Daily Work Management

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  • Hallo Yeza ,

    leider komme ich erst jetzt wieder mit dem Laptop ins Forum . bist Du mittlerweile schon weitergekommen?

    Mir ist letzte Woche aufgefallen, dass Du " ein Tool für alles " suchst. Ich bin mir nicht sicher, ob es das gibt. Den einerseits willst du deine Aufgaben bis ins Detail planen können inkl links und Doku? und andererseits aber auch einen guten Überblick gewinnen.


    Wir arbeiten im Büro viel mit Jira und Confluence. Die können vermutlich leisten, was du dir vorstellst, aber ich bin nicht sicher ob es Dir dann wirklich hilft (sofern es überhaupt gute (freie) Lizenzen gibt. Den meine Erfahrung ist, das es extrem schwierig ist, Dokumentation und detaillierte Aufgaben so zu verknüpfen, dass man trotzdem noch den Überblick behält. ihc habe es auch einige Jahre versucht, komme aber immer wieder zu einem simplen Kanban zurück. Letzendlich ist die Kunst ja, die anstehenden Aufgaben so gut im Blick zu haben, dass man gut priorisieren kann wie man sich den Tag /die Woche einrichtet. Dazu bedarf es einer gewissen Gruppierung der anstehdenen Aufgaben, und natürlich auch der Verfolgung der Deadlines.

    Das geht natürlich alles wunderbar mit Jira und Confluence: in Jira sind alle Aufgaben (in Unteraufgaben verknüpft, mit Themen getaggt) , man kann Kanban boards ansehen, Gantt charts, und auch in Confluence entsprechende Doku und Tabellen anlegen.

    ABER

    letztendlich verliert man da auch sehr schnell den Überblick wenn man es nicht penibel aktuell hält. Wie Kerstin_Pfalz geschrieben hat: der Wasserkopf ist doch recht hoch. Daher würde ich fürs erste Raten, in einem einfachen Tool die wichtigsten anstehenden Themen für den Tag /die Woche darzustellen damit du sie priorisieren kannst, und die ganzen Unteraufgaben und sonstigen Infos für die einzelnen Arbeitsaufgaben in jeweils ein xls oder ppt auszulagern. Je nachdem, w eiviel Graphik Du hast, kommst du vielleicht mit Excel auch gut hin - da kann man ja mit Gruppierung und Filtern auch gut die Abfolge der einzelnen Arbeitsschritte sowohl anlegen als auch tracken.


    mit zwei Jungs (2010 und 2012) schon lange nicht mehr mit tapatalk unterwegs aber endlich wieder mit laptop im Forum

  • Maegwin

    Lieb von Dir, dass Du nochmal soviel Input beisteuerst. Ich habe mir nochmal einiges angeschaut, manches ausprobiert und bin zum Schluss gekommen, dass es mir vermutlich doch wichtiger ist gut dokumentieren zu können. Und mir ist wieder eingefallen (wie konnte ich das vergessen!): Ich hatte 2021 ein Jahr lang einen anderen Arbeitgeber. Und dort gab es ein Confluence - ich habe es geliebt. Ich glaube, genau sowas vermisse ich.

    Meine Aufgaben managen kann ich vermutlich ganz gut, sobald es einen Platz gibt diese festzuhalten. Dazu braucht es kein Kanban board, keine Kalenderanbindung, keine Deadlines. Das ist alles zu viel für mich. Ein Dokument, wo ich auflisten und abhaken kann, genügt eigentlich (bilde ich mir gerade ein).

    Irgendwie klingt es jetzt, als ob ich etwas ganz anderes suche als hier ursprünglich geschrieben - das tut mir leid. Es war ein Findungsprozess.

    Tja, aber ein Confluence habe ich hier leider nicht und kenne keine lokale Alternative...

    Ich habe noch ein bisschen mit den Wiki-Möglichkeiten zu unserem Gitlab rumgespielt. Aber da fehlen mir Gestaltungsmöglichkeiten. Ich bin ein visueller Typ und brauche Farben. Irgendwann soll unser hausinternes Wiki auf WikiJS umgestellt werden - wie dort die Möglichkeiten sind, weiß ich gerade nicht. Und wann das kommt, ist auch unklar. IT-Abteilung wartet wohl auf ein major release #rolleyes .

