Kleinkind 21 Monate nachts Abstillen, tags weiter stillen + Langzeitstillen Rückversicherung

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  • Ich finde es auch vollkommen normal und eigentlich sogar toll wenn sie noch stillen mag. Meine Grosse habe ich mit ca. 3 Jahren abgestillt weil das Tandemstillen Plus die Eifersucht der Großen, die ihrer kleinen Schwester am liebsten alles weggetrunken hätte nicht mehr fühlbar waren.

    Aber ich könnte mir vorstellen dass es einfacher ist zunächst das Einschlafstillen beizubehalten .

    Schoko

    Schokojunkie mit Töchtern (5/07 und7/09)

  • Zu Gordon: Ich weiß es nicht mehr so genau, ist ja auch schon ein paar Jahre her. Ich glaube ich hab ihn dann zum Stillen auf den Schoß genommen während ich sonst immer seitlich im Liegen gestillt habe. Aber ich hab sicherlich nicht künstlich das Kind wach gehalten, nur einfach zügig wieder abgestöpselt, wenn ich das Gefühl hatte jetzt wird nur noch genuckelt.

  • Also meine Kleine ist jetzt 2/1/2 und wir stillen auch noch nachts und tags (allerdings ohne, dass sie dabei richtig trinkt, sondern eher nur Genuckel).

    Aufgrund üblen Schlafmangels habe ich zwischenzeitlich versucht, zumindest nachts abzustillen (so ähnlich wie bei Gordon), aber das hat nicht funktioniert. Das Kind war so verzweifelt, es ist völlig durchgedreht und mein Mann konnte mich nicht unterstützen. Mit viel Mühe habe ich jetzt zumindest durchgesetzt, dass nachts nur noch kurz genuckelt wird und sie sich dann friedlich abdockt. Meistens klappt das, und dann kann ich direkt weiterschlafen, weil ich nicht richtig wach werde, wenn es so kurz ist. Damit kann ich jetzt ganz gut leben und so langsam wird es auch besser mit ihrem es Schlaf.

    Bei uns war auch das Problem, dass sie wirklich oft wach geworden ist in der Nacht. Hatte man es dann einmal geschafft, dass sie ohne Stillen wieder einschlief, kam ja in einer Stunde wieder die gleiche Aktion: Kind wach, wie wieder zum Einschlafen bekommen? Spätestens nach dreimal waren hier Kind und ich völlig kaputt und die Nacht noch lang, das ging einfach nicht.

    Mein Kind braucht das wohl einfach noch. Bei meinen beiden anderen Kindern musste ich gar nichts machen, die haben sich mit 2 alleine abgestillt :)

  • Zu Gordon: Ich weiß es nicht mehr so genau, ist ja auch schon ein paar Jahre her. Ich glaube ich hab ihn dann zum Stillen auf den Schoß genommen während ich sonst immer seitlich im Liegen gestillt habe. Aber ich hab sicherlich nicht künstlich das Kind wach gehalten, nur einfach zügig wieder abgestöpselt, wenn ich das Gefühl hatte jetzt wird nur noch genuckelt.

    Ich bin da ja gerade dran an dem Punkt, und handhabe es auch so. Habe sie dann wieder auf dem Schoß beim Stillen (ja, man muss sich dann nachts leider aufsetzen) und docke sie ab, dann nehm ich sie hoch über die Schulter, kurz schuckeln, dann passiert das eigentliche Einschlafen nämlich dort (und damit bei einer Sache, die auch der Papa anwendet, wenn er sie zum Schlafen bringen will!). Es besteht das Risiko, dass sie genau davon dann wieder aufwacht bzw der Prozess des Einschlafens dadurch unterbrochen wird- und ich wieder von vorne anfange #rolleyes Aber bisher (ich mache das erst ein paar Tage) ging das irgendwie erstaunlich viel besser als ich vermutet hatte. Sie hat sich jetzt vermehrt auch selbst gelöst, versucht sich von mir runter zu rollen, ich hab sie abgelegt und sie schlief dann dort ein 8o Hätte ich nicht gedacht.

    Aber manchmal klappt es natürlich auch nicht.

