Nuckeln an den Brustwarzen - wie geht es euch damit?

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  • Könnt ihr es tolerieren, wenn euer Stillkind euch benuckelt? 81

    1. Eine Weile schon. (40) 49%
    2. Nein, nie. Nicht mal kurzfristig. (27) 33%
    3. Ja, kein Problem. (12) 15%
    4. Etwas anderes. (Falls gewünscht, erläutern) (2) 2%

    Hallo liebe Mitschreiberinnen,


    aktuell habe ich ein Problem, denn das zahnende Kind, ein Jahr alt, möchte gerne ausgiebig nuckeln. Einen Schnuller hat es nicht, bzw. doch, der wird gerne spielerisch benutzt, aber nicht im Ernstfall und schon gar nicht nachts.

    Ich kann sie aber nur begrenzt nuckeln lassen, ich werde richtig aggressiv dabei. Es hilft kurzfristig, die Seite zu wechseln, aber nach einer Weile, ich würde mal auf 10 Minuten tippen, kann ich nicht mehr.


    Und dann brüllt das Kind und ich fühle mich schlecht dabei. Ich sage es tagsüber immer schon an, dass sie trinken kann, dass ich sie aber abdocken werde, wenn sie nuckelt. Mein Partner versteht diesen Konflikt nicht in Gänze. Ich komm mir schon vor wie ein Alien, weil es mir so gegen den Strich geht. Es wird mit zunehmendem Alter des Kindes auch nicht besser, wenn sie noch mini sind, ist es kein Problem. Deshalb diese Umfrage.


    Vielen Dank fürs Mitmachen!

    Julia und Tochter (11/04), Tochter (04/08), Sohn (06/17) und Tochter (12/20)

    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.


  • Ich verstehe dich vollkommen, geht mir ähnlich - schlimm finde ich es vor allem dann, wenn ich selbst müde bin und gern eine Mütze voll schlaf nehmen würde, aber das Kind eigentlich im Nuckelmodus vor sich hin dämmern würde und einfach nicht abgedockt werden will und das jedes Mal theater gibt.


    Bei uns heißt diese Situation kurz "Mittagsschlaf". Wir üben, aber an manchen Tagen bin ich, wenn sie sich dann endlich hat ablegen lassen, so in Rage, dass ich selbst nicht mehr schlafen kann...

  • Nein. Nie. Auch nicht kurzfristig.

    Ich bin derart kitzelig, das ich nuckeln einfach nicht ertragen habe.

    Mini nahm aber den Schnuller zum nuckeln, daher hatte ich dein Problem nicht. Stillen an sich hat übrigens nicht gekitzelt.

    „Ich mache nicht nur leere Versprechungen, ich halte mich auch daran.“
    (Edmund Stoiber im Wahlkampf 2005)

  • Inzwischen sind meine Brustwarzen nicht mehr blutig, da kann ich es eine kleine Weile ertragen, aber nicht ewig, da es dann wieder schmerzt.

    Heute Nacht hab ich ihr dann einen Schnuller gegeben als ich nicht mehr konnte

    We must accept finite disappointment, but never lose infinite hope.

    Martin Luther King, Jr.

    ———-

    ebura mit S (*04), E (*05) und I (*12/21)

  • Ich habe jetzt mal "Eine Weile schon" angeklickt. Aber eigentlich hat sich die Frage bei mir nie gestellt. Das Problem war, dass auch beim Beruhigungsnuckeln noch Milch kam und meine Kinder dann wütend wurden. Das hat mich am Anfang beim Großen verzweifeln lassen. Ich dachte, er müsste schlimme Schmerzen haben. Als ich gecheckt hatte, dass ich nur schnell genug einen Schnuller in den Mund schieben muss, waren alle glücklich.

    Später gab es im Halbschlaf manchmal so halbherziges Genuckel, wobei das eher ein "Brust im Mund haben" war. Das konnte ich gut ertragen, bzw haben sie dann auch irgendwann die Brust bereitwilig gegen den Nucki getauscht.

  • Ja, eine Weile. Nachts macht es mich dann irgendwann nervös, so dass ich angefangen hatte es zu beenden (jetzt trinkt er nachts auch nicht mehr).

    Leider haben beide Kinder den Schnuller komplett verweigert. Wäre manchmal schon praktisch gewesen das Teil #rolleyes

  • Darf ich euch fragen, in welchem Alter ihr mit Schnuller angefangen bzw es versucht habt?

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    ebura mit S (*04), E (*05) und I (*12/21)

  • Darf ich euch fragen, in welchem Alter ihr mit Schnuller angefangen bzw es versucht habt?

    Von Anfang an. Eben weil meine Brust so gar nicht als Nuckelobjekt ging.

    „Ich mache nicht nur leere Versprechungen, ich halte mich auch daran.“
    (Edmund Stoiber im Wahlkampf 2005)

  • Ich habe jetzt "eine Weile schon gewählt", mit einem aber.


    Wenn sie klein sind und im schlafen die Brust im Mund haben und nur so ganz sanft dran nuckeln, habe ich kein Problem.

    Was ich nicht leiden mag, ist das aggressive nuckeln, wenn sie müde sind, aber nicht zur Ruhe kommen, aber auch keine Milch mehr trinken wollen. Das halte ich nur ganz schlecht aus und beende es idR. Ersteres macht die Brust nämlich auch problemlos mit, zweiteres führt zu aua.


    Ebura bei K1 mit ca 6 Wochen (aus Angst vor Saugverwirrung, wäre aber auch früher ok gewesen im Nachhinein). Er hat den Nuckel aber nur bis zum 6.LM akzeptiert.

