Was darf ein Wandertag kosten?

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  • sage : das ist ja irre. In die nächste Kreisstadt kommt man von der Schule aus ja vermutlich sogar mit dem ÖPNV?

    Unser jüngster geht vier Nächte (also 4,5 Tage) mit Bustransfer ins Schullandheim für 160€ inklusive Verpflegung.


    Elfchen : #eek

  • Bei uns gab es neulich einen kleinen Ausflug in einen Ort in der Nähe, der hat 8,50 gekostet für Bus und Besuch auf einer Art Bauernhof. Die Lehrerin hat danach extra noch anfragen lassen ob zusätzlich noch ein Besuch im Musical der Musikschule drin ist in den nächsten Woche für 5€.

    k. (*1979) mit p. (*02/2006), k. (*09/2008), h. (*12/2010) und f. (*09/2015)

  • sage : das ist ja irre. In die nächste Kreisstadt kommt man von der Schule aus ja vermutlich sogar mit dem ÖPNV?

    Unser jüngster geht vier Nächte (also 4,5 Tage) mit Bustransfer ins Schullandheim für 160€ inklusive Verpflegung.

    Es ist im Nachbarlandkreis... ÖPNV ist hier wirklich schlecht ausgebaut. Also fahren sie mit dem Bus. Am letzten Tag fahren sie in den Wildpark, der 20 Minuten von unserem Haus entfernt ist. Danach 40 Minuten in die Schule und da können wir sie dann abholen (jeweils 20 Minuten Fahrt für uns). #rolleyes


    Der 9. Klässler fährt auf Lateinfahrt....innerhalb Deutschlands, 5 Nächte. 300€. 8o

  • Beijings gibt es einen Deckel für Wandertage und einen für mehrtägige Exkursionen.


    Leider nicht in der Grundschule. So kam es, dass die Grundschulfahrt vor 3 Jahren fast doppelt so teuer wie die 8.klasse Fahrt nächstes Jahr wird


    Der deckel ist gut, hat aber auch zur Folge, dass ganz vieles derzeit nicht mehr geht.

    "C'est ici que l'aventure se mêle au vent de la mer."

    Pierre Marc Orlan

  • In unserer GS haben die Ausflüge nie etwas gekostet.


    Letzte Woche ist meine 6.-Klässlerin auch für 40€ in einen Freizeitpark gefahren. Ich habe mich sehr geärgert, dass einfach so mit meinem Geld umgegangen wird. Argument war, dass die Kinder sich das ausgesucht hatten...

  • Als mein damals 8.-Klässler am Wandertag eine echte (kostenlose)Wanderung gemacht hat, haben sich übrigens ganz viele Eltern beschwert, das sei nicht zumutbar...

  • Bei uns auf dem platten Land sind die Busfahrten immer das Problem: Ausflug zum Museum: 3 € Eintritt, 12 € Busmiete, das fand ich auch teuer, aber noch akzeptabel. Vergleichsweise ist es wohl tatsächlich eher günstig gewesen, denn die Fahrt ging auch eine Stunde (da kostete der Sprit aber auch noch nicht so viel).

  • In der Grundschule hat der Wandertag maximal die Rückfahrt mit dem Bus gekostet- also um die 3 E. Oft (oder vielleicht sogar Immer?) wurde das Thema aber auch mit Fahrtdiensten von Eltern gelöst.

    Die letzten Wnadertage meiner Kinder (klasse 7 und 9) haben einmal nichts gekostet (für die Kinder ohne Monatsticket 2x einfacht fahrt geschätzt 2x2,30) und einmal das Mittagessen in der Hütte, zu der sie gelaufen sind (Pfannkuchen für ich glaube 7 oder 8E) plus für die Kinder ohne Monatskarte die fahrt, das war etwas mehr, weil weiter weg, geschätzt 7 oder 8E.

    Letztes Jahr wollte die Klasse meiner Großen in dern Kletterpark, das hätte um die 15 E gekostet, ist aber wegen Klasse in Quarantäne ausgefallen.

    Die großen wandern dieses Jahr wieder (nur), finden das aber toll, suchen sich ihre route selbst raus etc. Hier in der Umgebung gibt es aber auch tolle Routen. Die Kleinen diskutieren wohl Bowling oder Flussbettwanderung- bowlen würde natürlich was kosten, das andere nur die Fahrt.

