Was ist überhaupt Schlafbegleitung??

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  • Außerdem auch immer ohne Schlafsack, alles zu warm, während ich unter die warme Decke krabbel, strampelt das Kind sich frei. Ich friere schon beim Hingucken...dementsprechend war hier auch nix mit Schlafsack, wir hatten dann einen Pucksack (ohne Ärmel), der konnte abgestrampelt werden.

  • Und ernsthaft schlafen gehen war vor Mitternacht kaum drin, immer nur die übliche halbe Stunde und dann wieder wach. Ich meine mit einem Jahr waren wir bei 22:00 angekommen...das Kinder um 18:00 ins Bett gehen halte ich für einen absoluten Mythos. Wir haben die frühen Versuche irgendwann einfach aufgegeben...

  • Ich habe jetzt nicht alle Antworten gelesen, falls mein Gedankenansatz schon dabei war, bitte einfach überlesen. Meine Große war auch so ein Schlecht-Abends-Einschlafer, inklusive dem Überstrecken. 3 Sitzungen bei einer guten Osteopathin und der Spuk war vorbei. Möglich, dass es auch so vorüber gegangen wäre, aber sie fand einen Bereich im Halswirbelsäulenbereich und hat den bearbeitet. Direkt nach der ersten Sitzung hatten wir schon eine ruhige Nacht, danach ging es nochmal wieder an, zweite Sitzung 2 oder 3 ruhige Nächte und ab der dritten war dann komplett Ruhe. Nur um es erwähnt zu haben. Muss bei euch nicht dasselbe sein. Bei uns ging es wohl mit KISS/KIDD zusammen.

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    Hüpfgeheuer O.-Ton: Ich bin ganz fleißig, ich mache ganz viel Arbeit! #hammer
    Ich bin soooo anstrengend, ich schwitze schon!

    Hopsgetüm: Eio weio wieder, kommt das Christuskind!

    „Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“


    Sören Aabye Kierkegaard

  • Ich selbst finde es auch hilfreich, wenn ich mir ein paar Dinge für mich zurecht lege, die mir in der Situation helfen. Ob es wach bleiben ist, oder zur Ruhe kommen, Unterstützung und auch ein Abbruch Szenario.

    Also gerade das Alter, dass du beschreibst, empfand ich bei beiden Kindern als Schlaf Meilenstein, ohne dass dort identisch für beide etwas passiert wäre mit gleichem Ausgang, sondern eben als eine Zeit des Umbruchs (wovon es ja viele gibt).

    Ich habe in diesen Zeiten beim ersten Kind gelernt, mit der steten Veränderung zu leben und mich darauf einzustellen. Da hatte ich gar keine Wahl. Das hat das Kind sich erkämpft. Und dieser Umstand läuft ja dem Ansatz nach immer festen Routinen manchmal ein bisschen entgegen.

    Mir helfen auch so Mantras (irgendwie mag ich das vielzitierte "es ist nur ne Phase" nicht).

    Ich sage mir oft: Wer müde ist, wird irgendwann schlafen. Wo ich mich geborgen und sicher fühle, kann ich gut schlafen. Wenn ich mich wohl und entspannt fühle, kann ich gut schlafen.

    Ohne Vorwurf oder der Frage nach, was läuft denn nur falsch. Sondern nur mit dem hinnehmen, dass es jetzt eben noch nicht entspannt genug ist, oder sich noch nicht wohl genug fühlt, oder... und das kommt jetzt auch langsam dazu: noch nicht müde genug ist.

    Dafür ist ein Abbruch-Szenario auch gut, finde ich: ab einem bestimmten Punkt singe ich z.b. die immer gleichen vier Einschlaflieder am Stück. Wenn danach noch Unruhe im Körper ist, stehen wir wieder auf. Dann werfen wir alles über Bord, gehen noch mal in die Küche zu den anderen oder ich trage durch die Gegend und wir reden oder schauen ein Buch an... Ja und dann beginnen wir von vorn 😁


    Ich wünsche euch gutes gemeinsames Lösungsfinden... Immer und immer wieder.

  • Bitte mach dir keine Sorgen, das was du machst hat keine Auswirkungen auf später.


    Heute der Große ( 12) sagt um 21:00 Uhr gute Nacht und legt sich alleine hin. Falls er was braucht kommt er ab 20:00 Uhr und wir reden und kuscheln noch.

    Im Wachstumsschub wacht er oft noch auf und klettert zu uns ins Bett.


    Die Zwetschge ( 6) sagt beim Abendessen oft selbst, dass sie müde ist und freut sich aufs schlafen. Schläft oft durch.


    Beide haben als Babys mir phasenweise Nachts einen Tinnitus gebrüllt und ließen sich nicht beruhigen.

  • Mein Sohn schläft jetzt mit fast 2 quasi nicht ohne stillen ein.

    Auto fahren geht noch super und völlig übermüdet geht der Kinderwagen und ich schätze auch die Trage.

    Dafür schläft er mittlerweile phasenweise durch. Ich stille quasi nie öfter als 1-2 x die Nacht.