    Mein jetziges Stillkind ist 3 Monate, hat mit 1 1/2 Wochen das erste Mal einen Nuckel angeboten bekommen, findet den aber doof und will nur Mamas Brust #rolleyes

    Schade, es wäre mit oft echt praktischer.

  • Bims Die Kleine hat das Nuckeln so optimiert, dass kein MSR ausgelöst wird. Früher, mit ein paar Wochen, hatte ich dieses Problem mit allen Kindern. Dieses: „Ich will nur zur Beruhigung nuckeln, ich will keine Milch! Wähhh!“

    Julia und Tochter (11/04), Tochter (04/08), Sohn (06/17) und Tochter (12/20)

    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.


  • Darf ich euch fragen, in welchem Alter ihr mit Schnuller angefangen bzw es versucht habt?

    Beim ersten Kind bei über 6 Monaten, weil ich so so hoffte, er würde damit vielleicht besser schlafen können. Er hat ihn aber erst mit, keine Ahnung, ca. einem Jahr, akzeptiert? Da hat er schon nicht mehr gestillt.


    Tochter hatte an Tag 2 im KH einen Schnuller bekommen, ich war kurz besorgt, Saugverwirrung und so, habe aber sehr schnell gemerkt dass sie ganz prima beides parallel kann. Sie hat fast 2 Jahre gestillt und noch länger geschnullert.


    An der Brust leer nuckeln habe ich beide nie gelassen. Das passte vom Gefühl her für mich gar nicht. Stillen "pur" ging gut, aber alles außerhalb der Nahrungsaufnahme gehörte für mich klar in einen anderen, Bereich.

  • Danke euch. Meine Kleine ist jetzt 4 Wochen und irgendwie liest man immer, dass es da noch hochproblematisch sei, aber letzte Nacht konnte ich nicht mehr…


    Ich weiß nicht, wie alt meine Große damals war…

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    Martin Luther King, Jr.

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    ebura mit S (*04), E (*05) und I (*12/21)

  • Ebura Mit sechs Wochen, er wird aber leider komplett verweigert, Brust oder nix.

    Aktuell hat sie auch eine Phase, wo sie am liebsten die ganze Nacht auf mir liegend durchnuckeln möchte.

    Ich bin aber so happy, dass das Stillen diesmal funktioniert, dass es mich nicht stört.

    • Offizieller Beitrag

    bei uns ist das stillen schon lange her, aber ich krieg schon beim lesen der threadüberschrift ein unwohles gefühl. ich habs gehasst, aber doch teilweise zugelassen. ein sehr schweres thema, wo die frage bzw der grundsatz "wer leidet mehr" oft schwer abzuwägen ist.

  • Bei mir ist es auch schon eine ganze Weile her, aber ich gehöre zur Fraktion „Nein, nie, ging einfach nicht“ (mich hat Nuckeln ohne trinken auch leider immer sehr schnell sehr aggressiv gemacht #schäm). Meine Kinder haben drum alle mehr oder weniger früh den Schnuller angeboten bekommen und auch akzeptiert. Teils nur eine bestimmte Sorte oder Marke, aber zumindest gab es eine Alternative bei Nuckelbedarf.

    • Offizieller Beitrag

    Darf ich euch fragen, in welchem Alter ihr mit Schnuller angefangen bzw es versucht habt?

    ich weiß nicht mehr genau wann, aber wahrscheinlich zwischen 6 monate und 1 jahr. beide kinder haben den schnuller nicht wollen. die waren dann ein bischen später interessant zum spielen, also wenn sie baby gespielt haben.

  • Eine ganze Zeitlang konnte ich das gur aushalten.


    Bei beiden (dem kleinen ganz aktuell) kam dann eine Phase in der sie die Brustwarze gefühlt eingeklemmt haben - das nervt.

  • Ich habe " anders" angekreuzt weil ich meist nicht merke, ob das Kind nuckelt oder trinkt, wenn dann höre ich es am Schlucken. Da meine Kinder alle keinen Schnuller hatten und ich zwei Schwangerschaften durchgespielt habe, gehe ich davon aus, dass auch Nuckeln dabei war ;) Ich muss aber auch dazusagen dass meine Kindernicht zu denen gehörten, die nachts i mer wieder aufwachen oder ewig an der Brust hingen.

  • Gestillt habe ich mahlzeitenweise: es kam immer Milch. War das Baby satt, dann habe ich abgedockt und stattdessen an meinem kleinen Finger nuckeln lassen. Das war für das Kind ebenfalls Mamakontakt, aber fühlte sich für mich nicht so sehr nach Ausgesogenwerden an.

    Später, bis er drei wurde, kam Zappelchen oft angerannt, schnappte sich meine Hand, spreizte meine Finger auf, suchte sich einen aus und stopfte ihn sich in den Mund, um mal eben zu nuckeln. Da war ich die Tankstelle für Nähe. Es gab oft verdutzte Gesichter der Umstehenden, aber da es dem Kind und mir sichtlich gut ging mit diesem Arrangement, hat niemand versucht, uns das auszureden. Finger verliert man nicht so schnell wie Schnuller...

    Es gibt nicht "die" und "uns": Menschen sind überall Menschen.

    Frieden beruht nicht auf Konsens, sondern auf konstruktivem Umgang mit Konflikten.

  • Wenn sie noch arg klein sind toleriere ich das viel besser als wenn ein dreijähriger dauernuckelt in der Nacht. Nö das mag ich nicht, die 3 Jungs wollten keinen Schnuller.