Wie alt sind die Raben?

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  • Ich bin 31 und frage mich eher wie es kann. Ich war doch gestern erst Anfang 20 😬

    “Stelle Dich an den Abgrund der Hölle
    Und tanze zur Musik der Sterne!”
    (Walter Moers)


    Du darfst sein, wer du bist, du darfst dich äußern und wir nehmen das ernst. Da ist immer beides: Wurzeln und Flügel, Bindung und Freiheit.

    (Herbert Renz-Polster)


    #NazisRaus #BOohneRechts

  • Ey kommt, ich bin 52 und wenn ich in den Spiegel gucke, kann ich so langsam nicht mehr verhehlen, dass ich nicht mehr taufrisch bin. Es geht mir gut. So what?

  • Ich bin 31 und frage mich eher wie es kann. Ich war doch gestern erst Anfang 20 😬

    Genau wie ich. Und ich bin schon 41 😱

    du meinst also, es gibt mehrere solcher jahrzehntsprünge?

    ist das gruselig oder ok?


    Es ist mir eigentlich egal.

    Ich bin bloß irritiert. Ich dachte mit 20, dass ich mit 40 klüger, weiser und insgesamt vernünftiger wäre. Und jetzt bin ich über 40 und denke noch genau wie mit 20, habe noch die gleichen Interessen, die gleichen Gedanken, bin kein Stück klüger und muss feststellen, dass meine Tochter (20) mich in Sachen "Erwachsenwerden" bereits eingeholt hat.

    Es ist seltsam, dass ich da gefühlt irgendwie stehengeblieben bin #weissnicht

  • das kann ich nicht bestätigen,

    zum glück hat sich seit anfang 20 einiges getan bei mir :)


    ich bin ruhiger und milder und klüger geworden - immerhin ein bisschen :D

    und darüber bin ich sehr froh.

  • Ich dachte mit 20, dass ich mit 40 klüger, weiser und insgesamt vernünftiger wäre.

    Oh, da warst du aber mit 20 auch schon weise.


    Ich hab mit 20 gedacht, ey, im Jahr 2000, (so ne Landmarke), dann bin ich 31, dann ist alles Schöne und Freie im Leben vorbei, weil ...whatever... dann bin ich alt. Dann kam das Jahr 2000, ich hatte die erste feste Stelle (und war beamtet [die Autokorrektur schlägt vor "beatmet" und "gebeamt"] worden - gefühlt reichlich bedrohlich für die Freiheit) und machte aus reiner Frackigkeit den Motorradführerschein und war in der Schlussphase meiner Diss und dachte, hey, da geht ja vielleicht doch noch ein bisschen was. Und dann... 2001 wurde ich das erste Mal nur so halb überzeugt schwanger und in gewisser Weise war dann tatsächlich meine Freiheit vorbei und das Leben wurde sehr, sehr anstrengend. Viel anstrengender, als ich mir je hätte vorstellen können. Das ist mir ja dann irgendwann echt eskaliert. Es war anders als befürchtet, aber eben auch im Rückblick eine vor allem wahnsinnig zehrende Zeit mit wenig Freiheit. Alles, was mir vorher wichtig gewesen war, und was ich, da doch mein Mann Elternzeit nahm und wirklich seinen Teil tat wie versprochen, dachte, weiterhin tun zu können, brach mir weg. Ich konnte einfach nicht neben einer Vollberufstätigkeit und wartungsintensivem Kind noch künstlerisch arbeiten. Die Zeit war das eine, aber die Kraft dazu hatte ich einfach nicht mehr.

    Was ich aber nie gedacht hätte ist, dass es jetzt, mehr als 2 Jahrzehnte danach und wirklich mit deutlichen gesundheitlichen Einschränkungen, so viel leichter und schöner und freier und beschwingter ist, als es mit 20 war. Ich kann natürlich nicht da anknüpfen, wo ich damals aufhören musste, das ist unwiederbringlich verloren, aber es gibt heute andere Wege. Ich bin gespannt, was noch kommt.

  • Ich dachte mit 20, dass ich mit 40 klüger, weiser und insgesamt vernünftiger wäre.

    Oh, da warst du aber mit 20 auch schon weise.


    Ich hab mit 20 gedacht, ey, im Jahr 2000, (so ne Landmarke), dann bin ich 31, dann ist alles Schöne und Freie im Leben vorbei, weil ...whatever... dann bin ich alt. Dann kam das Jahr 2000, ich hatte die erste feste Stelle (und war beamtet [die Autokorrektur schlägt vor "beatmet" und "gebeamt"] worden - gefühlt reichlich bedrohlich für die Freiheit) und machte aus reiner Frackigkeit den Motorradführerschein und war in der Schlussphase meiner Diss und dachte, hey, da geht ja vielleicht doch noch ein bisschen was. Und dann... 2001 wurde ich das erste Mal nur so halb überzeugt schwanger und in gewisser Weise war dann tatsächlich meine Freiheit vorbei und das Leben wurde sehr, sehr anstrengend. Viel anstrengender, als ich mir je hätte vorstellen können. Das ist mir ja dann irgendwann echt eskaliert. Es war anders als befürchtet, aber eben auch im Rückblick eine vor allem wahnsinnig zehrende Zeit mit wenig Freiheit. Alles, was mir vorher wichtig gewesen war, und was ich, da doch mein Mann Elternzeit nahm und wirklich seinen Teil tat wie versprochen, dachte, weiterhin tun zu können, brach mir weg. Ich konnte einfach nicht neben einer Vollberufstätigkeit und wartungsintensivem Kind noch künstlerisch arbeiten. Die Zeit war das eine, aber die Kraft dazu hatte ich einfach nicht mehr.

    Was ich aber nie gedacht hätte ist, dass es jetzt, mehr als 2 Jahrzehnte danach und wirklich mit deutlichen gesundheitlichen Einschränkungen, so viel leichter und schöner und freier und beschwingter ist, als es mit 20 war. Ich kann natürlich nicht da anknüpfen, wo ich damals aufhören musste, das ist unwiederbringlich verloren, aber es gibt heute andere Wege. Ich bin gespannt, was noch kommt.

    Mit anderen Zahlen und anderen Bedi gingen kann ich da voll unterschreiben.

    Ich genieße mein Leben jetzt sehr. Und fas mit 58!

  • Jeder ist so jung, wie er sich anfühlt #nägel.


    Und ehrlich, ich habe mich mit Anfang 40 (als die Kinder "aus dem Gröbsten raus" waren) deutlich fitter und entspannter gefühlt, als mit Anfang 30. Habe erst letztlich wieder einer Freundin Mut gemacht, die bald 40 wird #cool.

    Aber es stimmt schon, jetzt wo es auf die 50 zugeht, kommen die Zipperlein #hmpf. Jetzt muss ich mich wohl doch mit der "Altersweisheit" trösten.

  • ich auch 😁 über ich bin 43