    Im ersten Lebensjahr waren 2h Nachtschlaf ein Kreuz im Kalender wert. Er schlief 45-90 Minuten am Stück. Je nach Phase. Und einschlafen nur mit stillen in meinem Arm und danach durfte man ihn keinen mm bewegen. Tragen und ablegen ging auch nie bei uns. Dazu ging er nicht vor 22, eher 23 Uhr ins Bett. Jetzt meist zwischen 21-22:30 Uhr.

    Wir waren zeitweise auch jede Nacht 2-4 h wach.

    Es zerrt alles sehr, aber es hat sich insgesamt Sooo gebessert. Das hätte ich noch vor einem Jahr nicht geglaubt.


    Tue was euch hilft und lass den Rest sein. Es wird ganz sicher besser werden.

    Und so lange du für dein Kind da bist, wird es nicht zum Schlechtschläfer, sondern zu jemandem, der weiß, das er immer geliebt wird!

  • (man kennt es ja selber von sich: leichte Schmerzen die man im Alltag fast vergisst kommen genau in dieser Phase wenn der Körper zur Ruhe kommt durch und hindern am Einschlafen).

    Meine Kinder hatten beide keine Schlafprobleme, nur aus der Zahnungsphase kenne ich das, dass sie genau beim Einschlafen grantig/weinerlich wurden. Ich habe es mir dann so erklärt wie Preschoolmum. Toitoitoi, bei beiden hat Osanit super funktioniert. Nach einer halben Stunde weinerlichen Rumnörgelns, bis ich endlich kapiert habe, was Sache ist, habe ich ihnen 5 Kügelchen reingedreht, und dann war Ruhe für den Rest der Nacht. Zauberei. Nur 1x war es bei T so schlimm, dass das nicht funktioniert hat, da haben wir ein Viburcol-Zäpfchen gegeben, das hat dann geklappt. Falls du das noch nicht probiert hast, ist es vielleicht einen Versuch wert (und falls du andere Eltern kennst, die es benutzen, kannst du vielleicht erstmal dort etwas zum Ausprobieren ausleihen, dann hast du es nicht rumstehen, wenn es bei euch nicht funktioniert - manche Kinder sprechen wohl gar nicht drauf an).

    Liebe Grüße

    Sabine mit T. 10/02 und Q. 11/05

  • (man kennt es ja selber von sich: leichte Schmerzen die man im Alltag fast vergisst kommen genau in dieser Phase wenn der Körper zur Ruhe kommt durch und hindern am Einschlafen).

    Meine Kinder hatten beide keine Schlafprobleme, nur aus der Zahnungsphase kenne ich das, dass sie genau beim Einschlafen grantig/weinerlich wurden. Ich habe es mir dann so erklärt wie Preschoolmum. Toitoitoi, bei beiden hat Osanit super funktioniert. Nach einer halben Stunde weinerlichen Rumnörgelns, bis ich endlich kapiert habe, was Sache ist, habe ich ihnen 5 Kügelchen reingedreht, und dann war Ruhe für den Rest der Nacht. Zauberei. Nur 1x war es bei T so schlimm, dass das nicht funktioniert hat, da haben wir ein Viburcol-Zäpfchen gegeben, das hat dann geklappt. Falls du das noch nicht probiert hast, ist es vielleicht einen Versuch wert (und falls du andere Eltern kennst, die es benutzen, kannst du vielleicht erstmal dort etwas zum Ausprobieren ausleihen, dann hast du es nicht rumstehen, wenn es bei euch nicht funktioniert - manche Kinder sprechen wohl gar nicht drauf an).

    Genau, unbedingt ausprobieren WAS hilft. Ich hab als mein Weisheitszahn ewig rumgemacht hat mit Durchbrechen mal testweise Osanit probiert - huiuiui. Das war ein Gefühl als würde mir jemand den Zahn aus dem Kiefer ziehen wollen. Die Schmerzen wurden von vorher unangenehm zu unerträglich. Hätte ich mir nie vorstellen können.

    Dentinox dagegen hat mir super geholfen. Also hab ich bei meinem Kind dann auch nur Dentinox verwendet. Ich kenn Eltern, die sind von Osanit absolut begeistert - ich kenn aber auch welche, die sich wundern dass sie doch Osanit gegeben haben und das Kind dreimal so laut schreit wie vorher. Ich kenn Eltern die von Dentinox begeistert sind und ich kenn welche, die überhaupt keinen Effekt merken. Ausprobieren ist echt das Einzige was hilft.

    So take courage, hold on, be strong, remember where your help comes from.

  • Man muss dazu sagen, dass beide - Osanit und Viburcol homöopathisch sind, das geht gerade bei Viburcol aus der Homepage nur am Rande hervor. Dazu kann man jetzt unterschiedliche Meinungen haben 🤷🏻‍♀️. Wichtig ist, dass man es weiß, finde ich, um zu entscheiden, ob man davon etwas gibt oder nicht.