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  • Es gibt übrigens tatsächlich Unterschiede zwischen Menschen, wie sehr sie da empfänglich und bereit sind, Arbeit zu sehen und zu tun. Der jüngere Sohn ist da sehr bereitwilliger und tut auch selbständig Sachen, der große nur auf Aufforderung. Mit dem Geschlecht hat es also nichts zu tun.

    😂 Dazu passt ein Kommentar meines Freundes von gestern früh: Er war am Abend zuvor von einer dreitägigen Dienstreise zurückgekommen und meinte: "Boah, ihr Schweine, hier hat ja überhaupt niemand gesaugt, während ich weg war".

    Ja, saugen/wischen ist seine Domäne. Ich nehme das normalerweise nicht mal wahr, meine Wahrnehmungsschwelle wäre wohl erst überschritten, wenn bei jedem Schritt die Wollmäuse die Flucht ergreifen (und das, obwohl ich immer barfuß bin).

    Liebe Grüße

    Sabine mit T. 10/02 und Q. 11/05

  • Es gibt übrigens tatsächlich Unterschiede zwischen Menschen, wie sehr sie da empfänglich und bereit sind, Arbeit zu sehen und zu tun. Der jüngere Sohn ist da sehr bereitwilliger und tut auch selbständig Sachen, der große nur auf Aufforderung. Mit dem Geschlecht hat es also nichts zu tun.

    😂 Dazu passt ein Kommentar meines Freundes von gestern früh: Er war am Abend zuvor von einer dreitägigen Dienstreise zurückgekommen und meinte: "Boah, ihr Schweine, hier hat ja überhaupt niemand gesaugt, während ich weg war".

    Ja, saugen/wischen ist seine Domäne. Ich nehme das normalerweise nicht mal wahr, meine Wahrnehmungsschwelle wäre wohl erst überschritten, wenn bei jedem Schritt die Wollmäuse die Flucht ergreifen (und das, obwohl ich immer barfuß bin).

    Natürlich ist es auch Typsache, ob einen der Dreck stört oder nicht. Aber in vielen Haushalten ist eben die Dreckbeseitigung tendenziell eher weiblich konotiert und es sind tendenziell immer noch eher Jungs die es schaffen sich zu drücken, oder von denen es nicht erwartet wird….Behaupte ich jetzt mal…..

  • Es gibt übrigens tatsächlich Unterschiede zwischen Menschen, wie sehr sie da empfänglich und bereit sind, Arbeit zu sehen und zu tun. Der jüngere Sohn ist da sehr bereitwilliger und tut auch selbständig Sachen, der große nur auf Aufforderung. Mit dem Geschlecht hat es also nichts zu tun.

    😂 Dazu passt ein Kommentar meines Freundes von gestern früh: Er war am Abend zuvor von einer dreitägigen Dienstreise zurückgekommen und meinte: "Boah, ihr Schweine, hier hat ja überhaupt niemand gesaugt, während ich weg war".

    Ja, saugen/wischen ist seine Domäne. Ich nehme das normalerweise nicht mal wahr, meine Wahrnehmungsschwelle wäre wohl erst überschritten, wenn bei jedem Schritt die Wollmäuse die Flucht ergreifen (und das, obwohl ich immer barfuß bin).

    Hui, seid ihr sauber. #angstMein Mann saugt alle paar Wochen mal. Aber ich habe mich entschieden, das nicht als meine Aufgabe zu sehen, ich habe Stauballergie. #nägel

    In der neuen Wohnung gibt es wieder einen Saugroboter.

    So lebt man bei uns. Anderswo lebt man anders. Aber überall leben Menschen. (Aus einem saarländischen Heimatkundebuch)

  • Aber das mit dem "komisch angeschaut werden" wird hier im Forum ja gelegentlich in (Anti-)Alkohol-Threads erwähnt, und ich frage mich dabei immer, ob das an der anderen Umgebung oder der anderen Empfindlichkeit der Personen liegt, die davon berichten.