    Yeza

    My life falling apart

    Over and Done!

  • OneNote hat listen zum abhaken, viele Farben, z.b. für verschiedene Tabs, und man kann auch darin zeichnen.

    Die Planner App kann auch tasklists, sieht halt alles gleich aus. Aber dafür gibt es verschiedene Darstellungsmöglichkeiten, z.b. im Kalender.

    Oder du probierst mal die MS Whiteboard App? Die ist super kreativ, aber nicht integriert.

  • Und es muss zwingend digital sein?

    Ich frag jetzt einfach mal so blöd, weil ich lange die komplette Orga-Ebene mit PostIts und einem recht detaillierten Kanban-Board auf Papier gemacht habe. War so erfolgreich, dass mehrere Kolleginnen das kopiert haben. :D

    Alles digitale, Dokumente, Mails etc, habe ich in einer nach der gleichen Logik strukturierten Ablage recht fix gefunden. Den Übertrag in den Planner habe ich erst gemacht, als ich jemanden hatte, der ohne physische Präsenz auch auf alles zugreifen können musste.

  • auf der Arbeit verwende ich confluence in Verbindung mit Jira. 7n Jira kannst du seine Planung auch grafisch sehen, in der Roadmap. Du kannst so kleinteilig (So richtig Scrum) oder großteilig (Kanbanboard) planen wie du brauchst. Doku zum jeweiligen Projejt dann im Confluence, das direkt verlinkbar ist. Ich finde es wunderbar. Aber man muss es pflegen.

    LG, Kalliope

    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse) tap.gif

  • Für mich alleine benutze ich auf der Arbeit auch OneNote für Notizen jeder Art. Bei Teamarbeit wird Jira und Confluence genutzt.

    Als richtiges ToDo-Tool haben wir ToDoList: https://www.chip.de/downloads/ToDoList_13008718.html

    War früher mehr im Einstatz, wurde inzwischen von anderen Tools weitgehend verdrängt, aber manchmal finde ich es zum strukturieren immer noch praktisch.

    Da kann man auch Notizen zu den einzelne ToDo Punkten machen und Unteraufgaben erstellen. Man kann vieles entsprechend den eigenen Bedürfnissen konfigurieren.

  • ist ja lustig wie viele hier mit Jira und confluence arbeiten, das hätte ich nicht gedacht....

    Ich schwanke bei Kanban ja immer zwischen elektronisch und auf Papier. Auf Papier finde ich viel schöner, aber da ich mal im Homeoffice und mal im Büro arbeite irgendwie nicht so praktikabel. und elektrsich ist s halt nicht so schön haptisch. . Im Jira habe ich leider nur einen Teil meiner Aufgaben, den Rest verteilt auf Emails und verschiedene onenotes.

    Ich hab mal von jemand gelesen, der einem A4-Hefter eine Art Aufklapp-Kanban hatte. Hatte ich auch schon überlegt, aber weder im Homeoffice noch im Büro hab ich Platz für so ein A3-Teil....

    Wie löst ihr das?

    mit zwei Jungs (2010 und 2012) schon lange nicht mehr mit tapatalk unterwegs aber endlich wieder mit laptop im Forum

  • Ich habe meine Bildschirme zum Sortieren genutzt. Also verschiedenfarbige Mini-Postit um alle Achsen des Rahmens des Bildschirms geklebt.

    Geht jetzt im neuen Job leider nicht mehr, da die neuen Bildschirme rahmenlos sind. Und der Chef sieht es auch nicht gern, da wir weg vom Papier sollen. Ich hatte die letzten Wochen einen A4-Hefter (aufgeteilt nach Kanban), auf den ich meine Post It geklebt hatte.

    Dank dem Thread hier bin ich seit dieser Woche auch für den persönlichen Bereich auf KanBo umgestiegen und finde vor allem das Hinterlegen von Dateien und Emails genial, ebenso die Erinnerungsfunktion und Fälligkeiten. Mal schauen ob sich das über die nächsten Wochen so bewährt.