    Also ja, ich finde euren Preis total unangemessen. Selbst die Tagesfahrt nach Strasbourg war hier deutlich günstiger- ich glaube 15,-. Gut, dass war ohne Eintritte.

  • Hier sind diese Kulturausflüge, Museum, Wandertag usw. Pflichtveranstaltungen. D.h. egal wie das Budget der Eltern ist, die Kinder müssen und dürfen mit. Es gibt BuT-Gutscheine (Bildung und Teilhabe) für Familien mit geringem Einkommen, die dafür mit verwendet werden können. Wenns trotzdem zu teuer ist wendet man sich an die Klassleitung und es wird ne Lösung gesucht.

    Teils über Klassenkasse ( bei uns werden z.B. immer glatte Beträge zu ,50 oder ,00 eingesammelt weils einfacher ist, also wenn z.B. das Arbeitsheft 5,29 kosten würde, werden 5,50 eingesammelt; das dadurch übrige Geld landet in der Klassenkasse), teils über irgendwelche internen keine-Ahnung-was oder Einzelfallregelungen im Amt. Tatsache ist jedenfalls, dass in jedem Elternbrief zu Ausflügen steht, dass BuT-Gutscheine eingesetzt werden können dafür und wer Probleme hat es zu zahlen soll sich nicht scheuen auf die Lehrer zuzugehen, es gibt Lösungen, kein Kind muss verzichten.


    Schullandheim, Abschlussfahren usw. sind wieder anders. Ist ja nicht nur Unterrichtszeit sondern auch Freizeit, das ist auch generell soweit ich weiß Zustimmungspflichtig (ich kann nciht sagen mein Kind darf nicht mit ins Museum. Aber ich darf sagen mein Kind darf nicht ins Schullandheim - war zumindest früher so, ich weiß nicht ob sich da was geändert hat). Da gibts dann die Alternative in ner anderen KLasse die Zeit absitzen.

    So take courage, hold on, be strong, remember where your help comes from.

  • Schullandheim ist auch eine Pflichtveranstaltung, außer medizinische Gründe sprechen dagegen.

    Hmmmm.... aber warum muss ich dann eine Einverständniserklärung unterschreiben?

    Durchführungshinweise zu Schülerfahrten - Bürgerservice

    Bei den Schulausflügen muss man das ja nicht. Und mich kann ja keiner zwingen einverstanden zu sein wenn ichs nciht bin.

    Wenns Pflciht ist, kann man sich die Einverständniserklärung an Hut nageln.


    Zu meiner Schulzeit wars so, dass man dann halt in ne andere Klasse musste. Also SChulpflciht wurde nicht ausgesetzt dadurch. Aber zum Schullandheim gezwungen werden durfte man nicht.

    Bei uns durften z.B. einige nicht in Skikurs mit weils den Eltern zu teuer oder zu weit war. Waren dann halt in ner anderen Klasse derweil.

    Und wie ich den Gesetzestest les mit der Einverständniserklärung dürfte das sich nicht groß geändert haben?


    Es steht da nur was von begründeten Ausnahmefällen. Wenns mir zu gefährlich erscheint (z.B. der Skikurs ), dann ist das ja auch ein Grund.

    "Kein Bock" wäre kein grund.

    So take courage, hold on, be strong, remember where your help comes from.

  • Wandertag in die Trampolinhalle oder den kletterpark kostet gerne mal um die 30 Tacken.

    Ich finde aber bei euch das verhältnis zwischen Transport und Eintritt nicht geschickt.

    Ich glaube als Lehrer hätten ich den Treffpunkt an einer ÖPNV Haltestelle ausgemacht und wäre mit dem 9 € Ticket gefahren.

    Wenn der ÖPNV bei euch so bescheiden ist, wie lösen es denn die anderen Schulen? Ich kann mir nicht vorstellen dass 30 € für jeden Ausflug so widerspruchsfrei hingenommen werden.

    Schokojunkie mit Töchtern (5/07 und7/09)

  • Definitiv sehr teuer! Wenn es mal so teure Ausflüge gab wurde immer ein Teil pro Kind vom Schulverein oder aus anderen Kassen bezahlt, so daß für die Eltern nicht mehr als 10-15€ blieben.

