Schulbücher einschlagen - Warum haben die keinen festen Einband?

Liebe interessierte Neu-Rabeneltern,

wenn Ihr Euch für das Forum registrieren möchtet, schickt uns bitte eine Mail an kontakt@rabeneltern.org mit eurem Wunschnickname.
Auch bei Fragen erreicht ihr uns unter der obigen Mail-Adresse.

Herzliche Grüße
das Team von Rabeneltern.org
  • Ich bin mal wieder völlig entsetzt, was alles überlebt... Meine Schulzeit ist ja schon ne Weile her und naiverweise hätte ich angenommen, solche Merkwürdigkeiten gehörten längst der Vergangenheit an. 2021!! #freu#angst


    Wow. Noch sechs Jahre oder so, dann kommt unser Kind in die Schule. Ich dachte schon "Wenn die da im Ernst loch Schulbücher in größerem Umfang schleppen soll, mach ich n Aufstand."

    Joa. Das wird ja dann lustig.

  • Ich schlage die Schulbücher meiner Kinder immer in durchsichtige Klebefolie ein. Die bleibt dann drauf und der/die nächste BesitzerIn ( oder vielleicht eher die Mutter…) hat Freude dran. Ich frage mich aber auch, warum die Schule keine Einbindeaktion macht, wenn wiedermal eine Satz neuer Bücher angeschafft wurde. Ein paar helfende Hände und die Sache wäre in no time erledigt.

  • textile Buchumschläge von Hema

    Danke für den Tipp - muss ich gleich mal anschauen!

    warum die Schule keine Einbindeaktion macht,

    Weil auch die Klebefolien keine 10 Jahre halten. Und abgeribbelte Folien, teilweise ab- oder eingerissen sehen noch schlimmer aus als abgegriffene Einbände. Außerdem bekommt es nicht jede(r) hin, die Folien blasen- und faltenfrei anzubringen.

  • Meine Grossen bekommen die Bücher aus der Schulbuchausleihe schon immer fertig eingeschlagen. In solchen Plastikumschlägen. Wenn doch mal ein Umschlag fehlt, mache ich einen drum. Der bleibt dann auch einfach dran, wenn das Buch wieder abgegeben wird. So hat das nächste Kind auch noch was von.

  • Hier werden die Schulbücher kostenlos von der Schule ausgeliehen und die Vorgabe ist ganz klar, dass sie in durchsichtige Folie eingebunden werden müssen und keine Klebefolie verwendet werden darf. Die Folie soll auch bei Abgabe am Schuljahresende draufbleiben und muss bei den neu ausgeliehenen Büchern nur ausgetauscht werden, wenn sie soweit kaputt ist, dass sie den Schutzzweck nicht mehr erfüllt.

    Bei der Großen muss ich daher max 1-2 Bücher pro Schuljahr einbinden bzw da deren Bücher nach dem Schuljahr immer aussortiert und weggeschmissen werden, dürfen sie inzwischen sogar darauf verzichten. Der Junior dagegen ist der erste Jahrgang nach neuem Lehrplan und bekommt jedes Schuljahr nagelneue Bücher. Dh. ich darf bei ihm auch jedes Schuljahr mind. 8 Bücher einbinden. *seufz*

    Aber inzwischen bin ich ganz geübt daran und bekomm das mit Folienrolle gut und schnell hin. ;)

    Nr. 1 Sommer 06 - Nr. 2 Herbst 08 - Nr.3 Frühling 11 und Nr. 4 Herbst 13 #herzen

  • Hier werden die Schulbücher kostenlos von der Schule ausgeliehen und die Vorgabe ist ganz klar, dass sie in durchsichtige Folie eingebunden werden müssen und keine Klebefolie verwendet werden darf. Die Folie soll auch bei Abgabe am Schuljahresende draufbleiben und muss bei den neu ausgeliehenen Büchern nur ausgetauscht werden, wenn sie soweit kaputt ist, dass sie den Schutzzweck nicht mehr erfüllt.

    Hier auch. Betonung liegt auf durchsichtig.

    Also diese durchsichtigen Umschläge dürfen selbstverständlich auch verwendet werden und dürfen auch selbstverständlich am Schuljahresende wieder runter gemacht werden weil Eigentum, aber es wird sehr empfohlen, die Bücher mit Umschlag von der Rolle einzubinden und die Ränder mit Tesafilm an sich selbst (nicht am Buch!) zu befestigen weil "billiger und dann muss nicht jedes Jahr neu eingebunden werden und nächstes Jahr haben die Kinder eh wieder ganz andere Bücher und da passen die gekauften Umschläge eh nicht mehr.


