Aua- was machen wir falsch?

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  • Ganz schnell gute Besserung euch! Das ist so fies, jetzt auch noch Corona.

    Versuch viel Ruhe zu bekommen, selber viel trinken, nochmal Ruhe, alles auslagern was irgendwie geht.

  • Ich wollte noch einen Tipp zum Thema Milchstau / Ausstreichen da lassen, auch wenn es sich bei euch nun glücklicherweise gelöst hat:


    Ich habe oft noch nach dem Stillen ausgestrichen, weil die Brust dann nicht mehr so prall war. Dann waren die Milchgänge, die nicht betroffen waren eher leer und weicher, und ich konnte ganz gezielt an der Stelle, an der es sich gestaut hatte, ausstreichen.

    Denn ja, diese Milch muss raus. Und nach meinem Gefühl ging das beim Stillen oft nicht so vollständig.


    Ich habe auch eher in der Nähe der Brustwarze ausgestrichen. Und versucht so lange zu streichen, bis die Milch nicht mehr ganz so dunkelgelb und "bröckelig" war.

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)

  • Puh, Ebura, wie heftig. :( Fühl dich fest gedrückt! Ich hoffe, dass es euch nicht zu arg beutelt...


    Zur Milch: Ich hatte das Gefühl mit der wenigen Milch auch schon mal (tatsächlich auch nach einem Milchstau). In Absprache mit meiner Hebamme habe ich dann zwei Tage lang quasi permanent angelegt und danach fühlte es sich auch wieder normal an. Gerade bei Fieber ist ja stillen auch das Beste fürs Baby, insofern vielleicht eine Möglichkeit für euch..? Wenn es für dich körperlich okay ist.

  • Ebura: du bist krank, da darf dein Körper etwas eigenpflege betreiben.

    Ansonsten heisst eine nicht so pralle Brust nicht, dass da keine Milch ist.

    Wenn du da trotzdem bange bist:

    So oft wie möglich anlegen.

    Soviel wie möglich ausruhen.


    Fiebersaft tröpfchenweise in die wangentasche.


    Re stau: Ruhig den Vater probieren lassen, das kann gut klappen. - Richtig trinken lassen wie das Baby.

  • Danke für eure Gedanken.


    Ich habe halt echt das Gefühl, mein Körper denkt sich nach dem Stau „na dann lass ich es halt“ #rolleyes aber vielleicht muss es sich nur wieder einpendeln. Ich möchte halt umgekehrt auch nicht wieder im nächsten Stau landen.


    Evtl bestell ich mir mal Malzbier.


    Sie trinkt halt super kurz (und es wirkt dann leer) und dann jammert sie direkt wieder und ist frustriert.

    We must accept finite disappointment, but never lose infinite hope.

    Martin Luther King, Jr.

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    ebura mit S (*04), E (*05) und I (*12/21)

  • Sie trinkt halt super kurz (und es wirkt dann leer) und dann jammert sie direkt wieder und ist frustriert

    Wenn sie Covid hat, könnte das Halsweh sein. Gute Besserung!

    #hmpf ... auf dem Rückweg in den Alltag...

  • Ich habe halt echt das Gefühl, mein Körper denkt sich nach dem Stau „na dann lass ich es halt“ #rolleyes aber vielleicht muss es sich nur wieder einpendeln. Ich möchte halt umgekehrt auch nicht wieder im nächsten Stau landen.


    Bei mir war es zum Teil auch so, während der Staus ging die Milchmenge tatsächlich deutlich zurück bzw hat bei mir der Milchspendereflex nicht ausgelöst, das hab ich aber auch erst später gemerkt als er wieder da war.


    Sie trinkt halt super kurz (und es wirkt dann leer) und dann jammert sie direkt wieder und ist frustriert.

    Wie alt ist sie jetzt?

    Es gibt irgendwann diesen ersten großen Schub, da wirkt es oft als würden sie nicht satt werden.

    Das ständige kurze Stillen kurbelt die Milchproduktion an.


    Hebamme hast Du keine, wenn ich mich richtig erinnere?!

    Bei mir hat zB Tapen noch geholfen, zumindest manchmal.

  • Sie ist genau 5 Monate alt. Bekommt aber noch keine beikost.


