Kieferorthöpäde: 4 Zähne müssen raus

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    • Offizieller Beitrag

    Beim großen war es auch notwendig, letztes jahr vier auf einmal unter vollnarkose gezogen. sowohl unsere zä als auch zwei kieferorthopädinnen waren der meinung und auf den röntgenbildern konnten auch wir eltern (totale laien) es deutlich sehen, dass eng es war.

  • Es war die Rede bei der (Erst?)Besprechung davon, dass unten zwei Backenzähne rausmüssten. Heute hat er vor dem Einsetzen erklärt, dass vier rausmüssen, er hat es nochmal überprüft ... ich war schon ziemlich platt. Aber hört sich iwie auch logisch an.

    „Der Sinn des Lebens besteht darin, seine Individualität in Übereinstimmung mit der Umwelt zu leben.“


    Remo Largo

  • Bei mir wurde der Kiefer geweitet, damit alle Zähne Platz hatten. Der KO wollte keine gesunden Zähne ziehen.

    Das sah dann echt schlimm aus. Ein Riesengebiss, die Lippen kriegte ich nicht mehr zu, ist aber eh ein Problem wegen der kurzen Oberlippe. Teilweise wieherten Fremde, wenn ich irgendwo langging. #crying

    Wir zogen um, der neue Zahnarzt war entsetzt, empfahl uns einen KO, der die Zähne zog, alles zusammenschob und dann noch empfahl, daß der Oberkiefer operativ zu verkürzen.

    Man muß auch wissen, welche Optik man will.

    Nachteil ist noch, daß die Zähne an den Stellen, wo die gezogenen fehlen nicht genau zusammenpassen. Die Zwischenräume sind so, daß man da in der Pflege schon etwas hingucken muß. Ich habe auf einer Seite unten eine Stelle, die dauerhaft leicht entzündlich ist, weil ich zu faul bin #schäm#schäm

    Ich bin trotzdem sehr glücklich mit dem Ergebnis

  • Unsere Tochter hat auch keine Eckzähne mehr, Kiefer war wirklich wahnsinnig eng. Inzwischen ist ihre Behandlung abgeschlossen und das Ergebnis ist super. Zum Ziehen der Zähne hatte sie eine Lachgas-"Narkose", das war klasse, würde ich immer wieder machen.

    LG, LilliMarleen


    *`74 + Mädchen*7/03 + Junge*5/06 + Junge *5/08

  • Bei uns stand das Ziehen zur Debatte, als der jetzt Große noch klein war (so mit 9, weil der Kiefer so eng war), aber wir haben jahrelang den Kiefer geweitet und als es an die feste Spange ging mit12 oder 13 sagte die Kieferorthopädin, dass sie die lieber drin lassen würde, weil es zwar knapp aber doch passen würde. Das Kind hat Glück, dass die bleibenden Zähne alle eher klein sind.

    Sonst wäre das Ergebnis anders ausgefallen. Mittlerweile sind die Zähne echt gut.

    Im Umfeld wurde einigen Kindern einiges gezogen, weil zu spät dran für die Variante vergrößern oder halt immer noch zu klein.


    Alles Gute für Euch!

  • Ich würde nach meinen Erfahrungen immer eine Zweitmeinung einholen.


    Bei meinem Kind wurde es nicht gemacht und auch beim anderen Kind steht das nicht auf dem Plan.


    Klar gibt es das grundsätzlich schon, aber üblich im Sinne von "Ist Standard" kenne ich es nicht. Auch bei den Kindern im Umfeld nicht.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Außerdem zieht niemand aus Jux und Tollerei gesunde Zähne.

    Also ernsthaft. Das. Macht. Niemand.

    Das bezweifel ich.


    Oder anders, es scheint Kieferorthopäden zu geben, die in bestimmten Fällen Zähne ziehen und andere, die im gleichen Fall super ohne gezogene Zähne arbeiten können.


