Bundestagswahl 2021 - keine Experimente bitte!

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  • Xenia

    #danke für den Beitrag.


    Die SPD geht für mich auch nicht, aber entweder Grüne oder Linke werden mein Kreuz bekommen.


    Wichtig wäre noch, bei den Wahlkreiskandidat:innen auch strategisch zu wählen.

    Ich wohne im berühmten Sudthüringer Wahlkreis und werde da den SPD-Kandidaten wählen, weil er die größten Chancen hat, eigentlich finde ich den Kandidaten der Linken besser, aber der hat hier in den ländlichen Gebieten keine Chance.


    Also kuckt, wer den Kandidat:innen von CDU/CSU und AfD am ehesten Paroli bieten kann, auch wenn es jemand ist, die/den ihr nicht 100% gut findet.

  • mich macht die Zersplitterung im Lager "eher links" eh fertig. Eine starke grüne Partei bringt mehr, als wenn sich dieselben Stimmen auf SPD, Linke, Grüne und sonstige zersplittern.

    Von der Kampagne gegen Baerbock profitiert nicht nur Laschet, sondern (leider) auch Scholz. Ganz platt und in Prozenten gedacht, wäre es aber besser, eine starke koalitionsfähige Stimmenzahl vereint auf einen Kandidaten/Kandidatin zu haben. Scholz steht jetzt vielleicht im Verhältnis zu Baerbock besser da als vorher, aber im Verhältnis zur CDU wird es für Scholz nicht reichen, selbst wenn deren Kandidat nur Laschet heißt...

    Ob strategisches Wählen die richtige Lösung ist, weiß ich nicht, ich bin da eher leidenschaftslos.

    Aber ein strategisches, Partei übergeordnetes *linkes Wahlprogramm* mit dem Ziel einer *gemeinsamen* Regierung links der CDU fände ich halt echt sexy. Also so, dass es ein erklärtes gemeinsames Ziel gibt - dann "verschenkt" auch niemand Stimmen, wenn er eine der linken Parteien wählt.

    Ja das sehe ich auch so.

    Ist halt schwierig, wenn eigentlich alle die Linke als Koalitionspartaner ausschließen.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Mondschein Stimme zu, dass ist das dahinterliegende Problem.

    Es sollte natürlich Koalitionspartner heißen.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Ich finde dieses Posting, ganz unabhängig meines eigenen Wahlverhaltens, extrem unangenehm & hier deplatziert.

    Zumal du mit einem „wir“ operierst, das ist schlicht schlechter Stil und vereinnahmend.

    Abgesehen davon, kann solche Agitation total nach hinten losgehen bei Menschen, sie sich nicht gern vereinnahmen lassen.

    Das kann ich voll unterschreiben! Ich finde es auch vollkommen unangebracht hier!

    LG, LilliMarleen


    *`74 + Mädchen*7/03 + Junge*5/06 + Junge *5/08

  • Liebe Xenia,


    ich finde deinen Text genau auf den Punkt treffend, sehr angebracht und danke dir dafür.


    Ich schreibe das, um zu zeigen, dass du durchaus auch Zustimmung bekommst.

  • Ich finde dieses Posting, ganz unabhängig meines eigenen Wahlverhaltens, extrem unangenehm & hier deplatziert.

    Zumal du mit einem „wir“ operierst, das ist schlicht schlechter Stil und vereinnahmend.

    Abgesehen davon, kann solche Agitation total nach hinten losgehen bei Menschen, sie sich nicht gern vereinnahmen lassen.

    Das kann ich voll unterschreiben! Ich finde es auch vollkommen unangebracht hier!

    Das würde mich jetzt interessieren.

    Was ist an dem Post vereinnahmend und warum ist er hier unangebracht und deplatziert?

    Seit wann ist Politik hier kein Thema? Besonders in einem Forum für Eltern, wo es unter anderem auch um Verantwortung geht, ist das sooo wichtig!!


    Für die einen ist das Glas halbleer,
    für die anderen ist es halbvoll,
    und ich freu mich schon, wenn überhaupt etwas drin ist !!
    :D

  • Ich finde das Agitationsposting am Threadanfang mehr als unpassend. Was soll das? Eine Möglichkeit, darüber zu diskutieren, gibt es - mit dem Eröffnungsposting - nicht mehr. Entweder man stimmt zu oder man ist bestenfalls ein Unwissender, der Deutschland ins Verderben zieht.

    Nele : Ich habe ja in dem Posting, das du von mir zitiert hast, bereits geschrieben, was ich vereinnahmend empfinde. Auch mein 2. Versuch, dies deutlich zu machen, war offensichtlich unverständlich, daher zitiere ich Astarte, die es - wie ich finde - gut auf den Punkt gebracht hat.


    Mich würde ja wirklich interessieren, wie viele Menschen du oder auch Xenia im RL mit dieser Art Überzeugungsarbeit ihr tatsächlich erreicht.