    Meine nächsten Bemühungen werden dann sein, das letzte Stillen VOR das Bettgehritual zu ziehen, so dass dann im Schlafzimmer nur noch ohne Stillen in den Schlaf begleitet wird. Das wollen wir dann konsequenter angehen, wenn mein Mann frei hat, damit die zwei sich erstmal da finden und wir sehen können, wie viel er z.B. von der ersten Nachhälfte übernehmen kann.

  • Achso, ich kann berichten dass eine Freundin von mir gerade nachts abgestillt hat, ihre Tochter ist so alt wie meine (ein Jahr). Sie hat ihr ausführlich erklärt dass sie nachts den Schlaf dringender braucht als die Milch und dass es deshalb zum einschlafen noch Milch gibt, und dann erst wieder morgens. Sie hatten wohl zwei, drei schwere Nächte und seitdem funktioniert es super. Sie hat aber meines Wissens nach nie liegend gestillt, klappte irgendwie bei ihr nicht - dh stillen und einschlafen waren irgendwie von vorneherein schon nicht so eng verbunden.


    ...ich hab das versucht, als meine kleine grade neun Monate alt war (damals glaubte ich das müsste so #rolleyes) - das war die schlimmste Weihnachtswoche meines Lebens...


    Es scheint ja neben dem Zeitpunkt auch sehr vom Kind abzuhängen, wie einfach oder schwer das wird ( Grinsekatze: #blink)

  • Hmmmm, bei einem Einjährigen wäre ich jetzt skeptisch, dass das wirklich versteht, dass die Mama den Schlaf braucht. Aber es gibt natürlich einfach Kinder, die sich damit leichter tun. Ich hatte damals auch meine Schwägerin gefragt, wie sie das gemacht hat und die wusste gar nicht wovon ich rede, ihre ersten beiden Kinder hatten dann einfach nachts einfach irgendwann aufgehört (das dritte war dann anders).

    Witzig enfj-a dieses nach dem Stillen wegrollen hat mein Baby auch gerade angefangen. Ich finde es fast schon irritierend, aber auf jeden gemütlicher für uns beide. Und hab auch die Hoffnung, dass sich dadurch einschlafen und stillen schon etwas entkoppelt.

  • Kuekenmama Ich hatte so den Gedanken, das könnte mit der steigenden Autonomie zusammenhängen, dann generell erlebt sie ja gerade, wie sie sich auf einmal auch ohne mich irgendwo hin bewegen kann (auch wenn es noch recht lustig aussieht #rolleyes) und seit ein paar Tagen kann sie sich auch alleine aufsetzen. Vielleicht will sie jetzt einfach mehr bestimmen #cool



    Ob das jetzt schwieriger für dich ist MurmelchenMama ,weil dein Kind ja schon weiter ist? Mir fehlt jegliche Erfahrung, das zu beurteilen, aber so wie ich diese Methode verstehe ist sie sowieso eigentlich ausgerichtet auf Kinder, die einen ganzen Tacken älter sind als meine, weswegen ich ja auch erstmal weiter nichts unternehmen außer diesen kleinen Veränderungen, die sicher auch noch ne Weile brauchen werden. Ich bin gespannt, wie es sich bei euch weiter entwickelt.

  • Nee, sie meinte schon dass das Kind den Schlaf braucht, Kuekenmama - ganz abgesehen davon dass ihr (also der Mutter) eigenes Schlafbedürfnis natürlich auch ne ziemlich große Rolle gespielt hat 8o

    ...ich weiß auch nicht wieviel davon tatsächlich beim Kind angekommen ist, kann mir aber schon vorstellen dass sie zumindest einen Teil davon verstanden hat, wenn ich sehe wieviel z.B. meine Tochter schon mitkriegt #love

  • Nee, sie meinte schon dass das Kind den Schlaf braucht, Kuekenmama - ganz abgesehen davon dass ihr (also der Mutter) eigenes Schlafbedürfnis natürlich auch ne ziemlich große Rolle gespielt hat 8o

    ...ich weiß auch nicht wieviel davon tatsächlich beim Kind angekommen ist, kann mir aber schon vorstellen dass sie zumindest einen Teil davon verstanden hat, wenn ich sehe wieviel z.B. meine Tochter schon mitkriegt #love

    Achso 8o Den Gedanken hatte ich noch nie, wobei mir mein Kind auch nach intensiven Stillnächten immer top ausgeruht vorkam...nur ich halt nicht.


