Familienbett im Urlaub - wie können wir besser schlafen?

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  • Liebe Raben,


    wir sind seit gestern aus dem Urlaub zurück und haben letzte Nacht endlich wieder gut geschlafen! War mir vorher gar nicht so bewusst dass die Nächte im Urlaub so viel schlechter waren - aber selbst Draußenklein mit ihren knapp zwei Jahren heulte plötzlich nicht mehr jede Stunde laut auf, sondern schlief recht ruhig. Balsam für die Seele! Vielleicht hätten wir die Woche einfach zu Hause bleiben sollen... 8o


    Also, jedenfalls jetzt meine Frage an diejenigen, die an ein großes Familienbett gewöhnt sind, vor allem in Bezug auf kleine Kinder, bei denen alleine schlafen wirklich noch nicht klappt:


    Wie macht ihr das im Urlaub? Gibt es da irgendwelche Stichworte, nach denen man bei der Buchung suchen sollte?

    Als ich mit Draußenklein im Krankenhaus war haben wir uns ein Matratzenlager auf dem Boden gebastelt, das ging super aber war diesmal nicht möglich (zu wenig Platz und kalter Fliesenboden).

    Ein Schlafzimmer mehr in der Unterkunft als eigentlich nötig hab ich schon gebucht, was eben dazu geführt hat dass nach der ersten Nacht Papa ins Nebenzimmer gezogen ist und ich mit dem Kind alleine war. (Er hatte angeboten dass wir uns abwechseln, aber Kind krank und Mama dauerbesorgt... Naja...) Das war irgendwie auch keine schöne Lösung.


    Gibt es noch irgendwas woran ich nicht gedacht hab? Dieses Mal hätten wir es wohl nicht anders machen können, fürs nächste Mal hab ich mir schon notiert dass es vielleicht eher Holzboden sein sollte, damit wir die Matratzen auch runter legen können.


    Gibt es irgendeine Seite mit "Familienbett-freundlichen" Hotels und Ferienwohnungen? Welche kreativen Lösungen habt ihr im Urlaub noch so gefunden?

  • #weissnicht Zelturlaub war unsere Lösung.


    Das hat mit kleinen Kindern auch andere Vorteile. Meine Kinder fanden es toll, wenn wir Eltern noch schliefen, schon mal eine Runde auf dem Spielplatz zu spielen, Pferdchen zu streicheln oder Brötchen auf dem Campingplatz fürs Frühstück zu kaufen (und selber aussuchen zu können).


    Ferienwohnung, Unterkunft mit Halbpension usw. fand ich mit einem lebhaften Kleinkind sehr stressig (und da hat das Kind immer im Doppelbett in die Mitte gepasst). Mit Kind 2 sind wir dann aufs Zelt umgestiegen.

  • Hah! Diese Frage hab ich mir auch schon so oft gestellt und wollte einen Thread hier eröffnen. #zwinker


    Für uns hat bisher nur funktioniert:

    - Campen. Da können wir eigentlich alle wie zu Hause schön nebeneinander liegen

    - bei der Buchung auf mehrere Betten achten und sich darauf dann aufteilen...mäßig gute Lösung.


    Das Problem stellt sich ja oft auch, wenn man irgendwo zu Besuch ist. Meine Eltern haben z.B. jeweils so ein 1,40m als Gästebett. Und für das Kind gab es dann eine Matratze nebendran, was aber dazu führte, dass wir am Ende der Nacht alle gestapelt im Gästebett lagen oder Bäumchen wechsel dich gespielt haben.


    Es gibt glaube ich wirklich solche Familienhotels, die explizit Familienbetten anbieten. Vielleicht bringt Google dich da weiter. Uns war das dann immer zu teuer, weil da oft aller möglicher anderer Schnickschnack dran hing, den wir nicht brauchen und wollen.

  • Meine Tipps dazu (mit einem Kind bis ca. 3 Jahre oder so)


    - Auf ein Doppelbett in ausreichender Liegefläche in der Ferienwohnung achten. Also nicht 1.60 oder so, sondern schon ein anständiges Doppelbett. Da passt man dann doch noch zu dritt rein.

    - Ein Reisebett dazu stellen. Das half bei uns zumindest den ersten Teil der Nacht. So war das auch zu Hause. Also ein Kinderbett angrenzend an das grosse Bett. Zumindest bis zum ersten Aufwachen in der Nacht hat zumindest das schon Entlastung und Platz im Bett gebracht.


