Vitamin D Sonnencreme

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  • Hallo ihr Lieben,


    Ich bin etwas verunsichert. Mir ist Sonnenschutz sehr wichtig, weshalb ich vor allem meine kleine Tochter (Jahre) in der Sommerzeit immer eincreme, wenn die Sonne scheint. Jetzt liest man aber, dass die Sonnencreme die Bildung von Vitamin D hemmt. In manchen Artikeln steht aber wieder, dass trotz Sonnencreme genug Vitamin D gebildet wird. Ich möchte natürlich nicht ohne weiteres irgendwelche Vitamin D Präparate geben. Wie handhabt ihr das?


    Liebe Grüße :)

  • Limas1556

    Hat den Titel des Themas von „k“ zu „Vitamin D Sonnencreme“ geändert.
  • Naja, meine Kinder sind ganzjährig sehr viel draußen. Daher bräunen sie mit den Monaten mit, ohne Sonnenbrand, und ich creme sie nur an den Tagen mit wirklich extremem Wetter ein oder an den ersten Tagen mit T shirt.


    Im Winter gebe ich Vitamin D tropfen.

  • Ich rufe mal doanka hinzu, vllt kann sie was dazu sagen, auch wenn ihr Thema eher Sonnenschutz statt Vitamin D ist #zwinker


    Oder Eiche ? Die Frage kommt bei Dir vllt auch manchmal auf?!


    Ich handhabe es auch so, dass ich eigentlich ständig mit Sonnencreme hantiere, das Kind ist zwar deutlich weniger sonnenempfindlich als ich, aber ich will auch nix riskieren, es gab schon Hautkrebs in der Familie.

    Vitamin D hab ich bis jetzt auch gegeben, weil man mir sagte, die ersten zwei Jahre bzw sogar die ersten drei Winter. Aber eigentlich müsste man es ja dann dauerhaft geben...

  • Ich gebe Vitamin D Präparate

    Immerzu? Ich weiß, dass es bis zum Ende des 2. Lebensjahres empfohlen wird, aber danach auch?

    Ja.

    Außerdem lasse ich einmal im Jahr auf eigene Kosten den Vit D Spiegel testen. In Jahren in denen das Pubertierchen auf das Vit D Präparat verzichtete war der Spiegel im Oktober (also nach dem Sommer mit viel Freizeit im Freien) bestenfalls bei 22ng/l meistens drunter. Das niedrigste war 13ng/l. Deshalb glaube ich den Ärzten, die Sagen, dass in unseren Breiten nicht genug Sonne scheint für einen vernünftigen Spiegel.

    „Ich mache nicht nur leere Versprechungen, ich halte mich auch daran.“
    (Edmund Stoiber im Wahlkampf 2005)

  • Ergänzung: Selbst im sonnigen Israel tendiert die Bevölkerung wohl in letzter Zeit eher zu einem Mangel, laut meiner HA, bei der ich dieses Frühjahr zum ersten Mal meinen Spiegel habe bestimmen lassen. Ich selbst kam bei 20ng/l raus obwohl ich über den Winter recht konsequent täglich ein 400IE Präparat genommen hatte. Das habe ich dann mal flott deutlich aufgestockt.


    Edit: Und ja, das liegt wohl schon auch daran, dass Menschen heute über die Risiken ungeschützter Sonnenbestrahlung Bescheid wissen und sich davor besser schützen bzw. die sonnigsten Tageszeiten meiden.

    "That's how we're gonna win. Not fighting what we hate, saving what we love." - Rose Tico
    Blog

  • Sonnenschutz ist als Hautkrebsprophylaxe von März/April bis Ende September immer sinnvoll. Die Gesamtmenge an UV-Belastung im Verhältnis zum Hauttyp führt zum entsprechenden Hautkrebsrisiko. Wenn dadurch ein Vitamin D Mangel auftritt (bei Verdacht Blutkontrolle) rate ich immer zur Substitution und weiterem Sonnenschutz. Ansonsten hat man halt uU einige Jahrzehnte später das Problem (vor dem 5.Lebenjahrzehnt gibt es praktisch keinen hellen Hautkrebst, danach steigt das Risiko mit zunehmenden Alter halt ständig weiter an, v.a. wenn die Haut weiter UV-Strahlung ausgesetzt ist.

  • Naja, meine Kinder sind ganzjährig sehr viel draußen. Daher bräunen sie mit den Monaten mit, ohne Sonnenbrand, und ich creme sie nur an den Tagen mit wirklich extremem Wetter ein oder an den ersten Tagen mit T shirt.

    Leider ist es ein Irrtum, dass kein Sonnebrand= kein Hautkrebsrisiko bedeutet. Es geht um die Summe der Belastung. Man brauch keinen einzigen Sonnenbrand gehabt zu haben, um hellen Hautkrebs zu bekommen.

