Ich hasse Zelten

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  • Ehrlicherweise habe ich schon befürchtet, dass ich es bereuen würde, als ich zugestimmt habe. Ich hasse Zelten. Boden zu hart, Umgebung zu laut, Zelt zu hell und in der ersten Woche einen wirklich ekelhaften Sturm gehabt. Komischerweise sind sowohl meine Familie als auch die Zelter um uns herum tiefenentspannt. Wie funktioniert das? Bin ich eine Mimose (höchstwahrscheinlich) oder gibt es einen Trick, sowie die all abendliche Tavor, um das Ganze besser zu überstehen?

    Verzweifelte Grüße

  • Ich hasse es auch!! Du bist also nicht alleine. Warum tut man sich sowas an? Ich wär so null tiefenentspannt. Die ganzen Krabbeltiere und um aufs Klo zu gehen muss man wandern. Na danke.

    Musst du das nochmal machen? Dann besorg dir alles was geht an Komfortausrüstung. Und lass dir einfach vorher nen Katheter legen :D

  • Du Arme! Ich finde zelten auch schlimm. Der ständige Sand und die Ästchen und Blätter und Kiefernnadeln im Zelt. Das beengte Kochen, argh.


    Schön finde ich es komischerweise, auf der Chorfreizeit in einem Zelt zu schlafen, keine Ahnung, warum das besser geht.


    Vielleicht kannst Du den Gedanken der Entschleunigung für Dich nutzen? Also einfach genießen, dass alles länger dauert etc?


    Mitfühlende Grüße!

  • Mir hilft ein bequemes Bett - also mindestens 2 Isomatten übereinander, am Besten 2 oder 3 unter meiner quer zur Liegerichtung, damit sie sich nicht verschieben, und mein eigenes Kopfkissen. Bei Sturm bin ich auch unentspannt, dafür habe ich leider keinen Tipp... Ich hoffe, der Urlaub ist dennoch irgendwie schön!

  • Ah, stimmt! Gute Unterlage! Ich habe eine extrabreite Isomatte, aufblasbar, darauf kann ich echt gut schlafen. Und einen Baumwollschlafsack, der nicht raschelt. Ich liebe das Ding, auch, wenn er unpraktisch, weil riesengroß und schwer ist.

  • OK, ich liebe zelten - aber klar gibt es auch ein paar Nachteile.

    Boden zu hart -> du brauchst eine wirklich weiche, dicke Unterlage
    zu laut / zu hell -> kannst du mit Schlafbrille schlafen? und ggf. mit Gehörschutzstöpseln?
    Sturm - ja, das ist eklig. Hat das Zelt den gut weggesteckt? Ist das ggf. ein Problem, dass du in dieses "luschige, dünne Dach" einfach kein Vertrauen hast? Das, glaube ich, ist Gewöhnungssache...

    Die beste Vergeltung ist, nicht zu werden wie dein Feind (Marcus Aurelius)

  • Ich finde der Schlafkomfort ist entscheidend - also ich liebe zelten - aber nur wenn ich gut schlafe!!! Dafür habe ich eine sehr dicke Therm-A-Rest-Matte angeschafft, die eher klobig im Transport ist aber wenn ich gut und gemütlich schlafe, ist die Welt wieder in Ordnung.

    Und ich brauche immer drei Tage um mich damit abzufinden, dass überall Sand ist und Socken herumfliegen. Aber wenn ich das akzeptiert habe, ist es schön.

  • Jepp. Alles was Kissix und mausehaken82 schreiben. Mein Mitgefühl.


    Ich habe meiner Familie auch schon immer gesagt: ich mache ne Menge mit - aber nicht zelten. Da schlafe ich lieber im Auto.


    Das letzte Mal gezeltet habe ich irgendwann mit 19 bei Rock am Ring, da hatte ich aber genug Bier und Gras um wenig davon mitzubekommen

    We must accept finite disappointment, but never lose infinite hope.