    Sicherlich sind Manche (z.B. die wissen, was das Zeug alles anrichten kann) da sensibler als andere. Habe selbst aber schon erlebt, wie z.B. im Griechischen Restaurant Sprüche kommen, wenn man ablehnt. Und bin selbst u.a. mal bei einem gemütlichen Abend mit ein paar mir nicht allzu bekannten Leuten regelrecht gedrängt worden, mitzutrinken ("Hast Du keinen Spaß?" weil ich die ständigen Angebote ablehnte und irgendwann fast etwas genervt davon war, als ob man für Spaß immer Alkohol bräuchte).

    Sorry wegen OT, fand es aber wichtig darauf noch zu antworten. Dann mal zurück zum Thema. ^^

  • Ich mach das beim Fußball sprachlich andersherum: Ich lasse das Geschlecht in beiden Fällen weg.

    „Heute ist das Spiel Deutschland - Schottland, guckt jemand mit?“ Wer wissen will, ob da Frauen oder Männer spielen, muss es selber rausfinden, oder fragen.

    Bin ich der Wandel - oder warte ich auf ihn?

    (Katja Diehl, aus „Autokorrektur“)

  • Aber das mit dem "komisch angeschaut werden" wird hier im Forum ja gelegentlich in (Anti-)Alkohol-Threads erwähnt, und ich frage mich dabei immer, ob das an der anderen Umgebung oder der anderen Empfindlichkeit der Personen liegt, die davon berichten.

    Sicherlich sind Manche (z.B. die wissen, was das Zeug alles anrichten kann) da sensibler als andere. Habe selbst aber schon erlebt, wie z.B. im Griechischen Restaurant Sprüche kommen, wenn man ablehnt. Und bin selbst u.a. mal bei einem gemütlichen Abend mit ein paar mir nicht allzu bekannten Leuten regelrecht gedrängt worden, mitzutrinken ("Hast Du keinen Spaß?" weil ich die ständigen Angebote ablehnte und irgendwann fast etwas genervt davon war, als ob man für Spaß immer Alkohol bräuchte).

    Sorry wegen OT, fand es aber wichtig darauf noch zu antworten. Dann mal zurück zum Thema. ^^

    Ich klink' mich doch nochmal ins OT ein, weil ich das so respektlos und unvorstellbar finde. Was sind das denn für Gruppen, in denen das passiert?
    Ich kann mir das heutzutage echt gar nicht mehr in meinem Umfeld vorstellen. Im Gegenteil ist es hier eher die Aussnahme, dass solche Absacker überhaupt noch angeboten werden. Obwohl wir regelmäßig essen gehen - allerdings ewig nicht mehr griechisch, weil die erreichbaren hier leider nicht so gut sind - , kenne ich nur noch ein italienisches und ein österreichisches Restaurant, wo das überhaupt angeboten wird. Wir lehnen das idR ab, bekommen dafür die Espressi aufs Haus, da gab es noch nie eine negative Reaktion drauf. Im Gegenteil, wurde uns in beiden Restaurants als Ausgleich angeboten, dass sie die Espressi übernehmen.
    Es ist ja auch irrational geschäftsschädigend, wenn man seine Gäste mit fiesen Sprüchen wegen eines abgelehnten Gratis-Schnaps' traktiert. Da möchte man doch nicht mehr hin.

    Und auf Partys/beim Weggehen ist es hier inzwischen total verbreitet, dass kein oder nur noch mäßig Alkohol konsumiert wird. Da sind dann eher die mit dem Bier in der Hand die Ausnahme. Man merkt zwar noch einen Generationenunterschied, die Ü40er haben eher mit Bier als die U40, aber auch in meiner Generation ist es längst nicht mehr so verbreitet wie noch vor zehn/15 Jahren. Aber selbst damals habe nie erlebt, dass ich oder irgendwer, die/der keinen Alkohol trinken wollte, schräg angemacht worden wäre. Aber das ist halt links-grünes Milieu in der Großstadt. Wenn ich an meine süddeutsche Dorf-Verwandtschaft denke, da wird es vermutlich wieder anders sein. Aber selbst meine Kleinstadt/Dorf-Verwandtschaft aus NRW trinkt allerhöchstens moderat und oft gar nix. Gerade erst bei einem großen und ausgeuferten Familientreffen erlebt. Mein Vater hatte mit viel höheren Getränkepreisen gerechnet, aber das meiste, was getrunken wurde, war halt alkoholfrei.

    Von daher, liebe Oveja, hoffe ich, dass dieser Gewohnheitsshift auch in deiner Umgebung bald ankommt.