  • Ich gebe Vitamin D Präparate

    Immerzu? Ich weiß, dass es bis zum Ende des 2. Lebensjahres empfohlen wird, aber danach auch?

    Wir geben konsequent Vitamin D. Die geographische Breite ist ausschlaggebend dafür, wie flach der Winkel der Sonnenstrahlung den größten Teil des Jahres ist. Flacher Winkel bedeutet längeren Weg durch die Atmosphäre, bedeutet mehr Verlust an kurzwelliger Strahlung durch Reflexion und Absorption. Hinzu kommt, dass wir, anders als früher, den größten Teil des Tages im Inneren verbringen. Wir essen (meist) drinnen, wir gehen zur Schule/Arbeit und sind auch dort überwiegend in Innenräumen. Auch viel Freizeit findet dort statt. Nur wenige Wochen des Jahres ist das vielleicht anders, aber auch hier: mehr gefühlt als real bei den meisten Menschen. Zudem wird sich, wie du schon schreibst, dann gegen die UV-Strahlung geschützt. Vitamin D ist übrigens nicht nur für den Einbau des Calciums in die wachsenden Knochen dringend notwendig, es ist an vielen biochemischen Vorgängen im Körper beteiligt, auch bei der Immunabwehr.

    Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können, so sollten wir es in jedem Fall tun, mag er uns darum bitten oder nicht.


    - Hermann Hesse: Das Glasperlenspiel -

  • Ich ziehe den Sonnenschutz gegenüber der sonnenbedingten Vit D Aufnahme bei meinen Kindern deutlich vor. Ich bin Hautkrebspatientin und wie man weiß, wird der Grundstock für ein späteres Melanom in der Kindheit gesetzt.


    Ich hatte viele Sonnenbrände in der Kindheit und auch schon immer viele Muttermale.-Und jetzt hab ich den Salat...


    Daher mein Rat: Lieber Vitamin D substituieren als später Hauktebs zu riskieren. Das reimt sich sogar und selbst Pumuckl wusste: was sich reimt, ist gut. ;)

  • Ich weiche da von den offiziellen Empfehlungen ab und nutze Sonnencreme äußerst selten. Bestandteile in Sonnencreme stehen im Verdacht, krebserregend zu sein, das möchte ich nicht regelmäßig benutzen. Ich habe früher regelmäßig gecremt und hatte oft eine Sonnenallergie, seitdem ich keine Sonnencreme benutze, ist das nicht mehr aufgetreten.


    Wir halten uns meist im Schatten auf, bräunen langsam vor, da wir ganzjährig viel draußen sind und dann ab dem Frühling langsam unsere Sommerhautfarbe bekommen. Keiner ist bei uns besonders empfindlich. Sonnenhut ist um die Mittagszeit im Sommer Pflicht, oft sind wir dann aber auch ein paar Stunden drinnen wegen Mittagsschlaf.



    Vitamin D Versorgung ist sehr wichtig und der weit verbreitete Mangel kann zu massiven Gesundheitsproblemen führen. Unser Körper ist dafür gemacht, den Großteil des Vitamin D über die Haut selbst zu bilden und nur einen geringen Teil über die Nahrung aufzunehmen.



    Ich würde mich, wie bei allen Gesundheitsthemen, breit gestreut informieren, mir dann meine eigene Meinung bilden und selbstbestimmt entscheiden.

  • Ich habe dabei ein besseres Gefühl.

    Ich mag meine Kinder nicht permanent einkleistern. In der Mittagssonne sind wir sowieso nicht draußen, bei greller Sonne gibts auch mal UV shirt und Hut.


    Wir fahren nicht in südliche Länder oder "sonnen" uns gezielt, wir sind im Freibad die Schattenhocker #freu Sonenbank gibts auch nicht. Passt schon so.

  • Ich weiche da von den offiziellen Empfehlungen ab und nutze Sonnencreme äußerst selten. Bestandteile in Sonnencreme stehen im Verdacht, krebserregend zu sein, das möchte ich nicht regelmäßig benutzen.


    In der Zeitung Ökotest werden regelmäßig Sonnencremes getestet, nicht alle haben das Problem von ggf. krebserregenden Bestandteilen.

  • Ich weiche da von den offiziellen Empfehlungen ab und nutze Sonnencreme äußerst selten. Bestandteile in Sonnencreme stehen im Verdacht, krebserregend zu sein, das möchte ich nicht regelmäßig benutzen.


    In der Zeitung Ökotest werden regelmäßig Sonnencremes getestet, nicht alle haben das Problem von ggf. krebserregenden Bestandteilen.