    Martin Luther King, Jr.

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    ebura mit S (*04), E (*05) und I (*12/21)

  • Ich hasse es auch!! Du bist also nicht alleine. Warum tut man sich sowas an? Ich wär so null tiefenentspannt. Die ganzen Krabbeltiere und um aufs Klo zu gehen muss man wandern. Na danke.

    Musst du das nochmal machen? Dann besorg dir alles was geht an Komfortausrüstung. Und lass dir einfach vorher nen Katheter legen :D

    Das Klo!!!! Das habe ich bei meiner Aufzählung tatsächlich vergessen. Das ist das Allerschlimmste.

  • Es gibt ja auch immer mehr Menschen, die glampen. Mit Feldbett, Stuehlchen, Tischchen und pipapo. Da gibt es mittlerweile einiges an Equipment, um den Aufenthalt angenehmer zu machen.


    Es gibt auch Zelte mit Dunkelzelt (auch von Decathlon zB), das ist richtig dunkel drinnen auch mittags im Sonnenschein.


    zu laut - ich zelte nicht gerne auf engen Zeltplätzen, man sitzt sich wie Sardinen auf der Pelle, ein Zelt dicht am anderen. Nachtruhe wird kaum eingehalten. Ich mag das auch nicht.


    Stuerme - ja die gibt es. Wir gucken nach geschützten Stellen und dass das Zelt gut aufgebaut ist, dass die Windrichtung zum Zeltaufbau passt, dass es fuer die Windgeschwindigkeiten ausgelegt ist. Die nächste Nacht schlafe ich dann immer besser. :)

    "C'est ici que l'aventure se mêle au vent de la mer."

    Pierre Marc Orlan

  • Ich liebe zelten, fürchte aber das das Typsache ist. Ich hab eine Freundin, die es hasst und die hat es jetzt 1-2 für ihre Familie gemacht und sehr gelitten. Jetzt machen wir nur noch mit ihrem Mann und den Kids Campingabenteuer und sie entspannt zu Hause.


    Komfort erhöhen ist natürlich gut, würde ich aber nur machen, wenn du tatsächlich vorhast das noch öfter auf dich zu nehmen. Einzig Ohrstöpsel finde ich auf dem Campingplatz unverzichtbar.

  • Meine Tricks sind

    - ich gehe sehr sorgfältig so lange über den Zeltplatz, bis ich eine wirklich waagerechte Fläche finde. Dann baue ich das Zelt so auf, dass die Isomatten auf dieser waagerechten Fläche landen.

    - mein Schlafsack, meine Isomatte und ein bestimmtes Gepäckstück sind meine und nur meine. Die werden ausschließlich von mir berührt und bilden meinen Rückzugsbereich. Entsprechendes gilt für alle, die das Zelt mit mir teilen.

    - Im Zelt hat alles einen festen Platz. Alle Utensilien werden nach ihrer Benutzung entkrümelt und kommen wieder an ihren Platz. Das Zelt ist zu klein für Unordnung! (Ausnahme: Spielsachen, welche die Kinder auf ihren Isomatten haben. Für diese gilt die Regel zum Rückzugsbereich)


    Gegen "zu hell" lege ich mir eine dicke Haarsträhne über die Augen. Bei kurzen oder dünneren Haaren ist eine Schlafmaske oder ein dünnes Tuch eine gute Idee. "Zu laut" umgehe ich meist durch sorgfältige Auswahl wenig frequentierter Campingplätze, und mit friedlichen Geräuschen wie Grillenzirpen oder Regen auf dem Zelt habe ich kein Problem, die mag ich gerne. Gegen Sturm helfen zusätzliche Schnüre und Heringe, bislang ist mir noch kein Zelt weggeflogen, und die Camping-Küchenutensilien haben wir über etliche Jahre optimiert.