    Und ich bitte sehr! dringend darum, nichts in meine Beiträge reinzulesen, was da nicht steht! ich habe nicht geschrieben, dass Politik nicht hierher gehören würde!

    Aber ja, ich finde sehr wohl, dass darüber diskutiert werden kann (in meinen Augen: muss), ob politische Agitation hier ihren Ort haben soll/kann.

    Agitation ist für mich keine Diskussionsgrundlage und ja ich verwende diesen Begriff mit negativer Konnotation.

    Murmel 12/05 Murmelini 12/07


    Es gibt eben so wenig hundertprozentige Wahrheit wie hundertprozentigen Alkohol. (Sigmund Freud)


    262 Beiträge im alten Forum – war ich so stolz drauf, deswegen steht's jetzt hier. #baden

  • Hm... Interessant wie sowas gelesen werden kann.


    Ich hab jetzt mal genau nachgeschlagen Agitation:


    a) aggressive Tätigkeit zur Beeinflussung anderer, vor allem in politischer Hinsicht; Hetze

    b) politische Aufklärungstätigkeit; Propaganda für bestimmte politische oder soziale Ziele


    Bei b könnte ich noch mitgehen, a lese ich in Xenias Post überhaupt nicht. Aus euren Erklärungen entnehme ich aber eher dass ihr es in Richtung a empfindet.


    Ja, Xenia schreibt oft sehr deutlich und ist (offensichtlich) sehr von ihrer Meinung überzeugt. Aber grad beim Thema Klima sprechen die Fakten für sich. Jetzt haben wir als Menschheit noch eine Chance das Schlimmste zu verhindern, aber nur wenn die Politik mitzieht. Menschen die als Einzelkämpfer agieren können gar nichts bewirken, bestenfalls ihr Gewissen beruhigen. Und wenn man sich das mal so in Ruhe durchdenkt, dann kann man gar nicht wirklich anders als entweder resignieren oder versuchen (mit allen Mitteln) möglichst viele Menschen davon zu überzeugen am gleichen Strang zu ziehen.

    Kann schon sein, dass der Ton nicht besonders nett ist. Aber in Anbetracht wo die Welt grad hinsteuert, ist das ehrlich gesagt das geringste Problem.

  • Es scheinen sich ja alle im Thema einig zu sein, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich fände es super, wenn die Leute die sich unwohl mit der Formulierung fühlen, noch etwas in ihrer Sprache aufmache würden, um Überzeugungsarbeit zu leisten.#blumedann könnten wahrscheinlich viel mehr Leute überzeugt werden, bei so einem wichtigen Thema.


    Es ist doch wichtig, dass wir da alle am gleichen Strang ziehen #knuddel

  • Du sagst es doch selbst, ich habs mal fett gemacht:

    Wenn man in einem "nicht besonders netten" Ton probiert, Menschen zu überzeugen, erreicht man idR das Gegenteil.

    Was macht ihr eigentlich, ihr flinken Sekundenhorter, mit all der Zeit, die ihr spart, wenn ihr "lg" tippt statt lieb zu grüßen?

    - aus einer Berliner S-Bahn-Station -

  • Ich kann der Argumentation gegen das Wählen von Kleinst-Parteien zu 100 % folgen. Und ich finde den Hinweis super wichtig, dass die "großen" Parteien, inklusive der Grünen natürlich kein perfektes Programm haben. Ich glaube auch, dass das das grundsätzliche Problem aller "eher links" Parteien ist, dass deren Wähler*innen genauer auf Inhalte achten, und daher viel stärker kritisieren und sich auf Spezialparteien aufteilen, als das bei den CDU Wähler*innen der Fall ist.

    In meinem Umfeld ist es allerdings super schwierig, gegen die CDU zu argumentieren. In meiner Familie glauben alle tatsächlich, dass es mit Deutschland sofort und unwiederbringlich den Bach runtergehen wird, sobald die Grünen stärkste Kraft sind. Da kommt man schwer gegen an. Die sind 100 % überzeugt, dass es nur eine gute Wahlmöglichkeit gibt.

    Mal sehen, was raus kommt.

  • achso, ich kann übrigens da auch kaum inhaltlich argumentieren - auch wenn mir die Argumente natürlich bekannt sind.

    Mein Punkt ist immer - "schau, als Angela Merkel Kandidatin war, wurde sie von allen Seiten total lächerlich gemacht und es war völlig undenkbar, dass sie geeignet wäre als Kanzlerin, und wie krass haben sich alle darin geirrt?"


    Und der Hinweis für die Landwirtschaft und ländliche Räume, dass es doch eine krasse Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation gibt, dass die CDU niemals irgendwas gegen das Höfesterben unternommen hat, und wie sehr insbesondere die kleinen Betriebe von Bauernverband und CDU verarscht worden sind.

