Was kommt nach dem 9€ Ticket?

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  • Kuekenmama

    Das ist dann aber eine Regelung deiner Wohnortgemeinde. Die Kommunen in Ba-Wü bekommen Geld vom Land für den Schülertransport. Das ist aber nicht zweckgebunden sondern fließt in den allgemeinen Haushalt.

  • Ich glaube, die Maßnahme, dass die Berliner schüler*innen kostenfrei mit dem öpnv fahren wird mittelfristig einen Beitrag zur verkehrswende leisten.

    Die Kinder werden an den öpnv gewöhnt.

    Allerdings geht's in Berlin auch nicht ohne individualverkehr. Das hat man durch das 9€ ticket ganz klar gesehen.... Der öpnv ist überlastet und das obwohl noch in der Innenstadt Autos fahren. Es muss weiter investiert werden

  • Kuekenmama

    Das ist dann aber eine Regelung deiner Wohnortgemeinde. Die Kommunen in Ba-Wü bekommen Geld vom Land für den Schülertransport. Das ist aber nicht zweckgebunden sondern fließt in den allgemeinen Haushalt.

    Ja, das kann sein. Ich bin noch ganz neu in dem Thema und hab mich da nicht mit auseinandergesetzt. Wichtig war für mich nur die Frage, ob wir es selbst zahlen oder nicht.

  • Ich glaube, die Maßnahme, dass die Berliner schüler*innen kostenfrei mit dem öpnv fahren wird mittelfristig einen Beitrag zur verkehrswende leisten.

    Die Kinder werden an den öpnv gewöhnt.

    Allerdings geht's in Berlin auch nicht ohne individualverkehr. Das hat man durch das 9€ ticket ganz klar gesehen.... Der öpnv ist überlastet und das obwohl noch in der Innenstadt Autos fahren. Es muss weiter investiert werden

    Ich träume davon, dass der Innenring weitgehend autofrei wird.

    In Barcelona laufen Stück für Stück Umgestaltungen, immer mehr Straßen und Viertel werden dauerhaft abgesperrt oder eingeschränkt. Gibt es auch in vielen anderen Städten, und es ist so viel mehr Lebensqualität.

    B. fängt ja Stück für Stück damit an, aber es ist noch viel zu wenig und zu langsam.


    Nachtrag: Berlin hatte ein voll ausgebautes Straßenbahnnetz. Bis in die 60er wurde das im Westteil der Stadt komplett zurückgebaut. Ein Riesenfehler in meinen Augen, die Infrastruktur war schon mal da.

  • Bei uns in Köln gibt es jetzt am Ring teilweise Tempo-Limits (ich glaub 30 kmh), und es gibt Radspuren, die so breit sind, wie ein Fahrstreifen. Ist zwar immer noch frickelig, weil man als Radfahrerin ja dennoch die sich öffnenden Autotüren von Rechts hat und an der Ampel die Rechtsabbieger im Auto, die von Links kommen, aber trotzdem finde ich es ganz angenehm und einen Schritt in dei richtige Richtung.

    Fiawin mit d9be21343ykoa.gif

    age.png



    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!


    Whatever you want, it isn't me.

    Other people's ambitions are not my specialty.

    Sometimes I can see from here clear to the ocean.

    Sometimes I'm blind.

    Als die Vielfalt ging, entzündete die Einfalt ein Freudenfeuer.

  • Bei uns in Köln gibt es jetzt am Ring teilweise Tempo-Limits (ich glaub 30 kmh), und es gibt Radspuren, die so breit sind, wie ein Fahrstreifen. Ist zwar immer noch frickelig, weil man als Radfahrerin ja dennoch die sich öffnenden Autotüren von Rechts hat und an der Ampel die Rechtsabbieger im Auto, die von Links kommen, aber trotzdem finde ich es ganz angenehm und einen Schritt in dei richtige Richtung.

    Damit haben sie bei uns auch begonnen, also abschnittsweise auf dem Ring eine von zwei Fahrspuren als Fahrradweg zu markieren. Nicht, weil der Fahrradweg gebraucht würde - es gibt direkt parallel eine Fahrradstraße - sondern, um den vorhandenen Verkehrsraum gerechter aufzuteilen.

    Da gab es riesige Diskussionen - und Staus - mittlerweile haben sich die Gemüter beruhigt. Klar, erstmal scheint es sinnloser Aktionismus zu sein, aber solche Schritt tragen natürlich dazu bei, das Autofahren unattraktiver zu machen. Ich bin gespannt, wie konsequent das weitergeführt wird.

  • Ich hab ich jedenfalls gefreut, dass die anfänglichen Fahrstreifen für Fahrräder ausgeweitet wurden, man hatte das nämlich auch erstmal nur ausprobiert, was echt nervig war, rauf auf die Straße, runter von der Straße, rauf auf den Radweg, runter vom Radweg...

    Fiawin mit d9be21343ykoa.gif

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  • Bei uns in Köln gibt es jetzt am Ring teilweise Tempo-Limits (ich glaub 30 kmh), und es gibt Radspuren, die so breit sind, wie ein Fahrstreifen. Ist zwar immer noch frickelig, weil man als Radfahrerin ja dennoch die sich öffnenden Autotüren von Rechts hat und an der Ampel die Rechtsabbieger im Auto, die von Links kommen, aber trotzdem finde ich es ganz angenehm und einen Schritt in dei richtige Richtung.

