Austausch Pumpstillen

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  • Hallo zusammen,


    Gibt es noch mehr Leute, die pumpstillen? Mag sich jemand austauschen und oder kopftätscheln?

    Wie habt ihr das gut in den Alltag integriert? Was braucht man an Ausstattung? Und warum zum Geier erzählt einem niemand, dass man nach vier Wochen wieder seine Tage bekommt?

    Und wie regelt sich das mit dem Trinkbedarf? Und wie integriert man stillen, damit dann am Ende des Tages auch die vorgegebene Milchmenge passt?


    Gruß Meisterschülerin

    Meisterschülerin mit dem großen Meister(02/11), dem Möppi (09/13), dem Kleinchen (07/15) und


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  • Ich hab 17 Monate ausschließlich pumpgestillt, ist aber schon lange her. Vieles ist mir noch im Gedächtnis, ich helfe gern, wenn Du Fragen hast.

    Ich hatte auf Rezept die Medela Symphonie mit den Doppelsaugern, wurde dann nach 6 Monaten nicht mehr übernommen. Ich hab dann eine Stellberaterin gefunden, die mir ihr Modell für 1 Euro am Tag überlassen hat, somit konnte ich die 17 Monate durchstillen. Mein Kind hat Breikost verweigert und tatsächlich erst dann mit fester Nahrung begonnen.

    Ich hatte damals eine Fremdflasche am Tag mit Pulvermilch, weil es manchmal knapp war mit meiner Milch, ich hab ca. 1l am Tag produziert. Die Fremdflasche war dann praktisch für unterwegs.

    Ich hatte im Büro eine kleinere Medela, zuhause die Symphonie und für unterwegs die mechanische Avent, später dann von Medela so eine im Koffer, die war auch super.

    Außerdem von Avent den Sterilisator und den Fläschchenwärmer. Dazu jede Menge Flaschen und Saugtrichter von Medela, fast alles günstig gebraucht gekauft. ich hab ca. alle 3-4 Stunden gepumpt, nachts mit Pause, dafür morgens mit Doppelpumpe. Ich musste immer ca. 45min pumpen, manchmal auch länger. Weil die Milch schnell leer war, wenn ich aber dran blieb, ging nach einer Weile wieder los und ich bekam nochmal so viel raus. Hier war Geduld gefragt und ich brauchte jemand in der Zeit, der das Kind nimmt, damit ich nicht in Stress komme, wenn er jemanden braucht, während ich am Pumpen war.


    Alles Gute

  • puh 17 Monate sind lang. Für unterwegs habe ich noch keine Pumpe. Da muß ich gucken ob das nötig ist. Die Symphonie habe ich auch,dass passt. Nachts Pumpe ich momentan auch nicht, tagsüber immer nach den Mahlzeiten alle 3 Stunden. Menge reicht noch.

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  • Ich habe 9 Monate abgepumpt (Frühchen mit 25+6). Leider war dann keine Milch mehr da trotz versuchen mit Tee und Kapseln die Milchproduktion zu erhalten.


    Ich hatte auch die Medela Symphonie. Die bekam ich von meiner Frauenärztin auf Rezept. Ich hatte 2 Doppelsets - immer beidseitig abgepumpt.


    Ich hatte in einen BH Löcher geschnitten damit ich die Hände frei hatte während des Pumpens. Das war für mich eine große Erleichterung.

    Man sieht nur mit dem Herzen gut. Die wesentlichen Dinge sind unsichtbar. #rose#love

  • Ich hab 6 Monate voll, 2 weitere Monate teilweise abgepumpt für meine Zwillinge (weil ich mit ihnen weitgehend allein war und die Pumpzeit dann nicht mehr integrieren konnte, also langsam umgestellt auf Pre). Ich hatte für lange Zeit die 2in1 von Lansinoh, die letzten Wochen hatte ich über Milch.wiese eine Medela, wie man sie auch in der Klinik bekommt, gemietet. Hätte ich viel, viel früher wissen sollen, das war soo klasse! Dazu hatte ich Fläschchenwärmer und Vaporisator.

    Stillen klappte bei uns leider nicht.

  • Ich habe 13 Monate gepumpt, parallel mit Jot Dhyan und wir haben uns damals schon darüber hier im alten Forum ausgetauscht. Ich habe auch eine Medela Symphony mit Doppelschlauchsystem. Bei uns war es gut, dass wir zu zweit waren. So konnte ich pumpen und mein Mann füttern/sondieren.


