Strompreise und überhaupt: Inflation

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  • Also ich bin zufrieden mit dem Sicherheitsstandard. Ich weiß ja nicht was du dir vorstellst was das für ne Klappermühle ist.;)

    Ist schon gut so wie es ist. Mal eine Sache bei der ich meinem Mann, der das beruflich macht, vertraue. Für das was ich fahre, Stadtverkehr nonstop den ganzen Tag :wacko: ist es mehr als ausreichend.

  • Pfeifhase, hat sich da echt so viel getan?

    Meines ist 13, das davor ist fast volljährig geworden.


    Wir tippen gerade die Bons des letzten Jahres ins Haushaltsbuch (nur ganz grob).

    Wäre interessant wie sich die nächsten Monate bemerkbar machen und wie viel der Ausgaben im letzten Jahr auf wachsende Kinder, Corona oder Preissteigerungen zurückzuführen ist.

  • Ich hab eine ordentliche Inflation mitgemacht und kann das so nicht stehen lassen. Wenn das Geld schlicht nicht mehr genug wert ist, um den täglichen Bedarf ausreichend zu decken, ist es durchaus lebensbedrohlich, für die schwächsten der Gesellschaft nämlich. Da geht's nicht um ein Auto, sondern um genug zu essen und eine Jacke im Winter.

    Ja, es ist in der Tat so, dass mit dem ALG II Satz oder der Grundsicherung keine Grundsicherung für alle mehr angemessen gewährleistet ist. Die kommende Erhöhung im 3 Euro pro Person wiegt nicht auf, was an tatsächlichen Mehrkosten da ist. Ich führe seit 2003 Haushaltsbuch. Gerade in den letzten Monaten, also seit Corona vor allem, sehe ich, wie sich das Geld, das ich aufzuteilen habe, von einigen Posten hin zu anderen verschiebt. Und das nicht, weil die Dinge, die von diesen Posten abgedeckt werden, also z.B. Lebensmittel, in der Menge mehr eingekauft werden. Ich kaufe weniger ein und zahle aber mehr als früher. Viele Dinge kaufe ich gar nicht mehr oder machen wir gar nicht mehr, da das Budget es nicht mehr hergibt, wenn die Gelder verteilt sind. Ich bin allerdings sehr erleichtert gewesen, als ich erfahren habe, dass tatsächlich eine Teuerung stattfindet. Ich hab irgendwie gedacht, ich mach was falsch oder bin irgendwie panne, weil das Geld auf einmal nicht mehr so gereicht hat wie früher.


    Die Verknappung in der Anfangszeit der Corona-Krise war für uns sehr belastend. Ich konnte nicht ausweichen und habe manchmal auf Mahlzeiten verzichtet und war dann auch tatsächlich nicht satt. Und ich wusste nicht, wie lange das so geht und ob es evtl. noch schlimmer wird. D.h. gerade für die Menschen, die wenig oder noch weniger haben als wir, ist die Teuerung bedrückend und bedrohlich. Die Ernährung wird schlechter, es wird auf notwendige Dinge verzichtet, besonders im Bereich der grundsätzlichen Dinge wie Gesundheit oder Ernährung.


    Wir haben es ja sehr gut, da wir an ein Netzwerk angeschlossen sind und somit schon die Infrastruktur haben für Hilfe oder auch einfach für bargeldlosen Warenverkehr (sprich Verschenken und Geschenkt bekommen). Andere haben das nicht bzw. können sich das nicht so einfach einrichten.


    Ich finde es besorgniserregend, und die Aussicht, dass es nur eine Phase ist, hilft dann nicht, wenn man in der Phase nicht nur irgendwie kleinere Brötchen backen muss, sondern wenn man dann halt gar keine Brötchen mehr backen kann. Ich hoffe, dass die zu erwartende neue Regierung daran zügig etwas ändert. Hoffen darf man ja.

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    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!


    Schokolade löst keine Probleme. Aber das tut ein Apfel ja auch nicht.

    Als die Vielfalt ging, entzündete die Einfalt ein Freudenfeuer.

