und dazu hat ihm die Milch einfach am besten gut getan. Die Nächte waren trotzdem nicht so toll aber immerhin stets sehr kuschelig. Hast du denn schon alles optimier für das nächtliche Stillen? Je besser das im Halbschlaf klappt, desto besser für dich. Mein Sohn ist aber glücklicherweise beim Stillen stets wieder eingeschlafen, da war ich sehr dankbar dafür. Ist das bei deiner Tochter auch so oder musst du sie danach noch in den Schlaf begleiten?

    mit zwei Jungs (2010 und 2012) schon lange nicht mehr mit tapatalk unterwegs aber endlich wieder mit laptop im Forum

  • Ich hab mit etwa 1,5 nachts abgestillt. Schön war es nicht, aber ich wollte wirklich nicht mehr. Kann es deshalb aber nur so halb empfehlen.

    Tagsüber hab ich dann noch ein bisschen länger gestillt, aber das hat sich dann von selbst irgendwie ausgeschlichen, dass mein Kind immer weniger wollte und es dann glaube ich auch für uns beide OK war, dass es dann einfach vorbei war.

  • ich hab es bei allen dreien umgekehrt gemacht, also tagsüber abgestillt und nur noch nachts/ zum einschlafen Milch, das war für mich irgendwie einfacher.

    Ja ich stelle mir das auch irgendwie einfacher vor so rum, aber es fühlt sich irgendwie doof an. Weil es für mich tagsüber eigentlich noch schön ist und nur nachts nervt...

    Hast du denn schon alles optimier für das nächtliche Stillen? Je besser das im Halbschlaf klappt, desto besser für dich. Mein Sohn ist aber glücklicherweise beim Stillen stets wieder eingeschlafen, da war ich sehr dankbar dafür. Ist das bei deiner Tochter auch so oder musst du sie danach noch in den Schlaf begleiten?

    Ich dachte ich hab schon alles optimiert, wie hast du es für dich optimiert, irgendwelche Tipps? Ich werde bis jetzt leider immer richtig wach davon und kann nicht so schnell wieder schlafen. Murmelchen schläft dadurch tatsächlich weiter und wird nicht richtig wach. Außer eben, wenn sie die Brust nicht kriegt. Manchmal muss ich das machen, weil meine Brüste auch regelmäßig weh tun, ich glaube meist wegen Micro-Verletzungen an denen dann die Zähne scheuern. Und manchmal auch Zyklus bedingt glaube ich. Dann ist es auf jeden Fall auch super anstrengend.

    Ich merk schon, wahrscheinlich ist nachts Abstillen keine gute Idee. Aber wie komm ich bloß zu mehr Erholung und besserem Schlaf? #hmpf

    Tagsüber schlafen ist irgendwie keine Lösung, hilft nicht mich erholter zu machen oder abends besser durchzuhalten, aber ich fühle mich matschig nach dem Aufwachen.#hammer

  • Ich habe die Tochter nachts mit 18 Monaten abgestillt, und tagsüber stillten wir, bis sie dreeinhalb war (wenns nach ihr ginge, würde sie vermutlich heute noch stillen ;) . Das Abstillen war kein Spaß und es hat einige Nächte gedauert, bis sie es akzeptiert hat. Ich habe das mit ihr allein ausgemacht (also ohne Papa), das schien mir richtiger - ich wollte ja auch noch für sie da sein


    Ich kann dir berichten, wie ich es gemacht habe: Ich habe mir einen festen Zeitraum gesetzt, an dem ich nicht stillen wollte. Zunächst war das nicht die ganze Nacht, sondern zunächst von 10 bis 2. Das Tochterkind hat alle einandhalb Stunden gestillt, natürlich war da viel Wunsch von ihr in der Nacht... aber da ich für mich selbst so klar hatte, dass ich nachts abstillen wollte, ging das auch. Ich habe ihr immer wieder erklärt, die Brüste schlafen - wir schlafen jetzt auch, und morgen, wenn es wieder hell wird, sind auch die Brüste wieder wach. Die Trauer, die das ausgelöst hat, habe ich versucht, mit viel Kuscheln auszugleichen... das ging nicht so besonders gut, aber es ging irgendwie. In der nächsten Nacht hab ich den Zeitraum etwas erweitert, danach noch mehr, und nach einer Woche war das Thema ausgestanden, und, tatsächlich, mein Ständig-wach-Kind schlief jetzt mehrere Stunden am Stück, und auch ohne Brust wieder ein, es war ein Segen. Trotzdem war es hart, und ich wäre sicher eingeknickt, wenn ich nicht gute Gründe gehabt hätte.

