Abpumpen für Dummies - oder lieber Pre?

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  • Wenn Ausstreichen bei dir klappt, dann kannst du dir Pumpe besorgen und Pumpen sparen. Vielleicht einfach mal mit dem Fläschchen, aus dem sie trinken soll, ausprobieren. Bisschen ausstreichen und der Papa versucht es mal zu verfüttern.

    Ich habe das beim Kleinsten ab dem Alter deiner Kleinen

    ungefähr morgens immer so gemacht. Ausgestrichen direkt in die Flasche, die einfach zur Tamu mitgegeben und wenn das Kind Hunger hatte, bevor ich kam, einfach aus dem Kühlschrank verfüttert.

  • Hi Ebura, ich würd es auch einfach mit ausstreichen probieren, falls du das gut kannst. Falls du doch pumpst - es dauert etwas, bis Milch kommt. Und es soll mehr kommen, wenn man an das Kind denkt oder ein Bild vom Kind ansieht. Pre, insbesondere fertig gemischt, ist natürlich einfacher und völlig unkompliziert. Das kann den Stress beim Füttern rausnehmen.


    Bei uns war es noch so, dass der große mit 5 Wochen Flasche trinken konnte, aber mit 5 Monaten nicht mehr dazu zu bewegen war und geweint und gewürgt hat. Er konnte nicht

    Mehr an Fläschchen saugen. Der Kleine jetzt wollte mit 2 Monaten rum schon keine Testflasche mehr, reißt mir aber nun mit 6-7 Monaten ständig die Trinkflasche des Großen aus der Hand und bekommt aus dem Gummistrohhalm wirklich etwas heraus. Oder will aus Gläsern trinken. Deswegen ist der Hinweis, das vorher zu testen, wirklich wichtig. Sonst hat Papa am Füttertag plötzlich ein weinendes Baby und Panik, das Kindlein nicht versorgen zu können. Vielleicht trinkt Dein Mäuschen aus der Flasche. Vielleicht auch am Ende besser aus einem Becher. Und vielleicht verweigert sie die Milch, hat aber Interesse, aus Papas Wasserglas immerhin etwas gegen den Durst zu trinken. Obstmus als Notfall-Alternative finde ich auch eine gute Idee. Mit solchen Plänen a, b und c solltet ihr Recht gut gewappnet sein. Ich wünsch euch, dass es gut klappt! #ja

  • Wie lange bist du denn weg?

    Muttermilch hält sich drei Tage im Kühlschrank. War sie vorher eingefroren nur noch 24 Stunden.

    So direkt aus dem Kühlschrank wird es dem Baby zu kalt sein. Unsere ist da ziemlich empfindlich mit der Temperatur. Die Milch muss warm aber auch nicht zu heiß sein. Lauwarm ist ihr zu kalt und wird auch verweigert.

    Also Muttermilch unterwegs zu verfüttern ist echt aufwendig. Man müsste sie gekühlt mitnehmen und dann erwärmen.

    Bei der Pre ist das einfacher. Ich nehme kochendes Wasser in einer Thermoskanne mit und noch kaltes in einer Flasche. Für hundert 100ml Milch brauche ich 90ml Wasser. Davon 30ml heißes und 60ml kaltes, ergeben genau die richtige Trinktemperatur.

    Also auch eher was anderes als Mumi, weil das Baby unterwegs versorgt werden muss.

    Wenn der Mann nur kurz unterwegs nicht länger als ne Stunde, ist könnte man die Mumi auch vorgewärmt mitnehmen. Kommt halt auf die Zeitdauer an.

    Meisterschülerin mit dem großen Meister(02/11), dem Möppi (09/13), dem Kleinchen (07/15) und


    Lilypie Third Birthday tickers


    Lilypie First Birthday tickers

  • Die Milch muss warm aber auch nicht zu heiß sein. Lauwarm ist ihr zu kalt und wird auch verweigert.

    Das ist doch aber Baby abhängig. :) Aber ausprobieren kann nicht schaden. Manche mögen es sogar kalt.

    "C'est ici que l'aventure se mêle au vent de la mer."