    Vielen Dank Yeza für diesen Thread #super

  • ist ja lustig wie viele hier mit Jira und confluence arbeiten, das hätte ich nicht gedacht....

    Ja doch! Mein Mann z.B. auch. Wird aber bestimmt auch irgendwann von etwas Anderem abgeloest, Silicon Valley halt...

    Papierklebezettel hatten wir auf einer riesigen Glaswand, ganz am Anfang von Projekten. Bei den taeglichen Status-Updates meistens aber elektronisch (manche aber auch nicht, die nahmen einfach ein Whiteboard). Vielleicht hilft Euch ein (viel) groesserer Monitor? Ich zumindest finde das anschaulicher, wenn es groesser ist. Hatten wir einmal, war so fernsehmaessig.

    Ich lese mich jetzt auch einmal durch die anderen Empfehlungen, danke fuer den Thread!

  • Wir arbeiten auch mit Jira und Confluence.

    Aber ich fand das arbeiten mit Kanban auf einem haptischen Board und Klebezetteln viel anschaulicher.

    Kann natürlich auch sein, dass wir Jira nicht so nutzen, wie es gedacht ist. Wir machen leider viele Sonderlocken :(

    Zu Hause versuche ich grade die Familie mit OneNote zu organisieren - klappt leider nicht so richtig, aber das liegt nicht an OneNote...

    „Ich mache nicht nur leere Versprechungen, ich halte mich auch daran.“
    (Edmund Stoiber im Wahlkampf 2005)

  • Auf der Arbeit find ich Jira kanban auch gut für Aufgaben im Projekt. Aber leider nutzen dass nicjt alle meine Projekte und Querschnittsaufgaben passen da auch nicht rein. Daher hab ich nochmal ein privates Kanban, da stehn dann auch Sachen drauf wie „Urlaubsvertreter suchen“ etc


    Für die Familie haben wir ein whiteboard im Treppenhaus, das wir eine zeitlang als kanban nutzen. Hat mir & und dem Kleinen viel Spass gemacht. Meinem Mann und dem Grossen leider nicht - daher ist es wieder eingeschlafen

    mit zwei Jungs (2010 und 2012) schon lange nicht mehr mit tapatalk unterwegs aber endlich wieder mit laptop im Forum

  • igel Ich habe in meinem Projekt gerade ein Jira-Kanban Board eingeführt. Die Kombi geht auch gut.

    Ja, so haben wir angefangen.

    Ein haptisches Board mit Klebezetteln und gleichzeitig das ganze auch in Jira geführt. Doppelte Arbeit und ich habe oft den Zettel, den ich grade in Jira weitergeschoben habe nicht am Board gefunden (waren schon viele #schäm ), aber für den Anfang des agilen Arbeitens nicht so schlecht. Später sind wir dann auf SAFe umgestiegen und haben die doppelte Buchführung aufgegeben. Jetzt arbeiten wir nur noch mit Jira. Und das ist manchmal recht unübersichtlich. Liegt aber sicher an uns. #schäm

    „Ich mache nicht nur leere Versprechungen, ich halte mich auch daran.“
    (Edmund Stoiber im Wahlkampf 2005)

  • ab einer gewissen Größe IST Kanban unübersichtlich.

    LG, Kalliope

    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse) tap.gif

  • Jetzt arbeiten wir nur noch mit Jira. Und das ist manchmal recht unübersichtlich. Liegt aber sicher an uns. #schäm

    Irgendwie kämpfen doch viele Projekte damit.

    Ich habe vor Kurzem ein Projekt übernommen, wo mehrere Vorgänger weg sind ohne eine vernünftige Übergabe. Da existieren Tickets wo kein Mensch mehr weiß, was eigentlich gemeint ist. Wir versuchen bei einigen Sachen schon seit Wochen herauszufinden, worum es eigentlich geht. Das macht auch viel Spass.

  • Ich lese weiter interessiert mit #rolleyes

    Schön, dass so viel Austauschbedarf für dieses Thema besteht.

    Echte Klebezettel auf einer großen Fläche fänd ich auch super - mir fehlt nur leider die Fläche dazu...

    Yeza

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