Bluterguss ohne Grund?

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  • Aber wenn ich jetzt mit ihr hinfahren würde, würden die eh nichts groß machen. Kurz untersuchen, Reaktionen testen. Wieder nach Hause beobachten...

    Ich gehe mal davon aus, dass Ärzte in der kurzen Untersuchung mit Testung der Reaktionen zu einem Ergebnis kommen können.

  • Hier auch Team Notaufnahme!


    Ich schließe mich buntgrün, elbeentchen, SunSee und Gra an!

    Ausschluss innere Einblutungen, Schwellungen und Schädelbruch

    #post Liebe Grüße
    Manu mit J. ( #male '04) ;)

    "One day you will wake up and there won't be any more time to do the things you've always wanted. Do it now."

    Paul Coelho

  • Das Ganze ist jetzt mehr als 36 Stunden her, richtig? Und ihr geht es gut, oder?


    Ich würde gar nichts machen. Und am ehesten davon ausgehen, dass sie sich beim Sturz doch irgendwie das Kinn gestossen hat. Für mich ist was schwerwiegendes unwahrscheinlich, wenn es jetzt schon so lange her ist und ihr es ansonsten gut geht (keine Kopfschmerzen, keine Übelkeit/Erbrechen, nicht komisch sein/fühlen).

  • Aber jetzt sagt mal, würdet ihr jetzt wirklich ins Krankenhaus fahren und um ein MRT bitten???

    Da bin ich jetzt unsicher, ob ich bis morgen warten würde.

    Wir wurden erschaffen, um uns weiterzuentwickeln, sonst hätte Jesus sicherlich vor über zweitausend Jahren gesagt: "... und jetzt sitzt ganz still und tut gar nichts, bis ich wiederkomme!" Swami Beyondananda

  • Lene804 die Entscheidung kann dir doch eh niemand abnehmen. Ich würde jetzt - aufgewühlt wie ich wäre wohl mein Kind wecken, die Pupillen checken und es eingehend interviewen: Kopfschmerz, Schwindel, Übelkeit..., wenn mir dann irgendwas komisch wäre, würde ich fahren.

  • Ich würde die beiden Sachen gar nicht unbedingt in einem Zusammenhang sehen, auch wenn sie zeitlich nah zusammen aufgetreten sind. Mir fällt jetzt auch nichts ein, was zusammen mit dem Sturz den blauen Fleck am Kinn erklären könnte. Blaue Flecken können ja auch mal durch eine längere starke Belastung an der Stelle auftreten. Irgendwo drauf gestützt?
    Generell würde ich mir aber nicht super viel dabei denken. Ich hatte als Kind auch ständig blaue Flecken und wusste oft gar nicht mehr, woher welcher kam. Grade bei aktiven Kindern wird auch schnell wieder vergessen, wenn man sich doch mal gestoßen hat.


    Und für Protokoll: Ich würde mit dem Kind definitiv nicht in die Notaufnahme fahren. Der Sturz war offenbar nicht sonderlich heftig, ist 36 Stunden her und das Kind ist komplett unauffällig und schläft zudem noch. Dazu kommt, dass ich in den letzten Wochen häufiger mitbekommen habe, wie die Zustände in den Notaufnahmen grade sind und da würde ich wirklich nur im absoluten Notfall nachts mit meinem Kind auftauchen, insbesondere, wenn es ihm akut nicht schlecht geht. Denn mit "nix" sitzt man da aktuell gern mal viele Stunden oder wird direkt wieder weg geschickt, weil keine Kapazitäten frei und wirklich akute Sachen natürlich vorgezogen werden.
    Natürlich kann nie zu 100 % ausgeschlossen werden, dass nicht doch unentdeckt was passiert ist, aber das erscheint mir in dem Fall doch wirklich zu unwahrscheinlich, um vorsorglich die ganze Nacht in der Notaufnahme zu verbringen.

  • Hm. Ich hab mein leben lang ständig blaue Flecken und weiß nicht, woher sie kommen.

    Das habe ich manchmal auch, meistens in Tischkantenhöhe, jedoch nicht am Kopf.

    Ich auch. Nur eben immer maximal bis Schulterhöhe udn am meisten im Bereich der Beine, hüftabwärts. Mittlerweile registriere ich die leichten Zusammenstöße mit diversen Kanten,Griffen udn Drehknäufen gar nicht mehr. Aber beim Kopf, doch, das merke ich schon deutlich

  • Mag mir jemand erklären, was an der Situation ausmacht, dass es abklärungsbedürftig ist?
    Hinterkopf oder Aufschlagen auf Kante oder weil der Tisch sehr hart ist?
    Ich frage, damit ich das in Zukunft dann weiß, ich bin nämlich immer sehr entspannt, wenn ich Kind nach Stoß nichts anmerke.

    Das Aufschlagen mit dem Kopf auf einer harten Kante könnte insofern problematisch sein, dass es zu einer inneren schweren Verletzung kommt, die unauffällig ist.

    Unser Kinderarzt sagt:

    Ein Kind sollte dann 48 Std. beobachtet werden. Bei ungleichmäßigem Zusammenziehen der Pupillen bei Helligkeit, Kopfschmerzen oder Erbrechen sofort ins Krankenhaus.

    Deshalb wäre ich (und ich bin da durch meinen Vater der zwei Hirnblutungen durch hat nach banalen Unfällen echt auch gebranntes Kind) für beobachten (inkl. nachts Weckversuche) und falls was auffällig ist Klinik.


    Um genaueres festzustellen, müsste Ja ein CT oder MRT gemacht werden.