    Sicher ist es besser zu erklären und das Kind nimmt vielleicht etwas davon mit. Ich glaube nur nicht, dass Kind sich über diesen rationalen Weg beruhigen lässt.

  • wobei mir mein Kind auch nach intensiven Stillnächten immer top ausgeruht vorkam...nur ich halt nicht

    Yep, geht mir ganz genauso 8o


    Beim beruhigen hilft es sicher nicht irgendwas rational zu erklären, das glaub ich gern... Trotzdem fand ich es eine schöne Idee, dass sie das Mädchen sehr bewusst und quasi "auf Augenhöhe" darauf vorbereitet haben. #ja ...ich schätze, in den schweren Nächten selber wurde dann eher geschuckelt und gekuschelt.

  • Ich bin noch nicht dazu gekommen, alles zu lesen aber mir ging es so ähnlich wie Du es beschreibst: ich konnte trotz Familienbett, stillbequemer Kleidung, Seitenlage mit Baby/Kleinkind nah dran, nicht beim stillen weiterschlafen. Immerzu wurde ich richtig wach davon.

    Deshalb habe ich beide Kinder zwischen dem ersten und zweiten Geburtstag nachts abgestillt, sie tagsüber aber noch lange gerne gestillt.


    Bei uns haben Erklärungen geholfen: “Die Milch muss ab jetzt nachts schlafen, genauso wie Papa, Mama, Geschwister, die Katze, Du, .... auch nachts schlafen. Alle schlafen nachts, auch die Milch. Wir stillen wieder, wenn es hell wird“.


    Außerdem hat mein Mann nachts für zwei Wochen die Betreuung übernommen, damit das Kind nicht noch den Milchgeruch in der Nase haben muss aber keine Milch trinken darf.


    Ich habe trotzdem weiter abends in den Schlaf gestillt, das war irgendwie kein Problem. Die Kinder kannten aber auch Einschlafen in der Trage oder auf Papas Bauch liegend, sie waren also ans Stillen zum Einschlafen gewöhnt aber kannten auch andere Brücken in den Schlaf. Tatsächlich lief das ganze bei uns ohne Drama ab. Die Kinder ließen sich nachts auch ohne Milch gut trösten. Ein Kind hatte noch eine Weile nachts einen Schnuller.


    Bei beiden Kindern hatte ich vorher ziemlichen Leidensdruck durch Schlafmangel aber auch den Eindruck, dass es für das jeweilige Kind der richtige Zeitpunkt war. Dadurch fühlte ich mich sehr sicher in meiner Entscheidung, das hat mir geholfen.

  • Es scheint ja neben dem Zeitpunkt auch sehr vom Kind abzuhängen, wie einfach oder schwer das wird ( Grinsekatze: #blink)

    Ich weiß jetzt nicht genau, worauf sich der Smiley bezieht #angst Weil ich beschrieben hab, dass er so wütend wurde? Um das in Relation zu setzten, er war da halt 2,5 und eigentlich immer und über alles und den ganzen Tag wütend.

    Aber klar hängt das enorm vom Kind ab. Ich hab damals ziemlich damit gehadert, dass unsere wirklich schöne, lange Stillzeit so unharmonisch zu Ende gegangen ist, aber im Nachhinein bin ich mir ziemlich sicher, dass es zu egal welchem Zeitpunkt so schwierig geworden wäre, einfach weil ich ein ziemlich gefühlsstarkes Kind habe.

  • Ich komm grad nicht dazu alle Posts zu lesen


    Ich habe den Großen Mit 2 Jahren und 3 Monaten Nachts abgestillt - wieder schwanger, schmerzende Brüste und er hat laaaange ab so 4 Uhr nur nuckelnd geschlafen. Die Mischung hat mir dann den Rest gegeben. Es war wirklich, wirklich lange wirklich schlimm. Ich würde schätzen es gab 3-4 Wochen Nachts massive Tränen und Geschrei. Ich konnte und wollte aber nicht mehr. Dann wars plötzlich vorbei und er hat ab da komplett durchgeschlafen.


    Tagsüber hab ich noch bis 3.5 Jahre gestillt. Als "Zwischenschritt" (kein bewusster, hat sich so entwickelt) habe ich irgendwann vorher noch aufgehört zum einschlafen zu stillen.


