Mein Wohlstandsmüll

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  • Ich räume seit gestern auf. Es ist so unfassbar, was sich alles in meinem Besitz befindet. Unfassbar. Wollte ursprünglich jeden Tag dieser Woche eine Etage machen und dann zwei Tage frei haben, bevor die Kinder wiederkommen. Aber das wird nichts. Gestern habe ich nur den "Kellerraum" geschafft. Habe viel zu verschenken inseriert, weil es ja oft auch noch brauchbare Dinge sind. Und es läuft gut, ständig kommt jemand zum Abholen. Außerdem steht eine Kiste an der Straße, die ich immer wieder auffülle. Kleidung und Schuhe gehen an eine Freundin für die Kirche. Altpapier weg. Was habe ich für Unmengen an Altpapier! Bücher aus dem Studium, Unterlagen, Fachzeitschriften. Was liegt da jetzt auch für Geld in meinem Auto #haare Jetzt habe ich zwei Zimmer geschafft. Und habe noch so viele vor mir. Mir ist es richtig schwindelig angesichts der Unmengen an Wohlstandsmüll, den ich angehäuft habe.


    Wenigstens ist es im Keller kühl. Das ist ein bisschen ein Trost.

  • Ich fühle mit dir. Aber an den Keller wage ich mich noch nicht ran - ich habe mit dem Dachboden angefangen...

    Leider läuft das mit dem inserieren und loswerden nicht so prickelnd. Wo inserierst du?

    „Ich mache nicht nur leere Versprechungen, ich halte mich auch daran.“
    (Edmund Stoiber im Wahlkampf 2005)

  • Das ist auch gerade mein Projekt. Nur schaffe ich immer nur ein bisschen hier und da, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

  • Mir steht das noch bevor... wir sind (immer noch) dabei unser Haus zu renovieren. Ich habe den festen Vorsatz, dass in jedes Zimmer, das "endgültig" (also für die nächsten fünf Jahre) eingeräumt wird, nur das rein kommt, was wir wirklich noch haben wollen. Bis jetzt nur Wohnzimmer, Küche und Kinderzimmer. Da hat das gut geklappt. Nächstes Projekt ist dann mein Arbeitszimmer #haare

  • igel bei ebay Kleinanzeigen. Etwa 2/3 von dem, was ich inseriere, geht weg. Ende der Woche packe ich das Auto voll und schaffe es zum wertstoffhof. Einige Sachen lassen sich auch verkaufen. Aber das meiste verschenke ich.

    Leider wohnen wir an einer Straße mit sehr wenig Durchgangsverkehr und es hält so kaum jemand an, um was aus der Verschenkekiste zu nehmen.

    Jetzt habe ich einen Haken am Arbeitszimmer und bin echt am Überlegen, ob ich Stoff und Nähmaschine abstoßen soll. Ich Nähe schon gern, aber eigentlich habe ich keine Zeit und die Kinder wollen ja auch nicht mehr benäht werden. Und wenn ich jetzt verkaufe, kriege ich vielleicht eher noch was dafür als wenn die Maschine dann zehn Jahre alt ist #confused

    Meine Nachbarin näht auf so einer billigen Maschine vom Discounter. Ich könnte ihr meine auch anbieten oder zumindest die Ovi. Die ist schon zehn Jahre alt und war auch nicht teuer und ehe ich jetzt Stress habe mit inserieren... Oder lieber alles zur Seite räumen und wenn ich es in einem Jahr nicht benutzt habe, dann abstoßen?! Hm hm hm.

  • Deinen Kindern das Nähen nahebringen? Zumindest die Basics, damit sie wissen, dass das keine Hexerei isr?

    Und wenn sich daraus nicht ein neues Hobby ergibt, an die Nachbarin verleihen, bis du wieder Zeit und Lust zum Nähen hast.

  • Ich plane ja meinen Umzug und ich habe festgestellt, dass wir immerhin 6 Sparschäler haben. Ich bin so nett und nehmen auch nur einen von zwei Toastern mit. Bei Geschirr habe ich gedacht, ich nehme einfach den Service, den wir im Keller stehen haben mit Goldrand. Dort steht auch noch ein 6er Pack unbenutzte Trinkgläser.... #haare

    Aber Bücher muss ich auch noch ausmisten. Sonst brauch ich einen Anhänger nur für meinen Büchertransport.


    Nachschmeiss: ich bringe vieles bei uns ins Brockenhaus. Das ist eine Arbeitsintegrationseinrichtung. Gerade gut erhaltene Kleidung nehmen sie sehr gerne.

    Daroan mit Zottel 01, Zick 03, Zwerg 05 und Sternenkind (98-99)

  • Wir ziehen um, daher misten wir schon seit Monaten aus mit dem Ziel nur Wichtiges und Liebgewonnenes mitzunehmen. Wir haben so viel ausgemistet, Unmengen an Büchern, Spielzeug, Filmsammlung, Kleidung, altes Studiumszeug, Papierkram usw., trotzdem ist immer noch so viel Zeug da. Furchtbar dieses ganze Zeug. Da hilt nur der Blick darauf, was schon alles geschafft wurde. Und bewußter neues Zeug anschaffen/heranschaffen lassen soweit möglich. Ist schwer dranzubleiben.