    Das ist halt immer der derzeitige Stand der Information, jetzt kam ja auch die Erkenntnis, dass Octocrylen mit der Zeit schädliche Stoffe bilden kann.


    Fakt ist, dass die chemischen UV-Filter in die Haut eindringen und bei vielen Inhaltsstoffen schädliche Wirkungen vermutet oder nachgewiesen wurden. Mineralischer Sonnenschutz ist vermutlich besser, aber da viele Nanopartikel enthalten und Titanoxid wenigstens beim Einatmen krebserregend sein soll, finde ich die Optionen alle nicht so toll. Dann lieber im Schatten aufhalten und mit Kleidung schützen.


    Und die wichtige Vitamin D Aufnahme wird halt auch durch Sonnencreme gehemmt.


    Ich nutze aber auch generell kaum gekaufte Kosmetik und stelle die

    meisten Sachen selbst her.


  • Wir sind bei mineralischem UV-Filter ohne Nanopartikel gelandet. Hat den Nachteil, dass die Creme etwas aufträgt/weiß aussieht. Da muss jeder selbst abwägen, denke ich. Das Risiko von zu viel Sonne und danach Hautkrebs muss man halt auch in die Abwägung mit einbeziehen.


    Insgesamt gehören wir auch eher zu den Schattenhockern (schönes Wort :) ) mit den großen Sonnenhüten.

  • Ja, wir haben jetzt auch so eine für den Urlaub gekauft, so als Backup (bo*ep heißt die). Letztes Jahr waren wir so ab 16:30 am Strand mit UV-Kleidung und davor im Park, das hat ganz gut geklappt. Aber die Kinder haben schon gesagt, sie wollen dieses Jahr den ganzen Tag Schwimmen #rolleyes

  • Sonnenschutz ist nicht gleichbedeutend mit Sonnencreme (weil ich das bei einigen so raushöre).

    Der wichtigste Sonnenschutz ist der vernünftige Umgang mit der Sonne! Dazu gehört zB im Sommer ca Mai -September von 11-15 oder besser 16 Uhr die Sonne zu meiden, ab einem UV Index von 8 am besten in geschlossenen Räumen. Man sollte auch wissen, dass man im Schatten 40-70% der UV Strahlung (im Vergleich zum Nichtschatten) abbekommt, dh Schatten ist kein ausreichender Schutz.

    Nach dem vernünftigen Umgang kommt der textile Sonnenschutz, also Bekleidung und Hut.

    Und ganz zuletzt die Sonnencreme.

    Übrigens gibt es kein „gesundes“ Vorbräunen. Die UV Strahlung, die es dazu benötigt, setzt ja wieder Schäden am Erbgut der Haut. Und der Schutzeffekt ist vernachlässigbar ( ca LSF 4-8).

  • Sonnenschutz ist nicht gleichbedeutend mit Sonnencreme (weil ich das bei einigen so raushöre).

    Der wichtigste Sonnenschutz ist der vernünftige Umgang mit der Sonne! Dazu gehört zB im Sommer ca Mai -September von 11-15 oder besser 16 Uhr die Sonne zu meiden, ab einem UV Index von 8 am besten in geschlossenen Räumen. Man sollte auch wissen, dass man im Schatten 40-70% der UV Strahlung (im Vergleich zum Nichtschatten) abbekommt, dh Schatten ist kein ausreichender Schutz.

    Nach dem vernünftigen Umgang kommt der textile Sonnenschutz, also Bekleidung und Hut.

    Und ganz zuletzt die Sonnencreme.

    Übrigens gibt es kein „gesundes“ Vorbräunen. Die UV Strahlung, die es dazu benötigt, setzt ja wieder Schäden am Erbgut der Haut. Und der Schutzeffekt ist vernachlässigbar ( ca LSF 4-8).

    Hast du eine Quelle dafür, dass UV Strahlung Schäden am Erbgut setzt? Dass das passieren kann, erscheint mir logisch, dass das generell so sein soll, wundert mich. Dann wären Menschen ja echt eine Fehlkonstruktion und es hätten früher massive Fälle von Hautkrebs geben müssen.


    Meine Mutter hat übrigens weißen Hautkrebs und hat sich immer wenig in der Sonne aufgehalten und dick eingecremt. Mein Vater bräunt immer tief und hat in seinem Leben noch nie Sonnencreme benutzt und hat bis jetzt nix. Ich vermute da eher noch andere Faktoren.

  • dass Octocrylen mit der Zeit schädliche Stoffe bilden kann.

    Deswegen gibt es da auch ein Mindesthaltbarkeitsdatum, das man einhalten sollte. Davor ist es aber unproblematisch.


    Ich vermute da eher noch andere Faktoren.

    Glück? #angst

    "C'est ici que l'aventure se mêle au vent de la mer."

    Pierre Marc Orlan