    Und natürlich wird es auch Fälle geben, wo es nicht anders geht. Da sollte dann aber sehr genau erklärt werden warum.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Bei uns steht das auch an, mind. 4 wahrscheinlich 8 Zähne sind zu viel... Ist bei Tochterkind, 8 Jahre, genetisch veranlagt. Wir fühlen uns bei ZAin und KFOin gut aufgehoben und gehen engmaschig zur Kontrolle. Also alle 3-4 Monate, da noch nicht alle Milchzähne raus sind.

  • Wieso ist das denn eigentlich jetzt haeufig so, dass die Zaehne nicht passen oder war das frueher auch schon so? Das macht doch evolutionstechnisch nicht wirklich Sinn?

    Ich denke, das war früher genauso. Da standen die dann eben halt krumm und schief. #weissnicht Gibt es ja mehr als genug von, gerade auch bei den Älteren.

  • Ich bin echt froh, dass die meisten Kieferorthopäd*innen ihre Behandlung aufgrund von wissenschaftlichen Studien planen und nicht weil irgendwer der Meinung ist...


    Wobei, würden sie mal auf Juanas und Mondscheins hören, dann könnten sie sich das Zahnmedizinstudium UND den Facharzt sparen.


    Wer Ironie findet, darf sie gerne behalten.

  • Eine 2. Meinung vor einem Eingriff halte ich grundsätzlich immer für eine gute Sache. Nicht weil ich dem 1. schlankweg nicht traue, sondern... 4 Augen sehen mehr als 2, und wenn es abweichende Empfehlungen gibt, dann hat man eine Diskussionsgrundlage und ggf. Optionen, die man vorher nicht kannte.


    Aber ja, unsere Kiefer sind im Laufe der Evolution geschrumpft, und die Zähne haben das Memo nicht gelesen. Wir haben eigentlich zu viele angelegt.

    Die beste Vergeltung ist, nicht zu werden wie dein Feind (Marcus Aurelius)

  • Ich bin echt froh, dass die meisten Kieferorthopäd*innen ihre Behandlung aufgrund von wissenschaftlichen Studien planen und nicht weil irgendwer der Meinung ist...


    Wobei, würden sie mal auf Juanas und Mondscheins hören, dann könnten sie sich das Zahnmedizinstudium UND den Facharzt sparen.


    Wer Ironie findet, darf sie gerne behalten.

    Und deswegen bekommt mal quasi nie mehrere unterschiedliche Meinungen, wenn man mehrere KFO fragt.

    So wie das hier gerne mal empfohlen wird, wenn der erste Kostenvoranschlag einen umkippen lässt.

    Und deswegen hat bei uns auch die erste KFO ziehen wollen und die zweite meinte, kann man machen, muss man aber nicht, geht auch anders.

    Die Einstellung, dass die Ärzte grundsätzlich danach arbeiten, was wissenschaftlich am besten ist und nicht nach Budget und welche Privatleistungen angeboten werden könnten, find ich echt beeindruckend...

    LG H. mit J. (volljährig) und S. (Teenie)

    • Offizieller Beitrag

    Wieso ist das denn eigentlich jetzt haeufig so, dass die Zaehne nicht passen oder war das frueher auch schon so? Das macht doch evolutionstechnisch nicht wirklich Sinn?

    Tja, wie Kerstin richtig sagt: offenbar hat jemand vergessen, die Zähne auch zu informieren, dass sie sich dem schrumpfenden Kiefer (einerseits eine evolutionäre Sache, andererseits durch viel, viel, viel zuwenig Kauarbeit) anzupassen haben.

    Ich bin echt froh, dass die meisten Kieferorthopäd*innen ihre Behandlung aufgrund von wissenschaftlichen Studien planen und nicht weil irgendwer der Meinung ist...

    Es empfiehlt sich auch ein Blick in "historische" Münder. Was die meisten jetzigen Eltern, selbst schon Kinder wunderbarer Luxuszahnversorgung gerne mal vergessen: wie haben Kiefer/Zähne vor der "Erfindung" der Kieferorthopädinnen ausgesehen? Geht mal zwei bis drei Generationen zurück, da ist kaum jemand mit allen seinen Zähnen alt geworden... das lag beileibe nicht nur an Karies, bzw auch an dem, was Aoife beschreibt: enge/schiefe Zähne sind kaum gesund zu halten über lange Zeit. Aber der sich ständig verstärkende Druck schwächt die Zähne auch und so verloren die meisten Leute schon recht früh Zähne. Dann fehlt der Partner/Gegendruck und es wird immer schlimmer... Und schon lacht das künstliche Gebiss.