    Liebe Grüße, Lillian

    "Okay Hazel Grace?"

  • immerhin 6 Sparschäler haben.

    von denen aber nur einer- der älteste- so richtig gut ist ;) so ist das jedenfalls hier.

    Ich schaffe es leider immer wieder nur sporadisch auszumisten und bin mir dann auch noch nicht immer einig mit meinem Mann, was weg darf. Deshalb großen #respekt allen denen, die da vorwärts kommen, allen voran Magorma für dein Tempo!

  • Alleine dieser Papierkram #haare

    Ich hab erst wieder Ablage gemacht, so viel Zeug, was man einfach nur abheftet und wahrscheinlich nie wieder braucht...

    Aber wehe, man wirft es weg...

  • Ich finde auch tatsächlich, das grösste Thema scheint "Papier" zu sein.

    Alleine die Mengen Altpapier, die ich regelmässig im Haus zusammentrage. Und diese ganzen Stapel, die irgendwo herumliegen.

    Und wenn ich überlege, wie wenig Papierkram meine Oma hatte. #haare

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)

  • A propos Unterlagen aus dem Studium: hebt ihr die auf? Ich habe vor 25 Jahren mein Traumstudium angefangen und bis auf die Diplomarbeit fertig studiert. Dann kamen die Kinder und der Umzug nach Frankreich und nun stehe ich hier, ohne Diplom, ohne Job, ohne Berufserfahrung und mit viiieeelllen Unterlagen. Eigentlich denke ich, kann weg, der Zug ist lange abgefahren. Andererseits ist es immer noch mein Lieblingsthemengebiet und wer weiß, vielleicht fange ich mit 60 noch mal von vorne an damit. #hammer Also, wegwerfen oder nicht? #haare

  • Ich habe aus dem Studium nur meine Diplomarbeit und die Doktorarbeit aufgehoben und die jeweiligen Zeugnisse. Alles andere ist weg.


    Wenn Du nochmal anfangen würdest, wären es eh andere Unterlagen. Leistungsnachweise würde ich aufheben.

  • Mein Thema #haare . Wir haben ja mein Elternhaus übernommen und was da raus kommt ist echt unglaublich. Vor allem nimmt es einfach kein Ende! Immer wenn ich denke: Das wars dann aber, findet sich doch noch eine Schublade oä. 30 Jahre ungebremstes Sammeln ohne je auszusortieren haben halt folgen.


    Aber (und das gebe ich nicht gerne zu): Wir sind vor 4 Jahren in unsere jetzige Wohnung gezogen. Vor dem Umzug hatte ich radikal nach Marie Kondo aussortiert. Und trotzdem hat sich hier so viel Zeug angesammelt. Vieles geschätzt & benutzt, aber dazwischen auch viel Krempel ... ich miste also wieder aus 🙈.


    Zu verschenken geht über Kleinanzeigen fast alles weg, an der Straße sowieso (belebte Straße). Einen vollen Transporter haben wir schon zum Wertstoffhof gefahren, min. 2 werden es wohl noch.

    Und immer wieder geht die Sonne auf, denn Dunkelheit für immer gibt es nicht.

    Udo Jürgens

  • Welches Thema denn? Hier sind Fachbücher nach 5-6 Jahren hoffnungslos veraltet.

    Psychologie, Fokus auf klinische / Psychotherapie.


    Natürlich gibt es da umfangreiche Weiterentwicklung.


    Vielleicht fange ich mal mit den Mitschriften an, Bücher aus dem Gebiet auszumisten bringe ich noch nicht übers Herz.

  • Wir sind ja auch umgezogen und ich sortiere auch gnadenlos aus. Leider geht auch dabei wieder so viel Zeit verloren. Aber ich freue mich über den Gedanken bald wirklich für jedes Teil einen Platz zu haben und schneller wischen zu können. Ach ja, seit unserem Umzug denke ich auch darüber nach meine Nähsachen zu verkaufen. Bin gespannt wie du dich entscheidest.

  • Hier hat sich auch einiges angesammelt, leider bin ich die einzige in der Familie, die es stört und 2 Mitglieder sind ausgesprochene Sammler...Zumindest mein Kram bleibt übersichtlich, weil ich regelmäßig durchgehe. Ich räume gerade meine Fotos auf, es sind drei Kartons nur halb geordnet. Hab ein ziemlich großes Album gekauft, ein Karton ist schon aufgelöst und ich bewahre nicht alle Bilder auf. Es ist eine sehr emotionale Aufgabe und geht nur langsam, bin jetzt in meinem 20. Lebensjahr angekommen und viele Erinnerungen sind aufgeploppt. Ich merke schon eine Erleichterung, dass es bald seine Ordnung hat und statt Kartons auf dem Dachboden alles seinen Platz in Alben hat.

    Eine funktionierende Nähmaschine würde ich niemals weggeben. Musst du nicht hin und wieder etwas flicken oder mal einen Vorhang kürzen? Ich habe immer mal längere Zeiten in meinem Leben, in denen ich gar nicht nähte und dann habe ich doch wieder angefangen. Und ein Kind hat auch viel Interesse daran. Oder plötzlich hat man eine kreative Idee und möchte das unbedingt umsetzen.