Wie wichtig ist euch Muttertag?

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  • Eine Freundin durfte sich dann immer ein Buch aussuchen und den ganzen Tag lesen. - Sie meinte, sie ist vor innerem Lachen kaum zum Lesen gekommen, weil die Kinder den ganzen Tag so übereifrig waren, sie nicht zu stören ...

    Wow, jetzt weiss ich, wie ich in Zukunft Muttertag feiern will 8o#super. Merci

  • Gar nicht. Aber ich nehme trotzdem gerne Geschenke an und würde langfrisitig gerne mit meinen Kindern Frühstücken oder Brunchen gehen, was auch schon einmal geklappt hat. Weil ich das einfach cool finde und wir das sonst nie machen ohne Anlass. Aber meistens sind andere Termine und das ist auch voll ok.

    Ich finde es eigentlich schön, dass seit Kita immer Kombi-Elterngeschenke für Mutter-/Vatertag gebastelt werden.

    Meine Mutter findet den Tag super schlimm und wann immer ich weil ich an dem Tag an sie dachte mal nett oder witzig dazu gratuliert habe musste ich mir quasi noch nen Vortrag anhören wie schlimm der Tag ist. Mach ich auch nicht mehr. Irgendwie mag ich das selbst etwas unverkrampfter sehen.

  • Eigentlich ist er mir nicht wichtig- aber ich freue mich wenn die Kinder drandenken.

    Vor einigen Jahren gab’s mal ein überraschungsfrühstück von allen zusammen auf das ich so gar nicht vorbereitet war, das fand ich SO genial, da ich so absolut nicht damit gerechnet hatte.

    Aber Geschenke erwarte ich nicht, da ich nicht möchte das meine Kinder Geld ausgeben für mich.

  • Zum eigentlichen Thema: Muttertag gibt mir gar nichts. Ich erwarte, nichts, bekomme nichts, und normalerweise bin ich vormittags noch nicht mal zu Hause.

    Aber hierzu:

    Aber Geschenke erwarte ich nicht, da ich nicht möchte das meine Kinder Geld ausgeben für mich.

    Geschenke müssen doch nichts kosten - noch nicht mal tolle Geschenke. Zwei der tollsten Geschenke, die ich je bekommen habe, waren für die Schenkenden kostenlos (beide Male Färbematerialien, 1x mit Zeitaufwand für die Schenkerin verbunden, beim anderen Schenker noch nicht mal das), und das Tolle für mich war, dass sie in dem Moment, wo sie den Kram zur Verfügung hatten, an mich gedacht haben und mir eine Freude machen wollten.

    Auch das Beispiel mit dem Frühstück, von dem du erzählst, ist doch kostenlos (bzw. ohne zusätzliche Kosten, oder könnte es zumindest sein). Und auch der absolute Klassiker zu Muttertag (ein Handstrauß von der Wiese) ist kostenlos.

    Liebe Grüße

    Sabine mit T. 10/02 und Q. 11/05

  • Nachdem ich gestern stinkesauer auf die Kleinen war, haben die beiden Großen es nun wieder gut gemacht, da gab es dann noch was kleines Liebes.
    Manchmal muss man halt einfach ein paar Jahre warten. #heilig

    Es gibt überall auch Gutes in der Welt.
    Selbst RTL hat Ninja Warrior!

  • Nachdem ich gestern stinkesauer auf die Kleinen war, haben die beiden Großen es nun wieder gut gemacht, da gab es dann noch was kleines Liebes.
    Manchmal muss man halt einfach ein paar Jahre warten. #heilig

    Ohnezahn, da ich nicht den ganzen Thread gelesen habe, habe ich gerade nachgelesen, was es damit auf sich hat:

    Ist deinem Mann Vatertag denn auch total unwichtig, und die Kinder kamen von selber auf die Idee, nur den einen zu zelebrieren und den anderen nicht? Und wenn ja: Wie stehst du sonst zum Muttertag und Geschenken dazu? Findest du das z. B. sonst eigentlich irrelevant und die Kinder wissen das?

    Bei meinem Freund und mir ist es beispielsweise so, dass mir mein Geburtstag wichtig ist. Ich brauche nicht unbedingt Geschenke (freue mich aber drüber), aber nicht mal gratulieren, da werde ich grantig, zumindest bei meinen engsten Lieben, die mich an dem Tag auch sehen. Mein Freund hat meinen vor ewigen Jahren mal vergessen - da war Feuer unterm Dach #sauer. Bei Freund*innen sehe ich das nicht so eng.

    Meinem Freund hingegen ist sein Geburtstag egal.

    Ich glaube, bei uns ist es tatsächlich so, dass unsere Kinder mir mitunter etwas zum Geburtstag schenken (normalerweise Gutscheine für gemeinsam zu verbringende Zeit) und ihm oft nicht. Unsere Geburtstage liegen über 3 Monate auseinander, so dass das nicht so auffällt wie Vatertag/Muttertag. Aber er hat sich noch nie beklagt im Sinne von "aber der Mama habt ihr doch auch was geschenkt - wieso kriege ich denn nichts?"

    Liebe Grüße

    Sabine mit T. 10/02 und Q. 11/05

  • Grundsätzlich ist es uns beiden Eltern egal.
    Aber natürlich freuen wir uns über eine kleine Aufmerksamkeit, oder einen gedeckten Frühstückstisch oder ein "Wir kochen heute für dich".

    Dass zum Vatertag hier kleine Geschenke aufgefahren wurden, war komplett neu und unerwartet. Und ja, mit drei Tagen Abstand fällt es dann halt massiv auf, wenn Papa "gefeiert wird" und Mama bekommt ne Gruß-WhatsApp.