    Und zurück zum Thema:
    Ich erlebe in der Klasse meines 10jährigen Sohnes seit Anfang der Grundschulzeit ein massives Problem mit toxischer Männlichkeit. Besonders schlimm ist das beim Fußball, da gibt es regelmäßig körperliche Gewalt, massive Abwertungen und vereinzelt Mobbing. Es wird auch abgewertet wenn ein Junge mit Mädchen spielt oder sich für "Mädchen"-Dinge begeistert. Alle Jungs, die ein bisschen kräftiger sind, werden gnadenlos wegen ihrer Figur gehänselt. Deswegen haben alle Jungs Angst zu dick zu sein. Sixpack ist das große Ziel. Das ist schulweit ein Problem, übrigens an einer Schnuckel-Grundschule in einem links-grünen Bezirk.
    Seit Jahren sind wir als GEV dran, das Schulklima und den Ton der Schüler (bewusst ungegendert) untereinander zu verbessern. Es ist zäh.
    Eine Auffälligkeit ist, dass Söhne getrennter Eltern häufig aufgepeitscht-männlich von den Väter-Zeiten zurückkommen. Bei zwei Freunden meines Sohnes ist das regelmäßig so. Ich bin mit den Müttern befreundet, das sind reflektiert-feministische Frauen, aber die toxisch-sexistischen Einflüsse der Väter kriegen sie nur teilweise eingefangen. Mit diesen Jungs gab es schon absurde Diskussionen, warum Frauen-Fußball dem Männer-Fußball unterlegen sei und so. Wenn ich solche Diskussionen mitbekomme, argumentiere ich natürlich dagegen und ermuntere meinen Sohn dazu. Der ist da glücklicherweise eh fit und selbstbewusst aufgestellt, hat eine große, taffe Schwester, die lange Fußball spielte und lässt sich nicht beirren. Aber trotzdem finde ich es bizarr, heutzutage mit Heranwachsenden über die angebliche Überlegenheit von Männern zu diskutieren.

    Mein Sohn ist glücklicherweise bisher nur selten von Hänseleien betroffen gewesen. Aber er macht sich fast täglich Gedanken, ob er ausgelacht werden könnte, weil er nicht in die gefühlte Jungs-Norm passt. Es gibt auch öfter blöde Sprüche von seinen Freunden (!), warum er mit Mädchen spielt und befreundet ist, warum er ein "doofes" Stofftier mit in die Schule bringt (nämlich um mit den Mädchen und deren Stofftieren zu spielen, allerdings haben inzwischen doch einige der Jungs Freude dran gefunden und spielen ebenfalls mit), warum er sich nicht für Fußball interessiert, überhaupt, warum er kein Fußball spielt (weil er Angst hat), sich nicht für schnelle Autos interessiert... Fußball, Autos, Computerspiele (bei letzteren kann mein Nerd-Sohn dann immerhin mitreden) - mehr ist da oft nicht. Die Themen und Interessen der Jungs wirken total verengt.
    Bei meiner 14jährigen Tochter habe ich das noch nie so erlebt. Da gab und gibt es immer ein Potpourri an Themen und Interessen. Bei ihr und ihren Freundinnen war auch Gewicht noch nie ein Thema und das obwohl einige ihrer Freundinnen kurz vor der Pupertät an Gewicht zugelegt haben. Einige der Mädchen sind viel hier und vertraut mit mir, Diäten, die Zunahme oder weniger essen waren zum Glück nie relevant.

    Ich habe den Eindruck, dass die popkulturellen Einflüsse auf die Kinder durchaus einen Unterschied machen. Mein Sohn liest und hört z.B. seit jeher die Bücher, die seine große Schwester schon liebte; Penny Peppa, Pippa Pepperkorn, Ella, Hedwig und wie sie alle heißen. Ich lese ihm selbstverständlich Bücher mit weiblichen Hauptfirguren vor, wie in "Sommersprossen auf den Knien" oder "Helsin Apelsin" vor.
    Gregs Tagebuch hat er nie gut gefunden, ich habe erst nicht verstanden warum, dachte das ist ein Comic-Roman wie die anderen auch, bis ich mal den ersten Band als Hörbuch hörte. Da wird ja genau der toxisch-männliche Bullshit reproduziert, dem er in seiner Schule die ganze Zeit ausweichen muss. Und genau das ist der am weitesten verbreitete Comic-Roman bei Jungs. Ich glaube, viele Eltern wissen gar nicht, worum es eigentlich geht und denken, hauptsache das Kind liest.