  • Das hat doch aber nichts mit Klappermühle zu tun? #confused ein Auto von vor 20 Jahren hat den Sicherheitsstandard vor 20 Jahren ob es nun gepflegt ist oder nicht, auch wenn es 20 Jahre im Glaskasten stand. Wenn du damit zufrieden bist, ist es doch völlig in Ordnung. Ich wäre es halt nicht.

    Für den Stadtverkehr schrieb ich ja, mag es vielleicht gehen.


    Ein Auto was wir Mal hatten, wäre jetzt knapp 13 Jahre alt. Das hatte z.b. nur zwei Airbags, keine Sicherheitsassistenten ect. Heute sind mindestens 6 Airbags fast immer Standard meine ich. Die meisten Fahrzeuge haben heute Notbremssysteme, Abstandsanzeiger ect. Auch wird die Fahrzeugkonstruktion im Innenraum immer sicherer, sprich weniger eingedrückt.


    Darauf würde ich einfach nicht verzichten wollen. Aber ja, ich habe Angst vor Unfällen!

    Wenn man das nicht hat, ist einem das vielleicht auch nicht so wichtig.

    "Mit einer Kindheit voller Liebe kann man ein halbes Leben hindurch die kalte Welt aushalten." Jean Paul


    Töchterchen (2006) und Klein-Töchterchen (2011)




  • Pfeifhase, hat sich da echt so viel getan?

    Meines ist 13, das davor ist fast volljährig geworden.

    Wenn man Crashtests glauben schenken mag sind 20 Jahre Unterschied schon enorm für mein Empfinden. Bei 13 Jahren...hm keine Ahnung.

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  • Ich habe vorhin mal so rumüberlegt, wie es wäre, wenn man bei uns in D den Strom abstellen würde, weil zu wenig vorhanden ist, um CO2 zu sparen oder so, wie in China. So ganz rein theoretisch. Weiß jemand, wie es dann mit den vielen "kleinen" Solaranlagen wäre, die ins Netz einspeisen? Die, die sich abschalten, wenn übers Stromnetz nicht die passende Frequenz und Spannung vorgegeben wird (ENS)?

    Ob man die Netzabschaltungen dann bei uns nachts durchführen würde? Oder würde man kleinere Einspeisen ignorieren und eher auf nur auf die Rücksicht nehmen, die wichtiger sind? Wie gesagt, ist nur rumgespinne von mir.

  • Nee, mir ist Sicherheit generell nicht wichtig.

    Meine Kinder tragen während der Fahrt Sturzhelme , dann geht das schon.

  • Ich habe vorhin mal so rumüberlegt, wie es wäre, wenn man bei uns in D den Strom abstellen würde, weil zu wenig vorhanden ist, um CO2 zu sparen oder so, wie in China. So ganz rein theoretisch. Weiß jemand, wie es dann mit den vielen "kleinen" Solaranlagen wäre, die ins Netz einspeisen? Die, die sich abschalten, wenn übers Stromnetz nicht die passende Frequenz und Spannung vorgegeben wird (ENS)?

    Ob man die Netzabschaltungen dann bei uns nachts durchführen würde? Oder würde man kleinere Einspeisen ignorieren und eher auf nur auf die Rücksicht nehmen, die wichtiger sind? Wie gesagt, ist nur rumgespinne von mir.

    Was ist denn das für eine dystopische Überlegung?


    Also erstens, das wird nicht passieren. Ich kann dir zwar nicht sicher sagen, wie häufig es Strom im nächstes Jahr in Deutschland geben wird, aber dass es keine planmäßige generelle Netzabschaltung zwecks CO2-Einsparung geben wird, das kann ich dir mal ganz frech garantieren.


    Zweitens: Wenn das Netz weg ist, ist es weg. Da können die Solaranlagen dann auch nichts mehr einspeisen. Auch tagsüber nicht.


    Ich habe leider noch nicht ganz verstanden, wie man die Netzfrequenz nach einem Zusammenbruch wieder aufbaut, aber es ist auf jeden Fall etwas, was normale kleine Solaranlagen, auch viele davon, nicht bewerkstelligen können.