    Das hat bei uns gut funktioniert. Liegt aber sicherlich an der Bewegungsintensität und Zappelligkeit des Kindes... #pfeif

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)

  • Hah! Diese Frage hab ich mir auch schon so oft gestellt und wollte einen Thread hier eröffnen. #zwinker

    Ah, ich bin froh dass ich nicht die einzige bin! #super


    Ab wann hat das denn bei euch gut geklappt mit dem Zelten, Astarte und Kuekenmama ? Hier ist ja grad Nr. 2 unterwegs...

    Camping an sich ist eigentlich sehr unser Ding, und klar, da hatan dann natürlich schon viel Platz im Zelt #ja

    ...mit Kindern haben wir es noch nicht probiert, weil wir eher in Richtung Zugreisen tendieren und ich mir nicht vorstellen kann wie wir das ganze Gepäck dann transportiert bekommen #haare

    Aber danke auf jeden Fall für den Link, Astarte, ich geh gleich mal stöbern...

  • Ab wann hat das denn bei euch gut geklappt mit dem Zelten, Astarte und Kuekenmama ? Hier ist ja grad Nr. 2 unterwegs...

    Camping an sich ist eigentlich sehr unser Ding, und klar, da hatan dann natürlich schon viel Platz im Zelt #ja

    ...mit Kindern haben wir es noch nicht probiert, weil wir eher in Richtung Zugreisen tendieren und ich mir nicht vorstellen kann wie wir das ganze Gepäck dann transportiert bekommen

    Mein Großkind ist mit sechs Monaten das erste Mal dabei gewesen, der Kleine mit 9 Monaten, jeweils in ihrem ersten Sommer.

    Gepäck ist tatsächlich eine Herausforderung. Wir sind schon meist eher minimalistisch unterwegs, aber es summiert sich einfach. Mit der Bahn ist eventuell Gepäck vorschicken eine Möglichkeit. Aber letzten Sommer sind wir dann auch einfach mit Mietwagen unterwegs gewesen.

  • Keine Ahnung, mit einem Kind hatten wir in einem Bett im Urlaub immer ausreichend Platz, aber wir haben (und hatten damals) daheim auch nur 1,60 m.

  • Ja, bei der nächsten Ferienwohnung werde ich genau auf die Bettmaße achten, Julchen86 #freu ...ein Reise-Kinderbett stand sogar zur Verfügung, aber so eines mit tiefer Liegefläche und hohen Rändern, da wacht Draußenklein immer auf wenn man sie reinlegt #rolleyes


    Wow, so früh schon, Kuekenmama 8o - dann schau ich mal ob wir uns nächstes Jahr dazu bereit fühlen! Gepäck vorschicken weiß ich gar nicht ob das international geht, und genau - schon Zelt und Isomatten nehmen ja einiges an Platz ein... Aber werde ich gleich mal recherchieren. Und Mietwagen geht ja zur Not auch, dann eben mit vielen Pausen.

  • Da sind wir vielleicht etwas verwöhnt, Corvidae , wir haben letztes Jahr erweitert und jetzt 2,70m Breite - auch weil der Papa extrem leicht aufwacht wenn er von einem strampelnden Kinderfüßchen erwischt wird, und dann nicht wieder einschläft.

  • Wir haben zuhause ein Familienbett zu fünft mit wirklich üppig Platz.

    Urlaub haben wir bisher immer in Ferienwohnungen gemacht. Geachtet habe ich auf breites Doppelbett - so konnte das jeweilige jüngste (und stillende) Kind immer in der Mitte schlafen. Die beiden „Großen“ schlafen dann in Reisebetten. Das ging für uns immer recht gut ab drei Jahren, wenn sie zuhause durchgeschlafen haben und nachts auch nicht mehr zum Stillen kamen. Die Reisebetten haben wir rechts und links neben das Doppelbett gestellt. So musste nachts niemand aufstehen und die Kinder konnten sich, wenn sie aufgewacht sind einfach zu uns rüber plumsen lassen. Einschlafen war immer kuschelnd im großen Bett, dann hab ich sie „aufgeräumt“.

    Das klappt eigentlich nach zwei Eingewöhnungsnächten immer recht gut.

    Man muss halt bei der Buchung gut auf den Platz achten. Die FeWo-Suche dauert da schon etwas länger, aber bis jetzt haben wir immer was passendes gefunden.