    Wichtig für mich war, dass immer auch Premilch da war, um den Druck zu nehmen, wenn es mal nicht reichte. Aber meist reichte dann der Vorrat aus dem Tiefkühler. Wir haben damals in einer WG mit 5 weiteren Mitbewohnern gewohnt und der gemeinsame Tiefkühler war voll mit Muttermilchbeuteln :)

  • gemeinsame Tiefkühler war voll mit Muttermilchbeuteln

    auch ja, wir haben auch schon an eine Bekannte ausgelagert. Unser Tiefkühlfach ist so klein, und das Kind hat ja lange gar nichts getrunken. Im KH mußte ich dann auch mal so vier-fünf Liter wegschmeissen.

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  • Ich wünsche Dir und Euch viel Kraft!

    Wir hatten auch eine mehr als 12-monatige Pump-Still-Zeit, ebenfalls mit der Medela Symphony. In den ersten Monaten war etwas Alltag in das Pump-Stillen integriert, irgendwann dann das Pump-Stillen in den Alltag. Ich habe stupide alle 3-4 Stunden abgepumpt und kam besser damit zurecht, die monströse Medela Symphony dahin mitzunehmen, wo ich so war. War mein Partner zu Hause, hat er dem Kind Milch aus der Flasche gegeben, während ich abgepumpt habe. Zur emotionalen Entlastung hatten wir immer Pre-Nahrung zu Hause, die auch manchmal genutzt wurde. Das ständige Reinigen und Sterilisieren des ganzen Equipments habe ich als noch nerviger empfunden als das Abpumpen selbst. Deshalb habe ich mir im Laufe der Zeit viele Pumpsets und Schläuche angeschafft. (Falls Du Bedarf haben solltest, schreibe mir gerne eine PN. Es ist noch sowohl neues als auch gebrauchtes, sterilisiertes Zubehör hier vorhanden.)

  • Bei mir ist es ja auch schon ewig her und vom Organisatorischen vieles anders. Aber was mir im Nachhinein als wichtiger Punkt geblieben ist:

    Sei Dir bewusst, Du leistest Arbeit. Stillen allein ist eine Anstrengung, Pumpstillen ist zusätzliche Arbeit, die Kraft, Energie und Zeit braucht!

    Sich dessen bewusst zu sein, finde ich wichtig. Und nicht zu glauben, das laufe so nebenbei. Heisst: sorge auch gut für Dich, besprich in der Familie/Partnerschaft immer wieder mal, ob Du genug Entlastung bekommst. Lass Dir helfen, gib Sachen ab. Mach bewusst Pause und sorge Dich um Dich!


    Eine Stillberaterin ist auch immer eibe grosse Hilfe, auch nach längerer Zeit (ich hatte die letzte Beratung, da war das Kind schon fast ein Jahr alt).


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Ich habe vor vielen Jahren ebenfalls lange und erfolgreich gepumpt. Ich war zT auch einige Wochen alleine und ohne Kind unterwegs hnd pumpte und sammelte Milch. Ich meine ich hatte eine medela

    Pump in Style (die bekam ich damals von meiner Kasse gezahlt und hatte sie dann auch und die war gut zu transportieren für Arbeit und wenn ich unterwegs war). Ich hatte sogar einen Adapter fürs Auto und habe da einige Male gepumpt.


    Wichtig war auch bei mir, dass der Milchpumpen Aufsatz zu mir passte. Da musste ich nachjustieren.



    Ebenfalls war wichtig in Bezug auf die Milch Menge wirklich immer im Rhythmus von weniger als 4h (auch nachts) zu pumpen. Sonst nahm die Milch Menge ab. Andererseits konnte ich die dann auch wieder erhöhen, wenn das Baby trank und ich nach dem Stillen sofort noch 5-10min pumpte.

    Nothing is permanent.

    Everything is subject to change.

    Being is always becoming.

  • da hast du Recht Talpa , aber der Teil wird leider hinten anstehen müssen. Die Kinder sind ja alle zu Hause. Wir müssen mal schauen wie sich das einspielen. Mein ist schon davon ausgegangen, dass er wieder arbeitet und alles kann er auch nicht schieben. Wie waren halt schon lange im KH und es wird noch mehr dazu kommen dieses Jahr.