  • MurmelchenMama ich meinte so Sachen wie Schlafanzug mit Stilloberteil oder Knöpfen, im Liegen stillen ohne dass man sich für die andere Brust umdreht, ein wenif Licht im Schlafzimmer dass man keins extra anmachen muss.


    Angeknabberte Brustwarzen sind fies. Hoffentlich hat deine Tochter den Dreh bald raus

    mit zwei Jungs (2010 und 2012) schon lange nicht mehr mit tapatalk unterwegs aber endlich wieder mit laptop im Forum

  • Liv Ist das quasi das hier, Abstillen nach Gordon? Das hab ich mir nämlich jetzt abgelesen und ins Auge gefasst für eines Tages, weil wir hier ja auch so ne anstrengende Nachtsituation haben, allerdings ist meine Maus ja erst 9 Monate alt, weswegen ich diesen Weg bisher noch nicht in Betracht ziehe.


    Ich setz mich hier auf jeden Fall mal dazu MurmelchenMama , dann kann ich aus deinem Weg vielleicht schon was für mich mitnehmen :)

  • Ich finde das völlig normal, wenn sie noch so viel stillen mag. Zumal Du ja sagst, dass sie auch isst, und ich nehme an, dass sie auch sonst gesund ist.


    Kannst Du evtl. etwas daran ändern, dass Du wach wirst, wenn sie stillen will nachts? Musst Du Dich irgendwie aufsetzen dafür?

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    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!


    Schokolade löst keine Probleme. Aber das tut ein Apfel ja auch nicht.

    Als die Vielfalt ging, entzündete die Einfalt ein Freudenfeuer.

  • Oh, mein Thema... Spookje ist gerade ein Jahr alt geworden, und so langsam denke ich auch am abstillen rum. Mir geht es ein bisschen wie dir, MurmelchenMama - wenig Schlaf, Schmerzen... mit dem Unterschied dass sie tagsüber praktisch gar nicht mehr stillen will.

    Aber ich hab gehörigen Respekt vor dem, was da alles so passieren wird auf dem Weg zur Akzeptanz. Also vor der Trauerarbeit, die ich ja irgendwie auffangen möchte - was ich mir im übernächtigten Zustand gar nicht so wirklich zutraue...

    Also ich lese auch mal mit und wünsche dir, dass du einen guten Weg für euch findest.

    Ich kann gut verstehen dass es dir ein bisschen reicht, wenn es teilweise schmerzhaft ist und du über so lange Zeit nicht genug Schlaf bekommst.

  • Liv Ist das quasi das hier, Abstillen nach Gordon? Das hab ich mir nämlich jetzt abgelesen und ins Auge gefasst für eines Tages, weil wir hier ja auch so ne anstrengende Nachtsituation haben, allerdings ist meine Maus ja erst 9 Monate alt, weswegen ich diesen Weg bisher noch nicht in Betracht ziehe.


    Ich setz mich hier auf jeden Fall mal dazu MurmelchenMama , dann kann ich aus deinem Weg vielleicht schon was für mich mitnehmen :)

    Ja, an Gordon hab ich mich für das nachts abstillen auch orientiert. Das finde ich vom Grundsatz her auch eine gute Methode. Aber irgendwann kam dann halt trotzdem einfach der Punkt, wo das Kind an die Brust will, aber man es nicht lässt und das löst dann großen Frust aus, den man aushalten muss. Hier hat mein Mann die ersten Nächte mit dem Kind geschaukelt und das war glaube ich auch ok so.


    Grundsätzlich finde ich es aber auch ganz normal, dass das Kind in dem Alter noch gestillt werden möchte. Aber man muss dann halt schauen, wie man selbst bei Kräften bleibt, wenn es so arg zehrt.

  • Liv Ist das quasi das hier, Abstillen nach Gordon? Das hab ich mir nämlich jetzt abgelesen und ins Auge gefasst für eines Tages, weil wir hier ja auch so ne anstrengende Nachtsituation haben, allerdings ist meine Maus ja erst 9 Monate alt, weswegen ich diesen Weg bisher noch nicht in Betracht ziehe.


    Ich setz mich hier auf jeden Fall mal dazu MurmelchenMama , dann kann ich aus deinem Weg vielleicht schon was für mich mitnehmen :)

    Hallo enfj-a :) Genau, Gordon habe ich mir als Vorbild genommen, es schien mir am machbarsten zu sein. Für uns hat es gepasst.

  • Ich habe meinen Großen auch nachts zuerst abgestillt und danach noch einige Monate tagsüber gestillt. Er war allerdings eher um 1 Jahr alt. Ich bin dafür tatsächlich einige Nächte ausgezogen in eine anderes Zimmer, Danach wieder ins Familienbett zurück. Bei uns hatte das wirklich den ersehnten Effekt, dass die Nächte deutlich ruhiger wurden und das Kind länger durchgeschlafen hat.