    Ja, in B auch seit der Pandemie, und es werden immer mehr Straßen Fahrrad- oder Anliegerstraßen. Also es geht in die richtige Richtung 👍 (nur zu langsam).

  • Ich habe für den Arbeitsweg ca 300€ gespart, war zweimal hier in der Stadt (statt mit dem Auto) und einmal in München und einmal in Berlin unterwegs (da wäre ich auch so gewesen)

    Zusätzlich war ein Ausflug in die Nachbarstadt zum bummeln.

    Einmal wäre ich gerne noch nach Salzburg gefahren, das schaffe ich nicht mehr.

    Das ist aber auch so als Familienausflug bezahlbar.

  • Ich habe gut 100 Euro eingespart (hatte auch nur im Juli und August ein Ticket), davon die Hälfte Fahrten, für die ich sonst gezahlt hätte und die Hälfte Zusatzfahrten, die mir das Leben teils einfacher, teils auch einfach nur schöner gemacht haben. Gerade das Unkomplizierte habe ich sehr genossen. Ich bin in der Nachbarstadt auch einfach nur mal Straßenbahn gefahren und habe mir Ecken angesehen, in die ich sonst niemals gekommen wäre. Das gesparte Fahrgeld habe ich dann Museen und Eisdielen gespendet. ;)

  • Das gesparte Fahrgeld habe ich dann Museen und Eisdielen gespendet. ;)

    Ich finde, das ist ein gewichtiges Argument. Klar kann man sagen, dass die Fahrten ohne 9EUR-Ticket nicht statt gefunden hätten und somit hat es keine anderen Verkehrsmittel "ersetzt". Aber es hat eben dazu geführt, dass Leute unterwegs sind, und unterwegs Geld ausgeben, was sie normalerweise nicht getan hätten.

    Somit dürfte das durchaus zu einem Umsatzplus in Innenstädten oder Touristenorten geführt haben.

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)

  • Ja, ich finde auch - wenn ich Eintritt plus hohe Fahrtkosten habe, gehe ich eher selten mit der Familie ins Museum. Sind die Fahrtkosten vernachlässigbar, dann können wir uns mehr Kultur leisten. Günstiger ÖPNV hat auch ganz viel mit Teilhabe zu tun.

  • Ja, ich finde auch - wenn ich Eintritt plus hohe Fahrtkosten habe, gehe ich eher selten mit der Familie ins Museum. Sind die Fahrtkosten vernachlässigbar, dann können wir uns mehr Kultur leisten. Günstiger ÖPNV hat auch ganz viel mit Teilhabe zu tun.

    In jedem Fall!


    Der Teilhabe-Aspekt ist sicher unbestritten.


    Mir geht es auch anders herum um den Umsatz, den die Geschäfte / Restaurants / Museen etc. machen. Ich denke, das ist nicht zu unterschätzen.

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)

  • Ich bin wohl eine der wenigen, die gerade wegen des 9 Euro Tickets weniger gefahren ist als sonst. Ich habe es nur für die unbedingt notwendigen Fahrten genutzt, weil mir Gedränge zuwider ist. Dennoch hat es uns finanziell entlastet und ich überlege noch, ob ich mir ein Jahresabo ans Bein binde oder Einzeltickets kaufe.

  • Ich bin wohl eine der wenigen, die gerade wegen des 9 Euro Tickets weniger gefahren ist als sonst. Ich habe es nur für die unbedingt notwendigen Fahrten genutzt, weil mir Gedränge zuwider ist. Dennoch hat es uns finanziell entlastet und ich überlege noch, ob ich mir ein Jahresabo ans Bein binde oder Einzeltickets kaufe.

    Für hier soll doch eine Übergangslösung kommen..

  • Aber sicher nicht mehr vor dem Wochenende. ;) Habe gerade mal rumgerechnet und werde erstmal 4er Tickets kaufen, das ist immer noch günstiger, wenn ich ein paar “private“ Fahrten im Monat mache zusätzlich zu den 2 Bürotagen pro Woche und ich bleibe flexibel. Wenn im Winter wieder 100% Home Office angeordnet werden sollte, brauche ich kein ungenutztes Jahresticket. Teurer als 9 Euro werden die potentielle Übergangs- und die langfristige Lösung ja auf jeden Fall.

  • Hier gibt es wie auch im letzten Jahr schon, wieder das 365€ Ticket (also 1€/Tag).

    Der 08er bekommt es noch kostenlos von der Schule (wegen Schulwegkostenfreiheit in Bayern).

    Der 05er muss es selber kaufen bekommt es aber anteilig vom Ausbildungsbetrieb wieder zurück erstattet.

    LG Anne mit #male 06/05 und #male 02/08
    _______________________________________________________________
    The secret of life is to fall seven times and to stand up eight times!

  • Kuekenmama Ich bezahle in BaWü 42€ pro Monat für das Ticket meines Kindes zur nächsten Schule (Gym). Immerhin gilt es im gesamten Verbund (und unserer ist recht groß) und man zahlt es "nur" für die ersten zwei Kinder (also immer für maximal zwei Kinder, egal wie viele gleichzeitig an der Schule sind). Ab März kommt dann das 365€-Ticket für alle Schüler in BaWü. Dadurch wird es für uns etwas günstiger und es gilt dann in ganz BaWü. Dennoch insgesamt ein Ärgernis, dass Schülerbeförderung überhaupt etwas kostet.