    (Edit: Er fragt jetzt, 1 Jahr nach dem Abstillen, immer noch manchmal ob er stillen darf)

    “Stelle Dich an den Abgrund der Hölle
    Und tanze zur Musik der Sterne!”
    (Walter Moers)


    Du darfst sein, wer du bist, du darfst dich äußern und wir nehmen das ernst. Da ist immer beides: Wurzeln und Flügel, Bindung und Freiheit.

    (Herbert Renz-Polster)


    #NazisRaus #BOohneRechts

  • Ich habe mein erstes Kind mit etwa zwei Jahren nachts abgestillt, eben auch weil ich tot müde war. Nur, das hat nix gebracht um die schlaf situation zu verbessern. Es war super anstrengend, überhaupt nachts nicht mehr zu stillen, das Kind heulte, ich sang Lieder, gordon hatte ich probiert, alles mögliche, ich war so müde und im need Effekt hat das abstillen nichts gebracht. Das kind wurde auch danach noch regelmäßig und oft wach und brauchte essen und Aufmerksamkeit und liebe und gehalten werden. Das wurde erst 2-3 Jahre später besser.


    Stattdessen haben mein Mann und ich geguckt, dass ich dennoch ab und zu ausschlafen konnte oder sonst zur Ruhe kam


    Meinen mittleren wollte ich dann ebenfalls mit knapp drei nachts abstillen. Das klappte auch recht schnell und unkompliziert innerhalb von 3 Tagen. Nur war das so sauer, dass er nie wieder stillte. Das tat mir damals auch weh.


    Und meine jüngste - da habe ich es einfach laufen lassen und entweder war ich den Schlafmangel gewohnt oder ich hatte mich anders arrangiert. Tagsüber stillte sie schon lange nicht mehr, aber abends und manchmal nachts Immer noch. Und irgendwann war auch das weg. Einfach so, fast unbemerkt.


    Für mich war das der harmonischste Weg.


    Nur anstrengend war es immer, nur war abstillen noch anstrengender.



    Ich kenne aber auch Mütter und Familien, die haben nachts abgestillt und danach kamen die Kräfte wieder. Eine Freundin ließ Papa und Kind im Zelt schlafen und sie war nachts bei einer Freundin, das muss wohl recht schnell und gut geklappt haben. Und war auch noch Abenteuer.

    Nothing is permanent.

    Everything is subject to change.

    Being is always becoming.

  • Liv , Kuekenmama und andere die mit Gordon Erfahrung haben. Wie wichtig findet ihr diesen ersten Schritt zwar noch zu stillen, aber nicht dabei einschlafen zu lassen? Ich weiß gar nicht wie das gehen soll, sie schläft ja normal eben an der Brust direkt wieder ein. #blink Für mich klingt es einfacher, direkt nur noch zu kuscheln. Aber ich will es ihr natürlich auch nicht noch schwerer machen als nötig...

    Ich habe das Kind nachts abgestillt, weil sie Kariesprobleme bekam, also war Einschlafstillen keine Option mehr. Fall es eine gewesen wäre: Ich hätte es gemacht, Gorden hin oder her. Denn meine Alternative, um das Kind in den Erstschlaf zu bekommen, war ein Eigentor: Ich hab sie hin- und hergetragen und dabei gesungen, bis sie müde wurde. Und dann vorsichtig abgelegt, was natürlich meist nicht gut geklappt hat, sodass ich wieder hin- und herlief (meine Kleine nannte das dann ganz schnell "herlaufen!" und forderte es vehement zu jedem Schlafen ein). Ich hätte viel, viel lieber zum Einschlafen gestillt, meist war ich nämlich viel müder als das Kind.

    Aber immerhin war dann, wenn das geschafft war, die Nacht ruhig... das hat viele Kräfte wiedergebracht, denn vorher ging ich auf dem Zahnfleisch.

  • Liv , Kuekenmama und andere die mit Gordon Erfahrung haben. Wie wichtig findet ihr diesen ersten Schritt zwar noch zu stillen, aber nicht dabei einschlafen zu lassen? Ich weiß gar nicht wie das gehen soll, sie schläft ja normal eben an der Brust direkt wieder ein. #blink Für mich klingt es einfacher, direkt nur noch zu kuscheln. Aber ich will es ihr natürlich auch nicht noch schwerer machen als nötig...

