Helicobacter Pylori

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  • Hallo Zusammen,


    hat jemand schon mal eine entsprechende Therapie gemacht, um den HP zu entfernen?


    Ich trage den schon - vmtl. seit meiner Kindet - mit mir rum. Die Ärze sind sich da ja uneins: einige sagen: lassen, solange der keine Probleme macht. Andere: der muss sofort weg ...


    Bislang hatte ich keine Probleme. Allerdings habe ich jetzt seit neustem immer mal wieder Bauchweh, v.a. nach Genuss von viel Milchprodukten #confused

    Ob der ich jetzt doch langsam bei mir meldet?


    Ich mag nicht diese fette Antibiose über mich ergehen lassen. Hab da echt Horror vor. Seit fast 10 Jahren kein AB mehr gehabt. Immer nach ABs früher Probleme bekommen mit Pilzen ...


    Hat von euch wer schon so eine Therapie gemacht? Wie ist die so bekommen?


    Wäre dankbar für Erfahrungsberichte.

    „Der Sinn des Lebens besteht darin, seine Individualität in Übereinstimmung mit der Umwelt zu leben.“


    Remo Largo

  • Erst diese Dreiertherapie, danach intensive Darmpilz-Therapie - erst danach wurde es besser. Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob der Helicobacter überhaupt jemals die Ursache war. Dieser spezielle Pilz (ich weiß nicht mehr welcher genau, ich hatte da abet starke Tabletten, nicht die, die man üblicherweise bei Candida einsetzt) macht nämlich selber auch schon solche Beschwerden.


    Würd ich erstmal abklären und ggf. behandeln lassen .



    Ach so, die Bekömmlichkeit der Behandlung - war bei Beidem nicht besonders gut Magen-Darm-mässig.

    So take courage, hold on, be strong, remember where your help comes from.

  • Ich habe mal einen Ansatz gelesen, den mit 6 Wochen lang Brokkolisprossen in ausreichender Menge zu bekämpfen, die wissenschaftlich ausreichend belegt war. Da ich den doch nicht hatte, habe ich es nicht gemacht.

    Aber machen würde ich schon was. Das kann zu Resorptionsstörungen und Mangelzuständen führen.

    • Offizieller Beitrag

    Es gibt ja durchaus die fachmeinung, dass der HP durchaus brutal ich sein kann, gerade wenn er früh erworben wurde. Ich habe meinen und mir geht es blendend. Es gibt aber wohl Bestrebungen ihn insgesamt in der Bevölkerung ausrotten zu wollen.


    Wenn du jetzt auf Milchprodukte reagierst, bist du vielleicht jetzt erst Laktoseintoleeant geworden? Das gibt es ebenfalls relativ häufig. Ich würde das zumindest erstmal ausschließen wollen, bevor ich den HP bekämpfe.

    "C'est ici que l'aventure se mêle au vent de la mer."

    Pierre Marc Orlan

  • Puuuh,


    vielen lieben Dank schon mal an euch #herz


    Mir wird da echt ganz mulmig ... ich mag keine Antibiose. Das mit den Brokkolisprossen hört sich sehr viel netter an, das wäre eher was für mich #top


    Ich versteh dieses Problem mit dem HP nicht: angeblich tragen den 50% aller Menschen in sich.


    Mir geht es übrigens wieder besser. Vielleicht war das ein "versteckter" MD Infekt oder so was.


    Ich werde mal weiter beobachten. Aber diese aufgebrachten Mediziner, die den unbedigt sofort eradizieren wollen verunsichern mich #hmpf

    „Der Sinn des Lebens besteht darin, seine Individualität in Übereinstimmung mit der Umwelt zu leben.“


    Remo Largo

  • Er wird halt als kanzerogen betrachtet.


    Wenn du mit Beschwerden zum Arzt gehst und der was findet, was die Beschwerden auslösen könnte und dir eine Therapie dagegen empfiehlt finde ich das nicht sonderlich aufgebracht sondern einfach als Antwort auf deine Frage.

  • ich hatte aber keinerlei Beschwerden, als sie den festge´stellt hatten vor über zehn Jahren

    „Der Sinn des Lebens besteht darin, seine Individualität in Übereinstimmung mit der Umwelt zu leben.“


    Remo Largo

  • In meiner Ausbildungszeit war das grad ein ganz großer Hype, dass der unbedingt behandelt werden muss weil der Magengeschwüre und Magenkrebs machen kann. Als sich rausstellte, dass fast alles Pflegepersonal den hat ohne Krankheitszeichen wurden alle aufgescheucht, es wäre sooo ein Risiko und alle müssten sich behandeln lassen. wenn sie nicht irgendwann sterben wollen deshalb ...