    Mein Mann und ich haben uns immer bemüht beide Kinder gleichwertig zu erziehen. Hausarbeiten, Kochen usw. daran sollen sich beide beteiligen. So leben wir das auch vor. Und tatsächlich ist der Sohn derjenige, der mehr im Haushalt mithilft, lieber kocht/backt als die Tochter (wobei die halt auch grad brummelige 14 ist, vielleicht liegt es am Alter, mit zehn war die auch noch hilfsbereiter).
    Und, irgendwer schrieb das hier auch schon, ich mache Jungs bewusst gerne Komplimente für ihre schönen Klamotten. Ich spreche mit meinem Sohn auch gerne über Klamotten, was einem steht, welche Farben schön zu kombinieren sind. Meine Tochter mochte das früher auch mal, aber sie ist inzwischen so waldschratig-punkig und verdreht immer nur die Augen und sagt "Das is mir nix", wenn ich sie nach einer Farbkombi oder einem Kleidmuster frage. Ihrer Meinung nach sollte man eh nur Chucks, Jeans, T-Shirts und ausgebeulte Kapuzenjacken tragen. Der Sohn hingegen ist bei Kleiderfragen immer super supportiv und sagt: "Mama, das steht dir hervorragend. Das passt auch sehr gut zu dem blauen Rock. Behalt das unbedingt!" #freu

  • Heute in der Apotheke fragte die nette Apothekerin, ob sie mir Gesichtspflege anbieten könne.

    Ich drehte mich zu einem Mann und fragte: " Magst du Gesichtspflege?" Dann erklärend zur Apothekerin: " Mein Mann ist der einzige bei uns, der sowas benutzt."

    Sie hat ziemlich verblüfft geschaut, aber ihm irgend ein Pröbchen gegeben.

    :D Immer wieder schön, Gegen-Klischees zu sein.

    So lebt man bei uns. Anderswo lebt man anders. Aber überall leben Menschen. (Aus einem saarländischen Heimatkundebuch)

  • Ich mach das beim Fußball sprachlich andersherum: Ich lasse das Geschlecht in beiden Fällen weg.

    „Heute ist das Spiel Deutschland - Schottland, guckt jemand mit?“ Wer wissen will, ob da Frauen oder Männer spielen, muss es selber rausfinden, oder fragen.

    Ich kenne auch niemanden, der von Frauenfußball spricht. Ich lebe ja nun schon lange mit Fußball. Es wird natürlich gesagt, dass die Frauen oder eben die Männer spielen oder eben die Altersklasse. Aber das Wort Frauenfußball kenne ich so nicht.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Ich kenne auch niemanden, der von Frauenfußball spricht. Ich lebe ja nun schon lange mit Fußball. Es wird natürlich gesagt, dass die Frauen oder eben die Männer spielen oder eben die Altersklasse. Aber das Wort Frauenfußball kenne ich so nicht.

    Das kenne ich aus meinem Umfeld anders, wo jemand sehr engagiert im Frauenfußball unterwegs ist und dafür genau dieses Wort verwendet wird.

  • Ich kenne auch niemanden, der von Frauenfußball spricht. Ich lebe ja nun schon lange mit Fußball. Es wird natürlich gesagt, dass die Frauen oder eben die Männer spielen oder eben die Altersklasse. Aber das Wort Frauenfußball kenne ich so nicht.

    Das kenne ich aus meinem Umfeld anders, wo jemand sehr engagiert im Frauenfußball unterwegs ist und dafür genau dieses Wort verwendet wird.