    Pierre Marc Orlan

  • Ich hab damals, ähnlich wie Silbermöwe, auch das Kind die leichtgängige Brust antrinken lassen und dann auf die schwerere verlegt. Aus der leichtgängigen hab ich dann ausgestrichen. Fand ich bei mir und den benötigten Mengen wesentlich unstressiger und angenehmer als Pumpen. Kind 1 (auch ab 5,5 Mon.) hat dann über solche Fütterbecher und Trinklernbecher gelernt aus der Nuckelpulle zu trinken. Hat dann aber auch noch länger so Getreidebrei mit MuMi angerührt gegessen, während den 5-6 Stunden die ich täglich weg war. Kind 2, gleiches Allter, gleiche Zeitspanne, hat niemals nicht irgendetwas davon angerührt… wir haben uns damit beruhigt, dass es Kinder in dem Alter gibt, die nachts durchschlafen ( 8o) und so nach und nach kam neben Wasser mal ne weiche Birne, bissel Banane usw dazu.


    Also würde ich sagen, es kommt sehr darauf an, wie lang die Zeiten sind, die ihr überbrücken müsst. Bei längerer Zeit würde ich dringend empfehlen, das Trinken vorher zu probieren/üben, bei unbedenklich kurzen Zeiten das ganze entspannter angehen und einfach mal ausprobieren wie es sich ergibt: abpumpen/ausstreichen wenn es geht, sonst Pre…schauen, ob das Kind trinkt, sonst halt nicht…

    "Konzentrier dich auf die kleinen Dinge und mache die gut!"

  • Puh, irgendwie ist das noch komplizierter als ich dachte.

    Eine Milchpumpe habe ich. Dachte halt, ich Pump fix was ab und das kann er dann im Fläschchen dabei haben #angst


    Direkt Brei oder so unterwegs fände Ich glaube ich nicht so ideal.


    Den Zeitraum kann ich nicht abschätzen. Evtl brauche ich auch gar nichts, weil ich doch zwischendurch raus kann, aber das weiß ich halt noch nicht. Plan wäre, wir fahren alle zusammen in die Stadt. Ich stille die Kleine und gehe dann rein (kh). Papa und Baby gehen spazieren oder fahren evtl auch zu seinem Bruder der um die Ecke wohnt. Sobald ich fertig bin, kommen sie wieder. Ich wäre halt beruhigt, wenn ich wüsste, sie haben was dabei

    We must accept finite disappointment, but never lose infinite hope.

    Martin Luther King, Jr.

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    ebura mit S (*04), E (*05) und I (*12/21)

  • Eine Milchpumpe habe ich. Dachte halt, ich Pump fix was ab und das kann er dann im Fläschchen dabei haben #angst

    Das ist auch meistens so. :) Wirklich.


    Wenn das Baby keine Flasche mag, dann geht oft aus einem Schnapsglas. Wenn es keine kalte Milch mag, wärmt man sie auf. Das ist anders, das ist neu, aber die allermeisten Kinder koennen das und schaffen das. Und ihr habt Alternativen zur Hand, und fuer 2 Tage geht es auch mal mit ein bisschen weniger, so als Gedanke, wenn alle Stricke reissen.


    Mein mittleres Kind fing in dem Alter uebrigens mit Bananen und Avocados an - wir waren in Rom auf dem Markt und das Kind hatte plötzlich Heisshunger. Das ist auch ok.

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    Pierre Marc Orlan

  • Ich finde auch, dass das weniger kompliziert war, als manche schreiben.


    Die Milch kann man doch einfach mit einem Mini-Kühlpad in so ein Flaschenisolierungsteil stecken und das heiße Wasser in einen Thermobecher. Ganz easy.


    Und jetzt einfach jeden Tag ein bisschen pumpen (ich brauchte so ca. 20 min), einfrieren und dann morgens rausnehmen. Fertig.


    Es geht ja jetzt nicht darum, mehrere Tage komplett mit Mahlzeiten zu versorgen.

    Gruß,


    stella mit Eichhörnchen-Dinosaurier (9/06) und kleiner Überraschung (1/14)


  • Ich hatte ja im Satz vorher auch extra dazu geschrieben, dass unsere da sehr empfindlich mit der Temperatur ist.

    Meisterschülerin mit dem großen Meister(02/11), dem Möppi (09/13), dem Kleinchen (07/15) und


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  • Das liest sich doch insgesamt entspannt: ein Mann, der sein drittes, fast beikostreifes Kind versorgt, eine häusliche Umgebung in Griffweite (man kann sich ungeniert ausbreiten, hat fließend Wasser griffbereit, steht nicht so unter Stress wie z.B. in einer Mall), viele Optionen.