    LG, LilliMarleen


    *`74 + Mädchen*7/03 + Junge*5/06 + Junge *5/08

  • Solche teuren Ausflüge werden von den Schülern und Eltern aber halt sehr lautstark gefordert und man erntet einen regelrechten Shitstorm, wenn man das unter Verweis auf die Kosten ablehnt. In der Vergangenheit mussten wir uns da häufig erklären.


    Wir haben zum Glück mittlerweile einen Konferenzbeschluss der Fahrten in Freizeitparks nicht mehr gestattet.

    Ich hab heute wieder nah am Kühlschrank gebaut…

  • Der 9. Klässler fährt auf Lateinfahrt....innerhalb Deutschlands, 5 Nächte. 300€. 8o

    Das finde ich eigentlich nicht teuer, auch wenn es für die einzelne Familie viel Geld ist.

    hier kampfen die Lehrkräfte damit bei den Abschlussfahrten 10. Klasse die 300 Euro einzuhalten. Es ist wohl echt schwierig geworden, aber mehr genehmigt die Schulleitung nicht.


    Für die 6. Klasse (5 Tage halbgroße Stadt, ÖPNV - erreichbar) durften es nur 150 EUR sein. Am Ende haben diw Lehrkräfte die Stadtführung selbst gemacht um Geld zu sparen etc.


    30 € für den Märchenpark, der 5€ Eintritt kostet, ist teuer.

    Allerdings hat z.B. vor 8 Jahren eine Bustour des Kindergartens in den Zoo (20 km?), 2 Busse, 60 Kinder, 600 € gekostet. Die Busse warteten vor Ort.


    Kosten senken lassen sich ev. indem man kein Busunternehmen anfragt sondern den Betreiber der örtlichen Buslinie fragt. Die machen solche Fahrten manchmal günstig direkt nach der Hauptverkehrszeit.

    Der Kiga konnte damit seine Waldwoche günstig möglich machen. Ich glaube wir haben für 5 Tage hin- und zurück 15 Euro bezahlt.

    Was macht ihr eigentlich, ihr flinken Sekundenhorter, mit all der Zeit, die ihr spart, wenn ihr "lg" tippt statt lieb zu grüßen?

    - aus einer Berliner S-Bahn-Station -

  • Die Mittlere hat nächste Woche eine "Ausflugswoche":

    1. Tag, Stadtbummel, kostet 9€ fürs Bahnticket

    2. Spieletag im Park oder Film gucken in der Schule

    3. Tag Freizeitpark, Anreise mit dem Fahrrad, 14€

    4. Tag Kletterwald, Anreise mit dem Fahrrad, 17€

    Natürlich kommen noch Kosten fürs Essen hinzu, aber so im Ganzen finde ich die Kosten ok.

    Wenn jemand jeden Euro zweimal umdrehen muss, ist es trotzdem noch ganz schön viel. #hmpf

  • Ich würde mir vor allem die Kostenzusammenstellung vorlegen lassen. Bei 5 Euro Eintritt bleibt ja noch viel pro Kind übrig. Kann ein Bus echt so teuer sein?

    Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können, so sollten wir es in jedem Fall tun, mag er uns darum bitten oder nicht.


    - Hermann Hesse: Das Glasperlenspiel -

  • Hier ging es gestern in einen Freizeitpark (8. und 9. Klasse zusammen, also meine beiden Kinder). Hat je Kind 38€ gekostet, Busfahrt im gemieteten Bus und Eintritt, ohne Essen und Getränke.

    In der Preisklasse hat es sich hier (6. Klasse und EF) auch bewegt, ich fand es unmöglich. Dazu kommt dann ja, das das Geld für das nächste Schuljahr eingesammelt wurde und hier noch was und da noch was. Aufsummiert sind die Wochen vor den Sommerferien bei uns immer teuer.

    ich muss dazu sagen, dass es dafür keine Abschlussfahrt der gesamten 9. Klasse gab, von denen ja die meisten nach diesem Schuljahr fertig sind und nur ein kleiner Teil mit der 10. weitermacht.

    Außerdem gab es die letzten beiden Schuljahre keine Landschulheimaufenthalte o.ä.

    Von daher finde ich es vertretbar.

    Die Regel ist das hier aber auch nicht.


    Es war eher so, dass sich die eine 9. Klasse das als Abschlussfahrt gewünscht hat, sie aber aus Kostengründen die beiden 8. Klassen auch noch mit ins Boot geholt haben. Sonst wäre die Busfahrt wesentlich teurer geworden.