Warum gibt es Kindergartenferien?

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  • Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein kariertes Heft ein kariertes Heft ist und ein grüner Schnellhefter ein grüner Schnellhefter usw.

    sorry OT - aber ich habe leidvoll festgestellt, dass es verschieden-karierte Hefte gibt - ich hab das nicht bedacht und einfach ein kariertes Heft geschnappt (zum Glück nur eins, weil mitten unterm Jahr) und das hatte größere Quadrate #haare

  • Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein kariertes Heft ein kariertes Heft ist und ein grüner Schnellhefter ein grüner Schnellhefter usw.

    sorry OT - aber ich habe leidvoll festgestellt, dass es verschieden-karierte Hefte gibt - ich hab das nicht bedacht und einfach ein kariertes Heft geschnappt (zum Glück nur eins, weil mitten unterm Jahr) und das hatte größere Quadrate #haare

    Ja nur wissen die Lehrer ja nun welches gebraucht wird und kaufen eben für alle die richtigen Quadrate...

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Kopier- ,Arbeitsheft-, Kunst- und WErkmaterial usw. kommt bei uns trotzdem noch dazu, egal bei welchem Lehrer (also ob Hefte usw. bestellt werden oder nicht). (und natürlich Ausflüge, Klassenfrühstück, Pizza bei der Lesenacht,....)


    Hefte usw. 15 Euro, Arbeitshefte 28 Euro, Kopiergeld 15 Euro, Kunst 8 Euro, Werken 8 Euro - zahlbar alles direkt in der ersten Schulwoche.

    Ich habe mir den Spass mal gemacht und ausgerechnet:

    wir hatten Kindergartentasche, Schulranzen, Brotbox jeweils neu gekauft, das wäre über die Kinderkleiderbörse günstiger gegangen.

    Aber ansonsten: 2 Badekappen à 2 Franken, 1 Tintenschreiber à 12 Franken (weil Sohn in einem Semester zwei Schulschreiber verschlampt hatte) und einmal 60 Franken fürs Schullager. Thats it, in 8 Jahren. In den drei Folgejahren war es nochmal ein Lager und etwas Kleinkrams. Oh, nicht vergessen, Gymmastikschläppchen à 6 Franken als Hausschuhe, bei meinem Kind ca halbjährlich zwei bis drei Paar - DAS war ein grosser Posten.


    Ich bin überzeugt, dass dieses System enorm wichtig und schützenswert ist und wenigstens einen winzigen Beitrag zur Chancengleicheit garantiert.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • ist doch super. Funktioniert doch jetzt auch schon. Zumindest im Osten wie ich hier ja immer wieder höre. Warum dann noch mehr investieren. Oder andersrum gefragt, warum sind die Eltern nicht bereit das zu bezahlen?

    Ich weiß, wir sind dazu schon einmal aneinander geraten.

    Wenn jedoch das Thema erneut auf den Tisch kommt, dann mag ich erneut schreiben: Es gibt sehr viele Eltern, die bereit sind, das zu zahlen.

    Ich habe für beide Kinder zusammen über 1.400 EUR pro Monat (!) (und nein, keine Null zu viel) für die qualitativ hochwertige KiTa-Betreuung gezahlt. Jahrelang.


    Der Arbeitgeber hat mir monatlich einen Zuschuss von 200irgendwas pro Kind auf dem Gehaltszettel dazu gezahlt.

    Und weil unsere Gemeinde, in der wir wohnen, keinen bedarfsgerechten Platz zur Verfügung stellen konnte und wir deswegen im Nachbarbundesland unsere Kinder haben betreuen lassen, hat die Gemeinde eine Ausgleichszahlung an die KiTa gemacht. Davon hatten wir aber nichts.


    Für uns war es gut so, denn wir sind erst während der KiTa-Zeit von einem Bundesland in das andere gezogen und ich war sehr froh, dass unsere neue Gemeinde keinen bedarfsgerechten KiTa-Platz anbieten konnte, weil ich dann die Kinder die ganze Zeit hindurch (sie kamen jeweils mit 1 in die KiTa) in der gleichen KiTa lassen konnte.


    Und wie wir das machten, machten das fast alle Eltern der KiTa, da sie in einem Industriegebiet liegt, wo die Mitbeiter:innen eben total unterschiedliche Wohnorte haben und viele eben nicht in dem Bundesland wohnen, in dem die KiTa gelegen ist. Und viele Firmen kauften KiTa-Kontingente oder gaben zumindest einen Zuschuss zu Gehalt. Die KiTa hatte Platz für knapp 100 Kinder und hat wegen des großen Bedarfs im Nebengebäude einen weiteren Ableger für nochmal ca. 50 Kinder eröffnet.


    Die Lage im Industriegebiet war natürlich blöd, weil kein Erlebniswald in der Nähe (nur so kleinere parkähnliche Flächen, die z.B. für Picknicks genutzt wurden) und auch wenn Kindergeburtstage mit KiTa-Freunden gefeiert wurden, weil man dafür dann auch schon mal eine halbe bis eine Stunde die Kinder durch die Gegend fahren musste.


    Aber: Das alles war es sowas von wert!

    Das kann ich im Brustton der Überzeugung sagen, mit zwei Kinder, die jetzt 18 und 16 sind. Der Kleinere hat gerade die Ausbildung zum SPA begonnen, ohne Lohn natürlich, aber immerhin dual mit einem festen KiTa-Tag in der Woche.


    Und ich habe meinen Beruf nie verloren in all der Zeit und mein Rentenkonto freut sich später darüber.


    Es mag vom Bundesland abhängig sein, ja sogar von der Gemeinde oder vom Träger, aber so pauschal kann ich Deine Aussage einfach nicht stehen lassen, sorry.


    LG,

    Anne

    "Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben" ~ Johann Wolfgang von Goethe

  • Du ich bin auch bereit viel für gute Betreuungsleistungen zu bezahlen. War da gefühlt nur die einzige bei uns im Ort.

    Hier lese ich auch ständig soll vom Steuerzahler finanziert werden. Von daher ^^

    Grüße von Claraluna


    Shoot for the moon. Even if you miss you will land among the stars.

  • Es gibt auch noch das Modell "sehr viel bezahlen aber keine gute Qualitaet erhalten" ;) , so wie oft hier (Kalifornien), natuerlich nicht immer. Ich hoffe wirklich sehr, dass Deutschland da nie hinkommen wird...

  • private Kitas sind hier kaum bezahlbar. 1200 € für 3 Tage, für ein Kind. Oft zahlen das Firmen für ihre (leitenden) Angestellten.

    Die in öffentlicher Trägerschaft Kosten je nach Einkommen bis zu 600 € für 5 Tage. Das finde ich auch schon happig, und die Qualität ist sehr unterschiedlich.

    Schule ist deutlich günstiger. Der Betrag für Arbeitshefte ist gedeckelt und die verbrauchsmaterilien sind je nach Sorgfalt des Kindes mal mehr, mal weniger.

    Meine Kinder genießen es tatsächlich wenn zu Beginn des Schuljahres neue Stifte angeschafft werden, die alten werden ja weiterverbraucht. Allerdings malen meine Kinder auch gerne.

    Schokojunkie mit Töchtern (5/07 und7/09)