    Ich werde oft angesprochen mit dem Argument, dass die Grünen die Landwirtschaft kaputt machen wollen, und dass es den Landwirten ja schon so schlecht geht - dann antworte ich in der Regel, dass meines Wissens seit vielen Jahren die CDU bzw. CSU für das entsprechende Ministerium verantwortlich ist, und dass Kritik doch bitte an diejenigen zu richten sei, die aktiv die derzeitige Politik verursacht haben. - Das ist dann meist das Ende der Diskussion.

  • Ich unterschreibe mal bei Almarna


    Der Begriff Agitation trifft meiner Meinung nach überhaupt nicht, der hat bei mir so eine Konnotation von Gehirnwäsche, die sehe ich eher bei der Einlull-Nummer von Laschet.


    Es eben nicht halb zwölf was den Klimawandel angeht, sondern eher eine Minute vor zwölf!


    Ich finde auch nicht, dass das Posting deplatziert ist: Wahlen wurden hier immer besprochen, auch Rassismus, Genderthemen undundund


    Elternschaft ist politisch, denn wir entscheiden, was wir unseren Kindern für eine Welt hinterlassen.

    Persönliche Konsum- und Verhaltensentscheidungen sind immer gut. Aber ohne einen radikalen Wechsel wird es nicht gehen. Je später gehandelt wird, desto radikaler wird der Schnitt sein.

    Die Systembedingungen müssen geändert werden, um umwelt- und klimaschädliches Verhalten nicht mehr so attraktiv zu machen.

    Das geht nicht mit der CDU!!!


    Xenias Beitrag verstehe ich als dringenden Appell an die Vernunft.


    Die CDU und die ihr nahe stehenden Lobbygruppen verhindern den Wechsel in der Energiepolitik.


    Aus der Dlf Audiothek | Kommentare und Themen der Woche | Klimapaket der Bundesregierung - Ein Armutszeugnis für die Union

    https://srv.deutschlandradio.d….html?mdm:audio_id=935660


    Aus der Dlf Audiothek | Interview | Klima- und Energiepaket der Koalition - "Zeitverzögerungen, die wir uns nicht erlauben können"

    https://srv.deutschlandradio.d….html?mdm:audio_id=935507



    https://energiewende.eu/netzwerk-gegen-die-energiewende/

  • Ich finde "Gemotze" echt nicht nett. Es mag halt nicht jeder einen Vortrag darüber bekommen, was er zu wählen hat. Wir sind alle schon groß und können uns informieren.

    Wir haben nicht einmal gemeckert oder ähnliches, sondern nur darauf aufmerksam gemacht, dass man mit solchen Texten das gegenteilige erreichen kann.

    Nele Darum ging es mir. Nicht darum, dass Politik hier kein Thema sein darf. Aber SO halt für mich nicht, danke...

    LG, LilliMarleen


    *`74 + Mädchen*7/03 + Junge*5/06 + Junge *5/08

  • Habeck würde genau so zerfetzt werden.

    Und der hat im Gegensatz zu Annalena Baerbock auch politische Fehler gemacht, mit denen man ihn vor seinen eigenen Wähler:innen unglaubwürdig machen kann, da muss es nicht mal ins Persönliche.

    Ich glaube nicht, dass es um politische Fehler geht.


    Die Kampagnen zum Erhalt der aktuellen Interessenspolitik unterscheiden nicht, ob es politische oder persönliche Fehler sind.

    Die nutzen alles, was sich nutzen lässt, um einen chancenreichen Gegner schlecht zu machen, notfalls mit geschicktem Informationsfluss. (Mehr als Dreiviertel der Deutschen glaubt, Frau Baerbocks verspätete Meldung ihrer Parteieinkünfte beim Bundestag hätte ihr finanzielle Vorteile eingebracht, ähnlich nicht versteuerten Einkünften. Ein Großteil glaubt den Plagiatsvorwürfen, auch wenn rechtlich an den Passagen nichts zu beanstanden ist - der Vorwurf reicht den Leuten.)


    Und da würden sie bei Robert Habeck selbstredend mindestens genau so viel finden, was sich großreden lässt. Und bei jedem anderen auch.

  • Ja, das war schon immer so.


    Ich bin dennoch der Meinung, dass Habeck bessere Chancen gehabt hätte.


    Und natürlich hätten sie bei ihm auch etwas gefunden. Ich glaube dennoch nicht, dass es die gleichen Auswirkungen gehabt hätte.

    Denn er ist ein Mann und das alleine reicht leider schon dafür.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Nele mich stört am Stil des Eingangspostings, dass die Aussagen und Wahlempfehlungen nicht als Meinung, subjektive Haltung, eigene Denke, Wunsch, Hoffnung, etc. benannt wurden sondern als objektive und einzig "richtige" Tatsachen formuliert wurden.


    Ich persönlich stimme vielem inhaltlich komplett zu, die Hypris die jedoch dahinter steht, wenn die eigene politische Haltung als die einzige Wahrheit gelten gelassen wird, finde ich als unerträglich.