  • Was ist denn das für eine dystopische Überlegung?

    Nur genau so ein "Was wäre, wenn ein Virus käme und die Welt lahmlegt." Manchmal hat mein Kopf einfach Langeweile und dann denkt er sich solche Sachen aus. #angst


    Also nein, ich glaube nicht wirklich, dass man solche Stromabschaltungen bei uns machen würde. Jedenfalls nicht in solchen Dimensionen wie in China. Ganz passend dazu haben wir heute übrigens keine Straßenbeleuchtung. Macht nix, denn der Mond ist hell genug .

  • Aber alte Autos haben nicht den Sicherheitsstandard heutiger Autos. Ich hätte kein gutes Gefühl mit einem 15 Jahre alten Auto.

    Hängt ziemlich vom Auto ab. Ein 15 Jahre altes Auto der gehobenen Klasse hat vielfach Dinge, die ein deutlich jüngeres billigeres Auto nicht hat, weil die "neuen Features" da erst mit Jahren Verspätung eingeführt werden.


    Und gegen ein SUV hat ein Kleinwagen tendenziell immer schlechte Chancen, egal wie neu der letztere ist - mit ein Grund, warum ich SUVs in Kombination mit Elektroautos auf den Strassen für eine ziemlich ungünstige Kombi halte und mich freuen würde wenn die durch den Staat unattraktiver gemacht werden würden. Denn für die eigene(!) Sicherheit sind SUVs natürlich top.

  • Ja, deswegen schrieb ich ja dass man es sich natürlich leisten können muss.

    Aber alte Autos haben nicht den Sicherheitsstandard heutiger Autos. Ich hätte kein gutes Gefühl mit einem 15 Jahre alten Auto.

    Hängt ziemlich vom Auto ab. Ein 15 Jahre altes Auto der gehobenen Klasse hat vielfach Dinge, die ein deutlich jüngeres billigeres Auto nicht hat, weil die "neuen Features" da erst mit Jahren Verspätung eingeführt werden.


    Und gegen ein SUV hat ein Kleinwagen tendenziell immer schlechte Chancen, egal wie neu der letztere ist - mit ein Grund, warum ich SUVs in Kombination mit Elektroautos auf den Strassen für eine ziemlich ungünstige Kombi halte und mich freuen würde wenn die durch den Staat unattraktiver gemacht werden würden. Denn für die eigene(!) Sicherheit sind SUVs natürlich top.

    Zum ersten Teil, ja das kann ich mir sehr gut vorstellen.

    Dein zweiter Absatz ist natürlich echt wahr... In den Crashtests die ich mir angesehen habe wurden allerdings gleiche Autotypen bzw das gleiche Modell nur eben die neueren Versionen genutzt. Und die Unterschiede fand ich einfach krass. Das hatte mich überzeugt.


    Fürs Protokoll, wir haben keinen SUV 😏

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  • Ich habe versucht auszudrücken dass ich übermäßig! Angst im Straßenverkehr habe, vielleicht hast du diese nicht. Dann muss einen das auch nicht so wichtig sein. Denn die Wahrscheinlichkeit ist ja nunmal nicht so groß dass etwas passiert. Ein neues Auto reduziert meine Angst einfach ein klein wenig.


    Aber du könntest ja auch normal antworten und mir nicht so doof kommen, nur weil ich mich vielleicht schlecht ausgedrückt habe.

    Ich habe dich sogar bestätigt dass das im Stadtverkehr etwas anderes ist, mein Mann ist über 4000 km im Monat gefahren, das ist doch ein Unterschied zum Stadtverkehr. Für diesen Job haben wir unser Auto gekauft und klar war da die Sicherheit an ganz oberster Stelle.


    Ich habe dich immer total gern gelesen, dass du mich so angehst finde ich sehr schade.


    Daher bin ich jetzt raus.

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  • Ich bin die, deren Mann jeden Tag 60 km pendeln muss(einfache Strecke).