    Aber das wird doch nicht gemacht, wenn das Kind nicht auffällig ist

    Das ist nämlich der Punkt. Egal wie der Unfallhergang war - solange Kind nicht auffällig passiert gar nix ausser Infoblatt "Verhalten bei Kopfverletzungen " rauszugeben hier in dem Kliniken.



    Mit dem Kinn find ich jetzt nicht verwunderlich - je nachdem wie der Stuhl kippt kommt man da beim Fallen auch mit dem Kinn am eigenen Tisch auf. Merkt man nur nicht gleich , selbst wenns blutet, (hat Sohni auch schon geschafft) weil der Schmerz am Hinterkopf durch den Kontakt mit dem hinteren Tisch stärker ist - und dem Hirn auch logischer erscheint, man ist ja nach hinten gefallen, da hat es auch hinten weh zu tun.


    Ich würde einfach ganz normal beobachten wie immer nach Stoss an Kopf, mur übers Kinn aber keine Sorgen machen

    So take courage, hold on, be strong, remember where your help comes from.

  • Nein, sie schläft ja schon. Sie war ja den ganzen Tag mit uns zusammen. Wir waren auch unterwegs. Es ging ihr gut.


    Sie ist ja auch schon 11. Wenn sie sich komisch fühlen würde, würde sie das schon sagen.

    Vorsicht, das ist leider nicht immer so. Grade im Schlaf bemerkt man ne Verschlechterung nicht zwingend bon Aussen und der Patient kann auch direkt in ne Bewusstlosigkeit gleiten ohne vorher wach zu werden und sich melden zu können.

    Weckversuche und Pupillenkontrolle nachts nerven, sind aber selbst bei Erwachsenen noch wichtiger Standard.


    edit: in der ersten Nacht v.a. nötig. In der zweiten nur wenn irgendwas nicht ganz so 100 prozentig normal war wie sonst, z b. noch Kopfschmerzen o.ä.)

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  • edit: also ich meine das Hämatom. und das es so langsam stärker wurde.

    Das ist bei Hämatomen ziemlich normal, dass die am zweiten Tag schlimmer aussehen als am ersten, verteilt sich im Gewebe und ist von aussen sichtbarer.

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  • Das Ganze ist jetzt mehr als 36 Stunden her, richtig? Und ihr geht es gut, oder?


    Ich würde gar nichts machen. Und am ehesten davon ausgehen, dass sie sich beim Sturz doch irgendwie das Kinn gestossen hat. Für mich ist was schwerwiegendes unwahrscheinlich, wenn es jetzt schon so lange her ist und ihr es ansonsten gut geht (keine Kopfschmerzen, keine Übelkeit/Erbrechen, nicht komisch sein/fühlen).

    Genau das. In der Klinik würde auch nix mehr gemacht werden

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  • Ich wäre und würde mit so etwas bei einer 11jährigen tatsächlich auch nicht in die NOtaufnahme gefahren.

    Klar gibt es die Verkettung von Umständen dass ein Aufprall keine Sofortreaktion hervorruft, ihr nicht übel wird, sie keine Kopfschmerzen hat und dennoch sich nach 2 Tagen etwas rausstellt. Aber ganz ehrlich. Wäre ich Arzt in einer überfüllten NOtaufnahme würde ich mich nicht wirklich darüber freuen, dass ein komplett symptomloses Kind nach einem offensichtlich nicht allzu schweren Sturz kommt. Was soll er denn da machen ? Außer zur Beobachtung raten ?Die oben geschilderte Situation fällt bei mir unter die Kategorie - echt selten. Es handelt sich hier ja nicht um ein Kleinkind, dass nicht mitbekommt, wenn etwas anders ist.

    Also ich würde sie ein bisschen im Auge behalten und wenn mir etwas komisch vorkommt kann man immer noch fahren. Eine Sickerblutung wäre dann ja auch keine Sache, bei der es in Minuten um Leben und Tod geht.

    Blaue Flecken haben wir hier ständig ohne zu wissen woher. Manchmal reicht dafür auch ein Druck, den man sich selbst zufügt ( Kinn ungünstig aufgestützt).

    GUte Besserung

    4 Jungs 2006-2013, 4 Hühner, 4 Hunde und 4 Schildis
    Cry a River, build a bridge, get over it #herz

  • Das mit der Zeit ist tatsächlich auch ein wichtiger Faktor: Akute Blutungen werden akut lebensbedrohlich und haben ne akut verschlechternde Symptomatik. Deshalb sind die ersten 6 Stunden die, wo man wirklich bei der minimalsten Auffälligkeit sofort in die Klinik sollte.


    Mässige Blutungen werden relativ schnell, lebensbedrohlich und haben ne sich relativ schnell verschlechternde Symptomatik. Zwischen 6 und 18 Stunden deshalb bei deutlichen Auffälligkeiten (Erbrechen, Koordinationsdtörungen, Bewusstseinsstörungen,...) sofort, bei fraglichen Sachen (etwas ruhiger oder früher müde als sonst bei Rest inikl. Pupillen unauffällig) man aber auch mal ne halbe Stunde beobachten kann bevor man in die Klinik fährt.


    Langsame (Sicker-) blutungen machen Langsam zunehmend öe Symptome und werden langsam (aber dennoch irgendwann) lebensbedrohlich. Was nach 18 Stunden merkwürdig erscheint reicht in der Regel auch, wenn man innerhalb der nächsten zwei Stunden abklären lässt (tagsüber in der normalen Arztpraxis reicht, nachts Bereitschaftspraxis wenn vorhanden, sonst Klinik)



    Wichtig zu wissen: bis 10 Tage danach bei Veränderungen oder plötzlichem unklaren Fieber abklären lassen

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