    In Papier einschlagen ist zumindest ist den unteren Klassen verboten. "Weil die Kinder sonst nicht wissen welches Buch sie brauchen, wir zeigen vorne ja immer die Bücher welche sie rausholen sollen".

    Was für mich eigentlich nur für Erst- und Zweitklässler ein Argument ist. Wenn ich bei meinem Drittklässler draufschreib "Mathebuch" und in Deutsch "Lesebuch" , Deutschbuch und "Wörterbuch" (oder "Mimi", "Lesefreude" und "Rechtschreiben" o.ä.), dann kapiert der das genauso.

    Wir haben dieses Jahr ne komplett neue Lehrkraft, mal schauen ob man mit der verhandeln kann. An unsrer SChule gibts zumindest eine Lehrkraft, die extrem öko ist, bei der käme man mit so nem Wunsch bestimmt durch. Beim Rest eher nicht. Schauen wir mal wie der oder die neue ist.

    So take courage, hold on, be strong, remember where your help comes from.

  • cashew

    Danke für die Idee!

    Der Markt ist zwar zeitlich unpassend (erst wieder fast 3 Wochen nach Schulbeginn) aber es gibt ja noch andere Wege, das anzubieten! #idee1

    Statusbericht:
    #hammer#haare#tuppern#kreischen:stupid: Ich hätte gerne wieder mehr #baden und #yoga

  • Also hier macht das jeder Schreibwarenhandel, Staples, die Schreibwarenabteilung von Karstadt....


    Ich habe das noch nie selbst gemacht #weissnicht


    Meinen Schülern gebe ich die Hüllen am Ende des Jahres bei der Buchabgabe wieder fürs nächste Jahr. In der Regel gibt es nicht so viele unterschiedliche Buchgrößen. So müssen nur mal einzelne nachgekauft werden.


    Wer in der Schule noch "nebenbei" 1000ende von Büchern einschlagen sollte ,wüsste ich auch nicht. Die ganze Ausgabe und Einsammelei ist schon sehr zeitaufwändig und das ist dann natürlich auch Unterrichtsausfall für die Schüler der entsprechenden Kollegin.

    Gruß,


    stella mit Eichhörnchen-Dinosaurier (9/06) und kleiner Überraschung (1/14)


  • Lina2

    Das kommt auf das Bundesland an. In BL mit echter Lernmittelfreiheit sind Schulbücher jahrelang im Umlauf. Meine Kinder haben z. T. welche bei denen sie die 10. Entleiher waren.(Englisch, Mathe). Mittlerweile gibt es einen neuen Bildungsplan, da wurde offenbar auch das Lehrwerk gewechselt, allerdings nicht auf einmal, sondern fach- und jahrgangsweise gestaffelt.


    Von sehr vielen Schulbüchern gibt es Hard- und Softcoverausgaben. Diese unterscheiden sich im Preis und da ist halt die Frage, was das Budget hergibt. An unserer Schule scheint aber niemand darauf zu bestehen, dass die Einbände bei Abgabe entfernt werden. Wir hatten schon oft Umschläge mit übernommen und die waren echt noch gut für ein weiteres Schuljahr. Ob sie auch noch einen dritten Durchlauf halten würden, kann ich nicht sagen. Allerdings vermute ich, dass auch ein professioneller Umschlag nicht für die kalkulierte Nutzungszeit (s. o.) reichen wird.

    Okay, dann ist es wohl in den meisten Bundesländern mittlerweile so, dass Bücher ausgeliehen werden. Das macht ja auch Sinn.

    Hier gibt es kein einziges Buch nur Arbeitshefte, das finde ich nicht so toll. Das Ganze muss auch nur zum Wochenende hin und her getragen werden.

  • Wer in der Schule noch "nebenbei" 1000ende von Büchern einschlagen sollte ,wüsste ich auch nicht.

    Ne, natürlich wäre das unmöglich. Ich dachte auch eher an die Produzenten. Die Bücher werden ja irgendwo hergestellt. Es müsste doch möglich sein, die Bücher so zu produzieren, dass das Einschlagen überflüssig wird...stelle ich mir in meiner Dorfidylle zumindest so vor :D

    Also hier macht das jeder Schreibwarenhandel, Staples, die Schreibwarenabteilung von Karstadt....


    Ich habe das noch nie selbst gemacht #weissnicht

    Du hast richtig Glück #top

    Jedes Kind ist mein Einziges
    Miriam Gillis-Carlebach

  • Wer in der Schule noch "nebenbei" 1000ende von Büchern einschlagen sollte ,wüsste ich auch nicht.