    Ja, wir sind auf ein Auto angewiesen. Wir wohnen sehr ländlich. Mein Mann hätte gar nicht die Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu kommen. Da müsste er um 4 Uhr aufstehen. Die Verbindungen sind katastrophal. Und dazu sehr teuer.


    Weil vorhin jemand meinte, man könnte doch zur Arbeit ziehen...Nein, das könnte man nicht. Wir haben sehr lange dort vor Ort gesucht. Selbst wenn wir die Spritkosten auf unsere Kaltmiete schlagen würden, würde es dort immer noch nicht reichen. Die Mieten sind gigantisch hoch. Absolut unbezahlbar.


    Mein Mann hat hier vor Ort lange nach Arbeit gesucht, immer mal wieder. Aber er hat einen Beruf, der nicht mehr so gesucht ist. Er macht ihn aber unglaublich gern und möchte nichts anderes machen und dazu kommt, dass seine Kollegen alle super nett sind. Deswegen möchte er dort bleiben. Und dort ein Zimmer nehmen? Nein Danke, wir möchten schon gern jeden Tag zusammen sein.


    Ja, ich bin froh, dass wir noch ein Auto, halbwegs bezahlbar bekommen haben.

    Aber Rücklagen haben wir jetzt null. Und es macht mir Angst, weil wir nun vielleicht Nachzahlungen von Strom oder Gas nicht bezahlen können...Oder ein eventuell kaputtes Haushaltsgerät...Oder


    Aber am schlimmsten finde ich die Berichterstattung in den Medien...so wie immer Panikmache ohne Ende. Ich kann es nicht mehr hören. Je dramatischer, je besser...furchtbar

  • Lene804 Hast du den Link von alien gesehen?


    Also nur zum Thema Panik. Es gibt eine gute Ausweichlösung in der Pipeline, wenn man „aufs Auto angewiesen“ ist. Es gibt zwar Leute, die beruflich aufs Auto angewiesen sind, aber niemand ist darauf angewiesen, Benzin oder Diesel zu kaufen.


    Man kann übrigens im Prinzip auch bereits vorhandene Verbrenner mit Elektromotor und Akku ausstatten lassen. In Frankreich wird das bereits staatlich gefördert und kostet schon ohne Zuschuss unter 10k Euro.

  • Ja, hab ich gesehen. Aber das ist doch kein Auto für 120 km Autobahn pro Tag.



    Erstens schafft man es damit wohl kaum, einen LKW zu überholen und zweitens möchte ich nicht wissen, was passiert, wenn man damit einen Unfall baut.

  • Aber das ist doch kein Auto für 120 km Autobahn pro Tag.

    Erstens schafft man es damit wohl kaum, einen LKW zu überholen und zweitens möchte ich nicht wissen, was passiert, wenn man damit einen Unfall baut.

    Als jemand, der zwangsläufig täglich auf Autostraßen mit dem Fahrrad unterwegs ist, finde ich den Unfall-Aspekt jetzt nicht so ausschlaggebend. Wenn alle maximale Sicherheit gegen Unfälle haben wollen, dann müssen alle ihr Gefährt hochrüsten. Dann haben aber wieder alle nur gleich viel Masse wie der Unfallgegner, das Risiko ist für alle hoch, niemand hat Sicherheit - aber außerdem wird damit so viel Energie verbraucht, dass das Aussterben der Menschheit quasi unvermeidlich wird.


    Nee, wer Sicherheit vor Unfällen haben will soll Zug fahren und sich in den vorletzten Wagon setzen.


    Ob man mit so einem kleinen Elektroauto einen LKW überholen kann weiß ich nicht. Muss man das? Wenn er sehr langsam ist, geht es sicher.

    Elektroautos sind eigentlich für kurzfristige schnelle Beschleunigung sehr gut geeignet, das ist kein Vergleich mit einem Verbrenner, der „nur“ 100 fahren kann. Außerdem kommt eh demnächst per Gerichtsurteil ein Tempolimit, mit dem dann die Raser auf der Autobahn kein so großes Problem sind.