    Nein, Hebamme habe ich leider nicht.


    Vermutlich ist es wirklich eine doofe Kombi gerade, ich habe halt zwischendurch echt Sorge, sie nicht adäquat versorgen zu können

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    Martin Luther King, Jr.

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    ebura mit S (*04), E (*05) und I (*12/21)

  • Ich tute ins gleiche Horn: einfach so viel es geht stillen.

    Mein eines Kind hatte mit 11 Monaten einen heftigen MD-Infekt und das einzige was noch ins Kind ging (und wenigstens teilweise drinblieb) war Muttermilch. Ich hab mich dann mit Buch neben das Kind gelegt, viel selber getrunken, und 3 Tage fast dauergestillt. Ich hatte nach schon einem Tag wieder richtig viel Milch, musste danach echt aufpassen um keinen Milchstau zu bekommen.

  • Wenn ich mich recht erinnere, ist die vordermilch, also die Milch, die beim Stillen in den ersten Minuten kommt deutlich wässriger, und je länger das Kind in der einzelnen Stillsitzung trinkt, dann immer nahrhafter.

    Vielleicht trinkt die Kleine deswegen im Fieber gerade immer nur kurz, weil sie mehr wässrig will und weniger fettig?


    Insgesamt würde ich vertrauen, dass das von der Natur schon gut eingerichtet ist und sich jetzt innerhalb von paar Tagen alles wieder einpendeln. Sofern sie, abgesehen von der aktuellen Erkrankung, sonst ein gesundes Kind ist, normal wächst und gedeiht


    Hast du Unterstützung? Dein normaler Alltag ist ja schon recht anstrengend, dann mit Säugling, dann ist dein Mann nicht da, dann ist das Baby krank und nicht zuletzt du auch.

  • Ich kann mir wie meine Vorschreiberinnen gut vorstellen, dass die Milchproduktion jetzt durch häufige Stillen einfach wieder angekurbelt werden muss und dann in zwei, drei Tagen wieder passt. Solange das für dich leistbar ist und das Baby ausreichend nasse Windeln hat, brauchst du nichts weiter tun.


    Wenn es für dich wegen Krankheit/Erschöpfung nicht geht oder du dir Sorgen machst, ob das fiebernde Baby genug Flüssigkeit bekommt, könntest du überlegen, zusätzlich mal eine Premilch oder abgekochtes Wasser oder dünnen Fencheltee zu geben. (Aber möglichst kein "Abendfläschchen" - meine Hebamme hat mir erklärt, dass das abendliche Stillen wichtig für die Regulierung der Milchproduktion ist.)

  • Wie ist es denn mit den Windeln? Danach würde ich mich wahrscheinlich richten, und ansonsten oft anlegen und viel trinken. Alles Gute, das ist aber auch Mist.

    Viele Gruesse vom andern Ende der Welt, Sarah




  • Baby nackt mit Bauch nach unten am Arm tragen und warten, bis sie entspannt genug für das Zäpfchen ist? Zäpfchen eventuell vorher an der Spitze mit Fettcreme (die auch auf Schleimhäute darf) einschmieren?

    Falls du dafür die Kraft hast...


    Gute Besserung! Wann kommt dein Mann nach Hause?

    Zäpfchen nicht mit der Spitze voran einführen, andersrum hält es besser. So haben wir es gemacht damals.


    Edit: Hier steht was dazu.

    Zäpfchen richtig anwenden
    Zäpfchen sind eine wirksungsstarke Arzneinform – wenn sie richtig verwendet werden. Was es bei der Anwendung und Lagerung von Zäpfchen zu beachten gibt. So…
    www.apotheken.de

  • Ach du Schande. Das fehlt dir ja gerade noch.

    Wie ist es denn mit den Windeln? Danach würde ich mich wahrscheinlich richten, und ansonsten oft anlegen und viel trinken. Alles Gute, das ist aber auch Mist.

    Ja genau. Solange es genug nasse Windeln sind, wuerde ich mir erstmal keine Sorgen machen.


    Hier gibt es Nurofen und Paracetamol als Saft fuer Babies und Kleinkinder. Zaepfchen gibt es, glaub ich, gar nicht.


    Gute und schnelle Genesung und eine grosse Portion Kraft. #blume