    Ich habe das Kind nachts abgestillt, weil sie Kariesprobleme bekam, also war Einschlafstillen keine Option mehr. Fall es eine gewesen wäre: Ich hätte es gemacht, Gordon hin oder her. Denn meine Alternative, um das Kind in den Erstschlaf zu bekommen, war ein Eigentor: Ich hab sie hin- und hergetragen und dabei gesungen, bis sie müde wurde. Und dann vorsichtig abgelegt, was natürlich meist nicht gut geklappt hat, sodass ich wieder hin- und herlief (meine Kleine nannte das dann ganz schnell "herlaufen!" und forderte es vehement zu jedem Schlafen ein). Ich hätte viel, viel lieber zum Einschlafen gestillt, meist war ich nämlich viel müder als das Kind.

    Aber immerhin war dann, wenn das geschafft war, die Nacht ruhig... das hat viele Kräfte wiedergebracht, denn vorher ging ich auf dem Zahnfleisch.

  • Grinsekatze , der Smiley bezog sich darauf dass das ganze bei euch ganz schön anstrengend klang in deiner Beschreibung - also im Sinne von: wow, vier Wochen, da habt ihr aber ganz schön was durch...! (V.a. beim Gedanken ans eigene bevorstehende abstillen und der Frage, ob ich sowas überleben würde - #blink halt... #heilig)

  • Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber bei uns hat es bei beiden funktioniert, erst nachts abzustillen. Das war allerdings beide Male während einer Dienstreise, d.h. als ich nicht zu Hause war. Für mich war das nächtliche Stillen nicht belastend, denn das war nur ein Andocken und Weiterschlafen. Bei meinem Freund war das anders, der musste ja aufstehen, abgepumpte Milch aufwärmen, usw., so dass er es dann mal mit Wasser statt MuMi probiert hatte nachts, und das hat auch funktioniert.


    Bei T war das mit 1 1/4, den habe ich dann noch bis 1,5 weitergestillt (nach einer weiteren Dienstreise hatte er dann das Interesse verloren, und ich habe dann auch nicht aktiv wieder angefangen - hätte ich gewusst, dass noch Pseudokrupp kommt, hätte ich das wohl gemacht).


    Q war glaube ich knapp 2 beim nächtlichen Abstillen. Bei ihm ging der weitere Weg dann über ab 3 oder so (ich weiß das gar nicht mehr so genau - ich glaube, ich muss im Archiv mal graben, das habe ich bestimmt schon mal irgendwo geschrieben) nur noch morgens und abends, und mit 4,5 dann das Abstillen - unter Protest, er hätte gerne noch länger, aber für mich war dann mal gut.


    Beide haben dann übrigens noch bis deutlich über 2 Jahre nachts immer noch mal zwischendurch Wasser trinken wollen. Es war also nicht nur eine Gewohnheit, weil das Kuscheln so schön ist, sondern die hatten nachts richtig Durst.

    Liebe Grüße

    Sabine mit T. 10/02 und Q. 11/05

  • Ich schreibe jetzt als eine, die auch ihr 4.5-jähriges noch (ganz manchmal) nachts stillt.


    Ich habe mich immer nicht getraut, nachts abzustillen, weil ich mich für die Kämpfe und die Wut nicht gewappnet gefühlt habe nachts. Vielleicht wäre es schnell erledigt gewesen, vielleicht hätte es Wochen gedauert. Das hätte ich nicht durchgehalten. Vielleicht war mein Leidensdruck nicht hoch genug, weil ich meistens während des Stillens gut geschlafen habe.


    Meine stillfreundliche Schlafumgebung sah wie folgt aus:

    Stillkissen auf mein Kissen um mich herum gelegt, so dass ich bequem darin liegen kann und den Arm abgestützt habe. Kind kann dann in den Arm liegen und stillen.


    Deshalb kann ich dir keine Tipps geben. Aber ich verstehe jede, die sich das "Theater" nachts nicht antun will.

    Andererseits dachte ich manchmal, ich hätte doch schon früher nachts abstillen sollen. Denn es wurde mit zunehmendem Alter irgendwie auch nicht einfacher.


    Aber seltener. Meine 4.5-jährige schläft nun meistens durch bzw. kuschelt nachts irgendwann zu mir. Aber an die Brust möchte sie tatsächlich fast gar nicht mehr. Nur noch zum Aufwachen irgendwann zwischen 6 und 7. Aber das ist für mich total ok.

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)