    Ich habe übrigens das Glück, bei mir hat die Evolution schon mitgedacht, ich habe weniger Zähne als normal - dennoch war zweimal Spange nötig.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Eine zweite Meinung ist nie verkehrt.

    Das schrieb ich auch gar nicht.

    Ich hab schon oft genug zu einer Zweitmeinung geraten, wenn jemandem der Kostenvoranschlag seltsam vorkam.


    Und natürlich werden nicht ständig Zähne gezogen. Aber es kommt vor und ist nix außergewöhnliches. Daran verdient KEIN Kfo.

    Die ziehen schließlich keine Zähne. Das macht im Normalfall der Kieferchirurg.


    Ich frag mich grad, ob ihr seit fast 20 Jahren im kieferorthopädischen Bereich arbeitet oder ich?

    Die Einstellung, dass die Ärzte grundsätzlich danach arbeiten, was wissenschaftlich am besten ist und nicht nach Budget und welche Privatleistungen angeboten werden könnten, find ich echt beeindruckend...

    Wo du das rausliest, weiß ich auch nicht #weissnicht

    Schrieb ich nicht, meinte ich nicht, aber egal.


    Ich vergaß auch, dass natürlich sämtliche Kieferorthopäd*innen gierige Abzocker*innen sind. Mein Fehler.

  • Elfchen #knuddel


    Ich glaube, wenn man als Kundin da einmal schlechte Erfahrungen gemacht hat, verallgemeinert man schnell. Natuerlich arbeitet nicht jede/r unserioes/gewinnorientiert; vermutlich sind das die Allerwenigsten. Und Du wirst das bestimmt gut machen (so liest sich das auf jeden Fall). Aber es gibt halt dann doch ein paar solche Praxen. Meine Erfahrung bezieht sich sowieso eher aufs Ausland (schrieb ich auch), ich vermute stark, das ist in Deutschland nochmal anders. Bei mir ging es mal so: Wieviel Geld haben Sie bzw. auch die Versicherung dieses Jahr noch zur Verfuegung? Soundsoviel? Gut, dann koennen wir das machen, und das...(Zaehne bleichen war auch dabei). Aber auch bei mir, das war subjektiv und vermutlich verallgemeinere ich bei uns auch. Bin nur etwas mehr auf der Hut als frueher. Ich will/muss nicht alles fuer mich machen, was geht. Das Noetige natuerlich schon.

    • Offizieller Beitrag

    Bei meinen Kindern wurden alle 4 der bleibenden Zähne gezogen, bzw. beim Jüngsten schon Milchzähne, weil sie in 2er Reihe standen, hatte etwas von einem Haifischgebiss.

    Ich habe auch so Zähne, genauso wie meine Tante und meine Grossmutter. Da meine Grossmutter schon 70 war als ich geboren wurde, kann ich nicht sagen, ob jemand von meinen Urgrosseltern schon dieses Gebiss hatte.

    Ich weiss noch, wie meine kleine Cousine mal zu meiner Grossmutter sagte "Du hast Zähne wie eine Hexe!"


    Meine Zähne lasse ich jetzt richten. Mit 46 Jahren. Ich habe mir nämlich einen Zahn unten abgebrochen, durch meine Schiefstellung. Je älter man wird, desto mehr fallen die sowieso schon engen und schiefen Zähne hahlt noch mehr zusammen. Durch Knochenabbau usw.

    Was mit 18 noch einigermassen nett aussah, sieht dann irgendwann immer schlimmer aus. Die Pflege ist mühsam, wie schon einige erwähnten.


    Wir versuchen es jetzt ohne Zähne ziehen. Aber wir haben die Zähne seitlich geschliffen um etwas mehr Platz zu schaffen.


    Die Weisheitszähne hat man mir aber auch rausgenommen.