Lernschwierigkeiten in der Pubertät

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    • Offizieller Beitrag

    Du solltest Dich schon entscheiden, Janos: ist jetzt Fachhilfe unbedingt nötig? Oder doch nicht?

    Himmel, natürlich kann ich eine Menge Dinge zumindest als "plausibler Anfangsverdacht" bewerten, bevor ich zum Arzt renne. Verschwommenes Sehen ist als einziges Symptom doch relativ selten bei Zöliakie - und wenn die Konzentrationsschwierigkeiten bei genug Schlaf wundersam völlig verschwinden, war es wohl auch eher keine Zöliakie. Zeigt das Kind aber noch andere passende Auffälligkeiten, kann ich da genauer beobachten und DANN eine Diagnostik anleiern.

    Auf Lehrpersonen oder andere Experten in der Nähe vom Kind ist da auch nicht unbedingt immer Verlass, die können nicht alles sehen.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Ich halte es im Moment nicht für nötig da intensiver zu schauen, sondern würde es so machen, wie rosarotklee es schon angedacht hat.


    Aber du meintest oben, dass man all die Tipps anderer Eltern, die hier gebracht wurden mittels eigener Überlegungen ausschließen könne - das halte ich für nicht richtig, drum habe ich es so geschrieben. Wenn man die Vorschläge ernstnimmt, dann sollte man denen auch nachgehen. Die genannten Vermutungen durch eigene Überlegungen zu entkräften halte ich für nicht zielführend.

    • Offizieller Beitrag

    Aber ein sehr grosser Teil davon: "Mhmhm, könnte das sein? Nö, weil Kind xy macht/kann/hat".

    Es ist ja nicht so, dass jeder gleich zur Spezialistin rennt, weil jemand gesagt hat, das eigene Kind hat eine Hochbegabung/Zöliakie...

    Ich habe das gesagt... lies mich doch bitte schon richtig, wenn Du unbedingt alles doof finden willst, was ich schreibe.


    Aber ist von meiner Seite absolut ok, Du hast Deine Meinung geäussert, ich meine.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Ich bin in der Schilderung vorrangig an der Lesebeschreibung hängen geblieben. Alles andere fand ich jetzt normal. Aber wenn Buchstaben plötzlich nur noch verschwommen wahrgenommen werden können wird das doch nicht im neuen Freizeitverhalten oder zu wenig Sportarten begründet sein. Aber vielleicht ist es ja auch gar nicht so dramatisch wie ich mir das jetzt vorstelle.

    Meisterschülerin mit dem großen Meister(02/11), dem Möppi (09/13), dem Kleinchen (07/15) und


    Lilypie Third Birthday tickers


    Lilypie First Birthday tickers

  • Ich bin in der Schilderung vorrangig an der Lesebeschreibung hängen geblieben. Alles andere fand ich jetzt normal. Aber wenn Buchstaben plötzlich nur noch verschwommen wahrgenommen werden können wird das doch nicht im neuen Freizeitverhalten oder zu wenig Sportarten begründet sein. Aber vielleicht ist es ja auch gar nicht so dramatisch wie ich mir das jetzt vorstelle.

    Es bleibt aber die Frage, ob das wirklich so ist.

    Oder eher eine Beschreibung von mangelnder Lust, Konzentration usw.


    Und wenn mein Kind mir sagt, dass es Buchstaben nurnoch verschwommen sieht und ich denke, dass es wirklich so ist, dann wäre ich vermutlich eher schneller beim Arzt und würde eher weniger hier im Forum nach Rat fragen.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Zu dieser Diskussion um die Aufzählung diverser möglicher Ursachen : Aus meiner Sicht muss ein Elternteil gar nicht alles selbst einzeln anleiern. Gute Kinderärzt:innen, Ärzt:innen und Psychog:innen machen sich erstmal ein Bild der Symptome und klären dann ab, was dazu passen könnte. Da wird eh nicht einfach so eine bestimmte Diagnose abgeklärt, weil jemand deswegen kommt.

    • Offizieller Beitrag

    Zu dieser Diskussion um die Aufzählung diverser möglicher Ursachen : Aus meiner Sicht muss ein Elternteil gar nicht alles selbst einzeln anleiern. Gute Kinderärzt:innen, Ärzt:innen und Psychog:innen machen sich erstmal ein Bild der Symptome und klären dann ab, was dazu passen könnte. Da wird eh nicht einfach so eine bestimmte Diagnose abgeklärt, weil jemand deswegen kommt.

    Ganz genau!

  • Huiiii. Da war ja ordentlich was los.

    Und ich bin sehr entzückt von eurem Schreiben.


    Der Klassenlehrer hat bereits am Anfang des Schuljahres darauf hingewiesen, dass das 9. Schuljahr ja das schwierigste sei. - Sowohl für Schülerinnen als auch für die Lehrerinnen. Und so liest sich auch das Zwischenzeugnis. Abwartend, hoffend, ermunternd.


    Ich freue mich gerade wirklich sehr darüber, dass ihr euch alle so viele Gedanken gemacht habt. Doch weil es so viele sind, mag ich nun nicht auf alle eingehen. - Auch weil ich den Eindruck habe, dass hier ein paar persönliche Emotionen mit dabei sind.

    Ich bin wohl eher ein pragmatischer Typ. Stimmt. Und ja, das letzte wo ich dran denke, ist zum Arzt zu gehen. Die Augen sind wohl in Ordnung. Hab ich jetzt extra nochmal gefragt.Wurde auch bereits untersucht. Danke für den Hinweis.