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  • Ich finde es gerade interessant, dass es so viele Mütter gibt, die den Muttertag nicht mögen oder denen er egal ist.

    Bei mir ist es auch so. Als Mutter mag ich ihn nicht. Irgendwie steckt da für mich immer drin: "Es ist ja selbstverständlich, dass die Mama alles macht. Und einmal im Jahr sagen wir danke." Für mich entspricht das nicht meiner "Rolle" bzw. meinem Bild von mir selbst. Ich genieße die Zeit mit meinen Kindern und habe mich bewusst dafür entschieden.


    Beruflich setzt mich dieser Tag als Grundschullehrerin jedes Jahr fürchterlich unter Druck. Irgendwie ist da bei uns fast schon ein "Wettkampf" entstanden. Es werden tolle, furchtbar zeitaufwendige und teilweise teure Geschenke hergestellt. In diesem Jahr habe ich mich da rausgenommen. Eine Kollegin hat in einer Vertretungsstunde eine Kleinigkeit mit den Kindern gebastelt und gut war es.

  • Meiner Mutter war Muttertag immer irgendwie egal, zumindest hatten wir nicht das Gefühl, dass sie irgendeinen gesteigerten Wert drauf legt, dass er zelebriert wird.

    In einem Jahr ist es dann aus heiterem Himmel eskaliiert, da war ich schon Anfang 20 und hatte an Muttertag, wie so oft, einen Auftritt mit der Kirchenband. in diesem Jahr kam sie auf den Trichter, dass sie erwartet, dass ihre Kinder da sind mit Blumen und Geschenken und allen drum und dran. Ging nun bei mir, wir waren auf einem ganztätigen Event in einer komplett anderen Ecke des Bundeslandes. Sie ist dann morgens zu Hause total ausgerastet, hat mit Geschirr und Schimpfwörtern um sich geworfen, hat sichd ann ins Auto gesetzt und war weg. Ohne ein Wort wohin, damals noch ohne Handy... Sie ist erst am nächsten Tag wieder aufgetaucht, bis heute weiß niemand wo sie war, auf Nachfrage kam nur: "Ich habe meinen Muttertag gefeiert!" Seitdem wurden wir Kinder drauf gedrillt auf jeden Fall etwas zum Muttertag zu besorgen, anzurufen oder noch besser vorbei zu kommen.

    Dieses Jahr war ich den Samstag vorher da und habe vergessen, ihr das Geschenk zu geben, ich habe mich ganz normal verabschiedet und bin gefahren. Auf halbem Weg fiel mir ein, dass ich das Geschenk noch mit mir rumfahre und bin umgekehrt, als ich ankam, stand sie heulend in der Küche, weil ich den Muttertag ignoriert habe und sie sich ungeliebt fühlt


    In der KiTa war ich immer froh, dass wir nichts auf Krampf gebastelt haben, wenn Kinder den Wunsch geäußert haben, haben wir sie natürlich unterstützt. Neue KiTa, neue Chefin, der ist der Muttertag suuuuuuuper wichtig und es gab die Ansage, dass jede Gruppe etwas bastelt! Jede Gruppe einheitlich. Vatertag findet sie nicht so wichtig, da wollte sie nichst machen, da haben wir gesagt, dass das nicht geht. Also gab es jetzt auch ein "Kombi Geschenk" für Mama und Papa, die Bastelkünste der knapp 1 Jährigen sind auch ncoh ausbaufähig, also gab es eine Karte in die wir Erwachsenen ein ausgedrucktes Gedicht geklebt haben... Nun ja... Chefin war glücklich

  • Schildie du meine Güte, das klingt ja schrecklich. Genau genommen auch für deine Mutter. Furchtbar wenn man so abhängig ist von solchen Aufmerksamkeiten.


    Und ja, die Bastelarbeiten in der Krippe des Kleinen waren auch immer sehr ausgefeilt. Haben die Erzieherinnen schön gemacht #freu

  • Ich genieße den Tag immer, wir machen aber selten was besonderes, aber es gibt Pralinen oder wir gehen Eis essen, backen Kuchen, eigentlich feiern wir gemeinsam. Genauso wie den Vatertag. Nur das jeder an dem Tag des anderen sich um etwas mehr kümmert.
    Mein schönstes Geschenk vom Kind war eine Blume wo sie in der Schule reingeschrieben hatten wie ihre Mama für sie ist, die Idee fand ich so schön, vor allem das Ergebnis. #love

    Dem Kind habe ich dann auch eine gemalt.

    Meiner Mutter gratuliere ich einfach mündlich oder schriftlich.

  • Ich freue mich natürlich auchüber was Gebasteltes zum Muttertag .

    Aber am meisten freue ich mich, dass meine beiden Freundinnen und ich Muttertag feiern: wir machen eine Wanderung im Pfälzer Wald mit unseren Hunden (ohne Bollerwagen) und trinken unterwegs ne Schorle. Das ist immer so schön.

    Meine Familie bitte ich nur, dass es Abends was zu Essen gibt ....

  • Ich mag es, an dem Tag eine extra Umarmung zu bekommen. Und ich wünsche mir einen gemeinsamen Ausflug, sowas findet mit meinen pubertierenden Kindern halt sonst fast gar nicht mehr statt. Dabei brauchen sie eigentlich nur mitkommen und haben dann auch wirklich Spaß.

    Also wie ein angeordnetes Familien Team building,. Hat bisher gut funktioniert

  • Überhaupt nicht wichtig.
    Froher im Kindergarten war das natürlich ein Thema.
    Bon mir aus kann der Tag weg.

    Es ist unbedingt wichtig für kleine Kinder, ein geordnetes Leben zu haben.

    Besonders wenn sie es selbst ordnen dürfen.

    - Pippi Langstrumpf -