    Ohne Privatsphäre könnte ich mich nicht erholen! Aber genau besehen basiert diese auf gegenseitigem Respekt - man tritt einander gegenseitig nicht zu nahe, genau daraus entsteht diese Privatsphäre. Wenn das sichergestellt ist, kann ich fast überall sein, gern auch auf einem Campingplatz.

    Weitermachen. Nicht nur denken, sondern tun.

  • oh ich hasse zelten!!!

    Beim letzten Zelten waren alle Raben im Zelt und Familie lilu im hotel nebenan #pfeif

    Ich war früher bei den Pfadfindern und regelmäßig zelten. Ich habe in meinem Leben genug zelt-diskomfort gehabt

  • Ich glaub mit der richtigen Ausrüstung ist auch zelten erträglich.


    Meine Kinder haben es früher gehasst, haben sich aber nun gut ausgerüstet

    ( Luftzelt, Küchen“schrank“ usw) und lieben es mittlerweile, früher hatten wir mangels Geld nur gebrauchtes/billiges Equipment und ich habe es auch gehasst, nachts raus aufs Klo, am besten jede Stunde ein anderes Kind.


    Ich hab in einschlägigen Foren von Kloeimern ( Kompostklo*) gelesen, und glaub das das bei ausreichend großem Zelt, wo man eine Klo-Ecke abtrennen kann, sicher eine gute Alternative zum Waschhaus auf dem CP ist, zumindest nachts.


    *trenntoilette funktioniert wirklich einwandfrei

  • Ich war als Jugendliche öfter zelten, oft 2 Wochen am Stück. Aber da fand ich das gut. Jung, keine Wehehchchen, nachts durchschlafen ohne aufs Klo zu müssen, meist allein im Zelt oder mit Partner, keine Kinder. Und ich müsste mich außer um persönliche Sachen ums nichts kümmern, also nicht noch Essen machen oder so. Das war nett.


    Inzwischen gehen wir selbst campen seit ca. 6 Jahren, zwar mit Wohnwagen, aber viele Probleme hat man damit natürlich trotzdem. Und ehrlich gesagt mag ich es auch nicht #hmpf So Urlaub zu machen ist für mich null erholsam, ich bin jedes mal froh wieder zuhause zu sein. Ich habe chronische Rückenschmerzen, muss nachts alle 2 Stunden aufs Klo, Hitze kann ich nur schwer haben und der ganze Haushaltskram ist mega aufwändig. Dazu bin ich wegen Diabetes in der Ernährung eher aufwändig, da tun es ein paar nackige Nudeln halt nicht als Mahlzeit. Dazu das ewig gepacke vorher, danach haufenweise Wäsche und das ganze Ding wieder ausräumen und sauber machen, man hat kaum Privatsphäre, duschen ist nervig... gefühlt ist alles nervig #angst Die Kinder finden es toll und mein Mann auch, aber die haben weder gesundheitliche Baustellen, noch müssen die nachts aufs Klo noch kümmern die sich ums ganze drumherum, dann wäre ich wohl auch entspannter #rolleyes


    Lösen lässt sich das Problem leider nicht wirklich, für anderen Urlaub fehlt uns das Geld und selbst für campen reicht es eigentlich nicht. Und weil ich den Kindern den Urlaub sehr gönne, muss ich da wohl durch.

  • Ich liebe zelten, fürchte aber das das Typsache ist. Ich hab eine Freundin, die es hasst und die hat es jetzt 1-2 für ihre Familie gemacht und sehr gelitten. Jetzt machen wir nur noch mit ihrem Mann und den Kids Campingabenteuer und sie entspannt zu Hause.


    Komfort erhöhen ist natürlich gut, würde ich aber nur machen, wenn du tatsächlich vorhast das noch öfter auf dich zu nehmen. Einzig Ohrstöpsel finde ich auf dem Campingplatz unverzichtbar.

    Ich bin Typ „Deine Freundin“.