    Naja, ich glaub ich dachte eher an einfachere Dinge, wie: pubertäre Nebelschwaden, die sich parallel zu den Gedanken an schulisch geforderte Leistungen bilden, die aber auch ebenso spontan durch eine Sonne in Form einer Mitternachtsbacksession oder einer kleinen Binokkel-Runde wieder erhellt werden.

  • Na dann ist es ja gut, dass du das hier thematisiert hast. #cool

    Soll das jetzt ironisch, spitz oder sonstwas rüber kommen?

    Nein, ich denke ganz und gar nicht.


    Eher ein Hinweis auf die vielbeschworene Rabenmagie:


    Sobald man einen Thread gestartet hat, lichten sich die Probleme z.T. wie von Zauberhand.

    Nona mit großer (03) und und kleiner (05) Tochter und kleinem Sohn (2008 )

  • Bislang hat sich das Problem noch nicht gelichtet glaube ich.


    Aber gut, dass du entspannt bleibst rosarotklee. Ein älteres Schulktastrophengeschwister kann ganz schön am Nervenkostüm nagen. Mir hat sehr geholfen zu sehen, dass auch das Katastrophenkind am Schluss die Kurve bekommen hat - wenn dieses Kind einen Abschluss bekommen hat, dann war ich mir sicher, dass es eins mit deutlich mehr Kooperation es auch schafft. Aber die Tour mit dem ersten Kind war hart und prägend.

  • :) aha, ich hätte selbst drauf kommen können. Denn genau das ist der Grund warum ich zwar so lange hier bei den Raben bin, aber immer noch so wenige posts habe. Ich schreibe hier sehr oft, wenn ich meine für ein Problem keine Lösung zu finden. Und sehr selten poste ich meine Texte dann tatsächlich. Allermeistes fällt mir die Lösung schon beim Schreiben ein.


    Dafür an dieser Stelle mal ein #laolafür das Zuhören der Schweigeraben, ein herzliches Danke an alle nicht sichtbaren Buchstabenraben.

  • Bislang hat sich das Problem noch nicht gelichtet glaube ich.


    Aber gut, dass du entspannt bleibst rosarotklee. Ein älteres Schulktastrophengeschwister kann ganz schön am Nervenkostüm nagen. Mir hat sehr geholfen zu sehen, dass auch das Katastrophenkind am Schluss die Kurve bekommen hat - wenn dieses Kind einen Abschluss bekommen hat, dann war ich mir sicher, dass es eins mit deutlich mehr Kooperation es auch schafft. Aber die Tour mit dem ersten Kind war hart und prägend.

    Nein, in der Tat, noch ist es nicht ganz gelöst. Aber wir haben hier halt auch schon ein "Katastrophenkind" voraus. Und ich würde gerne etwas besser machen. - Tue ich glaube ich mal zumindest. Aber das Kind ist halt auch anders. Hier kam gestern die Idee eines externen Examens auf. Das hat erstaunliche Motivationsschübe bei den beiden großen Kindern ausgelöst. - Mal sehen ob sich damit auch die Nebelschwaden in den Büchern wieder verziehen.


    Und ja, ich bin entspannt. Aber ich weiss auch, dass ich manchmal zu wenig nachdenke. Deshalb bin ich auch dankbar, dass ihr alle erdenklichen Möglichkeiten für mich durchgedacht habt. Und ich musste für mich nur noch abhaken. #rabe#yoga. Alles wird gut. Und das allermeiste ist schon gut.

  • Ich habe das mit der Waldorfschule immer noch nicht verstanden. Warum ist sie dahin gewechselt? Und zu welcher Klasse? Magst Du dazu vielleicht noch mal etwas schreiben?

  • So ganz allgemein, frage ich mich ja auch immer wie hoch ist der Aufwand einer Aktion x und wie hoch könnte der Nutzen sein.


    Das Verhältnis ist bei einem Augenarztbesuch sicherlich deutlich besser als bei einer ADHS-Abklärung nur aufgrund eines noch nicht sooo lange bestehenden Leistungsabfall in Zusammenhang mit einem Schulwechsel.


    Insofern würde ich, bei Anzeichen wie verschwommenen Buchstaben durchaus einen Augenarzt aufsuchen, aber sicherlich nicht eine ADHS-Diagnostik durchführen lassen. Da würde ich wohl doch eher das gute alte "Zuwarten" bevorzugen.


    Regelmäßige Bewegungspausen sind aber sicherlich immer gut, auch für die Augen.

    • Offizieller Beitrag

    Das + die Wahrscheinlichkeit sind für mich relevante Entscheidungskriterien.

    Wobei für mich persönlich immer wichtig ist, alles im Kopf mal durchdacht zu haben, einfach um die entsprechenden Wahrscheinlickeiten für mein Kind durchdenken zu können.

  • @Mahlzahn und Kalliope:

    naja, wir lesen und antworten entsprechend halt erstmal mit unserer eigenen Brille, unseren eigenen. Erfahrungen. So gesehen sind die Tipps ja alle hilfreich. Denn ich hab natürlich auch aus meiner Brille und sicher etwas grob und schludrig umschrieben gepostet..... .


    @ jette:Waldorfschule 9. Klasse, das Kind wollte schon immer auf die Waldorfschule .War aber mit gut 20 km Entfernung bisher zu weit. Jetzt ist der Leidensdruck auf der örtlichen Schule groß genug geworden und die Entfernung durchs Kind auch selbständig zu bewältigen. Sie wollte nicht mehr in die Schule - gar nicht mehr, weil der Druck seitens der Schule so enorm war.