  • Ich hab Kind 2 mit 17(?) Monaten nachts abgestillt, gleichzeitig damit, dass ich aufgehoert habe, nachts wieder in den Schlaf zu tragen. Tagsueber hab ich weitergestillt.


    Schoen war das nicht. Drei Naechte lang hat er kaum geschlafen und (gefuehlt?) fast kontinuerlich gebruellt. Aber ich bin dennoch sehr froh, dass ich es so gemacht habe, das hat die Naechte mittelfristig ertraeglicher gemacht. Nachts stillen war viel unbequemer und unangenehmer als bei Kind 1, ich weiss auch nicht so recht warum.

  • Mir ging es beim großen Kind auch so, dass ich beim Stillen nachts wach war und auch nicht immer gleich wieder einschlafen konnte. Das ist echt zermürbend und kann man sich nicht vorstellen, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Beim zweiten Kind geht es jetzt plötzlich - das als Ausblick. #ja


    Trotzdem mag ich als einen Ansatzpunkt vorschlagen, dass du schaust, ob du das nächtliche Stillen noch bequemer machen kannst. Bei mir macht einen großen Unterschied, dass ich jetzt in der Seitenlage stillen kann. Mit meinem Großen ging das einfach nicht.


    Bei meinem Großen war der erste Vorbereitungsschritt zum nachts Abstillen, dass wir beim Bett gehen Stillen und Einschlafritual entkoppelt haben; Stillen auf dem Sofa und danach Bettprogramm mit Papa.


    Später haben wir uns die Nacht aufgeteilt in zwei Schichten (22-2 Uhr und 2-6 Uhr), so dass ich immerhin schon mal 4h am Stück schlafen konnte. Etwas einfacher war es, wenn der Papa dann ab 2 Uhr sagen konnte: es gibt wieder Milch, wenn es hell ist. Aber das haben wir immer mal wieder getauscht. Mein Mann hat bei Bedarf Wasser angeboten, das war aber bald gar nicht mehr nötig.


    Ah ja, dazwischen gab es noch eine Phase, in der ich meinen Mann darum gebeten habe, das nächste Auswachen zu übernehmen und mir das Kind fürs übernächste Aufwachen wieder zu bringen.


    Unabhängig vom Abstillen hat der Große dann mit 2,5 angefangen, durchzuschlafen. Dabei hatte er seit Geburt auf jeden Fall bis 1,5 Jahre in den meisten Nächten alle 2h gestillt.

  • MurmelchenMama ich meinte so Sachen wie Schlafanzug mit Stilloberteil oder Knöpfen, im Liegen stillen ohne dass man sich für die andere Brust umdreht, ein wenif Licht im Schlafzimmer dass man keins extra anmachen muss.


    Angeknabberte Brustwarzen sind fies. Hoffentlich hat deine Tochter den Dreh bald raus

    Ja das mache ich schon alles. Trotzdem werde ich leider immer richtig wach#weissnicht

    Ja ich weiß auch nicht ob sie die anknabbert oder wie das mit den Verletzungen sonst passiert. #weissnicht


    Liv diese Gordon Methode klingt ja wirklich nach einem ganz guten Plan. Also nicht einfach, aber zumindest möglich... Vielleicht kann ich mich durchringen das so zu machen...

    Aber ich hab gehörigen Respekt vor dem, was da alles so passieren wird auf dem Weg zur Akzeptanz. Also vor der Trauerarbeit, die ich ja irgendwie auffangen möchte - was ich mir im übernächtigten Zustand gar nicht so wirklich zutraue....

    Das ist auch ein bisschen mein Problem. Es scheint auf jeden Fall schlimm zu werden und viel aufzufangen zu geben und ich bin auch nicht sicher ob ich dafür gerade genug Kraft habe. Teufelskreis...

    Ich finde das völlig normal, wenn sie noch so viel stillen mag. Zumal Du ja sagst, dass sie auch isst, und ich nehme an, dass sie auch sonst gesund ist.


    Kannst Du evtl. etwas daran ändern, dass Du wach wirst, wenn sie stillen will nachts? Musst Du Dich irgendwie aufsetzen dafür?