    Beim letzten Besuch bei meinen Schwiegereltern hatten wir nur ein Reisebetten für die Kleine mit, die inzwischen auch durchschläft. Die großen sollten auf dem Schlafsofa im gleichen Raum schlafen. Hat null geklappt. Sie wollten das einfach nicht. Wir Eltern haben uns dann geteilt und mit je einem Kind in einem Bett geschlafen. Naja…

    Unser Großer ist mit seinen 6,5 Jahren eigentlich zu groß für ein Reisebett. Bis jetzt findet er es aber toll so eng und kuschelig… mal sehen, wie das weiter geht…

  • ...ein Reise-Kinderbett stand sogar zur Verfügung, aber so eines mit tiefer Liegefläche und hohen Rändern, da wacht Draußenklein immer auf wenn man sie reinlegt

    Das Problem hatten wir anfangs auch. Da hilft das älter werden des Kindes und enorm geholfen hat auch das Ablegen in Bauchlage.

  • Das ist eine Mischung aus aufteilen, Matratze auf dem Boden oder tatsächlich Kind ausnahmsweise aufteilen gewesen. Und oft tageweise unterschiedlich. Je nach Bett Beschaffenheit, Müdigkeit der entsprechenden Personen, Laune des Kindes, Plan für den nächsten Tag.


    Aber am besten läuft definitiv zelten. Da können sie auch nicht raus fallen.

    “Stelle Dich an den Abgrund der Hölle
    Und tanze zur Musik der Sterne!”
    (Walter Moers)


    Du darfst sein, wer du bist, du darfst dich äußern und wir nehmen das ernst. Da ist immer beides: Wurzeln und Flügel, Bindung und Freiheit.

    (Herbert Renz-Polster)


    #NazisRaus #BOohneRechts

  • Ab wann hat das denn bei euch gut geklappt mit dem Zelten, Astarte und Kuekenmama ?

    Unser erster Zelturlaub war eine 3-wöchige Zeltrundreise zu verschiedenen Orten mit zwei Kindern 6 Monate und 3,5 Jahre.

    Viele Campingplätze haben sogar einen Babybereich in den Sanitäranlagen. Ansonsten war das recht unkompliziert.

    Wir haben auf der Picknickdecke gegessen - das war mit Baby, das einfach dazwischen lag/krabbelte entspannter als alle Tischoptionen.

    Einmal hatten wir kleine Bäume gut beeinander stehen, da habe ich das Tragetuch als Hängematte für das Baby dazwischen geknotet. Und mit Tragetuch kann man ja auch gut viele Wandertouren machen.

    Die ältere Verwandtschaft hat zwar nicht verstanden, wie wir mit "so einem kleinen Baby" zelten können, aber ich hatte den Eindruck, das Baby hatte auch seinen Spaß. Es hat auf verschiedenen Zeltwiesen krabbeln geübt. :)

  • Vorher Bilder genau anschauen um zu schauen, ob die Betten groß genug sind und ggf umgestellt werden können.


    Alternativ eben Matratzen auf den Boden.

    Liebe Grüße
    Martina


    Tochter 05/2004
    Sohn 04/2015

    Tochter 01/2019

  • Wir sind Ferienwohnungsleute, und ich hab mir die Wohnungen immer danach ausgesucht, ob man zur Not die Betten aneinanderschieben kann (das sieht man auf den Fotos ganz gut). Außerdem haben wir immer einen Rausfallschutz mitgenommen, sodass wir nicht drauf angewiesen waren, dass eine Bettseite an der Wand steht, damit das im Schlaf rollende Kindelein auch ansatzweise da bleibt, wo es hingehört.

  • Ja, bei Unterkünften muss ich nächstes Mal wohl einfach genauer nach den Betten und den Platzverhältnissen schauen...


    Aber jetzt habe ich ein anderes Problem: auf der Website mit der Liste, die du, Astarte , auf einer der letzten Seiten des Camping-Threads verlinkt hast, hab ich mich in ungefähr fünfzig Campingplätze unsterblich verliebt - wie soll ich den jetzt noch so lange warten bis der dicke Babybauch mich nicht mehr Isomatten-untauglich macht? #haare #herzen

  • Wir haben mit zwei Kindern das erste Mal gezeltet, da war der jüngere der beiden 3 Monate (war unsere Hochzeitsreise) 😁. Warum sollte das mit Kleinen nicht gehen? Essen ist dran gewachsen (voll gestillt), popo waschen geht im sanitär Bereich, ansonsten macht son kleines ja eh nicht viel mehr außer liegen oder getragen werden. Mit dem großen waren wir unterwegs, da war er 8 Monate, ging wunderbar...


    Schwierig würde ich es mir mit Flasche vorstellen..., Wasser heiß machen, Flaschen reinigen etc

  • Mit Flasche wäre es sicher anstrengender, ja. Überhaupt fand ich das Reisen mit Stillbaby sehr entspannt - viel entspannter als mit Kleinkind #rolleyes

    Na, dann weiß ich ja in welche Richtung ich für den nächsten Urlaub recherchieren werde!