    Ne, natürlich wäre das unmöglich. Ich dachte auch eher an die Produzenten. Die Bücher werden ja irgendwo hergestellt. Es müsste doch möglich sein, die Bücher so zu produzieren, dass das Einschlagen überflüssig wird...stelle ich mir in meiner Dorfidylle zumindest so vor :D

    Naja, sind die Bücher ja eigentlihc, Die meisten Bücher haben schon ein Cover, das mal kurz in ner umgeschwabbelten Wasserflasche liegen oder mit schmutzigen Händen begrabbelt und danach feucht abgewischt werden aushält. Nur ist das halt nicht das Einzige, was Schulbüchern passiert. Vor Langeweile draufgekritzelt oder nen angekauten Kaugummi drauf gepappt halten die Meisten dann doch nciht aus. Die Hüllen zwar auc hnciht, aber die tauscht man dann halt einfach aus.

    So take courage, hold on, be strong, remember where your help comes from.

  • In Papier einschlagen ist zumindest ist den unteren Klassen verboten. "Weil die Kinder sonst nicht wissen welches Buch sie brauchen, wir zeigen vorne ja immer die Bücher welche sie rausholen sollen".

    Was für mich eigentlich nur für Erst- und Zweitklässler ein Argument ist. Wenn ich bei meinem Drittklässler draufschreib "Mathebuch" und in Deutsch "Lesebuch" , Deutschbuch und "Wörterbuch" (oder "Mimi", "Lesefreude" und "Rechtschreiben" o.ä.), dann kapiert der das genauso.

    Wir haben dieses Jahr ne komplett neue Lehrkraft, mal schauen ob man mit der verhandeln kann. An unsrer SChule gibts zumindest eine Lehrkraft, die extrem öko ist, bei der käme man mit so nem Wunsch bestimmt durch. Beim Rest eher nicht. Schauen wir mal wie der oder die neue ist.


    So ein Quatsch. Die meisten Kinder sind durchaus in der Lage ihre Bücher zu unterscheiden #hammer.Wir schlagen seit Jahren in Papier ein und es gab noch nie Beschwerden.

  • Cloudy, jetzt wo du es sagst, meine ich mich zu erinnern, dass meine - nun ehemalige Grundschülerin - auch mal so eines mit einem Umschlag hatte, der schon dran war. Ich recherchiere welches Buch das war und schreibe eine Danksagungskarte an den Verlag #top

    Mein Sohn bekam in der weiterführenden Schule nur welche ohne Einband, meist Hardcover und dazu auch noch nagelneu wegen der Umstellung G8 auf G9. Ich hoffe im neuen Schuljahr sind ein paar Bücher dann wenigstens schon leicht angeranzt...ich finde bei neuen Büchern fällt halt total auf, wenn da Eselsohren oder sonst was drin sind.

    Jedes Kind ist mein Einziges
    Miriam Gillis-Carlebach

  • krass. Wir haben noch nie Schulbücher eingeschlagen.

    Wir zahlen für die Schulbuchausleihe jedes Jahr jeweils 20 % vom Neupreis - es wird von einer 5 jährigen Nutzung der Leihbücher ausgegangen.

    Meistens bleiben die Bücher sowieso in der Schule und werden nicht täglich hin- und her geschleppt.

    Meine Kinder scheinen ansonsten halbwegs pfleglich damit umzugehen, in der inzwischen 10 jährigen Schullaufbahn habe ich genau 1 mal 5 Euro nachzahlen müssen für einen Bleistift-Eintrag in einem Französischbuch, (der aber gar nicht von meinem Kind kam, aber egal).

    Außerden arbeiten die Lehrkräfte unserer Kinder insgesamt anscheinend nicht gerne mit den Büchern sondern teilen lieber tonnenweise Arbeitsblätter aus.

    Die von uns gekauften Arbeitsbücher Workbook, Cahier d'etudes, Grammatik-Übungsbuch, Mathe-Übungsbuch, Erdkunde-Übungsbuch etc, könnte man im Schreibwarenladen einbinden lassen, halte ich aber für unnötig, denn sie werden sowieso kaum genutzt, da bleibt keine Zeit neben den tausend Arbeitsblättern.

    Duden, Wörterbücher, Formelsammlungen usw. müssen zwingend als dicke Bücher angeschafft werden, da wurde aber bisher in den 5 Jahren, die meine Große diese schon besitzt, noch nie reingeschaut. Eingeschlagen haben wir die (Hardcover) auch nicht extra, sie sehen auch noch aus wie neu.