    Warum habt ihr gepumpt und nicht pre gefüttert?

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  • Ich habe gepumpt weil ich nur wenige Wochen nach der Geburt wieder voll arbeitete, inklusive Reisen und ich unbedingt stillen und pumpen wollte, auch wegen des emotionalen bondes. Wir haben dann bis 2.5 Jahre gestillt. Mit 12 Monaten hörte ich zu pumpen auf und stillte nur noch, außer ich war unterwegs.

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  • da hast du Recht Talpa , aber der Teil wird leider hinten anstehen müssen. Die Kinder sind ja alle zu Hause. Wir müssen mal schauen wie sich das einspielen. Mein ist schon davon ausgegangen, dass er wieder arbeitet und alles kann er auch nicht schieben. Wie waren halt schon lange im KH und es wird noch mehr dazu kommen dieses Jahr.

    Warum habt ihr gepumpt und nicht pre gefüttert?

    Beim ersten hatte ich zuwenig Milch und musste ausserdem wegen völlig offenen Brustwarzen 4 Wochen komplett pumpen, um das zu heilen lassen. Dann habe ich sehr früh wieder angefangen zu arbeiten und wegen des Wetters blieb mein Mann manchmal mit dem Kleinen im Haus und brachte ihn nicht zum Stillen "aufs Feld".


    Bei der Kleinen haben die Hebammen und ich alle Massnahmen getroffen, dass die Brustwarzen mitgemacht haben, da konnte ich vollstillen - was ein Segen war, kurz darauf stellte sich heraus, dass sie auf pre allergisch ist. Mit 5 Monaten war sie in der Krippe an drei Tagen - dafür musste ich pumpen. Das habe ich 6 Monate gemacht, danach brauchte sie tagsüber keine Milch mehr und Nacht, Morgen, Abend reichten die nächsten anderthalb Jahre.


    Also: andere Voraussetzungen, aber Verständnis für die Sorgen und Nöte des Pumpstillens.


    Überleg Dir trotzdem, wo Du Entlastung finden kannst! Irgendwo kann frau imner ein bisschen schrauben.

    Pass gut auf Dich auf! Es klingt sehr, sehr anstrengend, Ihr hattet ja auch eine sehr holprige Anfangszeit.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Mir war das Stillen aus ähnlichen Gründen wie Nachtkerze sehr wichtig. Wir haben die Kuscheleinheiten immer sehr genossen.

    Ausserdem war auch die familiäre Belastung mit Allergien ein Grund, den Aufwand durch zu ziehen.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Warum habt ihr gepumpt und nicht pre gefüttert?

    Ich antworte mal aus der anderen Perspektive, denn ich habe Pre zusätzlich gegeben. Das Pumpen hat bei mir trotz Beratung und allem nicht gut funktioniert, so dass nicht genug Milch da war und schon im Krankenhaus Pre dazugegeben wurde (da war ich zu unerfahren und hatte auch noch keine Beratung, vielleicht wäre es sonst anders gelaufen). Das mit der Pre hat aber den Alltag entspannter gemacht und ich war nicht mehr so gestresst von der geringen Milchmenge und dem Abpumpen an sich. Als meine Tochter dann fit genug war, um nur noch an der Brust zu trinken, hatte sich das Thema Pre erledigt und sie wollte auch gar kein Fläschchen mehr (außer dann bei Papa, wenn ich mal nicht da war).

  • Wie macht man das unterwegs? Ich habe für Mittwoch zookarten, aber nicht an das abpumpen gedacht.

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  • Wie macht man das unterwegs? Ich habe für Mittwoch zookarten, aber nicht an das abpumpen gedacht.

    Ich habe früher oft im Auto gepumpt und hatte da einen Adapter für die elektrische Pumpe. Alternativ gibt es vielleicht ein Stillzimmer im Zoo? Oder auch anrufen was es für Moeglichkeiten gibt?

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  • Ich hatte eine kleine Kühltasche und so kleine wiederverwendbare "Eiswürfel" - allerdings bei einem grösseren Kind. Ich glaube, in Deinem Fall würde ich die Milch wohl eher wegschütten, damit nicht irgendein Keim eingeschleppt wird.


    Fürs Pumpen habe ich mir ruhige Orte gesucht, heute gibt es teilweise ja Stillzimmer, das wäre perfekt?


    Liebe Grüsse


    Talpa