    Ja, hab ich ja hier im Forum kennengelernt, daher gehe ich davon aus, dass das Wort irgendwo verwendet wird. Vereinsmäßig bei uns definitiv nicht.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Dabei ist das ja ein besonders unrühmliches Thema:

    "Als das deutsche Männerteam 1954 die Fußball-Weltmeisterschaft gewann, kam in Deutschland die Diskussion um den Fußball der Frauen erneut auf. 1955 beschloss der DFB auf seinem Verbandstag, das Fußballspielen mit Damenmannschaften zu unterbinden. Er verbot den ihm angeschlossenen Vereinen, Frauenabteilungen zu gründen oder Sportstätten zur Verfügung zu stellen. Als Begründung für das Verbot hieß es in der entsprechenden Erklärung des DFB unter anderem: „Im Kampf um den Ball verschwindet die weibliche Anmut, Körper und Seele erleiden unweigerlich Schaden und das Zurschaustellen des Körpers verletzt Schicklichkeit und Anstand.“ (aus Wikipedia).

    Das Verbot wurde erst 1970 wieder aufgehoben.

  • „Im Kampf um den Ball verschwindet die weibliche Anmut, Körper und Seele erleiden unweigerlich Schaden und das Zurschaustellen des Körpers verletzt Schicklichkeit und Anstand.“

    So komisch, dass Putzen, Wäsche waschen, Aufhängen, Einkäufe schleppen, Feldarbeit, Kochen ... der weiblichen Anmut nicht entgegen stehen ...

  • „Im Kampf um den Ball verschwindet die weibliche Anmut, Körper und Seele erleiden unweigerlich Schaden und das Zurschaustellen des Körpers verletzt Schicklichkeit und Anstand.“

    So komisch, dass Putzen, Wäsche waschen, Aufhängen, Einkäufe schleppen, Feldarbeit, Kochen ... der weiblichen Anmut nicht entgegen stehen ...

    Ich versuche ja schon, dabei immer besonders anmutig zu sein... und natürlich schicklich, das ist das Wichtigste!

  • Dabei ist das ja ein besonders unrühmliches Thema:

    "Als das deutsche Männerteam 1954 die Fußball-Weltmeisterschaft gewann, kam in Deutschland die Diskussion um den Fußball der Frauen erneut auf. 1955 beschloss der DFB auf seinem Verbandstag, das Fußballspielen mit Damenmannschaften zu unterbinden. Er verbot den ihm angeschlossenen Vereinen, Frauenabteilungen zu gründen oder Sportstätten zur Verfügung zu stellen. Als Begründung für das Verbot hieß es in der entsprechenden Erklärung des DFB unter anderem: „Im Kampf um den Ball verschwindet die weibliche Anmut, Körper und Seele erleiden unweigerlich Schaden und das Zurschaustellen des Körpers verletzt Schicklichkeit und Anstand.“ (aus Wikipedia).

    Das Verbot wurde erst 1970 wieder aufgehoben.

    Ja das ist es und ist es auch noch immer ehrlich gesagt. Wobei das gesamte Fußballgeschäft eher unrühmlich ist.

    Aber auch in dem Artikel wird nicht von Frauenfußball geschrieben. Ich kenne nur Fußball. Darunter gibt es Herrenteams, Damenteams, Kinderteams, die nach Jahrgängen benannt sind.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • „Im Kampf um den Ball verschwindet die weibliche Anmut, Körper und Seele erleiden unweigerlich Schaden und das Zurschaustellen des Körpers verletzt Schicklichkeit und Anstand.“

    So komisch, dass Putzen, Wäsche waschen, Aufhängen, Einkäufe schleppen, Feldarbeit, Kochen ... der weiblichen Anmut nicht entgegen stehen ...

    Ich versuche ja schon, dabei immer besonders anmutig zu sein... und natürlich schicklich, das ist das Wichtigste!


    So?


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  • Aber auch in dem Artikel wird nicht von Frauenfußball geschrieben.

    Ehrlich gesagt ist das ein Auszug aus dem Wikipedia-Artikel "Frauenfußball".

    Dann gibt es noch den Artikel Frauenfußball in Deutschland, dort ist noch mal ein genauerer Auszug aus dem Beschluss, ich finde das so heftig!

    „[…] unseren Vereinen nicht zu gestatten, Damenfußball-Abteilungen zu gründen oder Damenfußball-Abteilungen bei sich aufzunehmen, unseren Vereinen zu verbieten, soweit sie im Besitz eigener Plätze sind, diese für Damenfußballspiele zur Verfügung zu stellen, unseren Schieds- und Linienrichtern zu untersagen, Damenfußballspiele zu leiten.“[3]

    Edit: Und den Artikel: Frauenfußball in der DDR