    Glaube ich kann wirklich nicht noch mehr machen, wir haben ein kleines Licht an, (ohne das ich sie gar nicht an die Brust kriegen würde), sie liegt neben mir, ich kann den BH einfach runter ziehen.... Also ich muss sie halt irgendwie an mich ran ziehen um sie zu positionieren, vielleicht macht das auch unnötig wach, aber ich weiß nicht wie es ohne funktionieren sollte. So dicht wir beim stillen kann ich nicht neben ihr liegen bleiben zum schlafen, wir brauchen beide mehr Platz... Und mir tut von meinen Schlafposition zur Zeit auch ständig alles weh #hammer


    Grundsätzlich finde ich es aber auch ganz normal, dass das Kind in dem Alter noch gestillt werden möchte. Aber man muss dann halt schauen, wie man selbst bei Kräften bleibt, wenn es so arg zehrt.



    Ja das mit den Kräften frage ich mich auch manchmal, aber dann denke ich an den Stress, noch öfter gesundes und leckeres Essen bereit stellen zu müssen, wenn ich die Stillmahlzeiten tagsüber streichen würde #angst Ich bin so fertig und durch mit allem. Oje...

  • Mir ging es beim großen Kind auch so, dass ich beim Stillen nachts wach war und auch nicht immer gleich wieder einschlafen konnte. Das ist echt zermürbend und kann man sich nicht vorstellen, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Beim zweiten Kind geht es jetzt plötzlich - das als Ausblick.

    Das hört sich nach einem schönen Ausblick an. #freu


    Ich wünschte mir auch so sehr jetzt eine zweite Schwangerschaft und Babyzeit, aber so fertig wie ich bin weiß ich natürlich, dass es eine Schnapsidee ist. Aber das macht mich sehr traurig.


    Liv , Kuekenmama und andere die mit Gordon Erfahrung haben. Wie wichtig findet ihr diesen ersten Schritt zwar noch zu stillen, aber nicht dabei einschlafen zu lassen? Ich weiß gar nicht wie das gehen soll, sie schläft ja normal eben an der Brust direkt wieder ein. #blink Für mich klingt es einfacher, direkt nur noch zu kuscheln. Aber ich will es ihr natürlich auch nicht noch schwerer machen als nötig...

  • kann sie nicht selbst andocken, wenn Du die Brust frei machst? Ich bleib nachts tatsächlich liegen, mach den Weg frei und das Kind kuschelt sich an. Wenn ich wieder wach werde, drehe ich mich weg, wie ich bequem weiterschlafen möchte.

  • Vielleicht kannst du ihr erklären, dass sie gerne noch stillen darf. Und ihr erklären, dass wenn es hell ist Zeit zum stillen ist und wenn es dunkel wird, die Mama schlafen möchte. Dann zum einschlafen nochmal stillen und über Nacht Wasser anbieten gegen den Durst. Mit 2 Jahren verstehen die Kinder ja schon so manches.

  • Ich hab nachts abgestillt, als das Kind fast 2,5 war, weil er nachts stündlich kam und ich einfach nicht mehr konnte. Wir haben damit angefangen, als wir grade alle Urlaub hatten, damit wir tagsüber dann entsprechend Erholung hatten. Die ersten Nächte waren schlimm, ich bin ziemlich viel gehauen und getreten worden, weil er so unglaublich wütend war #hmpf Den Papa übernehmen lassen, war auch keine Option. Nach einer Woche oder so, wurde es Stück für Stück besser. Nach ziemlich genau 4 Wochen wars dann gut und er hat quasi durchgeschlafen, oder ist nur kurz wach geworden, hat sich angekuschelt und weiter geschlafen. Ich habe dann auch das erste Mal seit der Geburt wieder genug Schlaf bekommen und es hat mir so unglaublich gut getan und ich hatte so wahnsinnig viel Energie, mir ist da eigentlich erst aufgefallen, WIE fertig ich vorher gewesen bin, ich war echt froh, dass wir das durchgehalten haben.

    In unserem Fall hat es leider dazu geführt, dass die Milch dann wegblieb und mir das Stillen tagsüber dadurch wehtat, sodass ich zwei Monate später dann komplett abgestillt hab. Das war auch nochmal echt hart für uns beide. Gut wurde es erst, als ich entschlossen hab, dass jetzt einfach Schluss ist. Das konnte er besser akteptieren als, du darfst zwar stllen, aber nur ganz kurz, weils mir wehtut. Das muss bei eich natürlich nicht so sein, hier schrieben ja schon einige, dass sie trotzdem tagsüber nach lange stillen konnten. Richtig versöhnt hab ich mich mit dem ganzen erst, als ich beobachtet habe, wie mein Sohn die ganze Sache mit seinen Feuerwehrautos nachgespielt hat. Die „Mama“-Feuerwehr hat das Baby dann ganz liebevoll getröstet #love Danach war das Thema durch, er hat nie wieder danach gefragt.