    Wenn Du das Pumpen im Alltag unterbringst, perfekt. Wenn nicht, auch gut. Gibts ne Buddel fertige Pre aus dem Dromarkt. Wenn das Kleinchen keine Flasche mag, dann wird halt gebechert oder gelöffelt (so kam mein Kind zu ihrer ersten Breimahlzeit: schrecklicher Hunger, Brust absolut leer, Brusternährungsset ungewaschen… also Premilch in einer Schüssel angerührt und mit Hirseflocken angedickt per Löffel verfüttert).

  • Genau, das meine ich auch. Ihr habt nun die volle Breitseite an komplizierten Stories und dazu diverse Lösungen. Ich glaube, wenn sich das gesetzt hat, wandelt es sich von „oh je“ in „gut - kennen nun diverse Tricks“. Ihr seid dann gut gewappnet. 🍼🥛🍵🙂

  • Hier hat das abpumpen recht problemlos geklappt. Ich war ja wieder arbeiten und hab dort immer für den nächsten Tag abgepumpt. Daheim für den1. Arbeitstag war etwas mühsamer, ging aber auch.

    Meine Kinder wollten die Milch nicht unbedingt warm, wurde auch so getrunken. Der kleine mochte keine Sauger, ich kann mich aber nicht mehr erinnern wie Mann und Kind das dann gemacht haben.

  • Ich würde es auf jeden Fall vorher mal ausprobieren. Mein Großer fand alles, was keine Mama-Brust war, eine absolute Zumutung in dem Alter. Mein Kleiner hat alles genommen, solange (Mutter)-Milch, Wasser, Tee... raus kam.

    Falls es Pre wird, würde ich auch zu den fertigen Flaschen raten (wir hatten die von Hipp glaube ich), da hat man dann halt ein oder zwei Flaschen daheim, die später auch in den Brei gerührt werden können. So ne offene Milchpulverpackung sollte ja nicht unbedingt länger als ein paar Wochen offen sein.

    Und vielleicht doch ein Obstgläschen bereit halten, gar nicht unbedingt zum "füttern", sondern eher zum ablenken durch das neue Geschmackserlebnis. Große Mengen landen da ja anfangs eh nicht unbedingt im Kind (also, war bei meinen zumindest so... Ich hab mit zwei, drei Löffeln angefangen und die wurden gleichmäßig auf Kind, fütternder Person und Umgebung verteilt :D Aber sie hatten Spaß)

  • Update: es war so viel los, der Termin verschob sich, Stress - kurz: ich habe es einfach nicht hingekriegt, noch abzupumpen und war dann hier auch etwas ermutigt, es so zu probieren.


    Mittlerweile isst sie seit ca einer Woche auch etwas obstbrei und ich hatte noch fertige Milch besorgt.

    Mein Mann ist doch zu Hause mit ihr geblieben, weil sie da zufriedener ist, könnte aber auch nachkommen.


    Ich hab sie heute früh um 6 nochmal ausgiebig gestillt und bin dann gefahren. Sie hat wohl zwischendurch etwas Obst gegessen und ist momentan laut Mann glücklich und zufrieden. Hier wird es noch 1-2 std dauern und meine Brüste platzen #yoga ich hatte mehr ans Baby als an mich gedacht. Ich hoffe das gibt sich dann schnell

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    ebura mit S (*04), E (*05) und I (*12/21)

  • Dein Baby hat den Papa und ein rundum liebevolles Umfeld. Da wird schon alles gut gehen, und wenn es mühsam werden sollte, gibt es Trost.


    Aber ich las eben in Deinen Beiträgen nach und fand nicht, was Dich gerade von Zuhause weg bringt. Also: möge es etwas schönes sein! Und falls nicht, wünsche ich Dir, dass Du gut hindurch und heile wieder heraus kommst. Kannst Du ausstreichen?

    #hmpf ... auf dem Rückweg in den Alltag...

  • Ebura wenn es zu fest spannt, kannst du vielleicht etwas ausstreichen? Notfalls auf dem Klo... nicht, dass du noch einen Milchstau kriegst deswegen, ja?

  • Danke euch. Am Ende waren es 9 Stunden.


    D er m Baby war es egal, hat mich nicht vermisst #weissnicht


    Aber ich hab ganz Schön gelitten

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    ebura mit S (*04), E (*05) und I (*12/21)