    .... inzwischen kenn ich von Ärzten eigentlich nur die Aussagen, dass man den dann behandeln muss wenn er Probleme macht weil halt das Geschwürrisiko schon erhöht ist. Aber solange er keine Beschwerden macht ist er halt da genau wie viele andere Keime in unsrem Körper (er !!! keine Beschwerden macht - wenn die Beschwerden durch zu säurehaltige Ernährung oder nen Darmpilz oder ne Unverträglichkeit o.ä. ausgelöst werden bringt die Behandlung vom HP nämlihc überhaupt nix)


    Aktuelle Einschätzung der Bundesärztekammer:


    Wichtig zum ersten Absatz:

    Eine Besiedelung mit dem Keim KANN zu ner dauerhaften Entzündung führen.

    VON DENEN, bei denen es dazu führt, kommt es bei 1 bis 2 von 10 zu einem Geschwür.

    Ein Geschwür KANN zu den genannten Problemen führen.


    D.h. der Prozentsatz derer, die Helicobacter haben UND DAVON eine chronische Entzündung bekommen UND von der Entzündung ein GEschwür bekommen ist sehr gering.



    Und - steht hier nicht, ist aber so: Egal welcher Ursache, kann eine chronische Entzündung der Schleimhaut zu nem GEschwür führen und deshalb muss man bei ner chronischen Entzündung IMMER behandeln. Am idealsten natürlich, indem man die Ursache abstellt (Stress, Fehlernährung, irgendwelche Keime -z.b. eben auch Helicobacter).

    Findet man also ne chronische (!!!!) Entzündung, sollte man alle in Frage kommenden Ursachen behandeln. Da macht es schon Sinn, auch nen zufällig gefundenen Helicobacter von dem man nicht weiß, ob er überhaupt die Ursache (oder die alleinige Ursache) ist zu behandeln.

    Aber solange keine chronische (!!!) Entzündung besteht kann der auch einfach in friedlciher Coexistenz leben.

    So take courage, hold on, be strong, remember where your help comes from.

  • ich hatte aber keinerlei Beschwerden, als sie den festge´stellt hatten vor über zehn Jahren

    na aber jetzt hast du ja offenbar Beschwerden. Wie wurde er denn festgestellt wenn du keine Beschwerden hattest? Also warum hat da jemand nach geschaut, wenn du keine Probleme hattest?

  • ich hatte aber keinerlei Beschwerden, als sie den festge´stellt hatten vor über zehn Jahren

    na aber jetzt hast du ja offenbar Beschwerden. Wie wurde er denn festgestellt wenn du keine Beschwerden hattest? Also warum hat da jemand nach geschaut, wenn du keine Probleme hattest?

    Bei einer Stuhlprobe war Verdacht auf Blut im Stuhl, deshab wurde eine MD Spiegelung gemacht. Es war aber nix, außer dass HP festgestellt wurde. Ich hatte mich nur zuvor zu gesund ernährt (rote Beete), was zu einem falsch positiven Ergebnis bei der Suhlkontrolle geführt hatte.

    Ursprünglich wollte man meiner niedrigen HB Werte auf die Spur kommen und innere Blutungen ausschließen.


    Letztes Jahr hab ich dann nochmal eine Spiegelung gehabt - wieder wegen Eisen - mit dem selben Ergebnis: alles gut, aber HP ist noch da.

    „Der Sinn des Lebens besteht darin, seine Individualität in Übereinstimmung mit der Umwelt zu leben.“


    Remo Largo

  • Und jetzt hast du halt Beschwerden und der Arzt, den du gefragt hast, was man machen soll schlägt vor, zu behandeln.


    Das kann man machen oder lassen; mich stört nur der „aufgebrachte Mediziner“, der „unbedingt“ eradizieren will

  • nein, ich habe keinen Arzt gefragt. Es war meine eigene Vermutung, dass vielleicht der HP für meine Bauchweh verantwortlich sein könnte.


    Ich habe die Stimmen von drei Ärzten im Hinterkopf, die unabhängig voneinander zu sofortiger AB Therapie rieten, einer drängen wollte mit Angst machen: kann zu Krebs führen! Ich müsse ich wissen, was ich täte ... meine HÄ schlug die Hände über dem Kopf zusammen, als ich ihr sagte, ich wolle keine Therapie solange es mir gut geht.

    Doch, für mich waren sie schon aufgebracht


    Edit: doch, mein damaliger HA vor zehn Jahren war recht entspannt und meinte, solange der HP nix macht ist ok.

    Aber die Vehaltensweisen der anderen erstaunen - verunsichern mich.

    „Der Sinn des Lebens besteht darin, seine Individualität in Übereinstimmung mit der Umwelt zu leben.“


    Remo Largo

  • eher oben. Und mit viel Luft im Bauch.

    Heute ist es aber schon besser.

    „Der Sinn des Lebens besteht darin, seine Individualität in Übereinstimmung mit der Umwelt zu leben.“


    Remo Largo

  • Ich habe die Antibiosetherapie gemacht. Ich hatte Urtikaria, die selbst mit einem Biologikum nicht weggegangen ist.

    Die Antibiose hat in der Folge tatsächlich nen Mundsoor ausgelöst (den man mit Tinktur ja doch gut einfangen kann) und ich hab dann im Anschluss noch Probiotika für die Darmflora genommen.

    Die Urtikaria war ein paar Wochen später dann auch weg.